Beiträge von AJAX

    Hey. Aus Erfahrung kann ich sagen: Das Zeug taugt kaum zum Pflaster an stellen die viel bewegt werden (Finger z.Bsp) oder wenn man schwitzt. Durch die kaum vorhandenen Klebe-Eigenschaften (wasserlöslicher Kleber) löst sich der Kleber bereits nach kurzer Zeit und man hat einfach einen losen Plastik-Streifen um den Finger. Zum Flicken von Dingen die mit Wasser in Berührung kommen würde ich es deshalb auch nicht empfehlen ... außer man findet einen Weg wie keine Feuchtigkeit an die Seiten des Klebebandes kommt. Ansonsten ist es ein kurzes vergnügen. Als Schnürriemen-Ersatz würde ich gerade wegen der Dehnfähigkeit auch zu Schnüren raten welche sich nicht dehnen. Beim wandern/laufen etc. könnte es sich dehnen oder auch reissen. In beiden Fällen würde der Schuh nicht mehr richtig sitzen ... Ich denke ein paar Ersatz-Schnürriemen die man als Bindematerial benutzt sind da besser.


    Was du brauchst ist ein wasserfestes, und zu einem gewissen Grad auch reißfestes Klebeband. Isolierband nutzen wir in der Arbeit deshalb auch nur zum Isolieren von einzelnen Draht-Adern. Für etwas anderes taugt es einfach nicht... (abgesehen von Dingen wie Markierungen und andere Sachen wo das Klebeband nicht beansprucht wird)



    Ich benutze es für Pflaster schon ewig. Drauf aufmerksam geworden beim Messebau. Gerade an beweglichen Stellen - vor allem Fingerkuppen und co. finde ich es angenehm, da man den Finger noch bewegen kann. Mit Wasserlöslichkeit hatte ich nie Probleme. Diese Cuts die man sich draussen schnell an den Fingern holt behandel ich im Grunde ausschliesslich damit. Die Erfahrungen mit der Wasserlöslichkeit kann ich entsprechend nicht teilen.
    Beim Flicken von Planen, etc. muss gegeneinander geklebt werden. Festere Körper kann man damit zu schmelzen. Das Zeug darf man dabei nicht zu heiss machen, sonst brennts ab.


    Aufeinander gelegt und dann gezwirbelt ist dieses Tape recht stabil und taugt im Notfall als Schnürriemen Ersatz oder Kordel für was auch immer - Das ist mit Gewebe Band schwieriger.
    Übrigens hatte ich vergessen das normale Tape in meiner Liste aufzuführen - Befindet sich im "Survival-pack" ;) Ich finde das Elektroniker Tape universeller. Ist kompakt genug um es am Mann zu tragen ;)


    Nachteile hat es natürlich auch. Es klebt aufgrund der Baugröße auf kleiner Fläche und ist nicht so fest wie Tape, das auf entsprechend großer Fläche mehr Halt bringt.
    Dinge damit verpacken ist schlecht oder man braucht mehrere Rollen. Aber für die kleinen Dinge im Leben, die vor allem draussen oft anfallen bin ich damit bisher immer sehr gut gefahren.
    Werde bei nächster Gelegenheit Bilder machen ;)


    Gruß,
    AJAX

    Wofür ist das Isolierband (Elektronikerband) gedacht?
    Bringt dich eine Rolle Duct-Tape nicht weiter?


    Hi. Das Zeug lässt sich dehnen (kein Gewebe) und ist kompakt genug für die Hosentasche.
    Vom "Pflaster" in Verb. mit Tempo, über Befestigung von Lampen hin zu Flicken eines Kanus (das zeug kann man sogar vorsichtig aufschmelzen) bis zur Reparatur einer Unterkunftsplane und Trekkingstöcken. Zudem taugt das gezwirbelt sogar als Schnürriemen Ersatz ;)


    Finde es multifunktionaler als Gewebe Klebeband.


    Bezüglich der Messer: Ersatz aus line2 bleibt weg wenn alles mit dabei ist ;)
    Vic zähle ich nicht als Messer, Micra auch nicht... Also bleibt ein großes, ein Necki und ein stabiles als Reserve. In line2 halt zwei 42a fixed - eines als Reserve.

    Um diesen Thread mal wieder ein wenig zu entschärfen präsentiere ich mal meine 3 Lines...


    Szenario? Mir wurst. Ich brauch bei Frieden nicht mehr als bei ner Katastrophe. Ein GAU für den das nicht reicht will ich erst garnicht überleben ;)


    Bitte dabei beachten: Skills ersetzen viel Material ;)
    Ich bevorzuge es mich weit und schnell bewegen zu können. Deshalb ist das eine minimalistische Sache mit Augenmerk auf geringes Gewicht.


