Teilweise war ich mit meinem recht lange unterwegs und es wurde immer wieder nur abgewischt. Wichtig ist eigentlich nur, dass es nicht nass in der Sheath bleibt.
Daheim wird es dann richtig gereinigt und bekommt eine Kamelien Öl Kur ![]()
Beiträge von AJAX
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noch für alle "betrieblichen" Nutzer

Ich habe durch diverse Umstände sehr intensiven Kontakt zu verschiedenen Sonderkräften in Deutschland, Israel und den USA. Ich habe insbesondere zwei Freunden, mit denen ich schon seit langem auch im Thema Messer immer wieder guten Austausch finde einen kleinen Fragen Katalog gestellt. Das Ergebnis war, dass das Messer primär natürlich Schneidaufgaben übernimmt und dabei auch darauf ausgelegt sein soll. Es bestand auch da der Wunsch nach einem Messer, welches von der Spitze an schneiden muss. Gurtmaterial, Kleidung, aber auch das ganz übliche. Hebeln muss man nur in Notfällen und die Möglichkeit dazu habe ich ja im Konzept erklärt.
Unabhängig davon muss das Messer im seltenen Notfall natürlich auch als Waffe dienen können. Entsprechend sollte der Griff auch mit Handschuhen bei einem Stich absolut sicher gegen ein Verrutschen in Richtung der Klinge sein. Kampfhandlungen mit Blankwaffen sind, wie es mittlerweile sehr viele Dashcam-, Wärmebild- und Helm-Aufnahmen belegen, keine geregelten Abläufe, sondern ähneln ehr der Form des Catfight, wie man ihn oft bei Auseinandersetzungen zwischen Mädels sieht. Die Damen gehen entgegen der Herren sehr schnell eine Stufe weiter, die schon fast dem Kampf auf Leben und Tod Nahe kommt: Einsatz von Zähnen, Nägeln und Griffe, sowie Schläge in Richtung Hals und Augen. Diese hektische Infight Sache erfordert ein Messer, welches sicher Textilien durchsticht und auch improvisierte und teils professionelle Schutzausrüstung überwinden kann.
Der Hohlschliff bietet aufgrund des geringen Flankenwiderstands enorme Kapazität bei einem Slice, während die Spitze ebenfalls durch die feine Konstruktion dem zu penetrierenden Material wenig Auflage bietet, sondern die Krafteinleitung punktuell bündelt und weiter gibt. Der Reversegrip ist in der Realität ausschließlich bei verschiedenen Aktionen im Postenklau sinnvoll. Hier bietet das runde Griffende ein sattels Widerlager für den Daumen. Die Handballen Kante liegt zudem wieder in der Fingermulde vor der Klinge an, so dass selbst schwere Stiche unproblematisch sind.
Die gegroovten Micarta Schalen bieten zudem auch unter Einfluss von Blut, Wasser oder Schweiss zu der Kontur des gesamten Griffs weiteren Grip.
Bezüglich der Tragweise in Einsatzgebieten muss das Messer ähnlich sicher wie die Schusswaffe geführt werden können. Auch im nicht feindlichen Gedrängel in Drittwelt Ländern wird die Ausrüstung immer wieder gerne befummelt und die Menschen nehmen gerne Gegenstände an sich. Fast ausnahmslos wird das Messer dabei Tip down unter der Achsel gegenüber der Nutzhand (beim Rechtshänder -> linke Achsel) geführt, so dass es über einen etwas weiteren Crossdraw der Sheath entnommen werden kann. Diese Stelle ist meist vom Arm verdeckt und wird nicht so leicht von Außenstehenden erreicht. Ein entnehmen ist für den Nutzer jedoch ebenso einfach, wie das zurückführen.
Bei der Notwendigkeit eines schnellen Zugriffs vergeht ein Hauch mehr Zeit als bei einer direkten Crossdraw Tragweise an Gürtel oder Chestrig. Jedoch sind diese Stellen meist für Ausrüstung mit höherer Präferenz bereits belegt.
Insgesamt erfüllt das Messer die gewünschten Anforderung bislang bestens.Die Bilder stammen von verschiedenen Personen und von unterschiedlichen Orten auf der Welt und ich denke es stört niemanden, wenn hier Diskretion waltet.
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...und weiter

