Beiträge von Howie

    Hallo bigbike,


    ich hatte es irgendwo aufgeschnappt, dass du mit einem Liner bei Tony warst.
    Mit deinem Modell liegst du allerdings weit über dem Budget von Beru.
    Ohne die Absteppungen hat ein Liner mehr Bausch und eine größere Wärmeleistung, das ist wohl wahr.
    Und wie du es beschrieben hast, findet er bei dir ergänzend zum Schlafsack seinen Einsatz.


    Letzlich ist die Frage, was Beru für einen Verwendungszweck für den Liner hat.


    Vorteile hat ein Liner unumstritten, und wenn er nur im Auto als Backup ist.

    @ bigbike


    was verstehst du unter Qualität ?
    Wenn man die Liner kauft, den einer bei Tony ( vielleicht auch du !?) dabei gehabt hat, ist es preislich gesehen nicht so ein rießen Sprung zum vergleichbaren Schlafsack.
    Wenn ich den US Poncholiner mit meinem Yeti Pound vergleiche, ist der Schalfsack leichter, kleiner zu komprimieren und wesentlich wärmer.
    Dass man schneller aus seinem "Feldbett" herauskommt ist für mich kein Kaufargument.


    Das muß aber jeder aber selbst wissen, was man bevorzugt.

    Beim Gewehr würde ich eine andere Wahl treffen, wie beim Messer auch.


    Ich werfe das Linder Super Edge 1 in die Runde.
    Warum ?
    Es hat einen schneidfreudigen Flachschliff, ATS 34 mit sehr guter Wärmebehandlung und unter 100 Euro zu bekommen.
    Die ersten F1 wurden aus ATS bei Linder für die Schwedische Luftwaffe gefertigt.
    Das VG10 Laminat ich nicht so robust, neigt bei Bsp. Knochenkontakt aber auch Holz zu ausbrüchen und der konvexe Anschliff hat bei hartem Schneidgut vergleichsweise eine schlechtere Trennwirkung. Die Klinge aus vollem VG10 soll robuster sein als Laminat.
    Das Fox hat sehr ausgprägte Kanten, die ich nicht sehr angenehm im Gebrauch empfinde.

    Wenn du selbst nur einmal legal eine Falle einsetzen möchtest, benötigst du je nach Bundesland einen Fallenjagdschein.
    Über geltende Gesetze informieren !


    Nach der bestandenen Prüfung kannst du dir eine Kastenfalle oder Wippbretfalle bauen. Diese mußt du dann deiner Behörde zur Abnahme und Markierung vorzeigen (zumindest in B.-W.).


    Deine Jäger können es dir auch nicht verbieten, aber können dich auf eventuelle Konsequenzen hinweisen. Keine kundige Person oder im Extremfall einen Verstoß gegen das Bundesjagdgesetz

    Mein Vorschlag, zwar nicht so exklusiv wie Barkies, aber sehr praktisch:


    http://www.herbertz-messerclub.de/shop.php?Article=7848



    Das wäre keine gut Wahl, da das Messer keinen vollwertigen Griff hat, um beim öffnen des Brustkorbes oder Schloß die Kraft aufbringen zu können.



    Mein Lite Hunter 1st Run ist ein tolles Messerchen, etwas zu zierlich für meinen Geschmack und für den reg . VK, IMHO zu teuer. Als "gebraucht" für 80 - 90 Euro ok, Nachteil mit der Schneide ist bereits erwähnt.



    Ein Messer mit sekundärer Schneide wäre für die Jagd für mich, fast ein Muß.



    In deiner vorgegebenen Preisklasse bis 180 Euro bringe ich des Linder Custom ATS34 mit Hirschhorn oder Holz ins Spiel.

    Holzlasur aus dem Baumarkt, aber als Pulver zum anmischen.
    Ich nehme gewöhnliches Kerzenwachs, daß ich einschmelze und flüssig übers Leder gieße, anschließend noch etwas einföhnen. Je nachdem wie das Leder das Wachs auf nimmt, wiederholen. Austrocknen lassen und polieren.
    Das Messer wird aber auch etwas schwerer, ist abhängig von der Saugfähigkeit.

    Frag bei Martin (Blade Systems) an, der kann die die Teile beschichten und gleich einen Micartagrif dran bauen.
    Dann ist es Professionell gemacht, wenn du so an dem Messer hängst.
    Wobei ich pers. es als Klassiker nur mit braunem Ledergriff sehe.
    Micarta ist beständiger und auch moderner als Leder.

