Ich habe ehrlich gesagt keine Probleme 180 Euro für ein Messer auf den Tisch zu legen wenn es mir vollkommen zusagt und ich was entsprechendes dafür in die Hände bekomme. Bei dem Messer bekomme ich, subjektiv, nicht das was ich mir erhoffen würde.
Die Scheide wirkt auf mich bei den Fotos nicht sooo hochwertig und D2 wird nunmal nie mein Lieblingsstahl, frage mich wo hier die Fortentwicklung der Viper sein sollte bzw. was an dieser Entwicklung positiv sein sollte. Okay, ich gebe zu es klingt etwas nörgelig, aber es gibt momentan einfach viele Messer die mich für den gleichen Preis deutlich mehr ansprechen und bei denen ich subjektiv einfach deutlich mehr erhalte.
Ob das jetzt ein Müller DropPoint, BRKT Gunny ist- für mein Wertempfinden habe ich davon mehr.
Beiträge von semaphore
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Gut, Danke!
Ist die Patinabildung mit einem 1095er vergleichbar oder moderater? Denn ich muss sagen der 1095 und der Opinel Standardstahl "patinieren" mir etwas schnell- bei anderen Stählen meiner Messer (D2, VG10, 440C, S30V N695 etc.) war das bisher problemlos. -
Danke Stefan für die Ausführlichen Erläuterungen- bei Dir merkt man, dass ein Fachmann am Werk ist.
In diesem Fall wird auch meine innere Abneigung gegen D2 noch bestärkt- aber dieser Stahl stünde fürs Bravo ohnehin (Gott sei dank) nicht zur Verfügung.
Härte, Zähigkeit, Verschleissfestigkeit, Schärfbarkeit... hin oder her- ich beschäftige mich ja auch durchaus gerne mit technischen Daten in meiner Freizeit aber das Zusammenspiel auch mit der Wärmebehandlung, Klingengeometrie, Anschliff die ja auch bei jedem Hersteller wieder anders ist gleicht das ganze für meine Begriffe und meinem Verständnis manchmal einem ziemlichen Rätselraten. Denn gerade bei der Wärmebehandlung bin ich ja letztlich darauf angewiesen auf den Hersteller zu vertrauen was die Qualität und Varianz der Ergebnisse angeht- und da fehlen mir als Endkunden letztlich einfach aussagekräftige Informationen.Aber vielleicht kannst Du, Stefan ja deinen Rat dazu geben was aus deiner Sicht für dieses Messer (BRKT Bravo One) der "Beste" Stahl ist? Mir ist wichtig, dass der Stahl keine (Mikro-)Ausbrüche erleidet, mit dem BRKT Set mit sinnvollem Aufwand schärfbar ist, einigermaßen Rostträge ist, und das Messer auch so einiges Abkann wenn es mal nötig sein sollte (ich weiß, sehr schwammige Formulierung).
Mit CPM3V und A2 habe ich noch keine Erfahrung- mit S35VN beim CR Professional Soldier und da stören mich feine Mikroausbrüche- was aber auch am sehr fein ausgeschliffenen liegen mag. -
Ich mein...ich bin von Beruf Fleischermeister...wenn ich kein Grund hätte ein Einhandmesser zu kaufen....Wer dann.???
Kaufen darf die Messer im Prinzip ja jeder- §42a bezieht sich nur auf das Führen von Messern, nicht aber auf Erwerb und Besitz.
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Wenn es um "Geldanlage" ginge würde ich mich bei Blackjack, Randall, Strider Custom und vergleichbarem umschauen- allerdings liegt man doch deutlich über deinem Budget. Allerdings sollte man bedenken dass du mit deinem Budet auch noch im Preissegment der guten Serienmesser unterwegs bist, einen wirklichen Wertgewinn würde ich hier nicht erwarten.
Gerade bei Messern würde ich doch eher auf den "Nutz- und Funfactor" setzen- wenn das Messer mal stärker benutzt wurde taugt es auch kaum mehr als Sammelobjekt (wenn es nicht gerade von Jim Bowie oder dem Schinderhannes benutzt wurde).
Ich würde mir einfach ein Messer kaufen das mich optisch anspricht- ich
würde jederzeit wieder beim Müller Linerlock zuschlagen- wenn mans
exklusiv mag gibts hier ja auch eine Damastversion. Alternativ die ZT0300er Reihe, Extrema Ratio RAO, Wenn es was "besonderes" bzw. individuelles sein soll würde ich auch noch ein paar custom scales von Cuscadi empfehlen (ist gerade irgendwie still um die geworden?!).
