weitere Bilder zu dem Review:
Beiträge von AJAX
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Hier das erste Review nach dem ersten Test draußen (Januar 2019):
Kurz der Hinweis: Die Angelsysteme wurden fernab jeglichen Gewässers als Versuchsbastelei hergestellt und danach als Ausstellungsstück an das Gemünder Brauhaus verschenkt!
War heute mal kurz mit Hübby im Camp und habe das Messer ein wenig länger in der Hand gehabt.
Ich hab einen Lean-to Notshelter hergestellt, für den eine Birke fallen durfte (die Bäume fressen in dem Fall umliegend gepflanzten Eschen, Buchen und Eichen das Licht, so dass sie zum Entfernen frei gegeben sind - ebenso wie Tanne und Fichte).
Neben der besagten Birke wurde einiges an frischem Reisig geschlagen.
Nebenjobs, wie das Entasten der Stämme, Kürzen der Reisig Äste oder das Herstellen von kleinen Behelfsmitteln sind weitestgehend dokumentiert.
Im Übrigen war es dabei dann auch interessant, dass die Kleidung recht arg beansprucht wurde. Ich bin trocken geblieben und die Jacke hat keine Löcher 😃 😃
Das Feuer ließ sich entzünden, wurde aber nicht weiter ausgebaut, da es nur eine Demo sein sollte und keine Übernachtung.
Aktuell ist es um die 3 Grad bei Nieselregen... Da penn ich lieber im warmen Bett! 😃
Im Anschluss hab ich nochmal eine Angel gebaut. Dazu wurd ein Fluchttrieb aus Eberesche verwendet. Dieser bekam Kerben in die dann Draht eingelegt wurde. Bedient wird das ganze dann mit einer Art Hobo Angel. Man bekommt einen normal schweren Köder damit recht ordentlich ausgeworfen, auch wenn es nicht an die Leistung einer High End Angel heranreicht.
Eine Fischfalle ist ebenfalls entstanden.
Die Zutaten stammen aus meinem Standart Survivalpack.
Hierfür wurde dann auch batont. Präzises Ausklinken von Holzteilen, aber auch filigranes Arbeiten in Knochen und Holz sind drin.
Unterm Strich: Die breitere Schneidfase hat zur Folge, dass das Messer etwas steiler ans Schneidgut ran muss. Es braucht etwas mehr Kraftaufwand als bei meinen anderen Behrings. Jedoch ist die Schneide dadurch stabiler und das Kappen von Draht und auch Hebeln in weitaus größerem Maße möglich als im Falle meiner vorangegangenen Entwürfe.
Es ist ein stabiles Fieldknife und uns sind keinerlei Punkte aufgefallen, die geändert werden müssten.
Von einer Beschichtung/Brünierung sehe ich bei dem Serienmodell ab. Diese ist einfach nicht nötig und durch eine ordentliche Patina wird das Messer auch recht dunkel und die Reflektion minimiert. Guard und Buttcap bleiben natürlich schwarz 😉
Ich bin von dem Messer äußerst begeistert. Ich denke es ist vielen Messern überlegen, aber es wird durchaus einige geben, die weniger kosten und eine ähnliche Perfomance liefern.
Ich für mich persönlich fühle ein wenig die Historie, die ich mit einfließen lassen habe. Es macht unwahrscheinlich viel Spaß mit dem Baby zu arbeiten und bin überzeugt, dass niemand den Kauf bereuen wird.
Ich wünsche schonmal viel Freude mit den Bildern.
Ich bin happy! -
Zur Ausstattung:
Es muss Multitool Eigenschaften haben, auch mal etwas derbere Arbeiten wegstecken können und sicher in der Hand liegen. Es muss hacken können, darf dabei aber nicht zu groß und zu schwer sein. Das was man für ein echtes Biwak braucht.
Der Anschliff:
Ich habe einen Schliff gewählt der minimal hohl ist und von 50/50 vor dem Guard - hin zu einem vollen Schliff verläuft. Dies hat mir bei einigen Strider Modellen und insbesondere den Hill Knives bereits gefallen.
Der Teil vor dem Guard ist entsprechend stabil und auch bei heftigem Batoning spaltet der Klingenrücken z.B. das Holz und hält so die Schneide vom Werkstoff fern. Nach vorne hin wird der Primärwinkel dann entsprechend kleiner, so dass dieser Klingenteil eine gute Eindringtiefe bei Hack-arbeiten liefert und zugleich schneidfreudig ist. Die Spitze ist ebenfalls durch diesen Schliff geprägt. Das Dreieck gibt ein Maximum an Stabilität her, während die Penetrationseigenschaft absolut ausreichend bleibt. Der fehlende upper Swedge hinterlässt eine flache Oberseite. Dies ist insbesondere wieder dann interessant, wenn man die Eigenschaften für ein Einsatzmesser überdenkt. Es muss in Notfällen herhalten. Wenn nun Kleidung, Autogurt oder anderes, am Körper sitzendes Material geschnitten werden muss, so befindet sich auf der Oberseite kein Anschliff, der eine Verletzung hervorrufen könnte. Die Spitze ist bequem und leicht mit dem Finger abzudecken und bietet dabei eine saubere Auflage. Ein weiterer Vorteil, für den die perfektionierte Penetrationsfreudigkeit weichen musste: Wenn die Spitze Stumpf ist, so reicht im Notfall ein wenig Schmirgel oder andere einfache Schleifmittel, um einfach vom Klingenrücken her nach unten zu arbeiten und die Spitze wieder herzustellen.Die Stahlauswahl war ein weiterer Punkt, das Messer bei Behring bauen zu lassen. Die modernen Stähle können viel und ich mag sie auch. Was ich nicht mag ist der Aufwand zu Schärfen wenn sowas einmal stumpf ist. Mein persönliches Empfinden der letzten beiden Jahre ist dabei geblieben, dass bei BMK die absolut perfekte Balance gefunden ist. Die blanke angeschliffene Flanke setzt schnell dunkle Patina an. So ist Rost grundsätzlich unproblematisch, auch wenn man es mehr pflegen muss als Salzwasserfeste Tauchermesser.