Zu O1: Grundsätzlich ist dazu von meiner Seite aus zu sagen, dass wir es im Camp bei defekten Messern (Kundenmessern) in 70 % der Fälle mit diesem Stahl zu tun hatten. Im Falle von Customs gab es da mehr Schwierigkeiten als mit Serienmessern, die aus diesem Stahl gefertigt wurden. Ihr könnt euch vorstellen, dass bei mir eine gewisse Skepsis gegenüber dem Zeug bestand. Nachdem mein Strider MK1 (Thin stock: 4,8 mm; Hollow Grind) beim abhacken Fingerdicker Fichtenäste kaputt gegangen war, hatte ich das Thema Hohlschliff im Grunde bereits ad acta gelegt. Das Spartan Difensa mit seiner Klingenstärke von 5 mm und einem recht hoch gezogenen Flachschliff leistete gute Dienste. Jedoch fehlte mir die enorme Eindringtiefe beim Hacken, die Möglichkeit das Messer wirklich äußerst flach ans Schnittgut anzulegen und filigran schneiden zu können, so wie es mit dem Hohlschliff bestens ging. Ich schonte mein damals erworbenes Alaskan und führte es lediglich zu Spaziergängen aus und schnitt hier und da mal eine Kleinigkeit. Im Gespräch mit Georg wurde mir dann nahegelegt, dieses Messer für die Arbeiten zu nutzen, bei denen der S30V spröde ausbrach. Der wesentlich feinere Schliff des Alaskan zeigte sich unbeeindruckt und ich war erstaunt, dass die Schnitthaltigkeit auf einem doch sehr hohen Niveau war. Es ist sicherlich nicht mit Spartans kryogehärtetem S35VN zu vergleichen. Jedoch braucht es sich vor Standard gehärtetem Pulvermetallurgischem Stahl nicht zu verstecken. Woran es liegt, dass der O1 bei dem einen mal besser ist und bei dem anderen schlechter? Natürlich am Härteverfahren. Entscheidend sind dabei Details:
Wie lange bleibt es erhitzt?
Wird durch einen Schmiedevorgang verdichtet?
Welches Abschreckmittel wird verwendet und wie lange?
Was passiert nach dem Abschrecken vor dem Anlassen?
Bei welcher Temperatur wird angelassen?
Wie wird abgekühlt?
Die Antworten zu diesen Fragen sind teils das größte Geheimnis der Firmen und so verhält es sich auch in Industriebetrieben. Man kann hergehen und mit den Infos aus dem Stahlschlüssel (die Bibel der Metallsorten) arbeiten, oder aber einen hohen Kostenaufwand in Kauf nehmen und anhand eigener Versuche einen Erfahrungsschatz aufbauen, der einem kleine Vorteile bescheren kann.Es gibt nicht umsonst gute und schlechte Härtereien, Firmen im Bereich Werkzeugbau, etc.
Kommen wir zum O1 – zu Deutsch: 100MnCrW4 / 1.2510Hier direkt die Auflistung der Legierungsanteile:
C 0,98 (Kohlenstoff)
Si 0,25 (Silizium)
Mn 1,1 (Mangan)
Cr 0,6 (Chrom)
V 0,1 (Vanadium)
W 0,6 (Wolfram)Im Vergleich hat der O1 einen fast doppelt so hohen Anteil an Kohlenstoff, was über den Härteprozess schonmal von Relevanz ist. Ich bringe es grob auf den Punkt und hoffe die Freaks unter euch mögen mir verzeihen, dass ich nun nicht den Rahmen sprenge und ins Detail gehe: Durch den höhren C Anteil ist mit einem leicht aufwändigeren Verfahren im Standardfall eine höhere Härte zu erzielen. Ich nenne hier kurz für die Fachleute die Begriffe 0,8 %, Austenit + Sekundärzementit, Sekundärzementit + Perlit, Übereutektoid. Wer sich hier weiter schlau machen möchte, der steige beim „Eisen – Kohlenstoff Diagramm“ ein!
Die Anlasskurve beim O1 ist etwas steiler als beim S7, jedoch kommt sie in der Härte auch aus höheren Gefilden.
Es ist nun die Kunst des Herstellers einen Härtegrad zu wählen, der zum späteren Einsatzbereich des Messers passt. Ein Messer mit einem Härtegrad von 62 HRC ist sicherlich recht lange scharf und wird einiges trennen können. Jedoch ist damit zu rechnen, dass es auch relativ spröde wird. Wird ein niedrigerer Härtegrad gewählt, so ist das Material natürlich „flexibler“ und weniger Bruchgefährdet, muss dann aber auch öfter nachgeschärft werden.Dazu kommt, dass die Endbearbeitung in der Präzision genauso penibel sein muss wie auch der Härteprozess. Kleinste Fehler führen schnell zum Versagen.
Ich persönlich halte es für die absolut höchste Kunst, wenn ein Messermacher bzw. Schmied eine Anlassfarbe, welche auf die Anlasstemperatur schließen lässt perfekt deuten kann. Wenn das Licht einmal nicht stimmt, oder die Augen an dem Tag etwas getränt haben am Ofen, so kann es da schnell zu Abweichungen kommen, die ein Computergesteuerter Ofen nicht erlaubt.
