Noch einmal Danke Jungs!
Ich konnte es nicht lassen und musste googlen. Das Geschäft gibt es nach wie vor in Paris. ![]()
http://www.couteaux-courty.com/index.php.en
Noch einmal Danke Jungs!
Ich konnte es nicht lassen und musste googlen. Das Geschäft gibt es nach wie vor in Paris. ![]()
http://www.couteaux-courty.com/index.php.en
Chris: :buds:
Zu Ontario: Ich hatte nie eines der Ontario Messer in der Hand. Aber Ontario ist eine der wenigen amerikanischen Firmen, die nach wie vor dieses Klassiker ungeschönt produziert und teils noch an die US Streitkräfte ausliefert.
So schön beispielsweise die Ka-Bars aus Olean sind, haben sie dennoch nicht den Charme eines Old School USMC MK2, dessen Griff nicht dermaßen versiegelt und deren Klingen nicht so schön beschichtet sind.
Die Camillus Messer sind jedoch auch nicht ganz makelos. Beim Pilot Knife und beim M3 wackelt jeweils ganz leicht das Parierelement, aber mich stört das nicht. ![]()
Danke Jungs! Freut mich!
JA, vor ein paar Jaren sind noch regelmäßig welche in den Foren und Verkaufsplattformen aufgetaucht. Mich ärgert es bis heute, dass ich damals als Student nicht das Geld hatte mir das OVB Jerry Fisk Bowie aus dem MF zu schnappen. In den USA sind die Messer noch leichter zu bekommen.
Kritiker haben ja gemeint, dass sich Camillus auf die Produktion von High Quality Messern hätte konzentrieren sollen, da man der Massenware aus Fernost nichts entgegenhalten konnte. Ich glaube, dass es in den 2000er dann sehr schnell gegangen ist. Den Optimismus kann ich nachvollziehen. Die Becker Tools waren legendär, die Terzuola Kooperationen sind auch weg gegangen wie die warmen Semmeln.
Der Beckern Necker dürfte jedem ein Begriff sein. Über die Ka-Bar Produktion ist ja nicht jeder so glücklich. Wie dem auch sei... die neue Firma hat nur mehr den Namen. Finde ich schade, da man hier wirklich ein Musterbeispiel des "Amerikanischen Traums" - so emotional diese Nationale Erzählung auch behaftet sein mag - vor Augen hat.
Während des Vietnam Krieges war man abermals in großem Umfang an der Produktion für die Kampfmesser der US Streitkräfte involviert.
Neben dem bereits kampferprobten USMC MK2 wurde auch erstmals das „Pilot Survival Knife“ produziert, das als verkleinerte Version des MK2 galt, mit einem Säge- bzw. Raspelrücken, mit dem man sich durch das Aluminium eines Flugzeuges bzw. Helikopters durchkämpfen können sollte.
Weitere Messer dieser Zeit waren das „4 blade utility knife“ und für die Fallschirmjäger das „MC-1 Paratrooper Knife“, das ein Springmesser war.

Pilot Survival Knife


Die Firma wurde laufend erweitert und man kaufte 1991 sogar einen weiteren amerikanischen Traditionsbetrieb - die Western Cutlery Company (gegründet 1896) - auf.
Die schon sehr große Produktpalette wurde ab der 1990er Jahre durch Kooperationen mit namhaften Messerdesigner nochmals ausgeweitet. Über die OVP Produktlinie (engl.: Our very best) wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten und als „living national treasure“ ausgezeichneten Jerry Fisk ein limitiertes Bowie auf den Markt gebracht (So ein Bowie musste über Monate sein Dasein im Marktplatz des Messerforums fristen).
Weite Bekanntheit und der eigentliche Grund, warum Camillus vor allem bei uns bekannt ist bzw. war, sind die Messer die zusammen mit Darrel Ralph, Bob Terzuola oder Becker Knife and Tool, aber auch Rob Simonich entstanden sind. Hier könnte man auf so viele spannende Modelle eingehen, die ich leider nicht besitze und schon ein paar Mal verpasst habe. So zum Beispiel das CQB - 1 von Terzuola, der Titanfolder von Darrel Ralph, den ich zumindest als Billigversion in Form des Camillus Heat habe und viele viele andere.
