Beiträge von AJAX

    Die Tarneigenschaften von oliv sind nebenbei nicht schlecht ;) Diese Unterkunft wurde keinesfalls in der Absicht gebaut irgendeinen Tarnzweck zu erfüllen, aber man kann sich vorstellen, dass es ganz gut funktioniert...


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    Hier mal ein einfacher Windschutz... Die Flamme soll schliesslich den ganzen Braten küssen und nicht nur den Hintern ;)


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    Dann sei da noch die Funktion als Ponscho insgesamt...
    Eine Person kann direkt den Rucksack mit dicht halten. Auch wenn große Anstrengungen bei warmem Wetter dazu führen, das man vielleicht schwitzt, so halte ich durch die große Lüftung von unten das Teil bei entsprechenden Temperaturen für insgesamt "atmungsaktiver als die meisten Gore Tex Jacken (bitte nagelt mich darauf nicht fest - ich habe auch Gore Tex Jacken und nutze diese. Sie erfüllen ebenfalls ihren spezifischen Zweck ;) )


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    Man hat trockene Hände und das Wasser läuft bis unter die Oberschenkel ab, so dass man keine zusätzlcihe Regenhose braucht. Selbst bei einem normalen Regenparka oder einer lang geschnittenen Outdoorjacke hat man meist nasse Knie...
    Zur Navigation, oder für Radio Sendungen hat man auch bei Sturm und Regen mal schnell ein Dach überm Kopf unter dem man auch mit mehrern Leuten Platz findet...


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    Sind hier im Tacticalforum - also sei noch gesagt, dass man unter dem Teil bei Nacht unentdeckt mit einer normalen Lampe in die Karte gucken kann (die 1000 Lumen Ultra funzel wirds nicht ganz schattieren, aber dann ist man darunter auch blind wenn man in die Karte geleuchtet hat :D ) - zudem lässts sich unentdeckt rauchen :D



    Also wenn Ponscho - dann das Ding. Falls gewisse Bereiche generell nicht gebraucht werden, so kann man natürlich zu einem der leichteren Modelle, wie von den Forumiten weiter oben genannt greifen ;)


    Gruß,
    AJAX

    Wenn Poncho dann original BW in oliv. Der hält ordentlich was aus und ist vielseitig einsetzbar.
    Die billigen Plastikteile sind sehr schnell im A.... :cursing: , diese Erfahrung haben mehrere Leute aus meinem Bekanntenkreis machen dürfen und sich dann doch den original BW besorgt.


    Ich ziehe eine Gorejacke und den Tarp vor wenn es um Vielseitigkeit geht.
    :rolleyez:



    Es ist meiner Meinung nach einer der vielseitigsten Ausrüstungsgegenstände, die man haben kann. In den Bergen oder der Wüste rüstet man sich anders aus, aber für alles andere...


    Das Ding ist dicht (wenn nicht, dann kann man einfach Flicken), stabil, verträgt auch mal Funkenflug und hat vor allem die richtige Größe (andere Modelle und viele Nachbauten nicht!).


    Kleine Liste der Anwendungsbereiche (und das ist nicht alles):


    Regenponscho,
    Trage beim Feuerholz sammeln,
    Trage für Verletzte,
    Ponschobett,
    Unterkunft,
    Feuerreflektor,
    Biwaksack,
    Ponschofloß,
    Topf fürs Brot backen,
    Wassertransport,
    Windschutz,
    Aufbewahrungssack fürs BBQ XXL ;)



    Das Ding steht in meiner Ausrüstungsliste für jeglichen Busch auf Platz 2 gleich nach dem Messer!


    Hier ein paar Beispielbilder:



    Der Chef im Bettchen ;)


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    Arbeitsplatte für die Zubereitung des BBQ:


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    Für einen Räucherofen muss man nicht immer großartig Erde bewegen. ein Ponscho und eine Regenjacke funktionieren zur Not auch um Fisch oder Fleisch genieß- oder haltbar zu machen!


