Beiträge von Micha M.

    Nach der gestrigen Plauderei hier mal meine aktuelle "Kindergarten"- Tasche mit nem Mora Bushcraft.


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    Gestern noch gar nicht erwähnt zu den Moras: Das 2000er vom Baumarkt, militärisch verwendet in Skandinavien und hier im Baumarkt für nen guten Zwanni zu kriegen.


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    Greider, ich halte das Varusteleka-Modell für das robusteste im Trio mit Peltonen und Rokka, also am meisten auch mißbrauchstauglich.

    Und da sind wir beim Kern der Frage, denn primär sind die Skandinavier Schneidwerkzeuge, die mehr oder weniger Belastendes zusätzlich können.

    Sie sind nicht so "eins für alles" wie manche Mitbewerber - und da kommt also die Frage auf, was ein Messer können / machen soll

    "Gängige Aufgaben" ist da eine relative Umschreibung. Gängig für Schneidwerkzeuge oder gängig für Allzweckwerkzeuge?


    Es gibt am Ende nicht "die" Antwort darauf, und wir könnten hier jetzt eine unendliche Diskussion zu diesem Thema wieder aufnehmen, weiterführen und am Ende auch nicht "die"Lösung finden.

    Es gibt Experten in diesem Genre, die sich auf der Skala sehr auf der Schneidwerkzeug-Position einfinden und Survival-Touren mit dem Mora Companion oder Basic machen, auch z.B. Anwender mit SAS-Background. Und sie kommen zurecht und machen andere Arbeiten mit anderem Gerät, nicht mit dem Mora. Aber andererseits gabs Jahrzehnte auch beim SAS das MOD Pattern Survival Knife aus der Gruppe geschärfte Eisenbahnschiene...oder größere schwere Tools wie das von Lofty Wiseman. Oder aus den USA Messer wie das Buck Strider Solution , aus Italien Messer wie das Fulcrum C.


    Für beide Lösungen gibts Pros und Cons, für beide auch extrem erfahrene Anwender, die die jeweilige propagieren.


    Je mehr also beim Threadstarter die Erwartungshaltung in Richtung Schneidwerkzeug geht, umso eher wir im skandinavischen Portfolio mit Mora und anderen Genannten. Je mehr es das "Eins für alles" einschließlich Hebelwerkzeug, Steighilfe usw. sein soll, umso mehr sind wir bei Messrn mit dickeren Klingen, runderen Spitzen usw., meinetwegen eben Gerber.


    Ein Tip noch: Wenns auch in der Smocktasche getragen werden soll (ich mach das auch manchmal), solltest Du in der vorderen unteren Ecke der Tasche zwei Enden Paracord einnähen. Damit kann man die Scheide unten anbinden, und sie geht mit dem Messer weder verloren noch wird sie beim Ziehen mit herausgezogen.

    Die ungeeigneten (zu großen) Größen der Spartans sind ein sehr sachliches Argument, dagegen gibts nichts zu sagen.


    Weder F1 noch SRK scheiden aus, das Rokka ziehe ich wegen der sehr guten Handlage und der Schneidleistung vor, dafür wäre ein SRK mißbrauchstauglicher. Je grober und mißbrauchstauglicher das Fixed ausfallen wird, umso mehr spricht für die Ergänzung mit nem Vic.

    Wenn SRK, würde ich die Kompaktversion vorschlagen mit 5 statt 6 Zoll Klinge. Weniger sperrig, handlicher, leichter.


    Ich hab F1 und Rokka und würde mich selbst für das Rokka entscheiden. Und ich kenne Anwender, die das Rokka mit auf Survivaltouren hatten und sehr gut damit klar kamen. Aber sowas hat immer auch eine individuelle, subjektive Seite...

    Entschuldige, ich möchte Dich echt nicht ärgern, aber die Ironie bei der Sache muss ich dann doch kommentieren, ich kann nicht anders...

    Da sammelst Du Messer u.a. von Winkler und Spartan, die ein Gutteil ihrer ambitionierten Preise damit begründen, ein wunderbar zuverlässiges und geeignetes Einsatzmesser für Elitedeltasealranger zu sein.....und jetzt suchst Du Budget?