Als kurzer Einschub: Behring macht bei seinen Classics die Härtung in einem Ofen von Hand, schreckt in einem eigens abgestimmten Ölbad ab und nutzt zum Anlassen einen programmierten Ofen. U.a. hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=qNYZbq7ve1Q
In einer großen Fertigung halte ich es für das Richtige, Abweichungen zu minimieren und moderne Technik zu nutzen.
Zu den weiteren Bestandteilen im O1.Neben dem bereits erwähnten, höheren Kohlenstoff Anteil, ist insbesondere der geringere Chromanteil (0,6 zu 3,5 %) ein markanter Unterschied. Chrom ist ein recht hartes und korrosionsbeständiges Metall. Zudem ist marginal weniger Vanadium (0,1%) vorhanden. Vanadium ist eigentlich ein weiches Schwermetall, welches sich aber in Legierungen recht stark verfestigt und für eine größere Zähigkeit sorgt.
Man sollte nun denken, dass bei weniger Chrom und Vanadium ein wenig fester Stahl entsteht, dessen höherer Kohlenstoffanteil vielleicht auch noch für Lunker sorgen könnte?
Weit gefehlt.O1 enthält im Gegensatz zum S7 keinen Molybdän Anteil. Dieser ist im S7 sogar in recht hoher Menge vorhanden. Dieses Metall ist hoch warmfest (Schmelzpunkt von über 2600°C), zäh und hart. Es dient insbesondere bei Lufthärtern gerne als Legierungselement zur Vermeidung von Versprödung beim Anlassen.
O1 dagegen hat einen Anteil vom Wolfram. Wolfram ist in fast allen genannten Eigenschaften dem Molybdän nochmals überlegen und in seiner Reinform kaum spanend zu verarbeiten. Jedoch ist es nicht härter! Alleine durch seine hohe Dichte, die Gold sehr nahe kommt entfaltet es sich als genialer Werkstoff (siehe Draht in der Glühbirne).
In Verbindung mit dem Wolfram arbeitet dann noch ein höherer Mangan Anteil im Härteprozess. Dieses Material „bindet“ Sauerstoff, was wiederum Oxidation mindert. Im Härteprozess beeinflusst es die Schmelze positiv. (genauer gesagt hemmt es ein wenig die Bildung von Eisensulfid, entschwefelt und erhöht die Bildung von Austenit aufgrund komplexerer Vorgänge im Zusammenhang mit Stickstoff)
Auch wenn es sich um zwei meiner Meinung nach sehr unterschiedliche Stähle handelt, so ist das Ergebnis doch recht ähnlich. Der gravierendste Unterschied liegt definitiv im Härteprozess.
Was das Ergebnis angeht, so dürfte nach meinem Empfinden der O1 bei ähnlicher Zähigkeit eine höhere Härte liefern. Einerseits ein Vorteil, da eine Schneide Schnitthaltiger ist, andererseits muss man einmal mehr wetzen, was aber bei der Wärmebehandlung von Behring ein Hammer ist. Zum O1 ist folgendes Filmchen von mir vielleicht ganz interessant… Es reicht manchmal etwas Holz oder wirklich nur ein Gürtel um wieder zur Rasierschärfe zurück zu kehren:
https://www.youtube.com/watch?v=LPRcruJgBLEÜbrigens wird, bzw. wurde O1 neben dem Einsatz als Stahl für Messer, Klingen, Beile und Äxte auch für Stanzwerkzeuge, Gewindeschneiden, Prägewerkzeuge, Matrizen und Stempel eingesetzt. Als Schmelzmetallurgischer Stahl (bitte korrigieren falls falsch – hab keinen Bock zu googleln) in den 1930er Jahren entwickelt ist er ein günstiger und ungehärtet gut zu verarbeitender Stahl und so haben alte Werkzeugmaschinen teils Führungen aus O1 und auch ein altes Lineal oder bestimmte Lehren könnte aus dem Zeug in einer alten Werkstatt vorhanden sein.
Ich bitte alle echten Freaks die flüchtig geschriebene Erklärung zu verzeihen. Ich möchte lediglich den Laien ein wenig die Sache schmackhaft machen. Genau Abläufe würden hier den Rahmen absolut sprengen.
Der Optik wegen und um der Korrosion noch ein wenig mehr entgegen zu treten wurden die Klingen gebläut/brüniert. Die Anfrage bei Behring ergab, dass keine giftigen Chemikalien als Abrieb auftreten können, die zu gesundheitlichen Bedenken führen. Bisher gab es keine geschmacklichen Beanstandungen, nachdem Nahrungsmittel mit den Messern verarbeitet wurden.
Ich bin sehr erfreut über das Ergebnis. Es ist haargenau das dabei rausgekommen, was ich mir gewünscht habe. Es wird in seiner Funktion, genau wie in der Optik, nicht jedem Geschmack entsprechen. Ich will diesen kleinen Schneidteufel, der mir nun als EDC dient, nicht mehr aus der Hand legen.
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Mir ist gerade mal aufgefallen, dass das R.Sous Bridger hier noch kein Review zu verzeichnen hat