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    Hinter mir links hängt im Baum der Inhalt der "Jacke", die ich gerade bearbeite - sicher vor Räubern und Ungeziefer ;)


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    Die Backstube - ein leichter Ponscho knetet sich hier ständig mit in den Teig, bzw hebt immer mit ab.


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    Hier tragen Seminarteilnehmer Ausrüstung in Form mehrerer Felle, Seile, etc. ins Camp


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    Ein paar Beispiele für Unterkünfte, die sich mit etwas Know How und dem Ponscho sehr schnell herstellen lassen. Von der 5 min. Notunterkunft über das formschöne Bogenmodell hin zur Reflektor, unter dem sich am Feuer auch bei tiefen Minusgraden noch bequem nächtigen lässt.


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    Diese Person ist 2 m groß und findet ausreichend Platz! ;)


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    Das zwei Personen Loft für ein Feuer von Vorne. Mehr verrate ich aber nur in den Seminaren :)


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    Fortsetzung im nächsten Beitrag...











    Gruß,
    AJAX

    Unser Forenmember Phagomir ist mit seinem Partner Ronny heil durch die Negev gekommen und hat diesen recht strapazösen Marsch gut überstanden ;)


    Glückwunsch mein Freund und besten Gruß an dieser Stelle.


    Hoffe wir sehen uns bald im Camp ;)


    AJAX

    Jeder Konflikt verläuft anders, das ist schon mal klar. (...) Wenn sie im Hof drinnen sind, und mit dem Rücken zu mir, dann geht es los. Ich glaube, ich werde nicht weiter schreiben, was dann passiert.(...)



    Jeder Konflikt ist anders. Ganz genau so ist es. Und wie du sagst hast du nur ein Szenario beschrieben. Was ist wenn die Plünderer im Hof nicht wie im Film planlos gelaufen kommen, sondern irgendeine Form russischer Rutschnoi Protiwotankowy Granatomjot und ein Megafon dabei haben, bzw. operieren wie fast sämtliche Piraten auf der Welt? Will dir dein geschildertes Szenario nicht madig machen, sondern nur (wie du im letzten Abschnitt deines Posts auch) nochmal auf die Komplexität verweisen.
    Sich genauer Ausmalen wie sowas aussehen kann ist schon sehr umfangreich. Von daher sollte ein Fundament stehen, das schonmal grundsätzlich eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet.
    Meiner Meinung nach gehört dazu nicht nur Firepower und Ideen zu spezifischen taktischen Vorgehensweisen, sondern viel Menschenkenntnis, ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft und eine Menge Dinge, die im normalen Alltag vergessen werden. Zudem Fluchtwege und eine passende Koordination zum Rückzug.


    Ich habe zu der Sache eine Menge Zeugs von Leuten, die es hier erlebt haben gelernt. Sehr Intensiv!!! Diese stammten aus einer Zeit, deren Gesellschaft auf heute nur noch schlecht übertragbar ist. So sind davon nur noch Teile anwendbar geblieben. Aufgefüllt wurden diese Lücken durch meine Kontakte und während meherer Trips nach Israel.
    Man merkt schnell, wie komplex alles ist und vor allem, dass es nicht DIE Lösung gibt.


    Mein Tip: Kenne deine Umgebung genau! - nicht nur die Bäume in der Gegend und ein paar Trampelpfade - auch Menschen, alles was unter der Erde ist und wo Zäune im Grün stehen, etc. . Habe immer einen Plan B (besser noch C und D)

    Um nun auch zum Thema zurück zu kommen (Zur "Hausbefestigung" gibts andere Threads) :


