Beiträge von Micha M.

    Ein Au Sabot Yssingeaux von Brandner.


    AU SABOT YSSINGEAUX Ebenholz | 183025-B15
    Die Spuren des Yssingeaux, auch als Bourbonnais bekannt, führen bis ins 16. Jahrhundert zurück und zwar in das Département Haute-Loire in der Region…
    www.brandners-homestyle.de


    Sehr gute Preis-Leistung !

    Von Au Sabot hab ich dieses, ein Armor und ein Vendetta, siehe Bild.

    Ordentliche hübsche bezahlbare traditionelle User!

    Mich reizen noch 2 Yatagan-Formen, also mit ähnlichen Klingen wie beim Laguiole:

    das baskische Yatagan Basque und das korsische Montagnolu

    Tja, wenn man bei den freundlichen Brandners mal zu suchen anfängt... :)

    Was von Jose da Cruz könnte ich mir ja auch noch vorstellen... 8)

    Ramelius, Deine Einschätzung ist völlig richtig, und Roman weiß das - und ich sehe ihn förmlich in seinen Bourbon grinsen bei der Vorstellung.

    Das war auch sicher eher ein in die große Runde gerichteter Vorschlag, in der sich ja tatsächlich viele tummeln, die so etwas durchaus sehr gut bewältigen können. Mein eigenes handwerkliches "Geschick" ist so ne Art Running Gag unter den Veteranen und endet maximal beim Klingenverschluß eines Ganzstahl-Fixed :)


    Roman, wenn die Schnurre mit dem Laguiole-Kaninchen nur gut war, um Dir wieder mal so einen Beitrag zu entlocken, war sie es allein deshalb schon wert...

    NATÜRLICH ist das Laguiole kein Tactical, ich hab ja ausdrücklich festgestellt, daß es traditionell gefertigt und hergestellt ist und auh so funktioniert - aber daß man hier zur Abwechslung mal im Finish eine "nüchterne" Gewandung gewählt hat, in der man das hübsche Ding sehr schön neben andere Messer meines Bestands legen kann, die stilistisch eben weit überwiegend aus der "Tactical"-Ecke kommen.

    Und NATÜRLICH ist das jetzt kein "Tactical", keine böse Waffe oder sonstwas, sondern bleibt ein sehr schönes und praktisches Gebrauchsmesser

    Wichtig genug als Hinweis in unserer hysterischen Zeit, in der angeblich "Sachkundige" darüber schwadronieren, ob wohl ein Folder mit böser schwarzer Klinge automatisch zur zu verbietenden Meuchelwaffe mutiert Sowas gabs durchaus. Als Vorschlag putzig, das würde Herrn Pistorius durchaus einige Probleme abnehmen - man könnte durch ein paar Tonnen olivgrünem Lack und tausend ausrangierte Familien-Kombis sozusagen schlagartig durch Umlackieren die deutsche Panzerwaffe zur Nato-Führungs-Truppe aufwachsen lassen...Nun ja...


    Nein, es bleibt zivil und bieder im Zweck und Einsatz, alles klar, aber es hat dabei eben Feldzeug an sozusagen.

    Das soll Leuten auch so gehen, die eben heute ganz bieder Großeinsätze leiten und zu Konferenzen fahren, sich dabei aber immer noch Kongotarn leisten :)


    Daß ich heute Interesse und emotionalen Zugang zu solchen Gestaltungen habe, ist ja nicht zuletzt Deine "Schuld", Roman :)

    Wenn man sowas wie Dein Duke oder das Pilot Survival in der Hand hat, klassisch gestaltet, begreift man eben, daß nicht alles, was leistungsmäßig mithalten kann, auch aussehen MUSS wie ein ER Col Moschin. Die Beschäftigung mit Deinen Messern hat meinen Horizont erweitert, dafür noch imer vielen Dank!

    Der zweite Grund - kein Einzelfall offenbar - ist das Alter....Oldschool und schöne, sehr brauchbare klassisch gestaltete Messer wie die Fraraccios oder eben jetzt auch mal ein Laguiole finden da wohl ganz allgemein mehr Akzeptanz als in der wilden Jugend.

