Beiträge von Kibo

    Werchzeuchtreja das Messer IWB und einfach ein T-Shirt drüber, den anderen Plunder aus den Taschen und in einen Maxpedition EDC Organizer oder ähnliches einpacken, dann schaut das ganz anders aus und in manchen Fällen (Gesetz hin, Gesetz her) ist es besser nicht gleich alles zu zeigen was man hat.


    Ich habe mir im Sommer ein schwarzes T-Shirt mit großer Aufschrift BOPE und einem riesengroßen Zeichen dieser Einheit am Rücken und kleinem Zeichen vorne, gekauft. Letztens, als ich das T-Shirt getragen habe wurde ich in der U-Bahn richtig angegafft, nach dem Motto, der Typ trägt ein T-Shirt mit Skull, zwei Pistolen und einem Dolch drauf. Ich will gar nicht wissen was die sich alles gedacht haben. Stell dir vor, ich hätte dann auch noch ein Messer offen getragen, in Österreich ja jede Länge erlaubt, möchte gar nicht wissen welche Reaktionen das verursacht hätte, wenn die schon bei einem T-Shirt deppert schauen. Ich hoffe du hast verstanden, was ich damit sagen will.


    P.S. Böse Zungen behaupten daß die japanischen Samurai immer ein kleinen Kwaiken in der Kleidung versteckt hatten. ;)

    Nur mal kurz zu Nessmuk http://en.wikipedia.org/wiki/George_W._Sears


    Der Mann war 1,60 Meter groß und hatte 47 kg, stellt euch den mit einer zehn Zoll Bowieklinge vor. Der hätte das Ding wahrscheinlich am Rücken tragen müssen und mit zwei Händen halten, so eine lange Klinge bringt viel Gewicht mit.


    Zurück zum Sacki Messer, er stellt das Messer vor und sagt nichts über ein Beil welches er als Ergänzung zum kurzen Messer trägt. Ich finde, daß solche Messer als Outdoormesser ganz okay sind, aber alleine getragen für richtiges Survival in der Natur, so wie das Beispiel von Geronimo in Canada, ohne Beil würde ich diesem Messer und allen ähnlichen keine große Chance geben.


    Auf dem Weg zur Bank, das ist in einer Stadt, und ich habe geschrieben daß das ein ganz anderer Fall ist.


    So hat eben jeder seine Meinung.

    Postmann du nimmst ein 10 cm Messer zum Ausflug mit, wunderbar, passt alles, aber das ist ja keine Extremsituation. Das ist ungefähr so, ich nehme zum Spaziergang in der Großstadt auch kein großes Bowie mit sondern ein kleines Spyderco.


    Survival Situationen sind Extremsituationen und die muss ich mit meinem Messer bewältigen können. Würde villeicht jemand so ein Messer als Steighilfe, weil es gerade die Situation erfordert, einsetzen? Wovon reden wir hier, von Ausflügen oder von Überleben im Notfall in einer Extremsituation?


    Postmann hast du schon mal versucht mit so einem kleinem Messer ein richtiges Schnitzel zu schneiden? Versuche es. Muss ja gar nicht so extrem sein.

    Man darf dann solche Messer den Leuten nicht als Survivalmesser präsentieren und damit fällt ja auch die Diskussion weg, ob man Paracord nach Aufbrechen eines Wildes wieder reinigen muss etc. das Messer ist ja zu diesem Zweck absolut nicht geeignet. Paracord am Griff für Survival Situationen, wozu? Oder, wozu überhaupt, denn das Ganze hat nix mit Survival, also wirklich Überleben müssen, zu tun.


    Nennen wir es Freizeitmesser oder Ausflugsmesser, aber dann kommen Diskussionen, wie Batoning mit Klingenstärke 4 mm, wozu? Das beste ist ja daß der Mann, der das Messer als "sein" Survival Messer präsentiert, noch nie Batoning gemacht hat, verzeihung, aber so ein Mann ist gar nicht qualifiziert genug um ein Messer für richtiges Survival zu entwerfen. Das sollte er auch selber überdenken.


    Tony Lennartz hat, glaube ich, auch keinen Flugzeugabsturz überlebt, aber der Mann war in Extremsituationen und er hat nicht umsonst so ein Messer, wie das GEK 2000, das hier als Maßstab für richtige Survival Messer dienen soll, entworfen.