Hier eine etwas ausführlichere Abhandlung zu dem Messer:
Nachdem ich nun schon seit Januar auch das Technical Bridger nutze, hab ich es mir rausgenommen den Georg Geismar nochmal zu nerven und ein D Legales fixed ins Leben zu rufen.
Ich habe eine Klingenlänge von 11 cm gewählt, da das Messer EDC tauglich bleiben sollte. Das Standard Bridger ist etwa 1 cm kürzer (in der Klingenlänge und auch insgesamt) und in meiner Hosentasche war noch Platz für etwas mehr, wobei 12 cm zuviel gewesen wären. Ich mag zudem Messer generell nicht so sehr, deren Klinge nicht mindestens genauso lang ist, wie der Griff.
Neben der Verlängerung der Klinge habe ich nach einer filigranen Spitze verlangt. Dies wirkt nun bei vielen Leuten als Widerspruch zu dem, was ich über viele Jahre benutzt habe. Dazu folgende Erklärung:
Ich habe lange Zeit darauf gepocht, dass ein Messer die Reserven haben muss große Hebelkräfte abzukönnen. Über mehrere Jahre habe ich viele Messer ausprobiert und fast jedes Wochenende umfangreich damit arbeiten können. Mir ist dabei immer wieder aufgefallen, dass mir insbesondere bei der Arbeit mit Foldern oder recht kleinen Messern, bei denen filigranere Spitzen vorhanden sind, die Arbeit wesentlich leichter von der Hand ging. Dies ist in den letzten Jahren so weit fortgeschritten, dass ich meine Denke da geändert habe. Bei 99 % der Arbeiten die man betreibt, braucht man eine filigrane Spitze und ordentliche Schneidleistung. Das 1 % der absoluten Notwendigkeit sein Messer zum Aufbrechen von irgendwas zu benutzen nehme ich mittlerweile insofern in Kauf, dass im Notfall die Spitze meinetwegen abbrechen kann und man somit automatisch ein Tanto in der Hand hat. Nach Jahren der Extremtests, etc. halte ich mich nun ehr an die Praxis, die ich draußen und im Alltag betreibe und deren Anforderungen. Die Philosophie ist eben eine andere. Bin ich in der Zivilisation, so bieten sich mir immer andere Hilfsmittel, als eine Messerspitze und in der Wildnis tauchen solche Tasks im Grunde gar nicht auf. Man hat es mit Fell, Haut, Fleisch und Knochen zu tun, oder mit verschiedenen Hölzern oder einigen, meist textilen Materialien. Da taugt die feine Spitze genau wie ein Schliff mit kleinem Keilwinkel eben einfach wesentlich besser.
Ich verstehe jeden Menschen sehr gut, der da seine Priorität anders setzt und permanent die genannte Reserve fordert. Auch ich habe nach wie vor Spaß an diesen Dingen, setze sie aber nur noch ungerne ein, da mir zu viel Effizienz flöten geht.
Das Messer hat eine fast Nadelfeine Spitze. Es verläuft durch den Hohlschliff nahezu in eine Art Skalpell. Ein banales Beispiel zum Nutzen: Splitter! Ich habe es immer wieder gehasst, mit einer groben Spitze in der eigenen Haut zu popeln und das passiert draußen ebenfalls häufiger, als irgendwelche Munitionskisten vorzufinden, die man rasend schnell öffnen muss damit man überlebt.
Das Schneiden von Dosen ist mit dieser Spitze ebenfalls einfacher. Man muss erst gar nicht verkanten und drückt die Dose auch nicht mit einer stumpfen Spitze zusammen. PET Flaschen lassen sich präzise schneiden und über weichere, natürliche Werkstoffe brauch ich nun nicht weiter philosophieren. Da ist man schneller, braucht weniger Kraft und Zeit und ist somit effizienter.
Der Griff des Messers entspricht in seinen Abmaßen dem originalen Bridger Griff. Dieser hat ganz leichte „Fräsungen“, die bereits guten Grip geben, um die Kontur des Messers beim Halt noch zu unterstützen. Die groovings beim großen Messer haben mir gezeigt, dass noch ein wenig mehr Grip möglich ist, während sich das ganze kurioserweise in der Hand noch weicher anfühlt. Das kommt durch die noch flüssigeren Übergänge an den Griffkanten.
Bei dieser Messergröße habe ich bewusst von einem Machetenhaken oder anderen Mitteln zum Auffangen von Fliehkräften abgesehen, da es für grobes Haken einfach nicht die Hiebwirkung entfaltet.
Ein weiterer Grund für den filigranen Griff ist der Wunsch nach der Möglichkeit das Messer verdeckt oder zumindest sehr kompakt tragen zu können. Eine Sheath, egal ob aus Kydex, Leder, o.a. trägt so entsprechend wenig auf.
Ich trage im Alltag alle meine 42a Konformen Fixed in der Hosentasche. Entsprechend fiel meine Wahl in den letzten Jahren auf Messer wie das Spartan Blades Phrike, Behring Made Bridger, Bawidamann Blades Skraeling oder gar auf Strider ED oder Böker Para 1. Alles was einen absolut vollwertigen Griff hat kann man so nur noch schlecht tragen und es wird dann auch in der Länge schwierig, wenn man das 50% Klinge zu 50 % Griff Verhältnis nicht zugunsten des Griffs ändern will.