Allerdings merke ich immer mehr dass die Auswahl an feststehenden Messern mich verhältnismäßig immer mehr anspricht- gerade was die Nutzung unterwegs anspricht. -
Tut der Sharpmaker dem balligen Anschliff denn so gut?
Gibts das BRKT Sharpening Kit auch eine Nummer größer? Denn die Abziehfläche erscheint mir jetzt eher klein, gerade im Vergleich zu den meisten geläufigen Wassersteinen. -
Eigentlich war ich ja der Meinung das die Sympatex und Wolfskin Jacken die ich hatte das leisten, aber sobald die Imprägnierung raus ist war es das mit der Dichtigkeit.
Hast du schonmal das Waschmittel/Imrprägniermittel für GoreTex Jacken probiert? Das bringt nochmal etwas. Aber atmungsaktiver als am Anfang werden die Jacken nie- und ich finde die Gore Jacken sind da auch eher schnell am Ende.
Wenn es nicht um stundenlange Fahrten durch den Regen geht finde ich Jacken aus Mischgewebe wie G1000 auch recht interessant weil man diese nachträglich wieder wachsen kann. -
Habt keine Angst davor, hochlegierte Stähle zu schleifen! Es ist kein Hexenwerk!
Danke Stefan, mit meinem Lansky würde ich da keine Probleme sehen, aber dieses ist ja leider nicht für ballige bzw. konvexe Schliffe geeignet. Und ich habe noch keine Erfahrung mit Mousepadmethode oder BRKT Kit bzw. konvexen Klingen.
Daher werde ich, bevor ich mir ein BRKT kaufe werde ich wohl zu einem WM1 oder F1 greifen und dort meine Schleiferfahrung mit konvexen Klingen erstmal stärken bevor ich mich an einem 300+€ Messer austobe. -
Ich würde schon einen Rucksack mit ca. 20 Liter Fassungsvermögen wählen- so kann man auch mal eine Jacke reinstecken- dieses außen anbauen taugt doch nichts.
Die Marke ist ehrlich gesagt ziemlich egal, wenn man sich eine der größeren Rucksackanbieter vornimmt, vorne sehe ich da Deuter, Tatonka, Jack Wolfskin. Wichtiger als die Farbe sollte dir eine gescheite Passform für deinen Rücken, leichtes aber Strapazierfähiges Material und ggf. ein paar sinnvolle Gadgets sein. Z.B. ein paar Reflektoren, Regenhülle, Fach für Kleinteile (Schlüssel, Portemonnaie, Ersatzlampe etc.) sein.
Deuter Classic Bike wäre meine erste Wahl dafür, ggf. auch was in die Richtung eines Osprey Orb12. Am besten gehst du mal zum nächsten Globetrotter und schaust was sich für dich gut anfühlt und gut aussieht.Als EDC Rucksack habe ich die TT Mission Bag seit anderthalb Jahren und die habe ich wirklich fast jeden Tag dabei- aber inzwischen muss ich sagen bietet die doch zuviel Platz und nicht den optimalen Schnitt (ist einfach viel zu hoch).
Bei Tagesausflügen habe ich häufiger den TT Patrol Pack Vent dabei- aber letztlich ist der schon ein overkill und alleine der Rucksack bringt selbst mehr Gewicht mit als ein Deuter Classic Bike inkl. 2 Flaschen Bier. Da muss man schon überlegen wozu man das will. Ich glaube würde ich heute meine Kaufentscheidung neu fällen würde ich mich anders entscheiden. -
Ich werde mich aber, da ich es selbst noch nicht ausprobiert habe, um Infos/ Testergebnisse von Jim Stewart direkt kümmern
Danke, coole Sache!
Da ich hier gerade ohnehin einen Umzug laufen habe, werde ich eh noch einige Wochen mit der Bestellung warten- aber wenns dazu noch Infos gäbe wäre ich in jedem Fall daran interessiert! -
Für manche Lampen gibts ja Aufsätze zum nachrüsten- das kostete nur wenige Euro.
Im prinzip brauchst du nur eine dünne Glas- oder Kunststoffscheibe die farbig beschichtet ist. Du kannst z.B. alte Fotofilter nehmen, Scheiben aus Spielzeugautos oder Billiglampen. Im Grunde wirst du mit einem 5 Euro Fenis- Rotlichtaufsatz am günstigsten kommen.
Zudem brauchst du für deine Scheibe ja eine Halterung die gut und passgenau auf deine Lampe passt- da muss man in der Regel viel rumsuchen um da was fertiges zu fidnen oder ggf. vielleicht mit Kydex oder einem anderen Kunststoff ggf. auch Kunstharz sich was gießen. -
Danke, klar theoretisch ist und bleibt der Stahl schärfbar- aber mir geht es doch eher um das praktische ob das mit vernünftigem Zeitaufwand machbar ist oder ob man sich den berühmten Wolf schleift.
