Beiträge von AJAX

    Hi


    Hab auch zwei Pinewood Hosen. Sind echt nicht schlecht und würde ich auch empfehlen, Fjäll Räven sitzen bei mir besser und ein paar kleine aber unerhebliche Details sind stabiler: Die Schieberhebel der Reissverschlüsse z.B. sind mir an den Pinewoods allesamt gebrochen. Zudem musste ich beide irgendwann im Schritt nähen. Jedoch ist der Tragekomfort extrem gut und man bekommt die Hosen günstiger als die Fjäll Räven Sachen. Wirklich guter Stuff!

    Nach meiner Erfahrung und dem ein oder anderen Trip in wilde Gefilde:


    HanWag Alaska GTX, Lowa Tibet GTX, Meindl Island Pro MFS je nachdem was passt.
    In diese Schuhe gehören ordentliche Socken. Ich stamme da von der Merino Fraktion.


    3Lagen Laminat Gore Tex XCR oder das neue Pro Shell Jacke. Auf unnötige Reissverschlussklappen und unnötige Taschen achten.
    Wenn du dir sone Jacke zulegst, dann gehört dazu ein ordentliches Fleece und Funktionsunterwäsche. Sonst bist du unter der Jacke klatschnass vom schwitzen - bzw. weil ein Baumwoll Tshirt keine Feuchtigkeit transportiert, sondern saugt! Auch hier ist Merino Zeugs spitze!


    Fjäll Räven G1000 Hose - kannst dann aussuchen ob du ne einfache nimmst oder eine mit vielen Polstern und Taschen (die dann wieder schwerer sind). Für den Winter habe ich eine gefütterte Version an Hintern und Knien imprägniert. Im Sommer braucht man das im Grunde nicht - mich jedenfalls stören nasse Beine nur selten und gegen Mücken wehre ich mich anders.


    Beim Rucksack wie mit Schuhen - Anprobieren, aber im Grunde macht man mit Deuter nichts falsch. Stabil, gut aufgeteilt und mit integrierter Regentüte erhältlich. ABER - ANPROBIEREN!


    Adios!
    Raoul

    Rettungsdecke für ein Tageskit und völligen Notfall ist ok. Die Dinger machen nen riesen Lärm und auch die Optik auf einen Aufmerksam. Ich bin auch ehr ein Ponscho Anhänger ;)


    In ner Rettungsdecke bekommt man ja auch schlechter seine "Notration" transportiert, zubereitet - und Brotteig würd ich darin auch nicht machen :) :D :D :D

    Survival, Biwak, Notversorgung - viel oder wenig... Alles relativ.


    Für den einen ist Kleidung schon Luxus und die anderen brauchen ein Scheisshaus mit Sichtschutz.


    Das Pack ist völlig ok - aber denk an Pflaster ;)


    Petzl E-Lite hab ich auch (auch aufem Alpencross dabei gehabt) und funktioniert ausreichend. Musst du Steige ausleuchten oder Signale abgeben, dann ist das wohl nicht der wahre Jakob. Für den Lagerhantier oder normales Latschen durch Wald und Flur jedoch völlig ok. Zudem wirlklich sauleicht und samt Döschen beim Kauf!

    Ah - ok.


    Jo - es gibt reines Magnesium als grobes Pulver und man kann es wunderbar verbrennen. Als Zunder brennt es zwar heftig, aber wie das Zeug vom Block nicht lange genug und es ist zuviel Hantier...


    Ich bin auch ein Fan des Ponschos - Wird man überrascht, dann hat man den schnell an, oder mit dem Paracord abgespannt um ne Runde Kaffee darunter zu kochen. Bekommst das Ding vielleicht auch sauber gepackt noch unter dein Pack fest verzurrt?


    Ansonten - Mit dem Messerchen einen Unterschlupf aus Tannenzweichen zurecht machen hat ja auch seinen Reiz :)


    Sieht echt gut aus!

    Moin!


    Ist das Magnesiumpulver für ein Getränk gedacht oder als Zunder? Für ein Getränk empfehle ich Tabletten, da diese nicht im Winde verwehen können. Als Zunder sammel dir Birkenrinde!


