Beiträge von KastorDJT

    Nachdem ja nun schon einige Zeit vergangen ist, kann man ja was über Erfahrungen mit dem Messer berichten.
    Eingekleidet wurde es durch die Lederschmiede Untermain in Kuhdex. Zu deren Arbeit muss man nicht viel sagen, ich habe darüber auch schon berichtet. Das Kuhdex hat sich bestens bewährt, sie ist bequem auf 10.00 Uhr zu tragen, hält das Messer sicher und erlaubt trotzdem einen schnellen Cross-Draw Zugriff. Mit Wasser ist die Scheide nicht groß in Berührung gekommen, da sie doch so hoch am Gürtel hängt, dass sie durch die Jacke geschützt ist.Da ich auch nicht in die Verlegenheit kam, das Messer verdreckt zu verwahren, war ein Ausspülen auch unnötig. Ich sehe da aber keine Probleme.


    Das Messer und seine Herstellung ist ja bestens dokumentiert. Vielleicht kann ein geneigter Forumid ja die entsprechende Verlinkung herstellen.


    Wie oben schon geschrieben trägt es sich in der neuen Scheide sehr bequem. Sein Anwendungsgebiet ist für mich in erster Linie die Jagd. Für die Stadt ist es mir, obgleich ja im rechtlichen Rahmen, doch zu schwer. Da ist mir mein Spyderco lieber.


    Richtig eingeweiht habe ich es allerdings erst jetzt mit dem abgebildeten Rothirsch. Vorher habe ich damit nur Fuchs und Dachs geskinnt, was gut ging. Die Klingenform ist für Skinnerarbeiten brauchbar. Bei der roten Arbeit könnte die Spitze etwas weiter nach unten gezogen sein, um die Gefahr, den Pansen zu öffnen zu minimieren. wenn man etwas vorsichtig ist geht es aber. Hängt das Stück an den Hinterläufen ist es eh kein Problem, da man dann die Klinge im Eispickelgriff führen kann und mit den Fingerrücken das Gekröse wegdrückt. Ringeln dürfte, zumindest bei stärkeren Stücken gehen.


    Die Schnitthaltigkeit ist gut. Schnitzarbeiten ist ohne weiteres möglich. Penetrieren tut es, zumindest eine Rotwildddecke gut. Zum Abfangen von stärkeren Wild ist es allerdings wegen der Klingenlänge nicht geeignet.


    Der Griff liegt gut und sicher auch feucht in der Hand. Das Ziehen ist durch die Ausformung leicht möglich, da sich der kleine Finger abstützen kann.


    Der Stahl hat sich durch den Kontakt mit Schweiß (Blut) leicht verfärbt. Dies ist für mich kein Manko, sondern gibt dem Messer Individualität, es wird halt benützt.


    Auf dem zweiten, leider nicht so scharfen Photo sieht man es übrigens zusammen mit der vermutlichen Fährte eines noch nicht ausgewachsenen Grauhundes.


    Insgesamt ein schönes Messer, welches ich gerne führe. Danke an das Team das das Projekt ermöglicht hat. Hoffentlich kommen noch ein paar Berichte (und eine neue Forumsaktion 2014)!

    Was auch ganz gut passen würde ist eines der Wildsteer Messer in diesem Fall das Militärmodell. Robust ist es, schneiden kann man gut und hebeln geht auch. Als Ergänzung hat man dann ja auch noch das Zusatzwerkzeug Säge/Bohrer.


    Im übrigen kann ich den Ausführungen welche z.B. von Micha.M gemacht wurden nur zustimmen und würde beim Zusammenstellen meiner Ausrüstung auch eher zu dieser Richtung tendieren.

    Moin!


    Ich habe beide Messer und beide sind Klasse! Ein Griff ist so persönlich, dass kann man nur ausprobieren. Wobei man sich ja beim GEK bei der Gestalung austoben kann. Zu Anfang schreibst Du ja, dass Du damit Stellen und Wege frei machen willst?! Da sehe ich beim A1 leichte Vorteile. Dafür punktet das GEK mit seiner feineren Spitze! Beim A2 würde das natürlich deutlicher werden und wenn Du eh ein kleineres Messer mitnehmen wills, wäre das vielleicht auch eine Möglichkeit.


    Beim A1 würde ich auf jeden Fall eine Kombi mitnehmen, beim GEK nicht umbedingt.