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Ich bin gerade dabei mir die ganzen Bark River Modelle durchzuschauen- insbesondere das Bravo One hat es mir schon länger angetan.
Inzwischen gibt es dieses Modell ja in verschiedenen Stählen wie z.B. A2, S35VN und CPM3V. Hat jemand Erfahrung wie gut das Nachschärfen des balligen Anschliffs in Verbindung mit S35VN und CPM3V funktioniert?Ist dafür das Schärfset von BRKT gut geeignet oder ist das noch mehr für Stähle wie A2 gedacht? Bzw. wie gut funktioniert dabei die "Mousepadmethode"?
Oder sollte man bei dieser Klinge eher auf altbewährten A2 zurückgreifen? -
Hi Georgg, nun pack mal dein Knowhow auf den Tisch! Was passiert denn genau mit der Phosphorbronze wenn sie in Balistol liegt?
Bin gespannt!
Gruß, Holger
http://www.messerforum.net/archive/index.php/t-111193.html
Schau Dir mal den zweiten Post unter obigem Link an.
Ich verwende das Victorinox Öl- ist zwar etwas teurer selbst die kleinen Flaschen halten da ja schon eine Ewigkeit. -
zur gen2... naja man kann ein gutes messer auch verschlimmbessern... erst der schritt zurück mit der härte, dann 440C und diese grässliche kerbe... :russroul:
Gut, dann sehe nicht nur ich das so- abgesehen vom 440C, den finde ich jetzt nicht wirklich problematisch.
Ist die Klinge sonst eigentlich gleich? Irgendwie kommt mir die etwas weniger bauchig vor- was natürlich am Bild liegen kann. -
Das Müller kommt, lt. Berichten, ab Werk mit einer eher bescheidenen Grundschärfe. Und dann erweist sich ein Nachbessern als vergeblich.
Das kann ich bei meinem Linerlock Modell (und den 3 anderen die ich im Geschäft in den Hand hatte) absolut nicht bestätigen. Ich würde sagen die "Out of the box" Schäfe war da vergleichbar einem Linder Superedge und kanpp vor meinem Chris Reeve. Die negative Bewertung hinsichtlich eines Müller Messers ist mir aus einem anderen Forum nur bezüglich eines exemplars der Backlock Serie bekannt.
Nachschärfbarkeit muss sich zeigen bisher habe ich es nur mal übers Lansky gezogen für den kleinen Nachschliff nach den ersten Wochen edc arbeiten- das war ok. Mit einem Keramik/Diamantstab per Lansky/Sharpmaker etc. sollte das aber klappen. Klar, aufwändiger ist es da einen Grundschliff anzubringen als mit einem 1095er oder 440C Stahl- aber wie oft macht man das schon?Wenn es mehr um eine vernünftige Bauweise geht und nicht so um die optische Ähnlichkeit zum Tomcat wäre die Böker Turbine fortytwo vielleicht eine Option http://www.boker.de/taschenmes…er/jagdmesser/110129.html
Das kostet allerdings mehr als doppelt soviel wie ein Müller. Bietet dafür aber auch ordentliche Materialien. Das kleinere Modell davon habe ich seit anderhalb Jahren und ist wohl das Messer welches ich am häufigsten dabei habe (wegen der Größe vor allem)Pohl Force Bravo ist auch interessant- da könnte man noch über neue Griffschalen nachdenken, je nachdem wie das Budget gelagert ist.
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Ich würde mir ein Müller Linerlock holen mit G10 Griffschalen- wenns weniger taktisch sein darf, dann mit Wüsteneisenholz. Ich finde das ist in der Preisklasse einer der am besten Verarbeiteten Messer die man finden kann.
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Sieht verdammt gut aus und die technischen Daten klingen schon überragend. Da bekommt man schon Lust sowas in die eigene Sammlung zu bekommen!
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Ist schon ein geiles Teil. Wobei mich hier echt mal der Preis interessieren würde- die Materialien in dem Volumen von zwei Custom Knifemakern in Kollaboration mit der Ankündigung dass es nicht günstig wird...
Optisch aber schon sehr herausragend- auch wenn ich Fitzens Philosophie zum Messerduell immer etwas amüsant finde. Coole Messer hat er zweifellos. -
Danke Gandalf, das geht absolut in die richtige RiIchtung. Im Prinzip wäre es genau das Messer, auch die Beschichtung als DLC Coating wäre als Kompromiss in Ordnung. Mh, nur 12,7cm Klingenlänge... mh, mal schauen.
Aber wenn ihr noch Ideen habt die in diese Richtung gehen, nur zu.