Beiträge von wos lochos

    Hallo,


    da hier ja einige Quad-Fahrer unterwegs sind, knall ich auch mal ein paar Fragen rein. Für mich persönlich haben die Dinger zwar zwei Reifen zuviel, aber interessieren würde es mich trotzdem.


    Wie schaut das denn übern Daumen im Einzelnen aus mit Kosten für a) Wartung, b) Versicherung und c) Steuern? Was legt man z.B. für einen Satz Reifen hin, oder für Verschleißteile wie Bremsen, Luftfilter etc? Von- bis.. ist klar, daß das je nach Maschine anders ist. Aber das sind ja Fahrzeuge mit Exotenstatus, ich stelle mir die Kosten deutlich höher vor als bei nem Opel Astra.


    Wenn ich hier was von 1000er Wartungsintervallen lese.. au weia. Fraglich ist auch, was da dann alles gemacht werden muß. Als Beispiel: bei meiner Geliebten (RC36/2) stehen u.a. alle 12000 Km so Sachen wie Vergasersynchronisation und Ventilspielkontrolle an, das ist zeitintensiv, aufwendig und selbst in einer freien Werkstatt recht teuer. Wenn ich neue Reifen brauche, ist das auch nicht mit Auto zu vergleichen und wenn sich das Lager hinten dann noch anhört wie ne Straßenbahn, dann würde ich mich direkt unter die Laterne stellen müssen.

    Noch einer von mir..







    Es grünt so grün von Ward Moore.


    In groben Zügen geht es um einen anfangs sehr armen, erfolglosen Vertreter, der eine Biologin kennenlernt. Mit einen von ihr entwickelten Superdünger, der eigentlich die Welt vom Hunger befreien sollte, wähnt er das schnelle Geschäft an der Haustür und behandelt ein Rasenstück mit Teufelsgras, das sich daraufhin wie ein Lauffeuer ausbreitet und scheinbar nicht zu stoppen ist. Im Zuge der immer größer werdenden Katastrophe nutzt der Vertreter die Gunst der Stunde und beginnt zu expandieren.


    Gibts z.B. bei amazon ab 10 cent oder antiquarisch, lohnt einen Blick. Ich habs schon zweimal gelesen. :)

    Sehr interessantes Thema, wäre eine beteiligungswerte Bereicherung. Gibt viele, die darüber schmunzeln oder sich lustig machen, weil sie sich einfach nicht vorstellen können, daß der mittlerweile selbstverständlich gewordene Komfort im Alltag mal eingeschränkt sein könnte. Aber das sind dann auch diejenigen, die nachher hungrig mit zerrissenen Klamotten bei einem vor der Tür stehen. :hmmm:


    Doofes Beispiel: Bei uns im Haus hat es z.B. nachts mal gebrannt und alle mußten raus. Wir hatten durch den Rauch so gut wie keine Zeit; es hat grade gereicht, sich irgend was zum Anziehen zu schnappen, die Schuhe habe ich mir auf dem Hof zugebunden. Und dann steht man da mit seinen Nachbarn, schaut in die Runde und sieht vor allem Schlafanzüge und Badelatschen. Da bin ich das erste Mal etwas nachdenklich geworden. In der Grundausbildung hatten wir einen Alarmstuhl, den hätte ich da (etwas erweitert) gebrauchen können.


    Wie also vorbereiten, wenn mal was ist? Stromausfall, Leitungswasser verseucht, wochenlang Tiefschnee ohne Heizungswärme im Winter, nichts zu fressen und im Supermarkt schlagen sie sich die Schädel ein? Heimverteidigung.. hmm. Immer her mit so einem Unterforum.

    Ein Kriterium, das da ne Rolle spielt ist speziell Staub und Sand. Der rieselt nämlich bei Hose lang einfach runter und nicht in die Ritze zwischen Hose und Stiefel. Was Ungeziefer betrifft, so ist die Variante mit Hosengummis sicher sinnvoller. Ich hab das oft auf Bildern, z.B. aus Vietnam gesehen, daß sich Soldaten zusätzlich noch die Hosenbeine umwickelt haben, damit nichts zu den Juwelen hochkrabbeln konnte. Schätze (ohne es genau zu wissen), daß sich da die Vorgaben etwas gelockert haben und nach Bedarf angepasst worden sind. Keine Aktiven hier, die das eindeutig beantworten könnten?