Beim Griff habe ich großen Wert auf die Kontur in der Höhe und in der Proportion gelegt. Das Shaping zur Seite liegt im Falle des WW2 in James Händen, denen ich da absolut vertraue. Die Länge ist so gewält, das es für sämtiche Handgrößen passen sollte. Bei der Bestellung eines WW2 Modells kann man bei G-Gear angeben, wenn man besonders kleine oder große Hände hat. Behring geht darauf entsprechend ein und passt die Kontur ein wenig an.
Die Sheath für die ww2 Variante ist in diesem Fall etwas anderes gestaltet als sonst. Im Sullivan Style kommt diese mit langer Gürtelschlaufe und es gibt einen Verschlussknopf, so dass das Messer bei keinerlei Bewegung verloren gehen kann. Mit dabei ist ein kleiner Schleifstein in der aufgesetzten Tasche.
Fazit:
Das Fieldknife ist für meinen Begriff der Spagat zwischen klassisch – bewährtem und modernen Einflüssen in Punkto Klinge aus einem Bereich, den es schon immer gegeben hat. Es wird nie der puristische Fighter sein, noch als Massenware in die Ausgaben gelangen. Jedoch wird es sicherlich den Weg zu Liebhabern finden, die die verwendeten Elemente wieder erkennen und diese nur beim Anblick genießen. Andere werden, wie ich auch, in der Freizeit auf dieses Messer vertrauen. Einige wenige werden vielleicht auch einem dienstlichen Nutzen als Fieldknife im soldatischen Sinne nachkommen.
Die Erprobung im Bereich Survival – Outdoor werde ich in weiteren Beiträgen schildern.
Ich bin zuversichtlich, dass dieses Messer diesen langen Weg und Aufwand wert war.
Ich bitte zu entschuldigen, dass ich kein ganzes Buch zu der Geschichte verfassen kann und nur auf die Brocken der Geschichte eingehe, die für meinen Entwurf eine gewisse Relevanz haben!
In den folgenden Links findet ihr ein paar Informationen zu den genannten historischen Messern. Aufgrund von Bilderrechten, möchte ich keine Bilder aus meinen gesammelten Werken veröffentlichen.https://www.legacy-collectibles.com/edged-weapons
http://www.usmilitariaforum.co…am-native-handmade-knife/
https://www.randallknives.com/knives/model-16-sp1-fighter/
https://www.randallknives.com/knives/model-14-attack/
https://www.youtube.com/watch?v=z4JBXc9m5uk
https://en.wikipedia.org/wiki/Trench_knife
https://en.wikipedia.org/.../Applegate%E2%80%93Fairbairn...
https://en.wikipedia.org/.../Fairbairn%E2%80%93Sykes...
https://en.wikipedia.org/wiki/M3_fighting_knife
https://en.wikipedia.org/wiki/Ka-Bar -
Hi Leute!
Wie versprochen, stelle ich hier nun u.a. unsere Artikel vor.
Da die meisten hier doch ein recht großes Interesse an Messern haben, fange ich mal mit dem Field Knife an:Das Field Knife. Die Qual der Wahl…
Im folgenden Text geht es um die Hintergründe zum Fieldknife, dessen Designeinflüsse und Merkmale, sowie um die Geschichte von der Recherche bis hin zum fertigen Entwurf.
Das wohl mit Abstand aufwändigste Projekt bislang…
Ein Messer in der Mittelgröße mit ca 16 – 17 cm Klingenlänge und Eigenschaften, die es im Bereich Survivalmesser ansiedeln. Robust, universell…
In diesem Fall war die Anzahl der gezeichneten Entwürfe und anschließenden Dummies bislang am höchsten.
Vom ersten Konzeptentwurf bis zum ersten Proto verging über ein Jahr.
Was hat die Sache so schwierig gemacht? Es standen eine Menge Optionen offen.
Es fingt bereits damit an, „wie“ und im Grunde auch „wo“ das Messer gebaut wird.
Die klare Definition von Fieldknife, ist meiner Meinung nach, dass ein solches Messer günstig, äußerst stabil und "Wartungsarm" sein muss.
Siehe KM 2000, KaBar, Mora oder andere Messer dieser Bauart, die an die Streitkräfte ausgegeben werden.
Die wirkliche Funktion, Ergonomie und persönliche Präferenzen spielen da eine geringere Rolle, als die Sicherheit und eine leichte Möglichkeit die Messer schnell zu beschaffen und/oder günstig zu tauschen.