Die Haltbarkeit und Optik des eigens für dieses Messer gefertigten Leinenmicartas hat mich bereits bei dem großen Messer in seinen Bann gezogen und entsprechend wollte ich hier nicht darauf verzichten. Für das große Messer wurden vorhandene Griffschalen von Hand per Dremel gegrooved. Im Falle des R.Sous Bridger wurden die Schalen vollständig neu gefertigt, da das runter dremeln der normalen Bridger Schalen selbige zu dünn gemacht hätten.
Das Ergebnis ist ein Kompromiss aus Phrike und Bridger.Wie bereits erwähnt kommt es mir bei diesem Messer auch nicht auf eine Tauglichkeit zum Hacken an, sondern hauptsächlich auf Schneidleistung. Diese erfährt man primär nicht durch Schaben, Batoning, etc., sondern am besten anhand des gezogenen Schnitts, oder anhand eines Druckschnitts. Insbesondere beim gezogenen Schnitt drückt sich die Klinge bei Belastung immer stark in Richtung des Daumens. Je weiter das Schneidgut in Richtung der Klingenspitze wandert (Beispielt Spitze an einen Stock schnitzen) umso größer wird durch die Steigerung des Hebels die Kraft, die auf den Daumen lastet. Die Zugbewegung erzeugt zudem eine Belastung des Daumens in Richtung der Hand. Um dies so ergonomisch wie möglich zu gestalten, wollte ich ähnlich wie beim großen Technical R.Sous eine Vertiefung auf dem Wege vom Griff zur Klinge, bzw. „Daumenrampe“ in Form einer Mulde, so dass der Daumen beim Schneiden nicht unnötig weit von der Hand abgespreizt wird und entsprechend mehr Kraft aufbringen kann. Ein Abrutschen nach vorne wird zudem nochmal mit leichten Jimpings verhindert, die jedoch nach Hinten aus Ergonomiegründen nicht in der Mulde eingebracht sind.
Der besagte Hebel wird beim Ansetzen des gezogenen Schnitts, aber ins besondere beim Druckschnitt durch eine Schneide gewährleistet, die unterhalb des Daumens nicht durch eine Schleifkerbe oder eine Fehlschärfe behindert wird. Der Daumen kann seine Kraft senkrecht auf geradem Wege nach unten auf einen scharfen Klingenteil übertragen.
Den Hohlschliff habe ich aus dem gleichen Grunde wie bei dem großen Messer gewählt. Nachzulesen in der entsprechenden Beschreibung.Zudem hat die Klinge den Ansatz einer Falschen Schneide, jedoch bis zur Spitze obendrauf flach gehalten. Dies erhöht die Penetrationsleistung und lässt das Messer zudem zentriert in einen Wildkörper eindringen. Die Spitze befindet sich auf der Linie der Mittelachse des Griffs.
Neben meinem selbstgefälligen Gedankengang, eine 42a konforme Notlösung zu meinem großen und damit grundsätzlich bevorzugten Messer zu finden, habe ich zudem immer wieder in Betracht gezogen auch ausschließlich mit diesem Messer draußen zurecht zu kommen.
Beiläufig aufgenommene Wünsche von Freunden, die auch im täglichen Leben draußen arbeiten und unter Umständen stark auf ein Messer angewiesen sind, haben ergeben, dass große Messer eigentlich weniger angestrebt sind. Es kommt in einem gewissen Rahmen noch auf das Gewicht an, aber insbesondere auf die Möglichkeit ein Messer noch unter anderer Ausrüstung am Mann tragen zu können. Penetrationsleistung, sowie die Reserven im Notfall auch Missbrauch entgegen der genannten Philosophie ausführen zu können, ließ mich zu dem Entschluss kommen, das Messer auf 5 mm Stärke zu dimensionieren. Gesetzt der Fall, dass es in einem Notfall als Hebel herhalten soll, so würde die Spitze nachgeben, jedoch verbirgt sich dann vor dem Griff noch ordentlich Klinge und ein massiver Keil aus O1 Stahl.
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Weiter gehts...
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Hier nun noch, wie angekündigt, der Korrosionstest.
Wie ihr oben gelesen habt, benutze ich das Messer überwiegend dann, wenn keine Tragemöglichkeit an der Hose besteht. Dies geht auch, wenn es nicht der Wassersport sein muss immer mit Feuchtigkeit einher. Z.B. auch wenn ich einen Poncho oder einen Parka trage, was meist bei schlechtem Wetter der Fall ist.
Die Brünierung an den anderen beiden Modellen ist nicht Säureresistent und die Messer brauchen auch mit dieser Beschichtung Pflege.
Das Neckknife sollte da Widerstandsfähiger sein und das habe ich duch einen Test mit Zitronensäure und einer doppelten Mittelmeer Salzwassermischung mal ausprobiert.
Wer O1 kennt, der weiss, was ohne die Beschichtung passiert wäre
Die Zeiten könnt ihr den Bildern mit der Uhr entnehmen

