Beiträge von Micha M.

    Sieht irgendwie aus wie ich beim Wandern....


    Für mich gabs heute was Schönes aus dem Oldschool-Bereich:
    Ein Othello Bowie mit achtzölliger Klinge und Horngriff.
    Muß ja nun mindestens 25 Jahre alt sein, sieht aber aus wie neu.
    Manchmal hats halt doch Vorteile, wenn andere mit ihren Messern nix anstellen :)


    Ist nun schon der zweite Schnapp, den ich dank Sacha "Suomi70" machen konnte.
    Vielen Dank, Kumpel! :thumbup:


    Vorgezogene Weihnachten für Micha :)


    Post von Emil....von den Süßwaren, die blitzverdunsten werden, schweige ich mal, bis auf die bittere Erkenntnis, daß die mich ein paar schweißtreibende Stunden auf dem Ergometer kosten werden, aber jede Pedaldrehung wert sind :)


    Aber das hier möchte ich Euch dann doch gern zeigen:




    Die Pancake-Scheide für das Hundertzehner hatte ich ja schon etwas länger - hinzugekommen ist jetzt noch eine kleine Gürteltasche, vor allem aber eine wunderschöne Lederscheide für das Juchcten Pilot Survival (in die allerdings sein M1 auch hineinpasst :) ).
    Der Stil ist wie bei den Scheiden für die kleineren Randalls oder bei der Scheide des Ontario Pilot Survival, die Ausführung ist aber einfach traumhaft.


    Vielen Dank und Hut ab, Emil!! :thumbup:

    Das Messer erfreut sich bei vielen kundigen Anwendern einiger Beliebtheit.
    "Kultstatus" hat es aber wohl wirklich durch Bargers Buch "Dead in five Heartbeats" erworben.
    Wenn auch Profis wie Perrin und MacYoung das Messer positiv erwähnt haben, umso aussagekräftiger :)


    Es ist klein, unauffällig, fast überall legal mitführbar, sehr gut verdeckt zu tragen, sehr vielseitig für alle Arten von Gebrauch verwendbar und im Fall des Falles eben auch durch Verfügbarkeit und Preis gut zu ersetzen.


    Upswept/Scimitar-Formen sind ja bei Gebrauchsmessern, insbesondere auch jagdlichen, ziemlich verbreitet, weil man damit z.B. beim Verarbeiten von Kleinwild gut nach schräg vorn arbeiten kann mit der aufsteigenden Schneide. Aber durch die Form folgen sie eben auch einem kraftvollen und dann meist bogenförmigen Hieb-Schwung ebenso wie kraftvollen und dann meist bogenförmigen Stichen bei einer dynamischen Anwendung - dann ist die Spitze an einer sehr günstigen Stelle. Dafür sind die Sharpfinger ausdrücklich NICHT gemacht, funktionieren aber eben.
    Andere bekannte Upswept-Formen im "anderen" Bereich sind ja z.B. das Emerson Persian oder die Warrior-Familie aus Folder und verschiedenen Fixed von Herstellern wie Al Mar, REKAT, Spyderco....
    Will mans etwas größer als beim Sharpfinger, gibt es den auch noch in einer Vierzoll-Version, dann würde ich ergonomisch und qualitativ aber das Case Ridgeback nach Blackie Collins vorziehen.

    Ja, da wirds dann sicher auch irgendwelche Gutmenschen geben, die deshalb wieder - unbelastet von jeder Sachkunde - irgendwas von der besonderen Gefährlichkeit solcher Messer phantasieren.
    Tatsächlich wurde das Messser nach dem WKII in USA bekannt und kam als preisgünstiges, umfassend praktisches und wegen der flachen Bauweise auch sehr gut mitführbares erschwingliches Messer mit "Nimbus" dort in Mode.
    Entsprechend häufig war es verfügbar - und taucht dann natürlich auch verstärkt in Statistiken auf.
    Das ist also etwa so, als würde man nen Golf anhand der absoluten Unfallzahlen als viel gefährlicher als nen Ferrari erklären, weil er halt statistisch soviel häufiger auftaucht.
    Natürlich kann so etwas auch in Mode kommen, in den richtigen wie in den falschen Kreisen. Und der günstige Preis macht es natürlich auch für Fälle interessant, in denen man sich mal besser von einem trennt....Damit geht es dem Mercator dann so wie dem Schrade Sharpfinger, nachdem das dank Sonny Barger "Kult" wurde.....dabei aber selbstverständlich immer einfach nur ein kleines Gebrauchs- und Jagdmesser für Kleinwild blieb.