    Und mit den Jahren verändern sich zudem manchmal die Aufgaben...

    Gestiegene Lebensjahre und Besoldungsgruppen...da führt der Weg seltener zu allem entschlossen in die Ruhrpott-Bronx und häufiger in den Führungsraum, aber man ist geprägt und bringt auch dorthin mit, was einem gefällt :)

    Wobei ich aktuell schon immer noch mitspiele und -übe und -raufe...noch ein wenig und oft als "Alterspräsident...

    Dem Krawalltag ist schleichend zumindest meist das "Kraw" abhanden gekommen, man tröstet sich mit Tennysons "Ulysses", liebt aber weiter gute Eisenwaren und bunte Cargos - dabei wird aber weiterhin jeden Tag gegessen, vorzugsweise gut und leider wieder meist viel zuviel.

    Und wenn man das Leben irgendwann als insgesamt "taktisch" begreift im Sinne Musashis, warum dann nicht auch dafür für gefälige Einsatzmittel sorgen?

    Ich hab mir tatsächlich ja kürzlich zu meinen Fraraccios noch ein paar vergleichsweise sauteure Horngriff-Gabeln gekauft, weil ich "eingestehen" muß, daß ich auch die eben vorrangig bei Tisch "einsetze", und Vergnügen daran habe, daß auch dann alle FEM kompatibel sind :)

    Tja, und nach nem halben Jahr hats mich jetzt auch erwischt... :)




    Und noch ein Bild, das vielleicht zeigt, was mich daran so reizt: Traditionelle Form und Fertigung, dabei aber mit den ein wenig an Micarta erinnernden Schalen und der gestrahlten Klinge und ebensolchen Bolstern, so dass das Messer vor manchen modernen Tacticals nicht fremdelt..



    Ein halbes Jahr hat es mich verfolgt...nun hats mich erwischt :)

    Laguiole en Aubrac Terre d'Aubrac


    Habs im Dezember in Freiburg erstmals gesehen und damals hier bei den Foldern einen Thread dafür eröffnet.

    Da finden sich nachher noch ein paar weitere Bilder.


    Mein erstes handgemachtes originales Laguiole-Klappmesser, bisher hatte ich nur Steakmesser von Robert David und ein paar hübsche vergleichsweise günstige traditionelle andere französische Messermodelle von Au Sabot...


    50892100xb.jpg


    50892101tx.jpg

    Ach, hör auf!

    Du musst Dich nicht für die schöne bunte Tasse rechtfertigen oder so tun, als sei die für jemand anderen. :D

    Ich hab auch welche mit Blümelein :)


    Allen ein schönes Wochenende! :thumbup:


    Micha notiert als kulinarische Projektidee:

    Mit Wellenschliffklinge Zengarten auf einem Brot mit feiner Leberwurst anlegen und mit Gürkchen-"Felsen" dekorieren.

    Danke für die Anregung! :) :thumbup:

    Ja, das kam sehr überzeugend an!

    Ich hatte schon mal eins gesehen, aber nicht sonderlich beachtet.

    Kannte Messer dieser Art auch sonst nur recht klein von früher aus Portugal.

    Dann hat ein Freund, dessen praktischen Messerverstand ich sehr schätze, eins gekauft und sich sehr positiv geäußert....und noch ein paar gekauft :)

    Als ich mir dann die Specs anschaute, hab ich schnell gemerkt, daß das auch kein Zwergerl ist wie die, die ich schon kannte.

    Eher was in der Größe eines Emerson Siebeners...




    Mir gings um was Rustikales als Brotzeitmesser, insofern sollte es schon so ein Holzgriff sein.

    Auf der Brandner-Seite sieht das Ginsterholz schon schön rustikal aus, aber "live" noch viel schöner!

    Und das eben für so kleines Geld, was überlegt man da lange..


    Kann mir gut vorstellen, daß es nach der optischen Überzeugungskraft und der positiven Anwendungserfahrung bei Tisch dann auch noch "Geschwisterchen" bekommen könnte, Favoriten sind die Modelle mit Tigerholz und mit Horn....