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Dann mussten vier stabile Forken samt Spitzen hergestellt werden, sowie diverse Streben und ein Teehaken. Vorsichtiges Batoning hat das ganze leicht gemacht und Holz frisst das kleine Ding genau wie das etwas größere Bridger.
Ich weise an dieser Stelle nochmal darauf hin, dass ich seit längerem von Brechstangen Messern weg bin. Ich muss weder Feuerholz spalten, noch mit der Spitze irgendwo drin rumhebeln. Wer ein Messer für sowas sucht, bzw. einen solchen Einsatzzweck hat, der ist bei anderen Herstellern besser aufgehoben
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Playing in the woods!
Schlagholz wurde aus einem Stück hergestellt, das mit einem Ende im Feuer lag. Das Holz war an der Stelle entsprechend hart.
Im Anschluss habe ich dann eine Esche entnommen, die leider von den Birken "gefressen" wurde und dem Untergang geweiht war.
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Moin Moin!
Da ich schon einige Anfragen erhalten habe, möchte ich mich auch an dieser Stelle noch zu dem Neckknife äußern, welches in Zusammenarbeit von Behring Made Knives und mir unter der Obhut von G Gear entstanden ist:
Behring Made Technical R.Sous Neckknife:
Aufgaben:
• Flache Bauweise für bequeme Tragweise als Neckknife
• Korrosionsbeständigkeit aufgrund der Tragweise direkt an der Haut
• Vollwertiger Griff
• 50/50 = Klinge/Griff
• Bohrungen für Wicklung
• maximale Klingenausbeute
• Vollwertige Eigenschaften als MesserDas Neckknife wird hauptsächlich dann getragen, wenn keine Möglichkeit besteht ein größeres Messer am Gürtel, Rucksack, Hosentasche, usw. zu führen. Diese Situation ergibt sich überwiegend beim Tragen von Neopren, bzw. Wassersportkleidung.
Aufgrund der Anforderung, das Messer auf der Haut tragen zu können, bzw. im gewissen Rahmen im Wassersport einsetzen zu können, stand entsprechend zur Debatte einen rostträgen Stahl zu nutzen, oder aber eine Korrosionsbeständige Beschichtung zu verwenden.
Basierend auf den sehr guten Erfahrungswerten mit dem O1 von Behring habe ich an dieser Stelle auf Experimente mit Stainless Steel verzichtet und mich für ein Cerakote in SIG grey entschieden, was farblich der Brünierung der anderen Modelle sehr nahe kommt und zudem Kratzer und Verschleißspuren nicht so deutlich zeigt, wie eine schwarze Färbung. Die bewährte keramische Hochtemperatur Pulverbeschichtung hatte sich bei Tests mit dem Bridger als positiv in gängigem Schneidgut gezeigt. Erst das zerschneiden und durchstechen einer schweren Konservendose hinterließ sichtbare Spuren, jedoch wurde das Coating nicht bis auf das blanke Metall verletzt. Dies ergibt also im Extremfall kosmetische Blessuren, tut der Funktion jedoch nichts ab.Die Bauweise muss natürlich kompakt erfolgen, so dass einerseits kein sperriger Gegenstand vor der Brust baumelt und andererseits ein recht geringes Gewicht resultiert.