    Hallo,


    habt ihr euch schon mal selbst einen Hobokocher gebaut? Zeigt doch mal her und schreibt ein bißchen was dazu. Was eurer Meinung nach zu beachten und zu bedenken ist.



    Heute gings bei mir mal an die Werkbank, um meinen ersten Hobo herzustellen. Nicht ganz ohne Stolz, denn das Ding funktioniert ganz gut, obwohl beim nächsten Mal noch einige konstruktive Schwächen ausgemerzt werden müssen. Basis ist eine 750 ml- Dose und etwas Draht, als Werkzeug habe ich Dremel mit Trennscheibe, Vorstecher und Zange benutzt. Als Vorgabe galt, 1 Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Das ist dabei rausgekommen:


    Der Hobo- Kocher:



    Zuerst habe ich das mit einem Holzfeuer aus ein paar Resten probiert. Nicht zuletzt, um erstmal diese ganze Beschichtung auszubrennen. Das Feuer anzukriegen war überhaupt kein Problem, man kommt durch die unteren Löcher/ Schlitze hervorragend mit der Flamme unter das Anmachholz. Feuerstahl habe ich mir heute erspart, sollte aber auch problemlos gehen. :)



    Mit der Menge Holz, die ich dafür vorgesehen hatte, war ein Liter Wasser nicht zum kochen zu bringen, maximal 60° C waren drin. Mit einem Deckel auf meinem Behälter hätte das wahrscheinlich besser funktioniert. Meines Erachtens ist die Brennkammer zu klein für ein Holzfeuer, das brennt zu schnell runter und die Glut ist nicht beständig, man muß permanent nachlegen. Mal mit Kohle ausprobieren, oder; größere Dose leerfressen.



    Okay, Misserfolg, Versuch erweitert. Wassermenge runtergeschraubt auf 750 ml, und als Brennstoff vom Holz auf Spiritus ausgewichen. Leider ist die Schale unten im Kocher etwas zu flach geraten, um eine ausreichende Menge Flüssigkeit unterzubringen. Immerhin: Mit der ersten Füllung habe ich 75° C erreicht, und die zweite brachte das Wasser dann zu kochen, der Spiritus hat ziemlich genau ausgereicht. Auch dieser Versuch wieder ohne Deckel. Merke Deckel dabei haben spart Brennstoff.



    Fazit: Bei der nächsten Dose werde ich darauf achten, die Schlitze unterm Dratgeflecht ausreichend hoch auszuschneiden, damit mehr Spiritus hineinpasst, dann sollte es mit einer Füllung reichen. Spiritus war auch deutlich sauberer und angenehmer, da es im Gegensatz zum Holz kaum Rauchentwicklung gab. Aber nicht immer hat man Flüssigbrennstoff zur Hand.


    Für eine Holzbefeuerung müßte die Dose höher und etwas breiter sein, um mehr Holz aufnehmen zu können und um eine größere Angriffsfläche unterm Topf zu haben. Ich bleib' am Ball und konstruiere und optimiere weiter, denn so ein Ding soll einen festen Platz in meiner Endzeitkiste bekommen. Das ist also weniger für outdoor gedacht, sondern um ohne Strom und fließendes, sauberes Wasser in den eigenen vier Wänden ein paar Tage klarzukommen. Als Zunder habe ich übrigens den Rest von diesen seltsamen Patronen mit ins Überlebenspaket getan, die ich in unserem Bad gefunden habe. Die sind aus komprimierter Watte und brennen hervorragend.




    Ich hoffe, ich habe euch etwas belustigt und verbleibe mit freundlichem Gruß..


    Tobi


    Im Auge des Jägers
    kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen, ist definitiv ein sehr gutes Buch.


    Eine kleine Auswahl von mir:


    # Andreas Schmidt- Leerjahre-
    Leben und Überleben im DDR- GULag. Bericht eines "Politischen".


    # Alexander Solschenizyn- Ein Tag im Leben des Ivan Denissowitsch
    Einer von dreitausendsechshundertdreiundfünfzig Tagen Haftzeit eines Zwangsarbeiters in der Sowjetunion unter Stalin.


    # Ludek Pesek- Falle für Perseus
    Ein tschechischer Roman, schon etwas älter. Eigentlich SF, aber außerdem eine Geschichte über das Leben und Gefangensein in einer abgeschotteten, totalitären Diktatur. Ich persönlich hab es auf einem Altpapiercontainer gefunden. Keine Ahnung, wie jemand so etwas wegwerfen konnte. Sehr lesenswert.


