Beiträge von Eule

    Bin eine Zeit lang regelmäßig im Wald gelaufen und hatte ein kurzes Messer dabei. Ich hatte es an einem Laufgürtel waagrecht sitzen. Den Gürtel trug ich unter der Jacke. Von Pfefferspray ist mir übrigens mal abgeraten worden. Es gibt ein Pfeffergel, mit dem man angeblich besser trifft.


    Die Idee mit dem Neckknife find ich gut und wenn die Kette/das Band unter dem BH liegt, baumelt da auch nichts. Frau kommt allerdings schlechter ran...


    Die Gefahr, daß das Messer im schlimmsten Fall gegen einen verwendet wird, ist riesengroß!

    :bwow: Ist das schön!


    Tipp vom Sattler: Ich würd die Naht etwas nach außen versetzen oder reiffeln. Ein Reiffelstrich ist ein Strich zwischen Naht und Kante, der der Verschönerung dient. Er wird mit einem schmalem, stumpfem Werkzeug gezogen.
    Ein Detail meines Zwischenprüfungsstückes mit sichtbarem Reiffelstrich:


    Kopie von P1000033(1).JPG


    Die obere Schlaufennaht würde ich als 8, nicht als S nähen. Der erste und letzte Stich ist in diesem Fall eine Schwachstelle, die Du vermeiden kannst.


    Machst tolle Sachen, LaFö und hast das richtige Gefühl für den Job! Viel Spaß noch! :D

    Hat irgendwer eine idee wo ich am besten schwarzes Blankleder herbekomme?

    Aus einer Gerberei oder Sattlerei in Deiner Nähe. Du kannst auch beim Schuhmacher anfragen, manchmal haben die sowas auch.

    Und die große Abdeckung,ist dafür da die Axial Kräfte aufzunehmen und zugleich die Verzahnung abzudecken und vor Verletzungen zu Schützen.


    Eine Zange ist wohl ein Hebelwerkzeug mit Übersetzungsverhältnis mit oder ohne Verzahnung,mit den relativ langen Heheln im Verhältnis zu den Zangenbacken.Kann man ganz schön zu Packen.

    Badelf hat sich schon dazu geäußert - braucht man jetzt nicht noch näher diskutieren. Sollten die zwei das Bedürfnis danach verspüren, können sie das ja via PN regeln.

    Ist nicht nötig, da Tamer das nun einleuchtend erklärt hat. Danke!

    Sieht toll aus! Die Schnörkel finde ich sehr harmonisch und mit der Lederfarbe und dem Schellack hat die Scheide was Antikes.


    Was für einen Schellack benutzt Du?

    Zitat

    Wenn
    man von einfacher Kraftübertragung und Hebel keine Ahnung hat sollte
    man auch nichts daraus folgern oder vermuten. Es sollte doch einleuchten
    das einfach nur die Abdeckung größer ist zum Schutz.

    Er habe früher die Version mit den Abdeckungen verkauft, aber da haben sich die Leute beschwert, dass das Ding zu filigran sei. Bei der Version ohne die Abdeckungen könne man eine sehr viel höhere Kraftübertragung gewährleisten und überhaupt handelt es sich hierbei nicht um ein älteres Modell und es gibt die Teile in dieser Version in den Staaten in jedem Baumarkt zu kaufen.

    Warum wird dann vom Verkäufer die größere Stabilität beworben? Abgesehen davon ist es für mich logisch, daß eine größere Platte mehr seitliche Kräfte auffängt, als eine kleinere.


    Badelf: Sollte ich mit dem Gedanken so falsch liegen, kannst Du mir das bestimmt erklären, wenn Du Forumskollegen unterstellst, keine Ahnung zu haben. Sicherlich wird die Platte auch dem Schutz dienen, aber ausschließlich? Vielleicht wollten sie ja mit der größeren Platte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.


    Abgesehen davon finde ich Deinen Beitrag pampig!