Ich habe mittlerweile selber eine Menge Neckknives in Besitz und noch mehr in Händen gehalten. Warum also ein eigenes kreieren? Alle diese Neckknives haben eines gemeinsam: Es sind in irgendeiner Form Abstriche dran zu finden. Entweder sie sind in der Klingenstärke abgespeckt, oder aber sie haben einen Griff der nur für 3 Finger langt. Andere wiederum sind im Klingendesign eher als eine Art Fighter ausgelegt oder sie haben eine Schneidengeometrie die ehr weniger für das Schneiden gedacht ist…
Beim Zeichnen habe ich immer wieder gemessen, ob der Griff in Länge und Höhe ausreichend ist. Im Nachfeld entstanden dann insgesamt 5 Aluminium Prototypen, die auch durch einige Hände von Kollegen wanderten, bis letztendlich das Ergebnis stand. Als Klinge kam für mich nichts anderes als die Bridger Klinge in Frage. Diese musste ein wenig verkürzt werden. Mein persönliches Credo in diesem Fall lautet, dass eine Klinge unter 10 cm Schneide kein vollwertiges Messer mehr hergibt. Um die Auflage des kompakten Messers zu erfüllen, wurde die Schärfe bis zur Einmuldung in den Griff durchgezogen und es gibt keinen Guard. Diese Tatsache sorgte für viel (positive) Diskussion mit dem Hersteller. Im Endeffekt ist jedes der Millionen klassischen Puukko Messer ohne selbiges ausgestattet und ich persönlich habe auf einem solchen Puukko „das Laufen gelernt“ und arbeite seit jeher nicht anders, egal ob mit großen oder kleinen Messern. Da ein Messer dieser Größe zumindest in meiner Anforderungsliste keine Aufgabe erwartet, die ein kräftiges Stechen beinhaltet, bestand ich auf maximale Schneidenausbeute.
Entsprechend wurde gezeichnet und im Anschluss geschliffen. Das Ergebnis ist ein etwa 19,4 cm langes Messer mit schlankem Griff und absolut vollwertiger Klinge, deren Nutzen im Konzept zum R.Sous Bridger (http://www.g-gear.com/de/service/konzept-r-sous-bridger/) beschrieben ist.
Auf ein Jimping in der Daumenmulde wurde bei diesem Messer verzichtet, da kein weiterer Grif für abrupte Stossbewegungen erforderlich ist.
Zu guter Letzt wurden noch Bohrungen für eine Wicklung angebracht. Das Messer kann aufgrund der vollen Klingenstärke von ca. 4,8 mm zwar auch blank eingesetzt werden, jedoch bietet eine Wicklung mit Paracord mehr Komfort und einen Deut mehr Halt, sollte das Messer schmierigen Umwelteinflüssen, wie Wasser, Öl, Schnee, Eis oder gar Blut ausgesetzt werden.Daten:
Stahl: O1 Cerakote Sig Grey
Klingenlänge: 10 cm
Grifflänge: 9,4 cm
Gesamtlänge: 19,4 cm
Klingenstärke: 4,8 mm
Gewicht: 100 gIm folgenden findet ihr Bilder zu einem Einsatz des Messers im Outdoorbereich, welches die Vollwertigkeit unterstreichen soll. Zudem einen kleinen Korrosionstest