    Ich habe das schon mal versucht, als ich endlich ein Scholzsches Waidblatt ergattern konnte, dieses auschließlich ein Jagdjahr lang zu verwenden. So richtig geklappt hat es aber doch nicht, denn dann kam das Buschmuck, das limitierte Forenmesser und dann ...!


    Nichts desto Trotz war es eine interessante Zeit, da ich es doch die meiste Zeit nutze. Relativ schnell habe ich damals von gewissen Handlungen damit Abstand genommen. Dabei handelte es sich in erster Linie um Tätigkeiten wie Pirschwege frei schlagen und ähnliches. Nach ersten Versuchen habe ich da ganz schnell wieder auf Häpp und Lofty Wiseman Survival Tool zurück gegriffen. Dasselbe gald für das Zerwirken von Wild. Das ging damit zwar gut, aber Spezialwerkzeug ist da halt doch besser. Abfangen habe ich bei Hochwild nur am toten Stück probiert und das ging, wie auch bei zwei verunfallten Stück Rehwild ausgezeichnet.


    Von der Beschränkung auf ein Messer würde ich dann Abstand nehmen, wenn ich feststelle, das gewisse Tätigkeiten damit gehen, ich jedoch besseres Werkzeug benutzen kann/sollte.


    Von daher, ein Messer X Monate für einen bestimmten Bereich ist praktikabel.

    Vor einer Grünen Mamba habe ich mal einen taktischen Rückzug gemacht als sie vor mir im Baum auftauchte, aber diese würde ich mir gerne zum "kuscheln" holen. Besonders gut gefällt mir die Ausformung des Rückens. Darin dürfte sich der Daumen sehr wohl fühlen. Kannst Du mal ein "in Hand" Bild machen?!


    Die anderen Messer sind auch Klasse, aber das Grüne ist mein Favorit! Hoffentlich kommt bald eine Schwarze Mamba ins Terrarium!

    Diese "Gelben Schleifen" gibt es bei uns im Pz-Museum. Ob allerding in Patchform weiß ich nicht. Als Aufkleber für das Auto schon und als Anstecker sowieso. Ich fahre da mal nächste Woche vorbei und frage mal nach. Der Anstecker geht am Anzug, aber an der Schießweste oder so funktioniert er nicht, da käme dann der Patch ins Spiel! Klasse Idee!!


    P.S.: Ich habe mich beim Museum und beim Touristikbüro erkundigt. Patches gibt es nicht, beide Stellen finden die Idee aber gut!

    Moin!


    Persönlich halte ich das Teil für sehr robust! Man hat da ja praktisch eine Meisselspitze, welche dazu ausgelegt ist zu hebeln. Ich selbst bin damit noch nicht an die Belastungsgrenze gekommen, aber kaputt kriegt man natürlich alles. Was mir an dem Messer gefällt ist einerseits das etwas ausgefallenen Design, andererseits die Schärfe und Schnitthaltigkeit. Ich habe damit hintereinander weg ein Schmaltier und einen Überläufer aufgebrochen und es wäre noch scharf genug für ein drittes Stück gewesen. Üblicher weise verwende ich Säge oder Zange zum Schloss aufbrechen. Bei diesem Messer setzte ich die Spitze auf die Schlossnaht, haue mit der anderen Hand auf den Knauf und durch ist die Naht. Man muss die "Tanto" -Form natürlich mögen und zum Skinnen ist es nichts, aber ansonsten fühle ich mich mit dem Teil immer sehr gut angezogen. Meins ist übrigens die polierte Version mit schwarzem Griff. Das hätte ich mir nicht so ausgesucht, aber ich habe es auf dem Marktplatz erstanden und es war im nach hinein die richtige Kombination. Auf dem schwarzen Leder sind Flecken praktisch nicht zu sehen. Der Ledergriff ist übrigens auch bei Feuchtigkeit und Kälte sehr angenehm!


    Insgesamt, für mich, ein empfehlenswertes Messer, wenn man auf eine feine Spitze verzichten kann und mit der Tantoform klar kommt. Aber die kann man ja an seinem 2. Messer mitnehmen oder am 3. oder 4. :)


    Was das Führen betrifft, in die Stadt nehme ich es nicht mit und würde das auch keinem raten, aber outdoors, warum nicht?!

