Durch die Einschränkung auf "Normalos" klinkst Du sinnvoll erst mal den professionellen Einsatzbereich aus.
Das macht auch weitestgehend für mich Sinn. Trotzdem - exkursiv - mal am Anfang dazu:
Da ist eine verfügbare hohe Lichtstufe sicher unstrittig vorteilhaft.
Ich hab das bei vielen gemeinsamen nächtlichen Einsätzen mit meiner Truppe oder der Polizei gesehen, wenn man nebeneinander stand und so ein zweifelhafter Hinterhof auszuleuchten war....da zeigte sich doch ein Vorteil einer selbstbeschafften leistungsstärkeren Lampe gegenüber der gemütlichen, aber eben auch begrenzten Illumination durch die dienstlich gelieferten LedLenser 
Auch da gibts aber übrigens den Zustand "ZUVIEL Licht", z.B. in kleinen Räumen, beim Kontrollieren von Papieren, Absuchen von Schubladen usw.....
In Kenntnis unglaublicher Einschränkungen cognitiver und manueller "Feinheiten" in operativen Stress-Situationen und meiner eigenen diesbezüglichen Beschränktheit in Technikverständnis und -bedienung hab ich da früher zwar dringendst One-Mode eingefordert, ist das aber ein 1.500 Lumen - One-Mode, kann auch das ungut sein. Dem begegne ich dann ggf. mit ner Zweitlampe. Mittlerweile bevorzuge ich da aber Lampen, die eine klare und stressfeste Differenzierung zwischen einer intuitiv und schnell akti- und deaktivierbaren Volllicht-Leistung und eben auch einer Möglichkeit zur Lichtstufen-Auswahl anbieten, wie z.B. eben die TA-30 oder meine neue Dobermann....
Privat ist "brauchen" ein sehr relativer Begriff, und dieseThematik kennen wir "üblichen Verdächtigen" doch alle von unseren Messsern 
Ich bin Jahrzehnte mit einer vergleichsweise müde und weihnachtlich glimmenden Mag oder kleinen China-Lichtlein durchs Leben gekommen, ohne ständig in dunkle Gräben zu fallen oder vor Bäume zu buffeln. Brauchen? Hm....
Aber ich kann auch die allermeisten meiner alltäglichen Schneidarbeiten mit nem Mercator erledigen und trage heute ein Strider MT, gestern ein Wilson Mod. 25.
Und die Beantwortung dieser Frage ist ja auch da völlig uneinheitlich. Einer möchte auch für den Ausnahmefall ausgestattet sein und dann nicht erst was Spezielles beiziehen müssen, falls das dann auch verfügbar ist - und trägt mehr und/oder Leistungsfähigeres mit sich herum, der andere mags bequem und akzeptiert eine "suboptimale" Leistungs-Obergrenze, die ihn aber durch 99 von 100 Tagen bringt....oder hier eben Nächte.
Auch privat kanns aber zumindest mal nützlich sein, im Zweifel mal ein Stück Weg ausleuchten und die Lage bewerten zu können.
Oder nen Unfall- oder Pannenort.
Und es kann ja durchaus auch ein Vorteil sein, jemandem mal 1500 oder mehr Lumen entgegenbringen zu können, gar nicht mal immer als Strobe....
Ich benutz auch meine leistungsstärkeren Lampen auch privat und in manchen Situationen auch mal mit voller Power - was bei mir immer noch kein Lichtmonster" ist, aber eben auch schon ein Zigfaches der alten Mag, irgendwo bei 1200-1500 Lumen.
Das ist dann halt fast immer nur für einen kurzen Überblick.
Heisst das dann "brauchen"? Weiß ich nicht, vermutlich nicht im engeren Sinne.
Aber es ist dann schon zumindest angenehm, wenn da ordentlich Licht rauskommt.
Meine "Kappungsgrenze" bislang ist da allerdings die Akku-Wahl: Das muß schon mit 18650ern laufen, meinetwegen mit den leistungsfähigeren dieser Baugröße, die dann ja auch zwischen den einzelnen Lämpchen austauschbar bleiben und kein Vermögen kosten.
Hab gerade ein halbes Dutzend davon nachgerüstet, um die Turbostufen von TA-30 und Dobermann sicher versorgen zu können.
Die Dinger waren billiger als früher ein Normal-Akku bei meinen üblichen Quellen.
Also krieg ich als "Draufgabe" der modernen Lampen ne Leistungs-Option, die mich dann keinen Zusatz-Aufwand oder -Kohle kostet.....ob ich das zwingend brauchen würde, lass ih mal offen 