In dem Preisbereich, in dem sich meine bisherigen Modelle bewegt haben, liegt man meiner Meinung nach bereits am oberen Ende des technisch sinnvollen.
Vieles was darüber hinausgeht, ist Veredelung und keine technische Raffinesse mehr.
Ein Messer zu bauen, dass die zuletzt genannten Bedingungen erfüllt wäre in meinem Fall nicht machbar gewesen.
Für sowas müssen ein Auftrag, eine hohe Stückzahl und ein für meinen Geschmack entsprechend liebloses Konzept her.
Entsprechende Hersteller sind nicht mein Ding und dazu kommt dann noch die Tatsache, dass ich letzten Endes nicht von meinem Credo abrücken wollte, dass ich das Messer ausschließlich für mich entwerfe und keinen Gedanken daran verschwende, wie man es Verkaufsfähiger hinbekommt. In diesem Falle ein gravierender Punkt.
Nun ging die Überlegung dahin, ob man nicht einen High End Stahl mit einer unzerstörbaren Beschichtung nutzt und diesen Prügel dann bei überstehendem Full Tang mit ein paar Micarta Platten beplankt.
Die ersten Entwürfe gingen genau in diese Richtung und es gefiel. Ich bin zwar mittlerweile bekennender Liebhaber und Nutzer klassischer Messerkonstruktionen, jedoch finde ich eine Vielzahl der taktischen Messer von Reeve, Strider, Spartan und co. in Form und Vollendung hervorragend.Mir war also klar, dass das was da kommt niemals ein Fieldknife im modernen Sinne sein wird, eher noch wie damals die Randall Model 1 - ein hochpreisiges Messer, das wir uns als Enthusiasten leisten und auch gerne nutzen.
Den realen Einsatz als Fieldknife wird es vielleicht bei einigen an entsprechender Stelle sicherlich erleben, aber sicherlich sieht die Konzeption von einer Massenfertigung ab.
Stabilität und praktischer Nutzen stehen bei der Entwicklung absolut im Vordergrund und es ist mir bei der Sache das Wichtigste, dass man sich auf das Tool verlassen kann. In diesem Falle halt auch als Soldat im Feld.
In vielen Stunden des Planens und Überlegens, wie und wo man das besagte Konzept umsetzt, gingen mir zwei Dinge nicht aus dem Kopf: Einerseits, das äußerst beliebte Bridger, welches mit seiner Nadelfeinen Spitze seinen Dienst als Einsatzmesser auf diversen Kontinenten in unterschiedlichen Behörden mit Bravour geleistet hat und andererseits die Suche nach einer Lösung in der Umsetzung: Klassisch wie ein Ka Bar oder Randall, wie sie teils heute noch als Fieldknife Verwendung finden oder aber modern mit Micarta oder Wicklung…Was folgte war nun die Anschaffung von Lektüre. Ich hab mich in das Thema vertieft und gefragt, was denn so in der jüngeren Vergangenheit Verwendung fand.
Vom 2.Weltkrieg bis hin zu Vietnam findet man immer die gesamte Bandbreite: Vom Leder KaBar, über klassische Dagger mit Stahlgriff - teils samt Schlagring. Es gibt verkürzte Bayonette, Grabendolche mit Holzgriff und insbesondere in der Vietnam Ära vermehrt Griffwicklungen aus Paracord oder Nylonschnur. Es gibt billigste Standardmodelle, bis hin zu einer Vielzahl an Handmades, die damals sicherlich nicht günstiger waren als heute.James Williams ging bei einer Schulung mal auf das Thema ein, dass man von denen lernen sollte, die ihre Messer pausenlos benutzt haben und dass irgendwelche Neumodischen Ideen kaum eine evolutionäre Gestaltung einholen können. Genauso hat auch Anton Lennartz zu seinen Entwürfen immer wieder historische Erläuterungen griffbereit, die sich jederzeit in der Praxis bewahrheiten.
Bei all den unterschiedlichen Klingenformen und Griffarten haben die Messer aus dem genannten Zeitraum vor allem eines gemeinsam: Eine stattliche Größe. Betrachtet man z.B. die Messer, die Bo Randall für Soldaten während des 2. Weltkriegs herstellte, so findet man da in der Regel 7“ (17,8cm) Klingen.Aus dieser Recherche wurde für mich eine gewisse Entwicklung ersichtlich:
Die aus den großen Seitengewehren in Richtung Trench Knives entstandenen M1 Bayonette und Dagger, sowie eine Vielzahl verschiedener Messer dieses Typs von Gerber und EK entwickelten sich in eine Richtung und wurden immer raffinierter. Die Fairbaine – Sykes Variante des V42 und die daraus folgende Variante Fairbains Schülers – Col. Applegate haben sich bis hin zu den Varianten von Spartan, Les George, Strider, etc. bis in die Moderne gehalten.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass Entwürfe nach diesem Urbild immer wieder Preise auf der Bladeshow abräumen. U.a. 1996 in Form eines Folders von Gerber nach Entwurf von Bill Harsey im Applegate Stil und zuletzt in Form der V42 interpretation der Les George – Spartan Blades Colaboration.
