Beiträge von semaphore

    Ich hatte letzt in einem gut frequentierten Messergeschäft in der Mitte Frankfurts sogar noch ein altes GEK aus Puma zeiten gesichtet- neu! Also falls jemand an die "alte Zeit" anknüpfen mag...


    Eigentlich schade das es auch in der Hobbymäßigen-Outdoor-Messer Welt irgendwie nur noch um ein "schneller weiter besser" geht und nicht der Spaß im Vordergrund steht. Zumindest bei solchen Diskussionen. Ich hatte vor einigen Wochen beim spontangrillen mein Herbertz Fahrtenmesser dabei das ich damals als 10jähriger für unglaubliche 50DM beim Karstadt gekauft hatte (damals hatten die sowas noch)- und hatte mit diesem "nostalgischen" Stück ebenso Spaß wie mit meinem neuen 200€ professional soldier.

    D2 - geliebt und verhasst zugleich
    VG10 - unterschätzter, günstiger konkurrent zu hochpreisigen Top Stählen
    S35VN - S30V nochmals veredelt- was will man noch mehr?
    H1 - Rostfrei, sauscharf- die richtige Wahl für nasse Gefilde
    N690 - "Vernünfiter" Stahl der in vielerlei Hinsicht als der richtige erscheint, rostträge, scharf zu bekommen, vom Preis her gut
    AUS8- Man freundet sich nie richtig mit ihm an, seinen job erledigt er trotzdem

    Auch wenn die Empfehlung wohl etwas "understatement" ist bei dem Preisrahmen- warum nicht eine Fenix LD20 mit Akkus und Ladegerät- da landet man bei 80€ +-
    Die Lampe ist schön leicht und schlank sodass sie wirklich immer dabei sein kann. So bliebe noch einiges für Messer/Multitool etc. übrig.


    Eine Alternative wäre die schon genannte Olight M20 Warrior S2.

    Die Frage ist für mich was bei rumkommt bei so einem Projekt. Um zu wissen wie gut ein Messer ist brauche ich kein Jahr. Um zu wissen das mit einem Messer nicht alles optimal zu verrichten ist ebenfalls nicht.


    Mein Böker Turbine II habe ich inzwischen auch seit einem halben Jahr als EDC Folder fast ohne Ausnahme dabei. Seit ich das Chris Reeve Professional Soldier habe kommt es ebenfalls häufig mit. Als EDC ist das für mich eine sinnvolle Wahl und werde die Messer entsprechend so auch weiterverwenden. Sollte ich Spaß dran haben neues auszuprobieren werde ich da aber auch nicht nein sagen.
    Gerade in der Küche oder bei groben Arbeiten/hacken mit dem Messer werde ich weiterhin andere Messer verwenden.

    Ich habe eine, ganz untaktisch von Tschibo. Die gibts meist zur Weihnachts/Winterzeit. Die Kannen habe ich in verschiedenen größen von 0,5 bis 1l. Verarbeitung ist gut, Isolierleistung finde ich auch gut.

    Für mich ein reines Vitrinenmesser bzw. Designstudie das die Marke ein bisschen herausstechen lassen soll.
    Nutzwert: Klar einen schönen Wundkanal kann man damit erzeugen- aber Kampfmesser die man erst aus der Scheide schrauben muss sind nicht unbedingt erste Wahl. Zudem hat das ein viel zu großes Volumen und das Gewicht dürfte auch etwas über dem üblichen Feld/Kampfmesser liegen.

    Man muss schon sagen die Webseite ist schon sehr geil gemacht. Vorrangig ist diese "Tasse" wohl eher für Bier als für Kaffee gedacht- da wird die größe auch schon sinnvoller!


    Alleine Sprüche wie
    "Second, we insisted on no compromise in the production method or materials. Sure, there are ways to make Battle Mug offshore by 9 year old kids, or by using some cheaper method of production like casting, but that just somehow seems un-American."
    oder
    "Long viewed as either hardcore gun guys that like to drink, or hardcore beer guys that like to shoot, it seemed only natural that these Vets would figure out a way of combining two great passions into one ass-kicking device."
    machen dieses Projekt für mich sympathisch. Der Preis ist zwar nicht billig abre für das was geboten wird absolut fair!


    Warum wird aber nicht damit geworben? Für Messer dieser
    Art ist die selektive Härtung doch ein echtes
    Qualitätsmerkmal?