    # Klaus Eschen/ Renate Sami- Wie man gegen Polizei und Justiz die Nerven behält
    Ein Rotbuch von 1973. Nur noch antiquarisch zu erstehen. Etwas sozialistisch angehaucht, aus der RAF- Zeit halt. Im Wesentlichen noch von allgemeiner Gültigkeit und sehr interessant zu lesen.



    Und zu guter Letzt; hat den jemand schon einmal was von Charles Bukowski gehört oder gelesen? Meine Empfehlung für Kurzweil.

    Hallo Leute,


    ich nehme dieses Thema mal zur Hand, um nach eurer geschätzten Meinung zu fragen.
    Ist das Messer hier ein echtes Ka-Bar Fin oder ist es ein Plagiat? Gebraucht gekauft vom Wühltisch eines Essener Flohmarkt für schmales Geld.




    Ich hatte zuerst ne HokusFocus in Gebrauch und die P7 von LED- Lenser hat die alte dann abgelöst (werde ich dafür hier im Forum erschlagen??).


    Ich weiß, ist China- Klasse. Natürlich ist da kein Vergleich zu high- end- Lampen möglich. Aber für den recht niedrigen Preis hat man jeweils eine sehr robuste, sehr helle fokussierbare Lampe, die mit AAAs (auch Akkus) läuft bei einer recht langen Leuchtdauer pro Batterieladung. Die P7 hat zwei Helligkeitsstufen, ist verdammt hell und leuchtet Schattenfrei aus. Die HF ist deutlich schwächer.


    Haben mich bisher beide weder enttäuscht, noch im Stich gelassen, obwohl sie quasi jeden Tag mehrmals benutzt werden. Auch im Langzeitbetrieb werden die beiden allenfalls warm. Ich habe z.B. des Öfteren eine weiße Pillendose als Aufsatz in Gebrauch, um unterwegs sanfteres Licht zum Lesen zu haben oder als Notlicht, das hat dann so einen Glühbirneneffekt. Das klappt problemlos über mehrere Stunden. Die Lampen leuchten sanft aus und werden langsam schwächer, schalten nicht plötzlich ab, wie das z.B. bei meiner LED- wave der Fall ist.

    Ein sehr schmerzhaftes, blutiges Erlebnis hatte ich als kleiner Junge im Treppenhaus. Ich bin zuhause die Treppe hochgerannt, dabei dummerweise gestolpert und ich konnte mich nicht mehr mit den Armen abstützen. Stattdessen bin ich, was für ein Spaß, mit den oberen Schneidezähnen auf die steinerne Stufenkante geschlagen. Einer hing danach noch an der Wurzel. Glücklicherweise warens Milchzähne. :)


    Kennt ihr noch diese durchsichtigen, weichen Plastikmilchflaschen? Da gibts heutzutage noch Kakao drin zu kaufen. In einer pyromanen Phase meiner Kindheit habe ich so ein Ding mal in einen Maschendrahtzaun gesteckt und angezündet. Dabei schmilzt der Kunststoff und tropft nach und nach in Flatschen brennend zu Boden. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich die brennende Flasche wieder aus dem Zaun entfernt und zu stark gewackelt. Dabei ist ein feuerzeuggroßes Stück brennendes Plastik auf auf meinem Handrücken gelandet. Erschrocken, ausgepustet, mit dem Ärmel abgewischt und die Haut gleich mit.


    Auf der Baustelle habe ich an der Kappsäge Fußleisten geschnitten. Ohne Schiebestock natürlich, kann man ja viel einfacher so festhalten. Und ich hab eigentlich gelernt, bei Maschinen- und Schneidarbeiten niemals den Daumen abzuspreizen, sondern immer an der Hand anliegen zu lassen. Das habe ich an diesem Tag alles irgendwie verdrängt. Also die rechte Hand unter den Motor gequetscht, das Holzstück fixiert und dusseligerweise so, daß mein Daumen mit unterm Sägeblatt war. Glücklicherweise habe ich langsam gesägt und noch schnell genug reagiert, als es anfing, zwischen Daumen und Zeigefinger zu brennen. So habe ich mir die Hand aber immerhin noch angesägt. Hätte ich schneller durchgezogen, wäre im günstigsten Fall der Daumen sauber abgewesen. Mein Chef hat mich danach allen Ernstes gefragt, ob ich das absichtlich gemacht hätte, um nen Schein zu bekommen. :wacko: