Beiträge von Micha M.

    Die kleinen Smersh und das Modell Hase waren ein Gesprächsthema :)
    Aber zielgerichtetes Planen mit russischen Lieferanten ist wohl nicht immer so einfach...


    Etwas wuchtig ist das ansonsten aber nicht allzu grosse Mangust wirklich, ich mag das aber -und der Wave ist besser als bei Emerson und war dann jetzt auch erfolgreiches Vorbild für ein paar Spyderhole-Wave Umbauten bei Spyderco und Honey Badger von Idox.


    Nach einiger Zeit heute wieder mal ein Melita-K-Neuzugang bei mir: das Melita-K Sachi, sozusagen Folder-Pendant zum Karatel.





    Damit hab ich jetzt auch beim Karatel ein Duo aus Fixed und Folder wie schon beim Antiterror:




    Und das Sachi macht sich ausgesprochen gut in der Familie der Ganzstahlmesser dieses Herkunftsbereichs:



    Muss nicht allen gefallen, mir gefällts aber richtig gut.
    Wieder Lanzenform wie beim oft geführten Mangust-K, aber mit mehr Klingenlänge.


    Dank des kontobelastenden Tips hier aus der Runde (Danke, Rock! :D ) nun geordert bei Empire-Knives.de, mal keine 6 Wochen warten und bangen wie bei Direktorder, sondern nach 2 d beliefert. und mit sehr angenehmer Begleit-Fachsimpelei über die Untiefen russischer Messervorschriften usw.
    Sehr angenehmer Deal und Aufgeschlossenheit für den Wunsch nach bestimmten weiteren Modellen.

    Schmunzeln bei der SE, etwas rundere Augen bei den Administrativen, etwas verdrehte bei den eigenen Goldfasanen...aber ich muss meinem Laden lassen: Sie lassen mich "leben" :thumbup:


    Selbst heute kein Asien-Pieker im Zulauf (aufs HZ6 muss ich ja noch ein wenig warten), sondern als bekannter Liebhaber russischer Eisenwaren das Melita-K Sachi, sozusagen Folder-Pendant zum Karatel.





    Muss nicht allen gefallen, mir gefällts aber richtig gut.
    Wieder Lanzenform wie beim oft geführten Mangust-K, aber mit mehr Klingenlänge.


    Dank des kontobelastenden Tips hier aus der Runde nun geordert bei Empire-Knives.de, mal keine 6 Wochen warten und bangen wie bei Direktorder, sondern nach 2 d beliefert. und mit sehr angenehmer Begleit-Fachsimpelei über die Untiefen russischer Messervorschriften usw.
    Sehr angenehmer Deal und Aufgeschlossenheit für den Wunsch nach bestimmten weiteren Modellen.


    Mehr Bilder im Russenmesser-Thread gleich...

    Also, ich lass auch gern den Leuten, die was anderes mögen als ich, ihre Lieblinge.
    Und fände es dann nicht so fein, meinetwegen von bekackten BRs zu reden oder sonstigen Firmennamen oder pauschal zu sagen, die Leute wären blöd, die aktuell aufgerufenen Preise dafür oder meinetwegen für die Bastinellis zu zahlen. .....sondern allenfalls, die seien MIR zu teuer.


    Mit so nem Statement hinzugehen und dann andere des "Feixens" zu bezichtigen, finde ich bei dieser Diskussionskultur schon "sportlich" :)


    Nee, ging mir auch nicht ums Feixen, sondern darum, daß man allein aus den HRC nicht so pauschal auf Murks schließen kann.


    Man kann CPM-S35V bequem auf 60 HRC härten. Macht Reeve beim GB aber nicht.
    Man kann 0-1 auf 61 HRC härten, macht Randall aber nicht.


    Natürlich nähern wir uns Glaubensfragen, auch hier.
    Ist das härtere Messer für alle Zwecke besser? Nach Datenblatt freilich.
    Für bestimmte Zwecke natürlich auch.


    Aber es kann schon auch die Überlegung dahinterstehen, wie hoch die Härte für eine gebrauchstüchtige Schnitthaltigkeit sein muß, um die Klinge gleichzeitig unter allen - auch Unterwegs- Bedingungen eben auch gut nachschärfen zu können (was man ja auch mit härteren Klingen irgendwann tun muß, was aber schwieriger werden kann...).
    Vor allem aber die Überlegung, wie weit ich mit dem Härten herunter gehen kann, um eine Klinge dann so schadensunempfindlich zu machen, wie ich hinbekomme. Und was Schäden angeht: Akzeptiere ich lieber eine Scharte in einer "zu weichen" Schneide oder einen großen Ausbruch oder gar Klingenbruch bei einer "zu harten"?


    Ich sage jetzt gar nicht, daß diese Betrachtungsweise immer richtig sein muß, aber nachvollziehbar ist sie schon.