    Er habe früher die Version mit den Abdeckungen verkauft, aber da haben sich die Leute beschwert, dass das Ding zu filigran sei. Bei der Version ohne die Abdeckungen könne man eine sehr viel höhere Kraftübertragung gewährleisten und überhaupt handelt es sich hierbei nicht um ein älteres Modell und es gibt die Teile in dieser Version in den Staaten in jedem Baumarkt zu kaufen.

    Von meinem technischen Verständniss und Vergleich der Bilder würd ich eher das neuere Modell für stabiler halten. Die Scheibe/Brille ist größer. Das ist natürlich nur augenscheinlich und hat mit dem Material, der Stärke der Platte und der Qualität der Vernietung nichts zu tun. Sollte dies aber bei beiden Modellen identisch sein, würd ich mich eher für das neuere entscheiden, da die Platte größer ist (höhere Kraftübertragung). Die Angaben des Verkäufers würden meiner Meinung nach auf das entsprechend andere Modell eher zutreffen... Doch einen vom Pferd erzählt? :hmmm:

    Eigentlich wollte ich so einen Hickhack vermeiden, sondern nur Theorien und Erfahrungswerte in Frage stellen, wenn ich sie für destruktiv halte.


    Das 'kann' in meinem Post bezog sich auf mehrere Faktoren (Z. b. Intensität, Dauer der Benetzung). Ich zweifele nicht daran!


    Daß Cordura kein Leder ist, ist mir als Sattler und Raumausstatter (wo man sehr viel über Stoffe lernt!) klar. Deshalb meine Tipps!

    ÖL und FETT, wird nur die Behandlung zur Entfernung angegeben, ergo sieht Cordura keine Probleme mit Öl/Fett Verschmutzung.


    Sollten Beweise auftauchen, das das nicht der Fall ist, erkenne ich diese gerne an ;) ..frohes Silvester :prost:

    Wenn Öl und Fett kein Problem auf Kunststoff darstellen würde, bräuchte mans ja nicht entfernen... Sehr wohl gibts da ein Problem, wenns draufbleibt, das ist unter Fachleuten, die damit arbeiten bekannt. Die chemischen Prozesse, die dafür verantwortlich sind, kann ich nicht erklären. Vielleicht kann ja Forumskollege 'Chemiegeneral' etwas dazu sagen.


    Nach wie vor: Reinigen - trocken lagern - kurz vor einer Unternehmung Metallteile ölen, wenn nötig.
    Mit Graphit übrigens sehr sparsam umgehen, sonst ist alles voller Staub, den man schlecht wegbekommt.


    @Gearillero: Es steht Dir frei, es anzuerkennen!

    Wenn man das Material von nem andren (alten) Rucksack nimmt und das zu ner Schneiderin bringt dürfte die das einem doch machen können. Oder eben selber machen, ich kann aber selbst auch nicht nähen :D

    :thumbup: Genau!


    Würd das aber nicht bei der Schneiderin machen lassen, sondern beim Schuhmacher. Der hat eine Maschine mit Freiarm, mit der er in die Tasche reinfahren kann, um die besorgten Gurte anzunähen und das richtige Garn. In kleinen Schneidereien fehlt meist dieses Material und die entsprechende Maschine und mit Baumwolle sollte man sowas nicht nähen! (Leider schon sehr oft erlebt!) Einen Gurt zu unterfüttern wird er auch können. Ist nicht schwierig, vorausgesetzt man hat eine 'Gurtunterfütterungsmaschine'. :rofl:


    Scherz! Nee, die braucht man dafür nicht, man muß nur wissen, wie es geht. :biggrin:

    Öl oder WD40 auf den Verschlüssen soll nach der Feuchtebehandlung die Metalloberfläche soweit von Feuchtigkeit befreien das kein Rost ansetzt. Bei Messing soll es vor der Patina schützen bzw. die Brünierung.

