Beiträge von Micha M.

    Heute ein HO-Setup mit dem schönen kleinen Fantoni Harsey FB in Idox' Muldticam-Kydex mit Ulticlip.
    Getragen in der rechten Hosentasche, so ist das bequem und gerade auch im Sitzen sehr praktisch - und glücklicherweise auch ziemlich "polstersicher".
    Ich glaub, wenn ich mit ner scharfkantigen Kydex mal ein Polster schlitze, kann mich nex mehr vor Jasmins gerechtem Zorn retten :)


    Na ja, "richtig" ist jeweils. womit der jeweilige Nutzer am besten klarkommt.
    Als ich den Nextorch FR-1 und den Thyrm ausprobiert hab, bin ich auch zu verschiedenen Haltungen gekommen, und da war mir eher egal, was "vorgesehen" ist - es hat sich die Haltung eingebürgert bei mir, mit der ich mcih am wohlsten und sichersten fühle.

    Nach 3 rummeligen Tagen mit aus Bequemlichkeit gleichbleibendem Kindergarten-EDC heute nun wieder HO mit der Gelegenheit, was Hübsches auszusuchen und anlasslos neben die Tastatur zu legen bwz. in die Camo-Buxe zu stecken :)


    Nach meinem bescheidenen Verständnis von Technik greift da ein federgestützter breiter Bolzen in eine Aussparung hinten oben an der Klingenwurzel.
    Das sitzt dann bombenfest und spielfrei. Den Schieber hätte man auch beidseitig einbauen können, wie bei einem Axis Lock.

    Ich weiß nicht, ob wegen des Einsatzes der entsprechenden Kräfte (Fernaufklärer, Zieldarsteller) auch Augenmerk darauf gelegt wurde, selbst etwas so Robustes wie das RAO eben als Folder besser verdeckt mitführen zu können, möglich ist das aber. Auch den angesprochenen Sicherheitsaspekt halte ich für nicht unwahrscheinlich.
    Was das Tragen in geöffnetem Zustand angeht, kann ich mir da gut zwei Motive erklären:
    1. Es ist praktisch, das Messer zwischen zwei Verwendungen schnell versorgen zu können, indem man es eben auch geöffnet einstecken kann.
    2. Ist absehbar, daß man ggf. schnellen Zugriff auf das gebrauchsfertige Messer benötigt, gewinnt man mit dieser Trageweise natürlich Zeit.


    Man darf sich ja nicht vormachen, daß militärische Beschaffung nun immer sozusagen "allgemeingültigen" Erwägungen folgen muß, auch hier spielen individuelle Vorlieben und Überlegungen natürlich eine Rolle bei denjenigen die für oder in der Einheit so etwas konzipieren.


    Mein RAO II habe ich , glaube ich, tatsächlich noch nie aufgeklappt in der Scheide geführt
    Und für das Parabellum hab ich eh nie so eine Scheide für beide Trageweisen ergattern können, wobei ich die für das Parabellum dank seiner enormen Vielseitigkeit und nützlichkeit noch deutlich interessanter fände als für das RAO.
    Aber der Stammplatz des Parabellum ist bei mir auf dem linken Schultergurt des Assault Packs, in einem normalen Etui / einer Pistolenmagazintasche.....




    Ich hatte durch Zufall die Gelegenheit, schon einen Proto des RAO I bei einem Besuch bei ER in Prato in die Hand zu bekommen und mit Maurizio darüber zu sprechen.
    Um ehrlich zu sein, zuerst einmal hab ich den Folder für einen Gag gehalten.
    Maurizio hat dazu erlärt, das Messer sei auf die Anforderungen von Fernaufklärern und Zieldarstellern aus italienischen SE im Auslandseinsatz entwickelt worden.
    Diese hätten ausdrücklich ein Klappmesser gesucht, das aber mit Masse, Form und Stabilität geeignet sein sollte, auch grobere Werkzeugarbeiten und insbesondere auch leichtere Hackarbeiten insbesondere beim Unterstand-Bau , Fertigen von Tragen usw. leisten zu können.
    Der Folder sollte im geöffneten Zustand nah an ein Fixed herankommen, daher die Lösung mit dem zusätzlcihen Sicherungsstift.
    Und der Folder sollte möglichst auch in geöffneter Form mitgeführt werden können - die gefundene Lösung mit der Scheide für offenes und geschlossenes Tragen ist dabei keine ER-Erfindung, so etwas gab es schon sehr bewährt für das Gerber Parabellum, das nach meiner Ansicht auch andere RAO-Gestaltungen beeinflusst hat.
    Mir ist völlig unverständlich, warum Gerber ein so hervorragendes Tool wie das Parabellum mit dieser Scheide nicht weiterhin fertigt.


    Die extrem breitschultrige Gladius-Spitze des RAO I ist zwar sehr stabil, jedoch nicht allzu penetrationsstark und in Alltagsanwendungen weniger geeignet als die des Parabellum. Wohl daher und auf vielfache Anwender-Anregung gabs dann die RAO II - Version.

    Tacti-cool und stimmig :thumbup:


    Selbst heute mit einem Indoor- und einem Outdoor-Setup im HO-Endspurt, beides aber oldschool :)




    Die beiden Pilotenmesser im Outdoor-Setup taugen nicht nur für russische und amerikanische Piloten, sondern haben mich vorhin auch nach dem Absprung mitten im Klötenkötterland zum Brödelholen wieder sicher zurück in den Stützpunkt gebracht :)