    Ansonsten Steel und Streichhölzer gegen ein Feuerzeug tauschen, einen Tampon und ordentliche Pflaster einpacken ;)
    Würd das Messer am Mann tragen und nicht auf Hosenträger verzichten wenn du das Pack am Gürtel trägst - ansonsten gibts schöne Mini Rucksäcke von Camelback, Blackhawk und co - wenns taktisch sein soll. Ich hab mittlerweile nen Haglöfs Corker der noch gut läuft ;)
    Ansonsten deckt sich das bis auf ne Mütze weitestgehend mit dem was ich auch für längere Zeit brauch ;)


    Viel Spaß damit - sieht gut aus!

    Die Spitze ist ausreichend stabil für den Einsatzzweck als Einsatzmesser. Es handelt sich hier nicht um ein Strider DB, welches für grobes Hebeln gedacht ist. Das ist den Lesern hier im Forum denke ich schon klar.


    Unser Konzept verfolgte eine andere Linie als die Hebelbrechstange ;)


    Ich habe mit meinem Proto nun schon das ein oder andere angestellt und Tonys Video bestätigt meine Erfahrung.


    Wenn man doch mit dem Messer hebeln will, dann bringt man es einfach tief genug ein, so dass man nicht mit der Spitze hantiert, sondern die Volle Stärke nutzt ;)


    Dann bis später!

    Ich hab mit dem Magnesium Ding noch nie wirklich ein Feuer anbekommen. Es war leider nie Schuppen oder Küchen Atmosphäre, sondern Wind und Wetter. Da fliegen die Späne trotz Windschutz weg, die Funken ersticken bevor sie ans Metall kommen, und und und.


    Feuerzeug und als Notinstrument Flint mit nem Stück Sägeblatt und OBs...

    Leeeeeeeeeeeuuuuuuutee!


    Schön den Ball flach halten. In der Sendung wurden auch schon Tiere aufgrund des Schutzstatus verschont. Man mache sich lieber Gedanken über Massenviehhaltung, Tierversuche oder den Massenmist der täglich wesentlich schlimmer ist, als wenn der Mann vormacht wie´s geht.


    Und jetzt bitte wieder Frieden einkehren lassen!



    Es ging um das Ende des Tages... Sagen wir mal so... Wenn ich auf dem Berg stehe fühle ich Überlegenheit. Auf Tour bin ich völlig rational. Da gibts bei dem was ich mache keine Zeit für Genuß, Respekt oder Erfurcht. Demut wäre da wahrscheinlich am tödlichsten. Ich betreibe noch anderen Sport, bei dem der Weg das Ziel ist. Aber das ist nicht für sämtlichen Wintersport zu pauschalisieren.


    Der Mikrokosmos Kaputze war bei meiner letzten Tour zwischenzeitlich ziemlich zum Kotzen. White Out mitten in einem Gebiet der Spalten, Abhänge und Lawinengelandenen Berghängen um mich rum. Zum Glück waren es nur ein paar Stunden und keine Nacht oder sowas. Die 1000 HM zurück zum letzten schützenden Ort wären unmöglich gewesen. Biwakieren wenn man solo ist ebenfalls (Erstickungsgefahr). Da heisst es Kondition haben und durchhalten ;)


    Unten ein paar Bilder dazu:


    1. Zwei Minuten bevor es losging.
    2. Beginn des Whiteout. Hab dieses Bild noch gemacht und mich dann hinter den Stein gehockt. Wind war über 120 km/h (laut schweizer Wetterdienst gemessen auf 1800 HM ganz in der Nähe). Starker Schneefall und zwischendurch verschwunden in der Wolke. Es waren danach sämtliche Wege, Seilbahnen und co gesperrt.
    3. Aufgenommen an der Station am Gemmipass. Da hatte sich der Sturm ein wenig gelegt.

    Es ist nicht schlecht auch zu probieren wie man mit den Teilen parat kommt bezüglich anziehen und Passform! Wenn man lange ße hat, kann es u.U. passieren, dass es irgendwo schleift oder nicht passt. Die Vielfalt ist groß ;)