    Die Ausrüstung für das Überleben in jeglicher Wildnis ist recht spartanisch, da man fürs Fortkommen in gewisser Weise minimiert.
    Im Auto zählt das nicht - im Haus noch weniger, da meist etwas mehr Platz ist als im Rucksack ;)
    Unterwegs im urbanen Gelände lässt sich ein Haufen Gegenstände schnell zweckentfremden und man kommt mit Improvisation schneller weiter als im Wald, wo die Mittel weitaus beschränkter sind, bzw. mehr Aufwand erfordern ;)



    Gruß,
    AJAX

    Soziale Umstände in der Gemeinschaft und/ oder des Individuums spielen selbstverständlich eine große Rolle und darf drüber diskutiert werden - solange es nicht politisch wird. Meine Meinung entspricht der von scts... Bleibt die Frage ob es in D auch heute noch so ist.


    Zur Tarnung: Das verhalten trägt meiner Meinung nach mindestens genau so dazu bei nicht gesehen zu werden wie die Kleidung. Viele hier werden die Regeln kennen wie man d sich bewegt und dass man drauf achtet wo die Sonne steht ;)


    Gruß,
    AJAX

    Zecht:


    Im Mittelgebirge macht es Sinn einem Bachlauf gegen die Flussrichtung zu folgen und je nach Größe nach weiteren Zuflüssen zu suchen. Mit etwas Glück kommst du zu einer Quelle. Oberhalb dieser Quelle sollte nicht unbedingt ein Chemieunternehmen oder eine Raffinerie stehen :) Wenn du dort dann Wasser entnimmst, so SOLLTE es reichen, wenn du es abkochst. Leider kann man in unseren Breiten nicht immer sicher sein, ob der Boden nicht kontaminiert war, durch den das Wasser sickerte... In manchen Gebirgsteilen ist das Wasser an den Quellen besonders reich an Mineralien, jedoch gibt es nicht wenige Gegenden, in denen sogar natürliche Arsen oder Quecksilber Vorkommen mit ins Wasser gelangt sind. Eine gute Sache ist, in diesem Fall einfach zu fragen und in jedem Fall Hinweise auf Schildern zu beachten.


    Was chemische Aufbereitungsmittel angeht, so empfehle ich Aquaventure (ehemals Aquamira): https://www.globetrotter.de/sh…e-wasserentkeimer-107086/


    Das Zeug ist Geschmacksneutral und tötet sogar Amöben ab.


    Ich habe das schon über mehrere Wochen benutzt und hatte keinerlei Probleme. Die Langzeitschäden warten wir mal ab :D :D :D


    Ich habe einmal knapp unter einer Quelle (ca. 15 m) im wilden Val Cannobio Wasser aus dem kleinen Bach getrunken und hatte ca 14 Tage "Spaß" - Kohletabletten haben mir dann irgendwann weiter geholfen. Es reicht wenn am Ufer irgendwo verdeckt ein toter Vogel am Wasser liegt oder irgendein Viech seine Notdurft beim Trinken verrichtet hat. Kann alles, muss aber nicht. Unterm Strich empfehle ich vorsichtig zu sein. Also möglichst kochen - und wenn das nicht geht Filter oder Chemische Keule (ganz nach persönlicher Vorliebe) ;)


    Gruß,
    AJAX

    Gut verfasst mortnizer!


    Ich denke es ist dabei noch wichtig zu differenzieren, wo/wie ich lebe:


    Mitten in Hamburg, Berlin oder Köln wird es sich vor allem bei lang anhaltendem Problem wahrscheinlich in einigen Punkten schwieriger gestalten als auf dem Land/Dorf.


    Andererseits wird es auf dem Lande länger dauern, bis Hilfe eintrifft oder Reparaturen durchgeführt werden.


    Das haben einige Beispiele aus dem Bereich der Naturkatastrophen der letzten Jahre gezeigt.


    Gruß,
    AJAX

    (...)
    Auch in "Überleben in Natur und Umwelt" wird darauf hingewiesen, wie wichtig Improvisation ist. Damit ist mir auch die Überleitung zum Thema "Wissen" geglückt. Ich lese nämlich gerade den zweiten Survival-Guide - und dieses abgespeicherte Wissen kann ich immer und überall mit hin nehmen.
    (...)