    Hat ein wenig was von den schnieken Einsatzuhren für ein bis drei Tausender, die angeblich auch alles aushalten, was sonst nix aushält...vielleicht sogar den Sturz aus nem Chopper (was ja ein zuweilen eintretendes übles Geschick der Elitekrieger sein soll) - und dann sieht man Bilder der echten Helden mit ner schnöden Hunni-Plasik-G-Shock am Arm....


    Fürchte doch nicht Einsatzspuren an nem Einsatzmesser! Ich hab ein altes abgenudeltes Nemesis - Maurizio von ER sah es immer viel lieber als seine fabrikneuen, auch hier kriegt es zuweilen Lob. Solche Messer sind geadelt mit Nutzungsspuren...

    Oder hast Du Angst, daß so ein Spartan schnöde zerscherbt? Dann hättest Du Murks gesammelt, der ganze Nimbus zum Teufel. Mist! Drüber shweigen und weiterverkaufen!


    Du hast jetzt die Chance, ein Messer zu haben, das dazu geschaffen wurde - angeblich - Spezialeinsatzkräften in herausfordernden Situationen ein guter Gefährte und ein zuverlässiges Werkzeug zu sein...und hast dann noch die Gelegenheit, so eine Situation zu durchleben...

    Ja Mensch, dann ran! Und wenns Schmarren kriegt, werden die Dich die ganze Zeit an die Nutzung erinnern. Ich dachte immer, so soll das sein..


    Aber wenns doch Budget sein soll: Wirklich nen groben Klotz für kleineres Geld wählen, Strongarm oder vielleicht noch besser das 11er von Varusteleka. Plus ein Vic mit ner kleineren richtig scharfen Klinge für Feineres und plus einigen anderen nützlichen Werkzeugen wie der Anreisssäge oder der kleinen scharfen Schere...

    Wenns primär bestmöglich schneiden, handlich und kompakt sein soll, allzu grober Hebel- und Buddelmißbrauch aber nicht so der Punkt ist, nimm das Rokka statt des Varusteleka.

    Ich bin da momentan noch auf einer anderen Spur:

    Bin ja total zufrieden mit meinem Fraraccio Il Caccia 28, das ich diesen Monat bekommen habe.

    Vor allem auch die brettharte Rückenfeder ist wirklich vertrauenerweckend.


    Die bauen auch in bemerkenswert vielen Größen flache Modelle in der Art des Douk-Douk, mittelspitz, mit Griffen aus Inox oder Messing.

    Gaaaaanz spannend ist das bei Größen jenseits der Mercator-Größe. Sowas ist von Cognet ja abseitig teuer, bei Fraraccio liegen die aber im Preisbereich von 20-25 Euro. Und die Größen gehen rauf bis auf 6 Zoll Klinge.



    Ich werde bei Piva in Italien anfragen, ob die sowas nicht auch in der Größe meines Il Caccia auftreiben können, also mit 28 cm Gesamtlänge und 12 cm Klingenlänge. Gibts aber z.B. auch mit 23 cm Gesamtlänge und 10 cm Klingenlänge.


    Das finde ich momentan echt spannend.


    Im Größenbereich UNTER den Mercatoren und Douk-Douks gibts ja mittlerweile viele nette Sachen, z.B. die Böker-Atlas - Modelle oder neuerdings das Real Steel Barlow RB-3...

    Das ist das in "Buddelkiste" aka Sahara. Mit der zunächst bei mir stark abfärbenden Klinge...

    Von den farbigen ist mir - wie gesagt - das rangergrüne das liebste.

    Ich hab aber ein paar mehr davon, ich pack gleich mal wieder ein Familienfoto ins Folder-Album :)

    Da ist dann auch das in Messing dabei. Da ziehe ich aber das kupferne Brüderchen vor.

    Die Ruthenium-Version hat mir Jasmin geschenkt, das ist klasse, aber eben auch recht teuer.

    Die holzbeplankten können mich nicht voll überzeugen, bei einem braunen löst sich eine der fluderdünnen Planken ab, mußte ich schon nachkleben. Ist vermutlich eine Frage der Zeit bei häufigem Mitführen, daß das bei Ablösen dann ausbricht oder einreißt, ein Eckchen ist schon ab...

    Gleich die schönste Farbe erwischt und mit dem Clip,aufgewertet! :thumbup:

    Ein so praktisches, handliches und vielseitiges Messer, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass es häufiger in Deinem Setup landen wird...ebenso wie bei manchen von uns :)