    Sei es drum, man MUSS diese Messer ja auch nicht kaufen. Man kann meinetwegen sehr gern für sich selbst eine Untergrenze von 61 HRC ansetzen, wenn man mag. Ich geh dann nicht pauschal hin und unke von zerscherbendem Schrott oder nicht nachschärfbaren Datenblatt-Queens, die man nicht kaufen dürfe....Dabei muß ich das nicht mögen.


    Aber das dann als "bekackt" hinzustellen und die Freunde dieser Lösung, meinetwegen einschl. so unwichtigen Leuten wie Meister Randall quasi als blöd oder faul, finde ich ein wenig unhöflich :)

    Die Taschen sind wirklich nicht übel, ich verwende sie auch für andere Folder immer wieder mal.


    Noch ein Schmankerl zur Härte gefunden, nicht zum Ärgern, hab selbst ein wenig gestaunt:


    Beim Hersteller findet man zwar nix über die HRC, in US-Foren wird aber zumindest die Härte bei Randall beim 0-1 mit 55-56 und beim 440B mit 56-57 HRC angegeben.
    Stahl für Messerlegenden, den viele von uns nicht mal für Büchsenöffner hinreichend fänden :)

    Für Dich alles gut, und ich will Dich da gar nicht missionieren.


    Aber von der Härte auf "Trompetenblech" zu schließen, würde dann z.B. auch den hippen CPM S35VN einschließen, wenn der hoch angesehene Chris Reeve ihn für sein Green Beret (ein tolles Messer!) auch nur auf 55-57 HRC härten läßt.


    Was "häßlich" angeht: Über Geschmack soll man nicht streiten, heißt es korrekt im lateinischen Sprichwort.
    Karatel/Oprishnik sehen im Vergleich mit schlanken konventionellen Formen sicher nicht für alle Anwender gleich attraktiv aus.
    Beim Troll und mir, beide auch mit ein paar anderen Messern dieser Art im Bestand, bewähren sich die Dinger aber gut und sind auch konzeptionell nachvollziehbar.


    Gummigriffe: Ein Dauerthema, ab einem gewissen Punkt vielleicht auch Glaubenssache und von diversen Herstellern auch ganz unterschiedlich gelöst: Wickelgriffe mit schneller Austauschmöglichkeit überall, ziemlichi unkaputtbare G10-Planken auf Full Tang.
    Ja, alles stabiler für den Worst Case oder zumindest besser reparabel.
    Aber mein erstes Smersh ist seit nem Dutzend Jahren im Bestand, mein Shrapnel mit Forprene-Griff seit rund 15 Jahren am Einsatzkoppel, das Sissipuukko von Peltonen hab ich glaube ich seit etwa 2005 - alle noch mit den ersten "Gummi"-Griffen drauf.


    Die Russen sind mit Sicherheit nicht was "für jeden", das stimmt absolut.
    Aber wenn ich sehe, wie oft sie bei mir in der Rotation weit teurere Messer schlagen, sind sie offenbar zumindest für mich selbst schon was.


    Jeder Jeck ist halt anders, mich langweilen dann eher diese "geleckten" Edel-Schätzchen.
    Aber gönnen wir einander jeweils diese Vorlieben, so ist für uns beide was im Topf! :thumbup:

    Ramelius, schon überzeugt. Kommt morgen ins Kindergarten-Setup, aber mit nem vorn robusteren Sekundärmesser, damit auch "Geprockel" abgedeckt ist. ER NK, Raidops oder ein M 16-14 vielleicht.

    Wunderschönes Messer! Vor allem dis Klinge finde ich wirklich sexy :)
    Auch wenn mans gar nicht leichtr und schlanker "braucht" als beim Serienmoodell oder auch wenn man die "rundgelutschten" schweren Bolster sehr mag, ist das eine richtig tolle Version!


    Danke für die gewohnt stilvoll-genussreiche Präsentation! :thumbup:

    Einkaufs-Setup, dann alles ne Nummer kleiner für den Indoor-Rest des Tages.
    Bei der strengen Beurteilung der Erforderlichkeit gem. Art. 2 Abs. 2 EDC-VO bitte ich die Klötenkötter-Komantschen als besonderen Bedarf mit Faktor 1,6-1,8 sowie bezüglich der Penetrationsanforderungen die Öffnungsklausel für die Bearbeitung widerstandsfähigen Schneidguts nach Art. 4 Abs. 2 zu berücksichtigen, hier in Verbindung mit Ziffern 6, 17 und 22 der Landes-Stoffliste NS für regionaltypisches Schneidgut (hier: Pumöernickel, Kürbis und Knollensellerie).




    Ro ans schöner Spike mit Ledergriff hat sich zwischenzeitlich übrigens auch als Tafelmesser bestens bewährt und passt da sehr hübsch zu den Laguiole-Gabeln...