    Was das lesen von Büchern angeht, so ist dieses sicherlich nicht verkehrt und auch ich bin der Meinung, dass der Spruch "Wissen ist Macht" nicht von ungefähr kommt. jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass einiges in der Theorie nett klingt und vor allem aus Büchern des Metiers "Survival" Vieles erstmal toll aussieht, in der praxis jedoch oftmals nur unnötig Zeit kostet oder wesentlich einfacher zu lösen ist. "Übung macht den Meister" wäre eine Phrase, die der obrigen recht ebenbürtig ist ;)


    Das Disaster kommt als differenziertes Szenario daher und davon gibts unzählige Varianten. Preparedness als Kontraprogramm ist also ebenso komplex und kann sehr umfangreiche Ausmaße annehmen.


    Auch wenn man es immer wieder sieht - Survival hat nichts mit Minimalismus zu tun. Im Gegenteil: Die Tendenz in jeglicher brenzligen Situation in der ich war, oder aus der mir von erster Hand berichtet wurde erforderte es eine Vielzahl an Skills, Improvisation und Material walten zu lassen :D


    Gruß,
    AJAX

    Ich halte es ebenfalls nicht für ausgeschlossen, dass auch unabhängig von Zombietum oder Biowaffen GAU eine mutation eines Grippe Erregers zu großen Problemen führen kann.
    Wenn man betrachtet was AIDS, als Virus, das nicht über die Luft oder schnell per Händedruck übertragen wird, zum Beispiel aus Swasiland oder Botswana gemacht hat, dann kann man sich leicht ausmalen, was bei unserer Bevölkerungsdichte passieren KANN ;)
    Nehmen wir mal an es sterben nicht alle von heut auf morgen, jedoch sind Krankenhäuser in Ballungszentren, ebenso wie Arztpraxen bereits jetzt teils überlastet. Fallen viele Menschen an ihren Arbeitsstellen aus, so löst das teils Kettenreaktionen aus, die schnell zu einem Zustand führen können, die eine gewisse Vorsorge nicht unbedingt zum Nachteil machen...


    Fallen die Lokführer aus, so fährt die Bahn eingeschränkt, immer weniger Leute kommen zur Arbeit, vielleicht müssen sogar Kraft- oder Wasserwerke die Arbeit einstellen... und da greift es wieder, wenn man einfach etwas mehr Wasser auf Halde hat, ein paar Konserven, so dass man etwas länger als 2 Tage auf den Supermarkt verzichten kann, und wenns wirklich hart auf hart kommt, dann ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man weiss wo man noch weiteres Wasser oder Essen findet und ein wenig Ahnung hat, wie man Fremden begegnet und sich gegebenenfalls Verteidigt ;)

    Hi!


    Das ist schade und generell ein Problem. Wenigstens waren deine Kids in jüngerem Alter noch draussen. Die Mehrheit wahrscheinlich nicht und so findet eine Entfremdung statt...


    Probiers doch mal mit Bear Grylls und co ;) Der reisst viele mit und ist ein Aushängeschild, das viele begeistert - merke ich immer wieder bei den Seminaren. :)


    Solche Leitbilder fehlen momentan z.B. im Rennradsport. Nach dem Doping Skanddal gibts keine Idole und Vorbilder mehr und so reisst die Jugendlichen nichts mehr mit.


    Gruß,
    AJAX

    The main thing Tony suggested is what I wrote last time :D It is not about the material itself, but about the form. A string vs. flat strap ;)


    I prefer a flat strap as well, cause it gives a larger contact face to the drill ;)


    BUT: Its individual, everyone does something a bit different and there is no doubt about Jans skills, since he shows his works, trips and everything.


    Nice work again man! It´s not just a working piece - its a piece of art as well!!


    Best regards!
    AJAX