Beiträge von wos lochos

    Schätze, die meisten bevorzugen symmetrische Formen. Das soll jetzt auch nix Dolles sein, ist eher aus Ausschuß produziert. :D


    Das Ding läßt sich wider Erwarten aber ganz gut greifen; das Griffende muß bei dieser Form zum kleinen Finger zeigen, drückt sich beim Ziehen dann in die Beuge zwischen Finger und Handfläche, so daß man nur wenig Kraft aufwenden muß um die Schleuder zu halten. Zwischen Daumen und Zeigefinger ist alles wie gehabt.


    Gabs hier schon Zwillen? Gabs noch nicht, oder? Gehört ja entfernt auch irgendwie in die tactical-/ survival- Ecke.


    Die erste Schleuder aus der 2012er Astgabelernte war soweit trocken; ich dachte mir, ich zeig' sie direkt mal rum. Das Material ist geölte Birke. Recht klein, dünn und leicht, auch nicht sonderlich stark, gedacht ist sie als Geschenk für den Kurzen eines Bekannten.


    Das ist mein Hobby, damit entspanne ich mich nach der Arbeit. Ggf. zeige ich dann und wann mal wieder ein bißchen :)


    PS: Das Ding ist übrigens fast ausschließlich mit meinem schweizer Messer geerntet und bearbeitet worden, bis aufs Schleifen natürlich.


    Ich habe meiner besseren Hälfte als erstes ein Byrd Meadowlark Hawkbill geschenkt und ihr das so erklärt, daß selbst jede kleine Hauskatze an den Vorderpfoten ein paar scharfe, ausfahrbahre Krallen hat. Das wäre also völlig okay und ganz nützlich, sowas zu haben, wenn man selbst mal eine Kralle benötigen würde. Der Film Irreversible war noch im Gedächtnis, seitdem ist das Messer an der Frau.


    Aber mit ner Hawkbillklinge kann man nicht viel anfangen im Alltag, das wurde schnell bemerkt. Also kam durch günstige Umstände hier am Marktplatz recht schnell ein Spyderco Resilience für die Handtasche dazu, zum Orangenschneiden und für Brötchen. Erstaunlicherweise kam erst bei diesem relativ großen folder so ein boah- Gefühl auf. Wenn sie meine Messer in der Hand hatte, tat sich nichts, aber das war jetzt ihr eigenes, ein deutlicher Unterschied.


    Heute rundet ein Spyderco Dragonfly Salt serrated als Autoschlüsselanhänger die Sache ab (weil ein ladybug zu klein ist ;) ), in der Handtasche wird mit Hilfe der LED- Lampe gekramt und ein Pfefferspray ist auch noch mit dabei, falls man nicht sofort kratzen möchte.


    War ganz einfach, Kawafahrer.

    Wie sich zumindest alle Anwesenden der älteren Semester sicherlich erinnern können, ist der T1000 in Terminator 2 beim Kontakt mit flüssigem Stickstoff in tausend Teile zerbrochen. Davon läßt sich ableiten, das hochgeniale Legierungen im Allgemeinen nicht resistent gegenüber extremer Kälte sind, sich aber durchaus wieder zusammensetzen lassen, wenn man einen Tankwagen daneben explodieren läßt. Was zu beweisen war.

    Lass dir sagen, daß du mit einem ausgemusterten Wolf (zumindest finanziell gesehen) nicht glücklich wirst. Die Fahrzeuge sind in der Regel übelst runter und nur mit erheblichem Aufwand wieder instandzusetzen. Als Beispiel war der 3,5t, den ich beim Bund fuhr genauso alt wie ich. Das ist allenfalls für Schrauber und Liebhaber als Restaurationsobjekt interessant, aber nicht als fahrbarer Untersatz für den schmalen Geldbeutel (..du hattest bemerkt, daß dein budget begrenzt ist).