In eine andere Gruppe würde ich die M3 Messer Bajonette als Abkömmlinge, bzw. Ersatz der Fairbain Dagger betrachten, die meiner Meinung nach in einer Gruppe mit den Camillus Mk2 – später KaBar als Urvater vieler Moderner Einsatz- oder auch Outdoormesser ihre Spuren hinterließen. Das M3 ging evolutionär noch als M4, M5, M6 und M7 weitere Wege. Über die SOG und Al Mar Varianten hinweg ist aktuell ein Remake des klassischen KaBar von Claude Bouchonville ein brandheißes Eisen. Aber auch in modernem Gewand sieht man Messer diesen Typs immer wieder. Bestandteil sind dann ein konturierter Griff, ca. 7“ Klingenlänge und eine Clip Point Spitze. Das KaBar wird nach wie vor mit nur wenigen Änderungen gebaut und erfreut sich vieler zufriedener User. Erwähnenswert ist hier sicherlich auch das Soviet Nr 43 der russischen Armee. Diese Messer haben ihren Hauptzweck nicht mehr als reine Waffe, sondern bedienen auch weitere Arbeitsfelder.
Als letzten Zweig würde ich persönliche Umbauten, Custom Messer oder in das Feld mitgenommene Wildnis- und Jagdmesser bezeichnen. Diese sind im Grunde somit schließlich auch „Fieldknives“. Besonders auffällig ist dabei, dass bei diesen fast immer das obere Parierelement fehlt. Seien es die „Native Handmades“ aus Vietnam, die als Kurzmachete durchgehen und mit Holzschalen in Stoffsheaths geführt wurden oder die K98 Bajonette, die oftmals gekürzt und single edged als Arbeitsmesser herhalten mussten. Einige USN Messer aus den USA, die dem KaBar sehr ähnlich sind, findet man ohne oberen Parierschutz. Diese Messer waren ehr darauf getrimmt Arbeitstiere zu sein. Teils wurden die reinen Fighter Eigenschaften zu Gunsten besserer Tauglichkeit als Arbeitsmesser entfernt (Spitz- lange Klingen abgerundet verkürzt, obere Parierelemente entfernt).
Nicht unerwähnt seien in diesem Zusammenhang die vielen kleinen Klappmesser, die ebenfalls eine Vielzahl an Aufgaben erfüllten. Oftmals wurde beides mitgeführt. Die Geschichte des Mercator „Black Cat“ ist dabei meiner Meinung nach besonders erwähnenswert.Ende vom Lied:
Dieses Fieldknife wird sicher nirgends als Grundausstattung zum Koppel ausgehändigt. Nein – es ist ein Fieldknife, welches privat angeschafft wird, da es schlicht zu teuer sein wird, als dass es in Massen daher kommt. Es soll Geschichte in sich tragen und neue Geschichten mit seinem Besitzer sammeln. Edel genug für die Jagd, robust genug für den Nutzen als Outdoormesser. Es hat die Eigenschaften als Werkzeug herzuhalten, während es die Eleganz haben soll vererbt zu werden.
Nach der guten Erfahrung mit dem Griff des Behring WW2 Drop Point und der unwahrscheinlich großen Bandbreite an Messern mit einer solchen Griffkonstruktion, war dies meine erste Wahl. Auch wenn meine Recherche ergab, dass Griffwicklungen immer wieder an Messern diesen Typs zu finden waren und meine Erfahrung mit Strider und Behring Pro Lt Modellen durchaus positiv war, ollte es bei einer Bauart bleiben.(...)
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Dank Leute!
Idox - Jepp. Läuft jetzt alles natürlich auch hier - siehe Chewie Pouch
Werde zudem auch die teils recht ausführlichen Messer Beschreibungen noch hier bringen
Ja - ich hoffe man sieht sich bald.
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Yes!
Let the good times roll!
Again!!! -
Mir sagt man nach ich hätte die Kern Asi Version
Naja - der Inouk richtets dann 
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Hey folks!
Natürlich werden Specials auch hier im TF nun verkündet, weiter gegeben und es wird sicherlich auch TF Specials geben.
Aktuell haben wir den zweiten Pre Order Run gestartet:Da uns mit der Lieferung der ersten Chewie Pouches und Field Stropes nun eine Menge Nachfragen erreicht haben, starten wir mit der zweiten Pre-Order.
Die Pouch und auch der Strope sind ab sofort per Email an info (at) wi-outdoor.com bestellbar.
Die Order endet mit dem 31.Januar.
Die Zahlung erfolgt dann per Vorkasse bis zum 14.Februar.
Die Lieferung erfolgt innerhalb von 3 Wochen, sofern nicht wieder irgendwelche Probleme durch Covid dazwischen funken.
Hier nochmal alle Informationen:
Wicked-Fish Knives & Tools
Ein paar Infos dazu:
Der Mann hinter Wicked Fish ist Jurgen „Wookie“ Visser aus Roosendaal in den Niederlanden, der dem ein oder anderen auch aus der „Team Orange“ Connection (u.a. mit professionellen Gesichtern der Gear-, Messer- und Outdoor Szene wie Jan Ververs , Jurgen Krebbekx, Toni Oostendorp, Gudy Van Poppel und Erik Markman) bekannt sein dürfte.
Jurgen Visser ist bereits seit 1990 aktiver Soldat in einer Luftlande Einheit der Niederländischen Streitkräfte und zudem ein Gear Nerd und Outdoorer.