    1st Line:
    Am Mann wird folgendes mit getragen:


    - Einmal ein Messer hoher Stabilität und eines für den feinen Schnitt;
    - Karabiner am Schlüsselbund;
    - Taschenlampe;
    - Handy;
    - 2 x Tempos;
    - Karabiner;
    - 2x Feuerzeug;
    - Elektroniker Tape;
    - Geldbörse mit Barem, Ausweis und Führerschein;
    - Uhr;
    - Paracord Armband;
    - Victorinox Waiter (was ist der mensch ohne Korkenzieher? :D :D ).


    IMMER am Mann: Festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung!



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    2nd Line:
    Mein EDC im Rucksack sozusagen:


    - Zweites Messer ;) ;
    - BW Faltmatte;
    - Daunenweste;
    - persönliches Survivalkit samt Medipack;
    - Batterien für Lampe und Akkulade- / USBkabel;
    - Mütze;
    - Irgendein Getränk und was zu essen.


    Das ganze verpackt im S.O. Tech S.E.R.E. Pack



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    3rd Line:


    Steht im Grunde daheim immer parat und greife ich mir wenns was länger raus geht...



    - 30m Seil (9mm Kletterseil statisch);
    - 2 x ST Karabiner;
    - Regenkleidung;
    - BW Unterwäsche warm;
    - Ersatzsocken;
    - Handtuch;
    - Buff;
    - Netzschal in camo;
    - 3 L Wasser in 0,5er PETs;
    - Kocher und gefriergetrocknete Nachrung für 4 (komfortabel) bis 8 (ausreichend) Tage;
    - Kopflampe mit Rotlicht;
    - großes Messer;
    - BW Ponscho (auf den Bildern ein großes Tarp);
    - Monokular;
    - Zahnbürste, Klopapier, Seife, Deo, Zahnhaken.


    Das ganze verpackt im S.O. Tech Mission Pack Urban



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    Problem nun: Zwei Rucksäcke...


    Falsch: Passt auch alles in den Mission Pack urban und der S.E.R.E. kommt per Molle hinten dran. So ist der Beute Rucksack schön mit dabei ;)



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    Ist meine persönliche Materialwahl ;)


    Noch zum kleinen Survivalkit:


    - Medizinische Utensilien samt Medikamenten (ausschliesslich Dinge verwenden, die einem mal verschrieben wurden und die man kennt. In einem Notfall eine Penicillin Allergie zu erkennen kann böse enden...);
    - Angelzeugs;
    - Flint;
    - OBs;
    - ACME Pfeife;
    - Kompass;
    - Draht;
    - weitere Kabelbinder und Paracord;
    - Metalltasse (0,3L);
    - Rettungsdecke;
    - Edding;
    - Bleistift;
    - Papier;
    - Sekundenkleber;
    - Wasseraufbereiter (Aqua Venture);
    - blaues Licht ;) ;
    - Leatherman micra.


    Werde vielleicht das ein oder andere vergessen haben. Aber im großen und ganzen ist das mein Krempel ;)


    Gruß,
    AJAX

    Hi


    Der Berg stellt die alpinen Grundschwierigkeiten: Allem voran - Wetter kann umschlagen und man kommt nicht weg. Der Gletscher wird "spaltenarm" angegeben. Darauf kann man sich nicht unbedingt verlassen - deshalb Kurs Gletscherbergung absolvieren und entsprechende Ausrüstung mitnehmen - Pickel, Eisschraube und ausreichend Gerödel und Seil.


    Über 2500 m eine Nacht schlafen.


    Das Bergab laufen üben. Hoch und Ausdauer geht eigentlich immer - beim runter laufen knicken die meisten Flachlandtiroler ein und es kommt schnell mal zum Umklinken. ich habe das mit einem oder zwei Huskys trainiert und bin mit denen mehrmals wöchentlich über weite Strecken (>30 km) gelaufen. Die Bremsbelastung ist dabei ähnlich wie bei weiten Strecken bergab.


    Die weitere Ausrüstung: Hochtouren Ausrüstung!


    Du musst vorbereitet sein, dass dir das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Das ist an dem Berg neben folgendem denke ich die größte Gefahr.


    Der Berg gilt als leichter oder gar als leichtester 4000er der Alpen. Entsprechend ist er frequentiert. Man muss mit Staus rechnen, teils sogar mit Gedrängel. Sowas hab ich schonmal erlebt...