Camillus Buckmaster und Camillus Heat
Im Jahr 2007 ging Camillus in Konkurs. Grund hierfür waren die Überhand nehmende Konkurrenz aus Fernost, ein schlechtes Management der Firma und damit einhergehende Profitrückgänge. Es kam zu Streiks aufgrund von Gehaltskürzungen, Produktionsstillständen, da zeitweise die Fabrik zugesperrt wurde und zu Lieferengpässen. Dies alles führte letzten Endes dazu, dass die Firma in die Annalen der Geschichte einging und die Marke „Camillus“ mit einigen Modellmustern an ACME United Brand verkauft wurde.
ACME vertreibt nun unter dem Namen Camillus zwar noch einige originale Designs, der Charme der alten Firma ist jedoch verloren gegangen und eine Kontinuität wird nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Bereitschaft, die Garantie auf alte Produkte der Firma zu übernehmen, verhindert. Wohl auch aufgrund der simplen Tatsache, das Ersatzteile und dergleichen fehlen.
The End:
Sozusagen ist nach 131 Jahren Firmengeschichte eine amerikanische Ikone des Messermarktes zu Grabe getragen worden, an deren Kadaver die Geier nach wie vor zehren. Für mich wird Camillus immer eine besondere Firma bleiben und wenn ich das nächste Mal ein CQB-1 sehe, oder einen alten Terzuola Folder, oder einen Cuda Dominator, oder, oder, oder....
... ihr wisst was ich meine.
Wer an detaillierteren Informationen interessiert ist, sei auf folgende Homepages verwiesen:
Danke fürs Lesen! Ich hoffe, es war keine Zeitverschwendung für euch.
Durch ein Gespräch mit hanomag wurde ich ermutigt, einmal einen kleinen Blick auf Camillus zu werfen, bzw. euch dieses Urgestein der amerikanischen Messerszene genauer vorzustellen.
Zur Einleitung:
Persönlich verbindet mich mit Camillus einiges: Das "Pilot Survival Knife" war quasi das erste hochwertige feststehende Messer, das ich bekomme habe. Ich kann mich noch genau an das Geschäft erinnern: ein winziger Laden in Paris, dessen Auslage größer war als das eigentliche Geschäftslokal. Dass mir noch dazu mein Vater dieses Messer damals gekauft hat, macht dieses spezielle Gesamterlebnis „Messer“ umso prägender für mich. Insofern hatte ich schon ein aufmerksames Auge auf die Firma geworfen, lange bevor ich mich in den einschlägigen Messerforen herum trieb.
Das Pilot Survival Knife wurde dann in weiterer Folge um ein "M3 Trench Knife" ergänzt - wie ihr euch denken könnt, war hier Band of Brothers und die amerikanische Airborne der auslösende Faktor. Letzten Endes musste ich dann 2007 traurigerweise feststellen, dass die Firma in den Konkurs gegangen ist. Ich habe damals noch schnell alles abgegrast und konnte noch zwei "Mark 2 USMC Combat Utility Knives" ergattern. Ich muss immer noch grinsen, dass ich auf meinem ersten Forentreffen ein Camillus HEAT eingesteckt hatte, während alle anderen mit Strider SNGs und Microtech OTFs herumliefen.
Im Grunde könnte das jetzt das Ende meiner Präsentation sein. Kitschige Anekdoten mit ein paar Fotos wären, zusammengefasst in 1200 Schriftzeichen, genügend für das
Internet. Dennoch will ich euch ein wenig mehr erzählen:

Geschichte:
Die Firma wurde 1876 von Adolph Kastor gegründet - einem jungen emigrierten Deutschen jüdischer Abstammung, der zuvor noch im Eisenwarengeschäft seines Onkels gearbeitet hatte. Nach dessen Tod machte sich Kastor selbstständig und importierte zunächst Messer aus deutscher Fertigung, bis er aufgrund der damals aufkeimenden amerikanischen Protektionismuspolitik gezwungen war, sich auf anderem Wege Messer zu beschaffen da ein Import aufgrund der Zölle nicht mehr rentabel war.