    Das ist bei Wildsteer ein echtes Problem. Meine Messungen ergaben genau die oben aufgeführten Maße und genau diesen Grund. Es wird in einem Fall nur bis Klingenende gemessen. Danach kommt ja die Aussparung für die Werkzeugaufnahme. Damit könnte man ggf argumentieren, aber will man sich darauf (in D) verlassen?! Andererseits, wenn ich Bogensport betreibe und ein Messer mit entsprechendem Werkzeug (Pfeilspitzenzieher) dabei habe, sollte eigentlich der adequate Grund gegeben sein. Identisch sehe ich das outdoor, wenn man den Bohrer/Sägesatz oder den Korkenzieher (ganz wichtig :rolleyes: )dabei hat!


    Ich nütze meines übrigens gerne zur Jagd. Aufbrechen von Wild geht ganz ausgezeichnet. Wenn man die Meißelspitze auf das Schloss aufsetzt und auf den Knauf schlägt, geht das auch sehr gut durch. Für das Skinnen ist die Klinge natürlich nicht geeignet. Insgesamt kann ich die Begeisterung von vandebrake nachvollziehen.

    Keiner kann wirklich sagen, was noch Legal und was Ilegal ist, wie es heute bei uns aussieht. Ich denke, 1 mm dürfte schon ganz gut hin kommen, aber Garantie darauf wird Dir keiner geben können. Zumal es "Nutzer" gibt, welche Ihre Messer so weit abarbeiten, das 1mm schon als scharf bezeichnet werden kann. Hatte am Wochenende 2 solche Teile in der Behandlung und ich muss sagen, es erstaunt mich immer wieder mit was die Leutchen rumlaufen und sich dann wundern, dass sie damit nicht vernünftig arbeiten können.


    Wobei ich mich frage, ob es bei dieser bauchigen Klingenform und dem nur recht kurzen Anschliff überhaupt ein rechtliches Problem gäbe, ein Dolch wird es ja damit nicht?


    P.S.: ist mir gestern noch auf auf dem Ansitz eingefallen, man könnte sich ja an eingeführte Modelle orientieren, dann hätte man eine entsprechende Argumentationshilfe wenn es zum Äußersten käme!

    Den Vorschreibern schließe ich mich gerne an!


    Waidmannsheil!


    Die Zusammenfassung finde ich gut, da hat man doch gleich mal eine Orientierung, was heute so abverlangt wird. Was ich etwas bedenklich/seltsam finde ist, dass keine Kurzwaffen abgefragt wurden. Schließlich hat man ja mit dem Jagdschein das Bedürfnis für 2 Stück! Für die Fallenjagd kommt dann ggf. noch Nr. 3 hinzu ! Aber das soll nicht unser Problem sein.

    Schuchbauer ist immer einen Abstecher wert. Anschließend in den Maulaffenbäck und die Neuerwerbung an einem Leberkäsbrötchen ausprobiert! Leider hat Würzburg nicht mehr zu bieten. Steinerstauch beim Dom hat nur Standartware, da könnte man allerdings mal nachfragen ob die etwas in Richtung Messerschmied wissen. Werde ich mal bei meinem nächsten Besuch machen. Bei Frankonia kann man mal reinsehen und nach Reduziertem suchen, aber das ist ja eh bekannt und meist wenig ergiebig.


    Hoffritz ist auch nicht schlecht.

    Frage:
    Darf Hochwild mit Schrot geschossen werden?


    Antwort:
    JA! (Der Auerhahn zählt zum Hochwild)




    Genau diese Frage wurde mir auch in Hessen gestellt!


    Ansonsten ist der Killer eigentlich immer der Umgang mit Waffen! Dürfte bei Mitgliedern dieses Forums ja kein Problem sein! Bei meiner Prüfung fiel einer durch weil er bei der Handhabung des Drillings die Mündung Richtung Prüfer hielt.


    Ansonste "Viel Erfolg und Waidmannsheil" :thumbup:

    Moin! Ich arbeite ja auch mit roten Lanyards weil ich Messergriffe in dunkel besser finde, habe aber auch 2 mit roten Griffen in Verwendung und praktisch ist das schon. Klasse Messer, sehr schöne, praxisorientierte Form!

    Die läuft doch schon bei uns, das Rotwild ist auch auf und dafür würde es größenmäßig gut passen!


    Hast Du schon mal überlegt, so was mit roten Griffschalen zu machen sozusagen als "never lost" Version?


    Grüße


    KastorDJT