Beiträge von geronimo

    Hier wird immer wieder das zerschneiden von Seilen angegeben.
    Welcher Idiot zerschneidet denn sein Seil freiwillig ? Sollte ich es kürzer haben wollen, setze ich eine Seilverkürzung, weil es selten zu lange Seile, denn zu zu kurze gibt.
    Im Wald zertrenne ich höchstens mal ein Stück Paracord, durch welches jedes meiner Glattschneidenmesser wie ein Laserschwert gleitet.
    Outdoor, imho ist dort überall eine Sägezahnung hinderlich. Der Einzige, der scheinbar zwindend eine braucht ist Bear Grylls.
    Lagerleben, glatte Scheide, Jagd, glatte Schneide, Fischwaid, glatte Schneide, Bushcraft, glatte Schneide...


    Mir fällt es schwer, eine Anwendung zu finden, in der ich eine Sägezahnung benötige.
    Seile versuche ich im normalen Leben zu erhalten und nicht zu zerstückeln, und selbst dann bevorzuge ich den glatten, nicht zerribbelnden Schnitt einer glatten Schneide, weil das Seil nicht so ausgefranst ist. Selbst Schläuche trenne ich lieber nach meiner Erfahrung mit dem glatten Messer, weil die Kanten sauberer sind und dann besser in das Gardenasystem passen.


    Einzig als Rettungsmesser könnte das helfen, wobei ich auch keinen Kletterer kenne, der Freiwillig sein teures Kletterseil zermergelt. Unter Zug / Last am Seil geht auch ein glatter Schliff durch das Seil wie ein Lötkolben, also imho auch Blödsinn.
    Dosen gehen sogar leichter mit einem glatten Schliff auf, wie mit Säge, weil die sich immer stark verhakt und somit aus meiner Erfahrung raus viel mehr Kraft braucht!


    Der Sinn der Serration, ganz einfach, Sal Glesser hatte damals eine geniale Idee, wie man ein Designelement für seine Marke gut verkauft. Wichtig ist die gute Geschichte um einen Artikel, wenn die gut genug ist, sorgt das für Verkauf !


    Cliffhanger und Vertical Limit sorgten für einen weiteren Hype 8)

    Ich nehme immer auf den Touren mit dem Kanu in Schweden für längeren Zeitraum ein Wm 1 als Neckknife mit kleinen Extras
    http://www.youtube.com/watch?v…lKQ&index=16&feature=plcp


    Dieses erweist sich als Perfekt im Kanu, da es nich am Süllrand stört und beim Fischen immer sofort griffbereit ist. Auch für vielerlei Lageraktivitäten hat sich dieses als vollkommen ausreichend bewährt !
    Dennoch habe ich ein 10 cm Fixed dabei, da mein Fundus gut gefüllt ist, irgend etwas, was mir gerade gut gefällt, Tenor allerdings, extrem gute Schneidleistung. Daher hatte ich dieses Mal ein Kressler Integral dabei.
    Zudem habe ich eine Günter Bartaxt dabei, welche Mirko nach meinen Vorgaben gefertigt hat, leicht und effizient !
    Das Wichtigste an der ganzen Geschichte, wenn man längere Zeit draussen ist und Feuer macht, ist eine vernünftige Säge ! Dafür Nehem ich eine Sawvivor 18", bestückt mit Blatt für Frischholz und einem für Trockenholz.
    Damit kann man sehr gut, schnell und vor allem kraftsparend arbeiten.


    Das kleine Beil, welches Micha erwähnte, kann der Heideindianer allerdings jedem auch wärmstens ans Herz legen. Für 37,50 bekommt man hier ein Werkzeug, welches jedes, wirklich jedes größere Messer in die Tasche mit spielerischer Eleganz steckt. Ich habe sie seit langem, und bei Waldgeschichten steckt die immer im Rucksack, zusätzlich zur Lappländer und einem schneidfreudigen Messer. Meist ein Randall Trapper, Pathfinder, Kressler oder auch Tonys Gek EDC, wobei man dieses selten braucht, ob Mirkos Beil 8) Daher würde auch ein kleines Whittlermesser in der Hosentasche ausreichen.


    @Micha :thumbup:

    Kannst du das Messer hinsichtlich der Schnitthaltigkeit mit den anderen von dir vorgestellten vergleichen (mir ist bewußt das dies nicht nur auf den jeweiligen Stahl etc. zurückzuführen ist, sondenr auf eine Summe an Faktoren...)? Das würde mich noch interessieren.

    Dieses Randall hat nach zwei Aufbrüchen von Rehwild, zwei Rehen zerwirken ( zerteilen ) und einem aus der Decke schlagen noch gut rasiert. Zudem sind die Anschliffe und die Geometrien imho perfekt bei Randall umgesetzt. Scheinbar haben die es raus, wie man seinen Stahl richtig Wärme behandelt.
    Vergleichmodi habe ich allerdings keine, ist eher subjektiv, da man ja nicht vier Rehe streckt und zwei mit dem einen und die anderen zwei mit dem Randall bearbeitet.
    Randall hat zumindest eine gleichbleibende Härte und Schnitthaltigkeit, da dieses bei meinem Woodsman, Pathfinder und den beiden Trappers so ist. Das 14er habe ich noch nie richtig im Einsatz gehabt, daher kann ich darüber kein Urteil bilden.
    Wobei mein Müller MSp Special nochmals viel, viel länger scharf bleibt, mit dem S90 V.
    Dennoch reicht mir die Schnitthaltigkeit vollauf und liegt laut meiner Erfahrung weit am oberen Ende.
    Ich habe schon vielmals darüber rezitiert, dass z. B. Esee Knifes im jagdlichen Alltag nicht lang scharf bleiben. Diese sind gefühlt das Gegenteil von Randall knives, was mir als dauerhaften Nutzer glauben macht, dass viele Messer nicht über den Status des Stöckchen schnitzens hinaus kommen, verzeit meine rüde Aussage