    Für den unwahrscheinlichen Fall, daß man nackt und nur mit dem Messer ausgestattet ist, wäre eine denkbare Lösung, das Messer an Gras oder Moos abzuwischen. Ferner, die Klinge in den Erd- oder Sandboden zu stechen, mit der Schnittfläche eines jungen Astes oder Blattwerk abzureiben. Sofern Socken vorhanden, kann man anschließend am oberen Viertel abwischen, da bleibt der Dreck unsichtbar im Gegensatz zum Ärmel und es ist noch recht hygienisch.


    EDC umfunktionieren und nutzen wäre die nächste Möglichkeit; wenn man denn so umsichtig war, Handdesinfektion einzupacken oder diese Zehnerpacks Feuchties von Tempo, beides kann man für mehrere Zwecke benutzen. Wenn mal ganz wenig Platz vorhanden ist, z.B. auf dem Motorrad, dann findet sich immer noch ne Ritze, notfalls in der Geldbörse, für 2-3 Erfrischungstücher oder für meinen Favoriten, die Einmal- Brillenputztücher, die es für ganz schmales Geld in jedem discounter gibt. Das wäre so das, was für mich funktioniert.


    Noch ein kleiner Nachtrag von mir: Mit zerkleinerten Birkenblättern und etwas Wasser läßt sich ein Seifenersatz herstellen, mit dem man sowohl Hände als auch Equipment reinigen kann. Quelle, und dazu ein sehr tolles und interessantes Video:


    http://www.youtube.com/watch?v=UhQCWvLGYfU

    Ich halte das Arbeiten mit einer unverriegelten Klinge für schlichtweg gefährlich, z.B. UKPK. Das Arbeiten mit einem Zweihandmesser dagegen ist unpraktisch, wenn man nur eine Hand frei hat. Die Auswahl an legalen Messern ist im Vergleich zu Einhändern verschwindend gering, viele gute Werkzeuge sind plötzlich nicht mehr nutzbar. Die Freiheit, einfach das zu gebrauchen, was einem am liebsten ist, ist eingeschränkt, offensichtlich aus einer Laune heraus. Was soll man dazu noch mehr sagen? Schade.


    Edit: Am Thema knapp vorbei.. :) Ein spezielles Messer könnt ich gar nicht nennen, denn ich kaufe sie trotzdem. Ich darf sie nur nicht tragen.

    Ich habe ein UKPK Rescue und ein Byrd Tern, beide ohne Verriegelung, gekauft und benutze die auch für lockere Schneidarbeiten. Das Tern ist relativ stabil, wenns offen ist, aber speziell beim Rescue ist kaum Widerstand bei Schließen (trotz Einstellversuchen, entweder zu lasch oder zu stramm), was schon mehrmals dazu geführt hat, daß z.B. beim Abwischen der Klinge am Hosenbein das Messer unfreiwillig einklappen wollte. Damit kann man umgehen, ich bin aber hochvorsichtig dabei geworden. Besser und sicherer ist meiner Ansicht nach ein Messer mit Verriegelung. Bei Einhändern mit entfernten Pins oder zugepressten Löchern fühle ich mich verunsichert, befürchte im Zweifelsfalle eher eine Owi als ein freundliches Durchgewunken werden.

    Danke für den Tipp, Centurio. Dank dir wird das jetzt mein erstes Byrd, sonst hätte ichs kaum beachtet. :)


    Ich werde berichten, wenns da ist.

    Bei Nachnahme müssen sie erstmal in Vorleistung treten, das Geld kommt erst nach Tagen bzw. ein bis zwei Wochen zurück. Verweigerst du als Kunde die Annahme, entstehen Kosten. Seit dem 1. Juli 2010 unterliegen auch Nachnahmesendungen der Post der Umsatzsteuerpflicht. Da ergeben sich keine Vorteile mehr raus. Für dich sind auch nur die Versandkosten höher, kontrollieren darfst du erst nach Abwicklung.


    Die bieten als Zahlungsart paypal an; das ist doch schon mal gut, da steht man bei auftretenden Problemen unter Umständen nicht ganz allein da.


    Man kann einfach mal vorher mit denen in Kontakt treten, dann sieht man, ob und wie mails beantwortet werden und ob jemand ans Telefon geht, das gibt wenigstens etwas Aufschluß.