Seine Passion für Messer und Ausrüstung gibt es jedoch bereits länger. Er arbeitete zunächst in der Herstellung von Kydex Sheaths und später als Messermacher an der Seite bekannter Hersteller wie Hillknives und gründete mit Andrew Jordan die Firma Bear Cub Knives.
Militärische Anforderungen haben seine Produkte und Ideen zudem geprägt. Das Ergebnis sind funktionelle Artikel mit feinen Gimmiks. Das handwerkliche Finish ist dabei perfekt.
Wicked Fish Knives and Tools gibt es seit 2012 und in den letzten Jahren hat sich Jurgen sehr viel mit Leder beschäftigt. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist seine „Chewie Pouch“. Eine leichte, per Knopfverschluss verschließbare und auch abnehmbare universal Pouch für den Gürtel. Diese ist perfekt an eine Minzdose angepasst, wie sie vielfach zur Unterbringung absoluter Essentials genutzt wird.
Desweiteren stellt Jurgen ein Abziehleder für unterwegs her. Dieses ist auf einem Streifen aus Micarta aufgebracht und entsprechend robust auch gegen Feuchtigkeit.
Wir freuen uns euch die Chewie Pouch mit den Labels von WI-Outdoor und Wicked Fish anbieten zu können. Mit enthalten ist die ebenfalls gelaserte Blechdose, welche mit einem von WI-Outdoor zusammen gestellten Kleinst-Notfallset ausgestattet ist (BIC Feuerzeug, Tampons, Gummizunder/Fahrradschlauch, Draht, Angelschnur, Pflaster, Nitril-Handschuhe, Angelhaken + Blei, Reepschnur).
Auch das Abziehleder kommt mit dem Logo beider Firmen und wird mit einer Tube Autosol geliefert.
Handmade Wicked Fish Knives and Tools - Chewie Pouch, inkl. Minzdose samt kleinem Survivalkit: 69,90 € zzgl. Versand (4,99 € in D versichert via DHL)
Abziehleder inkl. Autosol:
39,90 € zzgl. Versand
Bestellungen bitte an info (at) wi-outdoor.comWer noch einen Gürtel, Flint oder Grill braucht, der kann direkt Versand sparen
Alle Infos zu den regulären Artikeln gibts auf der WI Site!
Gerne könnt ihr Fragen stellen!Bis später!
Raoul -
In OD kommt der Pack echt nice. Meiner ist ehr so ... asi...

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Fangen wir mal mit der Frage an "Wo warst du so lange?"
Nachdem ich hier im TF von Beginn an viel Zeit verbracht hatte, war 2010 ein kompletter Wechsel in meinem Leben vollzogen. Trennung, Neuanfang, etc. - die meisten werden das kennen.
Mich hatte es hart mitgenommen und so fielen meine Interessen immer stärker in andere Gefilde als dem Outdoor Dasein und dem damit einhergehende Interesse an Ausrüstung. Ich hab noch eine Weile intensiv im Bereich MTB DH mitgespielt und auch die Musik kam im Grunde nicht zu knapp.
Ich bin in all der Zeit Tony treu geblieben und habe ihn bei seinen Seminaren unterstützt. Somit konnte der Faden nicht ganz abreißen, jedoch war die Verwurzelung hier in gewisser Weise passe und Facebook in vollem Boom.
Wie man hier nachlesen kann, war mein langes und intensives Beisammensein mit Strider Knives dann auch im Eimer und mit einem Spartan Difensa war der Einstand bei G-Gear getan.
Die Geschichte zu den Messern werd ich noch an anderer Stelle schildern, aber mittlerweile ist da echt was draus geworden. Eine Vielzahl diverser Designs wurden als R.Sous Modelle von Behring Made Knives gebaut und wir arbeiten momentan dran, die Modelle WI, Fieldknife und das Bridger in klassischer Bauweise dauerhaft in D auf Lager zu haben.
Dazu kommen die Arbeiten mit At the cripple Garage - Oliver Merz.
Zunächst haben wir zusammen einen stattlichen Fighter in Form eines Aikuchi gebaut, welches ich mir, aufgrund der starken Nähe zu den James Williams Designs, von selbigem habe "genehmigen" lassen. Es folgte das so genannte Ondjou Knife - ein großes Arbeitstier für die Afrikanische Wildnis. Demnächst kommt ein Kaiken.
Ebenso in der Pipeline - ein Folder mit unserem Logo, von einem recht namhaften Hersteller. Übrigens - ab sofort findet man das WI Logo anstatt meiner Initialen an sämtlichen Messern, die meiner Feder entstammen.W und I sind die Initialen von Wotan und Inouk. In Chats zu unseren Tieren habe ich David kennen gelernt. Ich glaube keiner von uns hätte damals damit gerechnet, dass mal eine Sache wächst, die eine +1000 km Distanz unproblematisch werden lässt.
Ich habs gern mit Leuten zu tun, die auf irgendwelches Gehabe verzichten. David entpuppte sich mir erst recht spät als knallharter und ernst zu nehmender Outdoorer und disziplinierter, Zielstrebiger Kumpel.
Nach einigen Treffen und der ersten Zusammenarbeit war sofort klar, dass wir was starten.
Daraus ist mittlerweile was völlig anderes geworden, als wir zunächst geplant hatten.Einerseits haben wir angefangen eigene Ausrüstung zu designen und herzustellen. Andererseits haben wir enge Kollaborationen mit top Partnern gestartet.