Die Lösung war bald in einer lokalen Messermanufaktur eines gewissen Charles Sherwood gefunden, die aufgekauft und mit neuesten Maschinen modernisiert wurde. Diese gab der Firma auch den Namen, der an die Ortschaft angelehnt war, in der man sich niederließ: Camillus, New York. Damit stand der Erfolgsgeschichte von Camillus nichts mehr im Wege. Um 1910 hatte die Firma an die 200 Mitarbeiter und produzierte fast eine Million Messer im Jahr. Die Mitarbeiter bestanden zu einem Großteil aus deutschen Auswanderern, für die sogar ein Wohnheim in der Nähe der Fabrik gebaut wurde. Man ging sogar soweit, die Loyalität und den Einsatz zur bzw. für die Firma insofern zu belohnen, dass man half, die Familien der Arbeiter in die USA nach zu holen.
Im Ersten Weltkrieg war auch Camillus maßgeblich an der Produktion für die amerikanische Armee beteiligt, aber aufgrund des späten Kriegseintritt der USA gingen der Großteil der Messer vor allem an die Alliierten - Kanada, Großbritannien und die Niederlande. Insgesamt wurden im 1.WK 471.044 Messer für den Kriegseinsatz produziert. Darunter waren auch Skalpelle und Taschenmesser mit Löffel für das Rote Kreuz zu finden.
In den 1920er Jahren wurde dann erstmals ein Stainless Steel eingeführt und die Produktionspalette um sogenannte „Character Knives“ erweitert, die Personen wie George Washington oder Babe Ruth gewidmet waren. Des Weiteren produzierte man Messer für andere Firmen wie Sears,Roebuck & Co, oder Woolworth, die ihre Messer erstmals der breiten
Öffentlichkeit über Kataloge zugänglich machten.
Mit dem Zweiten Weltkrieg wurde auch bei Camillus wieder der Fokus auf die kriegsorientierte Produktion gelegt. Insgesamt wurden 15 Millionen Messer für die US Truppen und deren Alliierte produziert.
Dabei wurde 1942 in Zusammenarbeit mit Col. John M. Davis und Maj. Howard E. America das Messer konzipiert, das mittlerweile als das legendäre Ka-Bar weltweit bekannt und noch immer benutzt wird. Offiziell „USMC Mark 2 Fighting and Utility Knife“ genannt, wurde dieses Messer am öftesten von Camillus produziert (806.600 Stk), nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Firma als Erstes der Auftrag für die Fertigung übertragen wurde.

USMC Mark 2 Fighting and Utility Knife


Neben dem USMC MK2 wurden aber auch andere Messer und Werkzeuge gefertigt:
M3 Trench Knife


Vor allem das Raider Stilleto ist neben den anderen Messern mittlerweile eine Sammlerrarität, da es an den Fairbarn Sykes Dolch angelehnt war, mit dem Unterschied, dass der Griff oval und nicht rund war, um das Griffgefühl zu verbessern. Aufgrund der geringen Stückzahl, sind nur mehr wenige Exemplare davon vorhanden.
Für die Leistung der Firma wurde ihr dreimal der US Army/Navy „E“xcellence Award verliehen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man wieder die Produktpalette ausweiten. Die „Character Knives“ wurde mit Modellen zu Ehren von Daniel Boone, Davey Crockett und anderen ausgeweitet und man war maßgeblich an der Produktion für die Klappmesser der US Pfadfinder beteiligt.