    Kunststoff (und das ist Cordura!) in Verbindung mit Öl ist generell zu vermeiden, auch nur eine Benetzung kann das Material spröde machen. Da wäre eine trockene Lagerung nach der Reinigung sinnvoller.

    Viel Nähmaschinenöl ist es nicht und Weisöl sieht man auch nicht oder bekommt recht fix wieder raus.
    http://www.kroon-oil.com/de/pr…hinenol/tab-omschrijving/
    So mein Wissen bei Cordura.

    Das schlimme ist nicht wieviel drauf ist, oder ob der Fleck sichtbar ist oder nicht, sondern die Berührung mit Öl! Mit Deinem Link in diesem Bezug kann ich leider nichts anfangen. :shrug:


    Darum immer nur sauber gereinigtes Equipment verstauen, meist liegt es länger oft auch 1-2 Jahre bis man es dann raus holt.
    Da will man dann ja nicht noch mal putzen anfangen wollen oder?

    Dann haben in den 1-2 Jahren die Ölreste am Gewebe schön Zeit, gemütlich einzuziehen und das Material anzugreifen, wenn ich die Schnallen tünche. Sinnvoller fänd ichs da, die entsprechenden Teile an der Ausrüstung mit Feinöl zu pinseln, kurz bevor man in die Tropen, ins Salzwasser etc. geht.


    Mit Motoröl sollte man natürlich nicht die Schnallen tränken, sondern nur an die beweglich Stellen einen Tropfen geben, der nicht mit dem Gewebe in Berührung kommt (Z. b. an die Feder beim Druckknopf oder den Steg an der Eisen-Schnalle. Wenn man viel mit Sand zu tun hat, wäre sogar Graphit besser an beweglichen Teilen. Da das ein trockener Staub ist, können daran keine feinen Steinchen festkleben und einen ungewollten Abrieb produzieren.


    Vorsicht vor 'Verschlimmbesserung'! ;)

    Nachtäglich sollen Metallverschlüsse, Alice, Druckknöpfe, Metall Driglides, etc. mit WD40 oder einem anderen Leichten Öl (z.B. Nähmaschinenöl, bekommt viel Cordura schon in der Produktion ab) behandelt werden. So verhindert man, dass die Verschlüsse zu Oxydieren anfangen. Gilt auch für alle Taucher; die wissen das wahrscheinlich schon.

    Du beziehst Deine Antwort aber auf Gegenden mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder Gebrauch im Salzwasser?


    In unseren Breiten und im Süßwasser würde ich von diesem Vorschlag abraten. Wenn überhaupt etwas Öl, dann nur an die beweglichen Stellen am Verschluß, dann aber auch kein dünnes Öl, wie WD40 oder Nähmaschinenöl, sondern Motoröl.


    Und daß Cordura Nähmaschinenöl in der Produktion schon abbekommt ist falsch! Wenn das eine Maschine machen würde, könnte man damit nichts nähen. Öl am Nähgut ist ein No-Go! Es gibt an Nähmaschinen bestimmte Ölstellen, DORT kommt das Öl sparsam hin und sonst nirgendwo. Dann klappt das auch mit dem Nähgut! :D

    Sehe das wie Potsdamerjäger, allerdings solltest Du auf eine niedrige Temperatur (30°) und eine neutrale Seife beim Waschen achten. Von der Seife solltest Du möglichst wenig verwenden. Meist reicht 1 Eßlöffel. Trocknen bei Zimmertemperatur. Weder an der Sonne, noch an der Heizung!

    Wenn Du mit dem Griff nun so zufrieden bist, würd ich eher die Scheide anpassen.


    Im Kurzwarengeschäft bekommst Du Druckknöpfe mit passendem Werkzeug. Ein Stück Gurt bekommst Du im Baumarkt. Bau Dir doch ne Verlängerung für den Sicherungsriemen.