Devid Hörnchen von "Die Bogenwerkstatt" baut einen Hybrid Bogen in einer WI-Outdoor Signature Edition und wir bieten gemeinsam mit ihm Kombi Seminare an, in denen es ans Bogenschießen geht, wie auch zu uns ins Camp oder auf Wanderungen im angeschlossenen Nationalpark Eifel.
2019 haben wir mit der ersten Gruppe ein Projekt gestartet, welches uns nicht mehr los lässt und wonach ich lange gesucht hatte: Ein "Survivalkurs" in Afrika. Mit Marco Grünert / Survivalzone Namibia haben wir einen seriösen und waschechten Anbieter mit perfekten Voraussetzungen gefunden. Ich werde mit demnächst das bebilderte Tagebuch zum Basic Element des 5 teiligen Anti Poaching Ranger Course hier posten. Diesen Kurs bieten wir exklusiv an und natürlich bleiben wir trotz Corona und einem völligen Ausfall in 2020 positiv

Wie erwähnt arbeiten wir engstens mit G Gear - Georg Geismar zusammen. Neben der Arbeit mit den Messern bieten wir gemeinsam mit ihm, in diesem Jahr Schiess Kurse am MSZU an, in denen es hauptsächlich um die Waffen-Grundhandhabung für Fernreise-Touristen geht, sowie um Fortbildungen an der Kurzwaffe für Jäger (bzw. WBK Inhaber).
Mit Oliver Merz stehen weitere Projekte an und auch bei Matthias Leimküller haben wir etwas in der Pipe!
Desweiteren hat sich ein sehr freundschaftlicher Kontakt zu Jurgen "Wookie" Visser und Wicked Fish Knives and Tools heraus kristallisiert.
Es gibt die Chewie Pouch samt Tin mit unserer beiden Logos. Zudem einen WI-Outdoor Signature Leather Strop und aktuell arbeiten wir an einer Signature Sheath für mittelgroße bis große Fixed Blades.
Werde ich hier demnächst zeigen.Eine weitere wichtige Partnerschaft ist die mit Black Trident. David ist dort fest im Boot und natürlich insbesondere in die Entwicklung und Fertigung derer Cordura Produkte involviert. Da wirds in Zukunft sicherlich noch News geben

Mein Dauerkontakt mit Tony ist natürlich auch nicht eingeschlafen. Er widmet sich aktuell den Projekten, die er u.a. aufgrund der Seminare lange auf Eis liegen hatte. Nicht nur das Thema Kanada lässt ihn nicht los, sondern auch weitere, immens Zeitaufwändige Projekte. So hat er zur Saison 2020 die Seminare in unsere Obhut gegeben. Er ist an der Konzeptionierung und bei der Durchführung insbesondere der Bushcraft Seminare als Referent mit von der Partie. Wie heisst es immer wieder mal so schön - der Mann hat mehr vergessen als manch Spezialist weiss

Womit ist bei uns zu rechnen?
Wir haben unseren WSP in zweiter Generation laufen, empfinden die Multi Purpose Pouch als ausgereift, haben Flints für unsere Zwecke optimiert und nach Inspiration durch Rinella in einer Meat Eater Folge einen Mini Grill entworfen. Momentan haben wir nach vielem Hin und Her, sowie langer Erprobung unseren ersten eigenen Gürtel ins Rennen geschickt, der in Österreich von Hand hergestellt wird.
Wir planen eine große Liste an weiteren Artikeln. Warum? Weil wir Verbesserungspotential sehen. Wir bauen ausschließlich Kram, den wir für uns persönlich wollen. Genau so wie es mit den Messerdesigns läuft
U.a. sind zwei weitere Gürtelmodelle geplant, ein WTP (Wilderness Trail Pack), sowie die Serienversion eines bereits in Afrika erprobten Trinkflaschenhalters und weiterer Cordura Produkte.
Natürlich finden wir auch unser Label nicht verkehrt und werden ein paar Merch Sachen bringen. Aber alles Schritt für Schritt.Bezüglich der Seminare haben wir ein Survival Seminar entwickelt, welches weg vom Wochenend Entertainment Programm, eine ernsthafte Schulung geworden ist. Insgesamt geht es über 4 Wochenenden detaillierter und intensiver zu.
Unser Training Center umfasst 30 ha eingezäuntes Grundstück mit Nadel-, Laub- und Mischwald, Bächen, Felspartien und flach bewachsenen Geländeteilen. Zudem haben wir einen Verdichteten Campground auf dem sogar Wohnmobile bei Regen sicher stehen und wenn sich die Pandemie etwas beruhigt hat, so umfasst "Tonys Trapper Cabin" auf 60 qm 15 Bunkbeds an einem warmen Ofen.
Ein TF Treff schwebt Tony und mir seit dem letzten vor etwa 10 Jahren in Belgien eh nochmal vor
Was unsere Reisen angeht, so stehen fixe Pläne für Montana, Namibia, Israel, Griechenland, die Slowakei, Neuseeland und natürlich die schönen Flecken unserer Heimat von Österreich über die Alpen in die Eifel bis nach Mecklenburg Vorpommern.
Wir hoffen 2021 langsam und 2022 dann wieder voll durchstarten zu können.Warum bin ich wieder im TF? Warum nicht erstmal privat ohne eigenen Bereich?