    Aufenthalte in Survival Situationen zeitlich begrenzt? Das ist ja dann keine Survival Situation sondern ein Ausflug oder ein Einsatz, aber Einsatzmesser ist dieses Ding sicher nicht, Ausflug, ja. Anwendungsprofil, nicht Jagen, nicht Fischen, kann man sich so etwas in einer Survival Situation aussuchen? Probiert mal eine 120 kg schwere Sau mit so einem kleinem Messer zu schlachten (war bei so einer Schlachtung mit dabei, habe geholfen), und das nicht aus Spaß sondern weil ihr gerade am verhungern seid, und nicht weil Mama heute vergessen hat zu kochen.


    Ihr vergesst daß, das was wir hier schreiben viele Leute mitlesen, das sind nicht alls TF Mitglieder. Man könnte ja mal überlegen, jemand braucht wirklich ein Survival Messer weil er sich in eine Extremsituation begiebt, kein Flugzeugabsturz sondern ein längerer Aufenthalt irgendwo im Dschungel oder in den großen Wäldern Russlands (auch wenn das jetzt gerade vielleicht nicht passt, ist aber nur ein Beispiel). Kann sein daß sich derjenige mal vorher in das Thema Survival Messer einlesen will und dann schaut er mal auch in das TF hinein und was sieht er? Er sieht ein Ausflugsmesser, wie ich es nennen würde, daß sicher nicht dazu gedacht ist wirkliche Survival Situationen zu überleben sondern zum Schnitzen etc. und weil ja als Survival Messer beworben nimmt er dann so etwas mit und denkt sich, warum soll ich mir was größeres mitnehmen, ist ja nicht mein Anwendungsprofil???


    Leute wenn ihr aus Spaß solche Messer kauft, entwerft oder wie auch immer, dann schreibt bitte nicht daß man damit in einer wirklichen Survival Situation und Survival heißt nun mal Überleben, nur mit diesem Messer auskommen werdet. Eignet sich gut für einen Spaziergang ins Grüne, vielleicht mal zum Grillen, obwohl, versucht mal ein ordentliches Schnitzel mit so einem kurzen Messer zu schneiden, kann jeder zu Hause probieren, ihr werdet sehen, es ist nicht leicht und die Metzger verwenden nicht umsonst dafür größere Messer.


    Also Frezeitmesser, Ausflugsmesser, Hobbymesser ist okay aber zum Überleben, nö. Und man spart sich dann auch solche Diskussionen wie, dieser oder jener Stahl, diese oder jene Klingendicke, es hat ja jeder sein Anwenderprofil also soll er das Messer auch nach diesem Profil entwerfen aber dann auch richtig benennen.

    Ich habe das Spyderco Manix2 aus 154 CM Stahl, ich habe aber ein anderes Messer aus S 30 V Stahl und muss sagen, das zweite ist um einiges besser. Kauf dir ein Manix aus S 30 V vor allem wenn du eines mit Flachschliff findest. Ich habe aber auch ein PF Alpha two aus 440 C Stahl und ich weiß nicht was an dem Stahl so schlecht ist???


    Was ein Stahl wert ist, das ist eine gute, aber falsche Frage. Was ist ein Messer aus diesem oder jenem Stahl wert, das wäre z. B. viel besser. Bei einem Messer kommt es nicht nur auf den Stahl drauf an, es kommt auch auf die Klingengeometrie, Schliff, Wärmebehandlung des Stahls, Einsatzgebiet des Messers an.


    Ich habe gelesen, daß dir abgeraten wurde ein Messer aus 440 C Stahl zu kaufen, weil dieser es nicht wert ist. Ich weiß nicht wer das gesagt hat, aber entweder hat er von Messern keine Ahnung oder er wollte dir, anscheinend als Laien, etwas andrehen mit dem er einen besseren Gewinn erzielt, das wäre alles.


    Ach, es gibt übrigens einige amerikanische Messermacher die ihre Messer aus ganz normalen, "billigen", Kohlenstoffstahl schmieden, deren Messer kosten dann so um die tausend Dollar, es gibt sogar welche die arbeiten auch ganz gerne mit 440 C und deren Werke sind auch nicht gerade billig, kosten ungefähr das selbe wie die Messer aus "billigen" Kohlenstoffstahl.

    Ich würde mal gerne sehen wie das Messer ohne Paracordwicklung aussieht. Ich habe z. B. ein Pohl Force Charlie One, meistens ist eine Paracordwicklung drauf, weil es für mich so angenehmer ist, aber, auch wenn ich die Wicklung runternehme, komme ich mit dem Messer auch gut zurecht.