    Wenn du in den Bergen schon öfters warst, so kennst du die Sache mit dem rechtzeitig aufstehen ja :D


    Ansonsten: Nicht zuviel mitnehmen - Gewicht niedrig halten. Sauber packen und keine Ausrüstung anziehen oder mitnehmen, die du nicht erprobt hast oder blind bedienen kannst ;)

    Oh -es geht schon wieder los :D


    Ist Anwendungsfall Abhängig! Ganz einfach. Wenn ich draussen bin, dann bedeuted das was völlig anderes als wenn dake draussen ist. Ihm reicht ein kleines Messer völlig. Mir ist das in meinem Fall zu Aufwendig. Mit großer Klinge und Schlagholz kann ich präziser in Holz arbeiten als mit einem Beil/Axt. Ich kann besser entasten, da ich eine längere Schneide als an einem Beil habe. Ich kann Arbeiten in Fellen erst mit langem Klingenbogen erledigen. Mit Axt möglich, aber wesentlich aufwendiger. Reisig schlagen und diverse weitere Arbeiten werden gegenüber dem kleinen Messer Kraftsparend ausgeführt.


    Aber das sind Einzelfall Abhängige Aussagen.


    Ehe es nun hier los geht - wo brauch ich das in Deutschland? - wer spricht von Deutschland?


    Wenn man wie dake klar schildert, was man macht, dann ist es nicht mal ne Glaubensfrage, sondern Vernunftsache. Denn würde ich raus gehen und wüsste, dass ich Dinge mit einem Messer erledigen werde, wie er es macht - was soll ich dann unnötig auffallen ;)
    Ein Abend samt Lagerfeuer ändert das ganze. Jedesmal - was willste mit dem Rambo Messer... 1 h später: Kann ich nochmal das große Messer haben? :D :D


    juchten: "Größere Messer haben die Angewohnheit nicht so schnell ihren Geist aufzugeben, und was die Anwendung betrifft, ein großes Messer kann alles was ein kleines Messer kann, ein kleines Messer kann aber längst nicht alles was ein großes Messer kann."


    Geil zusammen gefasst! ;)

    EDIT: Danke nochmal an Chris für den Hinweis - ich habe die Bilder darauf hin entfernt. Man sieht einfach nicht ausreichend wie das ganze funktioniert und wer da im Eifer was falsch macht, der gerät schnell in Gefahr!

    Nur die Harten kommen in den Garten :D :D Spaß bei Seite - Jepp! Da ist Vorsicht geboten. Wurde beachtet ;) Danke dennoch für den Hinweis!


    Das Messer ist wirklich gut. Unkonventionell, gewöhnungsbedürftig, aber wenns einmal sitzt, dann sitzts ;)


    Ist mein einziges Messer mit einer Recurve ;)

    Auch filigranere Dinge bekommt man ohne weiteres hin. In der Größe stört der recurved Hollow Grind nicht. ehr im Gegenteil - trotz thick stock schneidet das Messer und reisst das dünne PET nicht auseinander und lässt sich sauber kontrollieren. Runde Löscher lassen sich mit der Spitze herstellen...



    PS: Ich lese gerade, dass ich In Hand pics versprochen hatte ... Schande über mein Haupt. Liefere diese die Tage nach!

    Jepp. Ärgerlich. Schön ist, dass du Tony als Designer von der Qualität des Herstellers trennst.
    Auf Tony fällt das meist zurück und er hat ne Menge Ärger und Rennerei wegen sowas.
    Es ist wirklich ärgerlich, dass diese QM Mankos anscheinend doch nicht der Vergangenheit angehören.

    Nur die Hose ist Fjäll Räven, da ich an den Beinen keine Softshell Sachen mag. Man wird immer bestaunt wenn man bei den kunterbunten Mitstreitern am Berg damit aufkreuzt :D


    Der Rest ist bei mir von Arc´teryx. Unterwäsche Icebreaker. Der Schweiss muss ja im Grunde als Dampf bis zur äusseren Schicht gelangen können und wenn da irgendwas nicht harmonisiert, dann steckt man in nem Wassersack.


    Mit Kalt meine ich in diesem Fall -16°C Taltemperatur auf 1174 m ü. M. - war dann bis auf 2314 m ü. M aufgestiegen und dort gabs Sturm, dass die Zipper der Reissverschlüsse Waagerecht mit eingefroren waren... Also auf gut Deutsch - Arschkalt!


    Geschlafen hatte ich in einem Biwaksack mit Schlafsack. Gepäck samt Nahrungsmittel und Brennstoff für Wasser - 13 kg.


    Kleine Anmerkung: Bei Bedingungen mit Sturm und Schneefall sollte man nicht einfach frei Biwakieren. Das Thema nun zu erläutern würde den Rahmen sprengen. Da empfehlen sich entsprechende Kurse und das Aneigenen von viel Know how in dem Bereich!


    ;)


    Gruß,
    AJAX