Ich bin wieder hier, weil ich jetzt ein wenig die Struktur und Zeit dafür gefunden hab. Einige wissen, dass ich mittlerweile verheiratet bin und drei Kinder habe. Ich gehe full time arbeiten und erfreue mich der Eier, nebenbei noch sone Nummer wie WI fahren zu können.
Hier im TF habe ich immer Ruhe gefunden, keine Neider und nen Haufen Leute, die im Real Life zu Freunden wurden und geblieben sind. Schnell lebige Plattformen wie Facebook oder gar Instagram geben das so weniger her (Abgesehen von ein paar wenigen Gruppen und echten Communities
) und ich freu mich hier wieder in gewisser Weise ruhiger dem Online Fluss zu folgen. Chris war so nett und hat mir hier den eigenen Bereich geschaffen. Es wäre schließlich schwierig hier teilzunehmen und in gewisser Weise "neutral" zu wirken, obwohl eine Firma da im Hintergrund ist. So ist direkt klar, dass hier auch ein Geschäft dahinter steckt. Was ich dazu versprechen kann - Ich bin keine Schaufenster Puppe und auch David ist keine Sponsoring H**e. Wir machen das, was wir für richtig halten. Wir haben in den letzten Jahren mehr an Zeug und auch Kohle abgelehnt als andere bekommen und fahren unser Ding.Last but not least: Warum Tacticalforum und nicht Bushcraft oder Survival Plattformen?
Ich hab hier schon vor Jahren gemerkt, dass mehr Ernsthaftigkeit drin steckt und vor allem weniger Dogmatismus. Zudem arbeiten wir in einigen Bereichen immer wieder mit Behörden oder Einzelpersonen aus entsprechenden Kreisen zusammen.
Wieso also nicht
Wer bis hierher gelesen hat, der kann gerne Fragen stellen, Anregungen geben oder einfach nur grüßen. Lass uns nen fetten Info Thread draus machen!
Horrido!
Raoul -
Danke für das Feedback Leute! Programm parke ich mir morgen drauf!
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Starten wir mit einem Picture Thread!
Es ist immer wieder schön unsere Sachen insbesondere in Gebrauch zu sehen.
Auf gehts mit ein paar Gen. 1 Protos der MPP und eines Light Packs, der so noch nicht erhältlich ist. Ebenso im Bild ein Nalgene Holster, der 2021 in Serie kommen soll.
Bilder stammen vom Basic Course des Ranger Trainings, welches wir bei unserem Partner Survivalzone in Namibia anbieten. Hoffen sehr, dass der Besuch dort nach Plan im Juni möglich sein wird. Ein zweiter Termin im Oktober kommt bald.Grüße!
Raoul -
Dauert noch - hab daheim aufem Rechner nichts um Bilder schnell und effizient zu verkleinern

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Danke Leute!
Heute Abend werden die ersten Posts und Infos kommen!
Bis später!
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Alles anzeigen
Moin Raoul!
Schön, von Dir zu hören und noch schöner, dass Du, bzw. Ihr, wieder öfter hier sein werdet. Da hat die vergangenen Jahre (?) nicht nur Fachwissen gefehlt, sondern auch jede Menge Berichte zu allerhand tollen Reisen und Erfahrungen.
Als Fanboy von WI-Outdoor, Eurer Philosophie und Produkte freue ich mich aber auch persönlich auf diesen neuen Bereich!
Ich bin heiß drauf! Grüße an David!Viele Grüße
IdoxEdit: vielleicht könnte man das Review zum WSP hier irgendwo unterbringen Klick
Vielen Dank für die Blumen!
Wegen der Reviews werde ich demnächst so ein paar Dinge hier kreieren!
Danke schonmal!
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Hi Leute!
Viel Zeit habe ich einst hier im TF verbracht. Viele kenne ich persönlich und viele Kontakte blieben bestehen.
Dies soll nun wieder aufleben.Wir freuen uns sehr über diesen eigenen Bereich, in dem wir Produkte, aber auch Reisen, Seminare und Events präsentieren wollen.
Am wichtigsten ist mir persönlich jedoch die Community und der Smalltalk.
Ich habe zuletzt Jahre nur noch in Social Media Bereichen zugebracht und möchte hier auch wieder mehr persönliches preisgeben.
Ich werde nun wieder regelmäßig hier sein und bedanke mich bei Chris und Chris

Let´s get it on!
Raoul
PS - fetten Gruß von David!
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Hier noch die Bilder der voll beladenen Packs, sowie der Erweiterung mit Tasche, die demnächst erhältlich sein wird:
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Nabend!
Jepp Micha. Es ist zu lange her und das soll sich auch wieder ändern. Ich hab mit David eine Aufgabenteilung gefunden, die das auch wieder gut möglich macht.
Ich trage seit einer ganzen Weile nichts mehr an den Schultergurten. Ist Geschmacksache. Ich habe Messer, Lampe und eine unserer Essential Pouches immer am Mann. So kann ich den Rucksack ablegen und muss nichts kramen.
Rein technisch ist das natürlich möglich. David hatte noch ne Wintertour in die Karpaten gemacht um eine Überladung zu checken. Dabei kam einiges außen auf den kleinen Pack und es hat wunderbar geklappt.