    Das genaue Material kenne ich nicht,
    Mit Kaltbrünierung geht nicht wirklich gut.
    Wenn brünieren, dann prof. machen lassen.
    Alternativ: Gunkote oder Ilaflonbeschichtung, ist aber Tiefschwarz.
    Zum Leder hast du IMO zwei Möglichkeiten:
    Den Griff mit Holzlasur färben und mit heißem Wachs tränken, dann verschleifen und polieren.
    Oder verschleifen, Ölen und polieren, bzw. anstelle ölen, mit Klarlack überziehen geht auch ( Estwingbei l).


    Anbei ein Linder Mark 2, daß ich nach #1 überarbeitet habe.


    Bild 031.jpg

    Es ist eine Schlitzmutter, wie bei vielen anderen Modellen.
    Opfer einen passenden Schraubendreher und mach eine Aussparung in die Mitte mit einem Dremel oder Feile.
    Spann die mit Tape umwickelte Klinge im Schraubstock fest, und die Mutter lässt sich lösen.

    Das längs falten solltest du vorab ausprobieren.
    Es kommt auf den Schaumstoffkern und den Kanälen an, ob es möglich ist.
    Bei meiner Lestra geht es, TAR geht sowieso und bei meiner JW Wolfmat geht nicht.

    Ich halte es so:


    Wenn ich eine Zeichnung erstelle, wende ich mich nur noch an einen Macher, den ich sehr gut kenne und der mich.


    Dieser weiß worauf es mir bei der Umsetzung ankommt und ich Freude, sprich den Gebrauchswert am Messer habe.


    So ein Messer bleibt dann im Besitz.


    Bei einem Custom gehe ich fast keine Kompromisse ein, sonst kann ich Serie kaufen.


    Meine Erfahrung zeigt, daß die teuersten Messer bei mir, den geringsten Nutzwert hatten, weil eben die Umsetzung nicht zweckmäßig genung erfolgte oder andere Makel hatte.


    Da ist es dann wirklich versenktes Geld ohne befriedigende Gegenleistung.


    Ein Serienmesser ist da meist funktioneller und billiger.


    Andererseits habe ich den Eindruck, daß viele die Messer bauen, sie gar nicht nutzen um zu sehen ob es vernünftig schneidet, oder wo es verbesserungs-/ änderungswürdig ist.


    Rasieren heiß nicht trennen und schneiden.



    Viele machen Ihr Ding, sind beratungsresistend gegenüber Kritk und Verbesserungen oder meinen Künstler zu sein.



    Letztlich bei einem Messernutzer:


    Was bringt mir ein teures Messer, wenn es nicht funktioniert - Ärger und ich will es schnellstmöglich los werden.


    Und danach habe ich ein böses Erwachen, weil ich das Geld nicht mehr bekomme, was ich dafür ausgegeben habe.

    Chris !


    es war alleine Deine widersprüchliche Aussage, die mich dazu bewegte, die Frage zum Stahl und WB zu stellen.


    Vergiss nicht, ich hatte schon 2007 ein OPO, da hast du die Messer von Jordan noch gar nicht gekannt.
    Und das OPO hatte damals einen Sturz aus fast 1 m nur mit einem kleinen Ausbruch in der Schneide überstanden.


    Das war eine wirklich tolle Arbeit von Andrew was die Robustheit der Klinge und WB beinhaltet.


    Also habe ich es garnicht nötig, ein so hervorragendes Messer schlecht zu machen.


    Lass es bitte sein, Unterstellungen zu posten die nicht der Wahrheit entsprechen.

    @ Chris


    schöne Bilder, hast du den herumliegenden Draht damit gekappt, gibts Erfahrungswerte ?



    Wass ist eueren Meinung, welche Härte D2 soll haben?


    Eelco, zu Deiner Frage:


    Ein D2 sollte als gute Gebrauchshärte in der Größe eines Bears 59 - 60 HRC haben.
    Da legt sich keine Schneide um.



    @ Jacktheknife


    Ich finde es interessant wenn jemand ein Messer vorstellt und seine Erfahrungen damit postet.
    Davon profitieren doch alle im Forum, allerdings finde ich, gehören auch Fragen dazu bezüglich Stärken und Schwächen.


    IMHO es ist nicht informativ nur schönes und tolles Messer zu lesen.

    Hallo Chris,
    offensichtlich hast du viel Spaß an dem Messer.
    Das ist jedoch nicht Auslieferungszustand von AJ.
    Der Vorbesitzer hat an dem Messer einige Modifikationen vorgenommen, um den Gebrauchswert zu steigern.
    Es wurden die Rundungen am Griff nachgearbeitet um die Handlage zu verbessern, sowie die Schneidphase vergrößert, damit es richtig schneidet.


    Wie man deinen Beiträgen entnehmen kann, ist ein einfacheres nachschärfen des BC möglich.
    Das ist doch ein Indiz, daß es eine geringere Härte als ein GEK mit dem selben Stahl besitzt.
    Folglich wurde dann nicht die bestmögliche Härte erzielt ?