    Gruss Martin


    Weiß man natürlich nicht- andererseits scheinen mir diese Messer ohnehin extrem gut zu laufen und das bei sicher nicht mageren Gewinnspannen.. Negative Berichte darüber sind die absolute Ausnahme. Ich denke zu Randall passt als Werbekonzept das "proven in the woods" Konzept besser als technische Daten.
    "Understatement" bei der Produktion findet man z.B. auch bei der Ontario Gen II Reihe. Aber es stimmt, wirklich schlüssig ist es nicht das man mit solchen vorzügen nicht wirbt.

    Die Randalls sind so geschäftstüchtig die würden das schon bewerben wenn die Messer selektiv gehörtet wären.
    Ich glaube auch nicht das die Schneide einer Metallfeile sonderlich standhalten würde- allerdings hätte eine Schneide der wohl meisten Messer keine großen Chancen gegen eine Metallfeile, daher würde ich dem nicht so viel Bedeutung zumessen. Für mich ist die Schnitthaltigkeit des Esee ok (nicht Top, aber man kann mit leben) und das ist alles was da für mich zählt.

    Ich sagte doch..."der Griff passt".


    Ich hab kleine Hände. Sollte ja nichts negatives sein. Ich wollte nur darauf ansprechen, dass die Messer halt nicht unbedingt für XXL Pranken gemacht sind :D


    Schon klar, habe auch eher kleine Hände und finde solche "kleinen" Griffe daher nicht unangenehm. Auf dem Bild schauts sehr passend aus.


    @Major, danke fürs OG schreiben!

    Der Griff passt doch :D Ihr müsst dran denken, dass die Italiener nicht all zu groß sind, dementsprechend haben sie auch kleine Hände :whistling:


    Mir passt das Messer jedenfalls gut....Änderungen hin oder her, liegt sowieso nicht in unserer Macht.


    Tja nicht alle Messer können für große Germanenhände gemacht sein :)


    OG? Das heißt? Sorry, kenne mich bei ER kaum aus...

    Ich habe es noch nicht probiert, aber wie wäre es mit Moosgummi oder "Teichfolie", sprich schwarzes Gummi? Ist synthetisch und nimmt keine Feuchtigkeit auf und sollte sich rückstandsfrei entfernen lassen (soferns der Klebstoff erlaubt). Der Materialwert ist gering sodass das Ersetzen günstig werden müsste.

    Wenn ich es recht verstehe bist du Banker und willst einfach bequemer laufen?


    Zu deiner Frage, es kommt drauf an was du unter "formell" verstehst und wie taktisch es werden soll.
    Erstmal macht dir jeder Schumacher auch Gummisohlen (auch mit Profil etc.) unter die Ledersohle deiner "Büroschuhe". Das haben übrigends auch viele "Banker" im Herbst/Winter!
    Lloyd ist denke ich ein guter Kompromiss aus "formal" und "sportlich" zu einem recht günstigen Preis. Wie ich aus deinem Profil ersehe kommst du auch aus der Gegend um Frankfurt, dann mach doch den Abstecher zum Schuh-Görtz (zwischen Hauptwache und Fressgass'), da findest du eine Top Auswahl von sportlich bis formell und das in wirklich allen Preislagen. Deren Eigenmarke ist auch recht ordentlich. Bequemer wirds auch noch durch eine Einlegsohle, z.B. von Footlocker (die grünen). Auch einen Blick wert sind die Schuhe von Barbour (Frankonia führt diese u.a.).

    Hoffe die Stoffqualität ist gut, also auch eher "dick". Viele Shemags die hier zu beziehen sind, sind ja eher etwas billig gemacht.
    Hast du schon Erfahrung mit dem Shemag hersteller?


    An sich find ich das aber ne super Idee und wäre dann dabei!

    Ich kann den "Zwiebellook" nur empfehlen- T-Shirt oder Longsleeve, Wollpullover, Jacke und Mütze- da sollte man auch bei -10 Grad nicht frieren. Ich laufe so auch bei Minusgraden in einer recht dünnen Belstaff /Barbour Jacke rum. Oder auch mal in einer Softshell. Wenns wirklich kalt wird kommt ggf. noch meine Schöffel-Fleecejacke dazu.
    Will man mehr auf eine Jacke setzen finde ich Daumenjacken nicht verkehrt, z.b. von Helly Hensen- da bleibts auch kuschlig.


    Auf dem Hundeplatz würde ich aber auf eine nicht zu teure "outer-shell" setzen, die dürfte doch schnell Spuren haben. Da wäre mir eine Wellensteyn oder dergleichen zu schade.