Ich befestige außen in der kalten Jahreszeit zwei Multi Purpose Pouches und packe den Rest rein. Griffbereiten Kram wie Jacke, o.ä unter die Packriemen.
Aktuell steht der fertige Prototyp für einen Aufsatz (Ähnlich dem Snowboard oder Helm Tragesystem an anderen Rucksäcken) mit einer Zipper Tasche und ein System ohne selbige auf dem Prüfstand. Dieser ist mit dem WSP per Schnalle simpel zu ergänzen.Auf den Bildern sieht man, wie kompakt das Teil unterm Strich ist. Man bleibt im Dickicht nirgends hängen und es geht ne Menge rein. Es ist noch Reserve vorhanden und der Schlafsack (Ajungilak Compact Winter 195) einfach rein gestopft.
Beim original Asi M81 Woodland konnte ich übrigens nicht Nein sagen

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Hey folks!
Schön zu sehen, dass die Wellen bis hier her durchgedrungen sind
WI-Outdoor ist neben einer nun mehrköpfigen Familie der Grund, warum man hier lange nichts von mir gehört hat.
Die Arbeit mit Messerdesigns, Seminaren und nun halt auch Outdoor-Reisen neben dem Haupt-Job frisst einem die Zeit einfach weg.Kurz zu der Konzeption des WSP:
Wir haben eine Menge Input eingeholt und mit unheimlich vielen High End Ruchsäcken verglichen, an denen wir immer irgendwas zu nörgeln hatten.
Unterm Strich wurde deutlich, dass die meisten professionellen Anwender egal welchen Ursprungs, wenig bis keinerlei Organizer Elemente verwenden. Entsprechend simpel sind LBT, SO-Tech und Konsorten aufgebaut.
Mein persönliches Organizer System besteht aus unterschiedlichen Ultralight Drybags oder Plastik Zipper Beuteln, die man dem Pack entnimmt, wenn man an etwas bestimmtes ran muss.
Natürlich gibt es auch Anwender, die auf eine Vielzahl von integrierten Klettpouches, Fächern, Netzen und Zippern bestehen. Mir war sowas immer zu schwer, generell zu individuell und hat mir immer den nötigen Stauraum genommen, auch mal was Sperriges einfach rein zu drücken.
Technische Details sind zudem gerne Fehlerquellen.Das Thema Belüftung hatten wir recht selten als Frage. Ich habe selber lange im Outdoor Bereich nebenbei gejobbt und Packs von Deuter, Ergon und co verkauft. Die Lüftungssysteme auf ner Jacke oder einem Fleece haben im Regelfall den selben Effekt wie ein Stück Cordura - Man hat den Rücken dort trotzdem nass. Eine Ausnahme ist, wenn man z.B. Fahrrad fährt und die Kanalsysteme oder Meshbrücken funktionieren. Ich war skeptisch, habe es mit einigen hochwertigen Militär Packs im Vergleich getestet und Ergebnis war, dass wir beim WSP auf ein Polster und auch Lüftungssystem verzichten konnten. Polsterungen mit Fleece oder auch nur Mesh sind kleien Wärmespeicher und ich fand nacktes Cordura im Ultra light Trekking mode sogar teils angenehmer. Die Verteilung bei Anwendung einer BW Matte oder auch halbierten BW Matte funktioniert sehr gut und ich hatte keinerlei ergonomische Probleme. Mittlerweile bin ich froh, dass z.B. bei einer Bergtour der nass geschwitzte Rücken keinen Zug abbekommt wenn man mal stehen bleibt, da der Rucksack schützt. Ist aber persönliches Empfinden und wer da beides ausprobiert hat und anders empfindet - das ist wie in vielen Belangen: völlig normal.
Viel öfter kommt die Frage, wie lange man den Pack mit den ungepolsterten Riemen tragen kann.
Wir haben da viele Stunden und tausende Euros mit Tests zugebracht bis die Winkel, Abstände und Längen gestimmt haben. Erreicht haben wir ein Maß, welches bislang bei allen Kunden so gepasst hat, dass die Riemen sauber aufliegen und die last gut verteilen. Dagegen läuft bei den meisten anderen Packs ein nichtmal halb so breiter Riemen über etwas Polster und drückt durch diesen eine schmalere Bahn auf die Schultern. Wie das dann so ist mit Kraft/Fläche macht eine saubere Verteilung der Last meiner Meinung und nun auch Erfahrung nach mehr Sinn.Es ist klar, dass ich den Pack geil finde, liebe und natürlich gerne weiter empfehle. Jedoch muss es nicht jedermanns Sache sein und das es andere Lösung gibt, ist mal völlig indiskutabel. Ich wollte mit der Sache auch hier nicht hausieren. Dies dient lediglich der Info, wie es dazu kam. Wir haben z.B. sehr wohl mit diversen Unterlagen aus Mesh, Neopren und co Versuche gemacht. Aber es war dann bei der Testerei als unnötig erachtet worden. Die Ansage von 690 gramm und einem einrollen auf etwas mehr als Döner Größe war damit auch passee.
Es ist sehr geil zu lesen, dass es nicht nur uns so geht und viele das Teil mögen.Danke für das Review auch nochmal im Namen von David!
Fette Grüße!
Raoul -
Schicker Hornlöffel

Ich nutze es sehr gerne und viel auf allen möglichen Touren. Ist kompakt, relativ leicht und kommt recht zivil rüber.