    Was den rostenden Stahl angeht, ja, in der Vitrine rostet er schnell, aber, ihr könnt ja auch Fachleute fragen, ein Stahl der ständig arbeitet rostet nicht, sonst wären den US Marines all ihre Ka-Bar´s im Pazifik, im Zweiten Weltkrieg, unterm Ar... weggerostet. Ob man Schmiedehaut mag oder nicht, ist sicher Geschmacksfrage, aber störend finde ich es nicht, genauso wüsste ich nicht warum ich mit einem 4 mm dickem Messer kein Batoning machen soll. Ich habe ja ein Ka-Bar USMC Fighting Knife, ich sage immer dazu Utility Knife, weil es eher ein Arbeitsmesser denn ein Kampfmesser ist. Das Ka-Bar ist, nach meiner Messung um die 4,15 mm dick und man kann damit Batonen, warum nicht? Das Problem beim Batonen sehe ich aber nicht so sehr in der Klingendicke sondern in der Klingenlänge, wer diese Arbeit mal mit einem kurzen Messer gemacht hat, der wird wissen wovon ich spreche und ich meine damit nicht ein paar kleine Ästlein, sondern richtig massives Holz. Natürlich wird es mit 4 mm nicht so effektiv gehen, wie mit 6 mm, aber es wird mit 17 cm Klingenlänge auch erheblich leichter gehen als mit 11 cm.


    Was mich immer bei diesen Survival Messern wundert ist die Länge. Ein Survival Messer soll mir das überleben sichern und da muss ich zuerst mal überlegen, wo. Ein Messer, daß mir das Überleben draußen, in der freien Natur, im Wald sichert, ist nun mal für andere Einsätze gedacht als ein Messer daß mir das Überleben in der Stadt sichert. Nun, kommen wir zum Punkt. Warum soll ich mich draußen in der freien Natur an ein Gesetz halten, besonders im Überlebensfall, und mich mit einem kleinem Messer abmühen, vielleicht sogar deswegen vor die Hunde gehen, wenn es mit einem größeren besser viel besser und leichter geht, und wer bitte schön soll mir das irgendwo, mitten in einem Wald, am Ar... der Welt, verbieten??? Ich denke, daß jeder Polizist einsehen wird, wenn ich mich auf eine harte Tour durch die Wildnis aufmache, daß ich ein größeres Messer brauche weil ich es dann auch wirklich als vielseitiges Werkzeug nützen kann. Das nennt man bei euch in Deutschland glaube ich sozial adäquater Grund oder so.


    So, jetzt kommen wir zum Einsatzort Großstadt. Wir reden von Survival, also Überleben. Wenn es dazu kommt, daß ich ein Messer wirklich zum Überleben brauche, weil alles in Schutt und Asche liegt, dann ist das aber ein genauso guter Grund wenn ich ein robustes Messer mit mir führe. Muss ja nicht so groß sein wie in der Wildnis, aber auch da habe ich ja einen Grund so ein Messer zu führen.


    Kann mir jetzt mal jemand sagen, warum ich beim Kauf eines Messers, das mir wirklich das Überleben sichern soll, auf diesen blöden Verkaufsschmäh, mit Klingenlänge in Deutschland legal zu führen, reinfallen soll?


    Ich meine, ich habe jetzt in den letzten paar Jahren wirkllich viele Messer angesammelt, noch mehr in der Hand gehabt, und hab mir vorhin, als ich diesen Thread gelesen habe, wirklich überlegt, warum zum Teufel brauche ich in einer Großstadt ein Messer, das mir das Überleben sichern soll, ohne irgendeinen nennenswerten Grund? Wir leben in Friedenszeiten, ich bin Familienvater, brauche so etwas weder beruflich noch sonst wie, wozu soll ich so etwas jeden Tag, jede Stunde, mit mir herumschleppen? Wenn ich in Deutschland wäre, dann müsste ich ja auch auf diese komischen Paragraphen achten. Aber es geht hier nicht um Paragraphen, sondern um den Grund. Ich komme im Alltag mit meinem Spyderco Manix2 oder Pohl Force Chalie One (definitiv kein Survival Messer) wunderbar zurecht.


    So, machen wir uns nichts vor, wir finden solche Messer einfach geil und es hat überhaupt nichts mit Survival, Überleben, oder etwas anderem zu tun. Leute, die wissen wie man solche Sachen verkauft locken dann natürlich mit solchen Werbesprüchen und Videos an, sie machen ein gutes Geschäft damit, aber wer braucht so etwas wirklich? Und mit diesem Satz fallen, für mich jedenfalls, alle genannten Gründe, die diskutiert wurden, einfach weg. Entweder ich finde es geil, dann kaufe ich es, oder ich finde es nicht geil, dann kaufe ich es nicht, aber um mir mein Überleben zu sichern kaufe ich mir weder so ein Messer, noch alle andern, die so beworben werden, mit, Klingenlänge legal etc. nicht, weil im Notfall kein Mensch auf die Länge deines Messers schaut und weil mir im Notfall so ein Messer das Überleben nicht wirklich sichert bzw. erleichtert. Was wir hier kriegen ist eigentlich ein Messer daß man herumtragen und herumzeigen kann, wie, schau, wei geil das ist, aber wirklich zum Überleben, vor allem in freier Wildnis, taugt das nicht unbedingt.