    Kastor, danke für das Kompliment, Chacco ist selbstredend in der Ausbildung, vereinfacht das -Zusammenleben und Arbeiten mit ihm. Ist ein gelassener, ruhiger Hund, dem man viel Vertrauen schenken kann, da er sehr zuverlässig ist. Ja, die Randalls sind alle sehr gut, da müssen andere Firmen erst mal in der Funktion mitstinken lernen.
    Wobei ich auch gerne meine Puma frevert Jagdnicker führe. Es zeigt mir immer wieder, dass das Rad nicht neu erfunden werdn kann, auch nicht mit Hypestählen, wenn normale Stahle gut gehärtet und wärmebehandelt sind.

    Als der Böker Mann mir das Böker + Sanyougo zeigte, hatte ich erst gar keine Assoziation zu einem Kochmesser für unterwegs, sondern mein erster Gedanke war, guck mal, ein modernes Ulumesser in klein, perfekt für vielerlei Outdooranwendungen, Jagd, Fellbearbeitung usw.
    In diesem Video stelle ich vor, wie es sich an einem Stück Rehwild schlägt, vorweg, dieses gar nicht so schlecht. Imho gehört sowas in die Survivalbox !


    Wer Lust hat, sich das Video anzusehen:


    https://www.youtube.com/watch?v=Od2xBySK5AQ


    Viel Spaß !

    Ja, stimmt, bitte um Entschuldigung Tamer, ist natürlich Dein altes Trapper, welches vorher Arnes war, sorry! Die Messer wechseln wie Unterhosen, nun bleibt es aber bei mir und wird so schnell nicht verkauft werden, dafür ist dieses Messer zu gut, zu perfekt, zu schneidend, einfach ein super Werkzeug, welches Freude bereitet bei der Arbeit!

    Tom, ich habe noch nicht gehört, das Randalls nur für die Vitrine sind. Ein sehr hoher Prozentsatz dieser tollen Messer fristet aber ein trauriges Vitrinendasein :rolleyes:
    Die meisten nutzen sie nicht, obwohl sie von der reinen Funktion vielen anderen Messern weit überlegen sind. Auch ist es schön anzusehen, wie Randall nicht hirnrissige Anabolikakurmoden für Messer mitmacht und beim eigentlichen Thema für Messer bleibt - dem Schneiden !
    Die meiste Zeit schneide ich mit einem Messer, vielleicht noch ab und zu stechen, so gut wie nie hebeln, daher verstehe ich nicht, wieso momentan soviel Wert auf extrem dicke Klingen mit contraproduktiven Schneidwinkeln gelegt wird.
    Randalls sind echte Schneidteufel ! :thumbup:

    Ja sicher, ohne mich würden die Beiden morgen wieder friedlich bei uns in der Feldmark äsen. Mir ist schon bewußt, dass ich dort Leben nehme, was mir auch wichtig ist. Seit ich jage habe ich aber eine wesentlich höhere Wertschätzung der fleischlichen Nahrung gegenüber. Das Fleisch aus der Jagd ist für mich zumindest ehrlicher, als das Fleisch vom Schlachter oder Supermarkt. Ich habe mir daran die Hände befleckt, steckt meine Arbeit drin, ist ohne Antibiotika und hatte bis zum Schuss ein glückliches und stressfreies Leben.
    Vielleicht klappt das ja noch mal mit dem Totstreicheln ! :D
    Übrigens, das T-shirt ist noch zu haben ! 8)

    Mir ist aufgefallen, dass es kaum Videos von Randall Knives im Einsatz gibt. Darum habe ich eines in jagdlichem Einsatz gefilmt.
    Soweit ich weiß, habe ich Arnes ( Beisser) altes Messer bekommen, Es gefällt mir ausnehmend gut, in dieser Griffvariation. Da ich noch einen Trapper mit Hirschhorn habe, welchen ich seit einigen Jahren jagdlich nutze, war ich natürlich etwas voreingenommen.
    Man kann dieses hervorragende Messer nicht genug loben. Ausgesprochen hohe Schnitthaltigkeit und Schneidleistung, durch sehr durchdachten Anschliff. Der Trapper wäre mein Inselmesser.
    Wer Lust hat, hier der Link zum Video


    http://www.youtube.com/watch?v=8L1dGAmvUDM

    @ Illu, so lange der Hersteller beim Zoll nicht angemeldet hat, die Dinger einzuziehen, ist es nicht an dem, was Du da von Dir gibst. Der Schutzrechtsantrag muss erst gestellt werden, für das Land, in das Du importierst. Kein Antrag, keine Handlungsbefugnis zum Einziehen der Messer. Man macht sich auch nicht strafbar durch den Import.
    Kannst Micha M ja mal fragen, was ich auch tat, der kennt sich damit aus.

    BFG, da muss ich Dir entschieden widersprechen! Es ist sehr entscheidend für den Schuss auf Wild, ob die Klinge rasiermesserscharf ist oder nicht. Damit kann man schon sehr stark beeinflussen, ob es ein Durchschuss wird, oder nicht. Und dieses ist jagdlich sehr entscheidend, weil der Durchschuss für eine kurze Flucht sorgt und der Steckschuss unter Umständen für einen Verschluss des Wundkanals und damit zu keinen Pneumothorax führt, somit das Wild sehr weit weiter zieht und unter Umständen nicht mehr aufgefunden werden kann. Sowas nennt man Waidmännigkeit, ist der Ehrenkodex der Jäger und der würde es gebieten seine Spitzen vorher zu schärfen!