Beiträge von balinzwerg

    Ich Teile natürlich Michas Einschätzung zur gebrauchsfähigkeit, habe da aber auch ein paar Einschränkungen. Für Tätigkeiten bei denen ich Handhabungssicher und vor allem Stresssicher auf ein Messer setze, würde ich ein Fixed jedem Folder vorziehen. Im dienstlichen Einsatz habe ich deshalb nahezu immer eines am Start. Einzig das Zurückstecken ist manchmal nachteilig zum Folder, der zusammengeklappt wird (aber auch hier konstruktionsbedingt die ganzen Backlockfolder mit zwei Händen.)
    Das Citano deckt aber über 80 Prozent der Alltagsanwendungen ab.
    Was ich besonders schön finde und da sind die Geschmäcker definitiv unterschiedlich, mich freut es, dass neue schöne Messer mit toller Verarbeitungsqualität und moderner Materialien auch in der 42a Klasse auf den Markt kommen und man sich nicht nur auf Schweizer Messer oder Französische Hirtenmesser beschränken muss.

    Ich bin von meinem sehr begeistert, ich habe nicht diesen Übergang wie dischu, die Rückenfeder ist Vertrauenserweckend stramm. Der Stahl ist schnitthaltig und die Geometrie ist einfach schön. War für mich das Messer 2019.

    Das ist die Firmware bei den Taschenlampen, nachdem mit den Hightech Lampen auch die Software getunte wird kann man inzwischen fast alles einstellen, von Temperatursteuerung um die LED zu schonen über diverse Beleuchtungseinstellungen des Tasters. Es gibt auch einen Gewitter Modus, wo die Lampe ähnlich eines Gewitters Blitze verteilt ;)
    Braucht man alles nicht wirklich, aber Spaß macht es, das Stufenlose heller oder dunkler werden ( ramping) ist mit der Memory Funktion aber wirklich etwas was mir einen Mehrwert bringt.
    Und das schöne bei der Software, sie hat einen muggle Mode der eingestellt wird wenn man die Lampe unkundigen in die Hand gibt, dann geht sie nicht auf volle Leistung und de unkundige kann nichts verstellen.

    Ja das trifft es gut und trotzdem recht handlich. Die Anduril Software macht bei dem Teil auch noch Spaß, ist etwas nerdig aber die Vielfalt der Einstellmöglichkeiten begeistert. Ich habe jetzt schon einige Lampen mit Anduril und Narsil, ich weiß gar nicht mehr wie mir Lampen ohne sanftes ramping gefallen konnten. :rolleyes:

    Ich habe noch etwas mit dem Messer gearbeitet.
    Schneid und leichte Hebelarbeiten sind kein Problem.
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    Interessant wird es bei Stichen. Micha hat es schon sehr gut beschrieben, bei geraden Stichen und solchen die nach oben also Richtung Klingenrücken gerichtet sind, ist es kein Problem, bei nach untengerichteten Stichen neigt die Klinge zum einklappen.
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    Tolle Ergänzung Termite und gut umgesetzt!
    Ulli Hennike hat den Link für den Thread hier von mir bekommen, vielleicht kann er für die Weiterentwicklung Aspekte mitnehmen.


    Hier noch ein Paar persönliche Einschätzungen zu dem A joint. Konstruktionsbedingt ist ja die Haltekraft bei geöffneter Klinge größer als bei geschlossener das erleichtert das Öffnen und gibt etwas Sicherheit beim Arbeiten. Ein Halfstop wäre noch schön und würde etwas Sicherheit geben. Konstruktionsbedingt wäre das aus meiner Sicht auch Umsetzbar.

    Gestern Nacht bei der letzten Gassi Runde habe ich schon mal etwas getestet, grünholz würde gekappt und in totes Holz gestochen und gebohrt, bei normaler Kraftanwendung hatte ich kein unsicheres Gefühl, die Klinge hatte zu keinem Zeitpunkt die Tendenz einzuklappen. Heute Morgen etwas in Altpapierstapel gestochen und geschnitten ging alles Problemlos, leider habe ich keine Fotos, ich schau mal heute weiter.

    Na ja, klar sollte sein, dass das Messer immer noch ein Slip joint ist. Wie bei den meisten Slip joints ist die Haltekraft mit einer klassischen Verriegelung nicht zu vergleichen.
    Dessen muss man sich bewusst sein. Ebenso wie ein klassisches Schweizer Taschenmesser nur durch eine Feder gehalten wird. Trotzdem, wird es weltweit als Gebrauchsmesser genutzt.
    Die von dir genannte Griffposition im Hammer oder Eispickelgriff lässt ohne Gefährdung vertikale und horizontale Schnitte durchführen, für Stiche wäre es mir zu unsicher.
    Die meisten Schneidaufgaben lassen sich ohne größere Gefährdung durchführen,
    lediglich bei SV Einsatz hätte ich größere Bedenken.
    Ich habe das Messer gestern in der Küche eingesetzt, es schlägt sich ganz gut, ist aber etwas Grifflastig. Es lässt sich aber kurz gefasst auch fein damit schneiden und man hat ausreichend Klinge ( in der küche habe ich gerne größere Klingen) aber ich habe in der Küche genug Alternativen die das noch besser können.
    Ich habe schon viel mit Slip joints und friction Folder gearbeitet, für meinen EDC Bedarf reichen sie.
    Was mir beim Amare aber ein Lächeln ins Gesicht zaubert ist der Umstand, dass selbst mit der derzeitigen WaffG Änderung selbst in Waffenverbotszonen ein Führen möglich wäre.
    Ich werde mal bei Gelegenheit verschiedene Anwendungen im Grenzbereich testen um zu schauen was möglich ist. :rolleyes:

    Nachdem Amare Knives nach längerer Entwicklung seinen A joint Mechanismus in ein größeres Messer eingebaut hat und das Messer inzwischen Serienreife hat, musste eins davon direkt zu mir.
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    Hier erst mal die harten Fakten und etwas zur Entstehung von der Hompage von Amare
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    Das Messer ist recht ausgewachsen :rolleyes: auch in meinem 10 1/2 Händen ist ausreichend Platz.
    Das G10 ist fein strukturiert und fasst sich gut an
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    Durch den A joint Mechanismus wird bei der geschlossenen Klinge mehr Druck ausgeübt als bei der offenen.
    Wobei der Widerstand ruhig höher sein könnte, durch die große Klinge gibt es auch einen deutlich größeren Hebel.
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    Für die Küchenanwendung als Dauermesser ist mir das Ganze zu Grifflastig, als Campknife würde ich auch eher ein Fixed bevorzugen. Als großes EDC Messer ohne rechtlich Tragebeschränkung gefällt es mir aber ausgesprochen gut. Die 3mm Klinge aus VG10 ist sehr schnittfreudig. Da würde alles richtig gemacht, denn warum sollte ein Slipjoint mehr Klingenstärke benötigen?
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    Da ein Clip nur stören würde würde darauf verzichtet. Ich habe mir auf die schnelle eine kleinen Kydex gebastelt damit ich es auch mitführen kann.
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    Ach ja die nachleuchtenden Backspacer will ich nicht unerwähnt lassen, nettes Gimmick.
    Einzig eine Lanjard Bohrung wäre aus meiner Sicht noch schön gewesen.
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    Fazit: tolles Messer mit Top Verarbeitung. Als Küchenmesser nur eingeschränkt aber als legal führbares Taschenmesser in Männergröße eine gute Ergänzung.
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