Eine kurze, aber wichtige Anmerkung noch zu dem Messer: Alle Messer aus dem ersten Run hatten die Schärfe genau wie beim Spartan Enyo, Freeman Neckknife und vielen anderen, bis zur Kante durchgezogen. Jedoch ist das aufgrund des Hohlschliffs im Falle dieses Messers ein wenig zu gefährlich. Die meisten Besitzer, inkl. mir, haben mittlerweile diese Kante ein wenig entschärft. Die folgenden Runs werden dort alle die Ecke entfernt haben

Die Sheath ist halt von Markus Reichart. Was soll man da anders sagen als: Absolut Perfekt!

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Moin Gerhard!
Das Messer war dauerhaft im Einsatz und ist recht weit rum gekommen

Die Brünierung hat mittlerweile ordentlich was an Abrieb erfahren, bildet jedoch immernoch eine geschlossene Schicht, so dass weiterhin eine Verzögerung der Korrosion vorhanden ist. Zudem dunkelt das Ganze durch die ständig neu entfachte Patina ordentlich nach. Es ist kein Coating wie z.B. das DLC bei Spartan, erfüllt jedoch seinen Zweck. Das Neck Knife habe ich Cerakote beschichten lassen, da dieses auch auf der Haut getragen werden soll.
Werde dazu nachher mal einen kleinen Bericht posten
Ansonsten schlägt sich das große Messer nach wie vor zu meiner vollsten Zufriedenheit - sollte es ja auch, wenn man schon sein Baby bauen lässt

Ich habe mal aktuelle Bilder angehangen

Falls noch Fragen sind - einfach kommen lassen.
Besten Gruß,
Raoul -
Wo genau gehts denn hin?
Wüste ist nicht immer nur Sand. Sand ist nicht gleich Sand. Die Gesetze spielen zudem eine gewichtige Rolle.Hatte selber in den USA und im nahen Osten ein Multitool dabei, da man meist nur mit der Ausrüstung zu kämpfen hat. Ein kleines Fixed dazu schadet nicht, ist aber theoretisch sogar in Israel gesetzlich untersagt. An Flughäfen hatte ich nie Stress mit Klingen. Ehr dann bei einer Kontrolle des Handgepäcks irgendwo im Land selber. Übrigens werden nicht selten Messer auf Märkten verkauft, die in dem Land selber lange verboten sind.
Ein paar Infos mehr und es kann genauer geholfen werden

Sollte es dem SV Zweck dienen, dann passend zum eigenen, intensiv trainierten System oder lieber einen geeigneten Spazierstock suchen

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Jepp. Das wäre was viel bei dem Teil...
Ich konnte wie gesagt, selbst beim schneiden von Blech keinen Abrieb feststellen (sieht man ja bei dosen dann an den Einschnitt - oder Stechstellen ganz gut.
Aber vor allem beim Essen ist es absolut persönliche Sache!
Schönen Gruß!
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Moin!
Ich behaupte mal, dass die ZrN Beschichtung (tan) von Spartan mit das Widerstandsfähigste ist, was es gibt. Mein Messer hat arg gelitten.
Das, was eigentlich der Ausnahmefall ist, müssen meine Messer immer wieder ertragen, da ich genau diesen Ausnahmefall halt probe. Deshalb geht das Ding regelmäßig durch Dosen und Bleck, Reifengummi, Holz, Seil, Fell und Knochen.Der Abrieb auf meinem ist marginal. Man sieht ein wenig an den Kantenübergängen. Selbst DLC "verschleisst" schneller und über Cerakote und sowas brauchen wir garnicht erst anfangen.
Im Normalbetrieb sehen die meisten Messer die ich kenne immer noch aus wie neu.
Stonewash ließe sich ja im Grunde fast selber machen, jedoch müsste die Beschichtung vorher auf andere Weise ab, ehe das Teil getrommelt wird, denn das dürfte die Beschichtung locker überstehen.
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Hi!
Habe für folgende Bilder die Genehmigung von Curtis Lovito (Spartan) erhalten

Der Griff hat wie man sieht große Durchbrüche, so dass ausreichend Fläche verklebt werden kann.
Kleben ist mittlerweile großer Bestandteil in der Industrie. Als Beispiel kann hier mal der A380 herhalten.Mein Messer hat viel Kälte und Hitze erlebt und es gab nie Probleme. Habe auch nichts in Erfahrung bringen können, was irgendwelche Mängel bei den Griffschalen angeht, bzw. Schäden.
Besten Gruß auch von Curtis!
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Hi!
Jepp. Nach wie vor beide viel in Gebrauch. Das Difensa als Tourer und das Phrike immer dann wenns schlank sein soll

Komme die Tage mal mit nem Update!
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Guten Morgen.
Leider hatte ich diesen Fall auch schonmal und auch dieser Notfall hat Einfluss beim Design genommen. Neben dem Formschluss der Hand durch die Griffkontur sollten die Grooves zusätzlichen Grip geben.
Die Finne auf dem Messer läuft schräg richtung Hand auf dem Klingenrücken zu, so dass ein "Steckenbleiben" vermieden wird. Die Spearpoint Form gibt denke ich genau das her was der Name sagt.
Es ist zwar kein schönes Vergnügen, aber ich Danke dir, dass du diesen Fall hier mit uns und mir teilst.Besten Gruß,
Raoul -
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Ist (noch) nicht für mich
Aber ich glaube da werde ich bald auch zuschlagen:)Super schön!
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Die Jungs sind stationär und am Wasser - also Kühlschrank

Rum - jepp!
Das letzte mal 10 Tage Schweden hat eine Pulle für zwei Personen dicke gelangt.
Bin ne "Schnapspussy" und hab mit Zitronenteegranulat und Wasser gestreckt