    Viele von uns, die schon länger hier im Forum sind, kennen ja Tony Lennartz und er hat ja das GEK 2000 nicht umsonst so gestaltet, wie es gestaltet ist. Das ist ein Überlebensmesser und der Kleinkram ist einfach nur geil oder nicht geil, das ist alles.


    Ich möche noch betonen, ich habe das GEK 2000 nicht, mache also hier keine Werbung, habe allerdings genug andere ähnliche Messer, die man genauso effizient nutzen kann, es soll als Maßstab dienen. Ich möchte nur den Leuten klar machen, wenn ihr so etwas kauft, dann überlegt es euch gut und richtig und kauft dann ein richtiges Messer, ein richtiges Werkzeug mit dem man in so einer Situation auch schwere Arbeiten verrichten kann und nicht etwas, wo ihr nach ein paar Wochen oder Monaten denkt, das ist es doch nicht und dann fängt es irgendwo Staub, rostet ein, weil rostender Stahl in der Vitrine rostet etc.

    Also ich habe das Problem ohne Clip, daß nicht nur die Hosentasche kaputt geht, es stört mich einfach das Messer so zu tragen weil es sich dauernd querstellt oder in andere, nicht gerade angenehmen, Positionen herumwandert. Abhilfe schafft entweder ein guter Clip oder eine Klappmesser Tasche aus diversen Materialien, die man einfach am Gurt befestigt. Wenn das Messer unbedingt nicht sichtbar sein soll, dann eine IWB Klappmesserscheide, so wie hier, drittes Bild von links http://sharpthings.net/blogs/c…frenzy-millie-sheath-josh


    Eine Hosentasche aus Cordura ist auch eine Lösung aber das Material scheuert ziemlich, würde ich mir gut überlegen. Wenn du dich bewegst dann erzeugt das eine Reibung, im Sommer kommt man bei hohen Temperaturen schnell ins Schwitzen, ob das dann angenehm zu tragen ist, musst du ausprobieren. Selbst wenn du das Material, der Hosentasche, drüber nähst, kann das noch immer unangenehm werden. Da wäre so eine IWB Klappmessertasche aus feinem Leder imo eine bessere Lösung.

    Unruhen in den USA:


    Wir sehen vor laufenden Kameras was sich dort abspielt, es gab ein weiteres Opfer, warum macht niemand die US Politiker dafür verantwortlich, wie man es in solchen Situationen, in anderen Ländern tut? Wo sind die Proteste und Empörung über so ein politisches und rechtliches System? Wenn man das in anderen Ländern sieht, dann wird das an die große Glocke gestellt und man fodert sofort einen Rückzug der politischen Führung, warum nicht hier???


    Situation USA/NATO - Russland


    Kommt darauf an, wie man das sieht. Die Expansion der NATO nach Osten sehen die Russen als Bedrohung wegen ihrer sehr, sehr großen Bodenschätze. Aber ich will nicht in die Politik abdriften, darum sage ich mal nichts.


    Ich wollte nur etwas aufmerksam machen , manche können und dürfen alles, manche dürfen nichts, warum ist das so? Denkt jemand überhaupt darüber nach?


    Manchmal denke ich, man sollte die Medien wirklich verbieten weil sie sehr oft die Dinge verdrehen.

    Komisch, das Messer ist aus rostträgem S 30 V Stahl, ich habe ein ZT 0121 aus diesem Stahl, kein Problem mit Rost. Ich meine, jeder Stahl rostet irgendwann, aber so schnell rostet ein S 30 V bei richtiger Wärmebehandlung nicht, vielleicht liegt es auch daran. Ich würde mal direkt Strider anschreiben, mal sehen was die zurückschreiben.

    Unter dem Mikroskop wirst du beim rostträgen Stahl nie so ein feines Gefüge haben wie bei einem Carbonstahl. Du wirst dann feststellen daß die Schneide eher einer ganz feinen Säge ähnelt, bei einem Carbonstahl ist das nicht so, liegt natürlich an der Karbidgröße. Ich hoffe, ich habe mich jetzt richtig ausgedrückt.