In Skate- und Surfshops findet man derzeit fast mehr Camo als in einem Armyshop - überspitzt formuliert. Volcom produziert sogar Rucksäcke in einem Fake Multicam Muster. Von Burton habe ich ein Hawaii Hemd gesehen, dass man im tiefsten Afrikanischen Dschungel verwenden könnte.
Vans hat schon vor Jahren limitierte Sneaker in Original Multicam herausgebracht. Irgendwo in den Tiefen des TFs haben wir eh schon einmal darüber geredet.
Am besten war immer noch ein Hipster, der mir voriges Jahr in Wien auf der Straße begegnet ist. Hautenge, abgetragene Jeans, ausgelatschte Converse und eine übergroße belgische Armeejacke im Jigsaw Muster.
Die Tasche wirkt auf den Fotos kleiner, als sie im Endeffekt tatsächlich ist. Wenn man auf den Bildern noch andere Gegenstände als Referenz hat, wird einem das erst so richtig bewusst.
Dokumentierst du jetzt den TT Katalog? ![]()
Spaß beiseite, vielen Dank! ![]()
Naja... den eigenen Hund damit zudecken, als Unterlage für Reviews verwenden...
Hehehe. Hast schon recht.
Mir soll es recht sein. Je vielfältiger es hier im TF ist, umso besser. Nur Messer ist ja auch fad. ![]()
Sind ein paar tolle Fotos dabei, Danke! Da hab ich ja schienbar einiges losgetreten mit meinen Camo Vergleichen. ![]()
Danke Gaston. Ich muss ja gestehen, dass ich absichtlich die Betrachtung auf den täglichen EDC Bereich (Alltag, Büro, Uni usw) beschränkt habe, da die Tasche in meinen Augen kein Bail Out Bag ist, sondern viel mehr in Richtung "Tactical Lifestyle" gerichtet ist.
Sicherlich kann man in das eine Seitenfach Gewehr Magazine geben, wie man im K-Isom Review sieht. Die Klarsichtfolie unter dem Hauptklappe ist primär für Karten geeignet usw. Aber wenn man die Tasche wirklich in dieser Hinsicht verwenden will, dürfte der Platz sehr schnell ausgehen. Und dann frage ich mich auch, wofür man Penslots und Ministeckfächer benötigt oder ein Laptop Fach.
Das Zielpublikum ist da eindeutig in unseren Runden zu finden und insofern war es mir wichtig, dass ich euch die Vor- und Nachteile aufzeige - und ich denke, da ist Sudern auf hohem Niveau erlaubt. Wir geben uns ja nicht mit dem Minimum zufrieden.
Auf der Mütze lastet halt die Last der Geschichte. Schade, wie gesagt, mir gefällt sie. Nur nicht in der Ausführung. Ich würde vorschlagen, wir lassen die Anspielungen, ansonsten mach ich ganz einfach den Thread zu, womit auch er zu einer Fußnote der (TF) Geschichte wird. ![]()
http://en.wikipedia.org/wiki/Char_cloth
Im Grunde wird ein Stück Stoff in einem fast komplett verschlossenem Behältnis ins Feuer gelegt. Durch die Hitze verkohlt der Stoff, ohne zu verbrennen.
Hier geht es weiter:
REVIEW Update: Helikon Direct Action Messenger Bag
Ich mache hier zu, damit nicht in zwei Threads separat diskutiert wird.
The english version of this review can be found here at Pine Survey.
Wie versprochen folgt nun ein Update zu meinem Direct Action Messenger Bag von Helikon. Ich habe beschlossen, einen neuen Thread zu starten, da mein Update länger geworden ist als gedacht. Ich werde auch den alten Thread schließen, damit eine etwaige Diskussion hier wetergeführt werden kann und das Thema nicht zerrissen wird.
Hier ist der Link zum eigentlichen Review:
Review: Helikon Direct Action Messenger Bag
Eine gewisse Skepsis konnte man wohl schon aus meinem Review herauslesen, wenngleich ich nach wie vor der Meinung bin, dass das Messenger Bag eine tolle Tasche für den Preis ist.
ABER
Aufgrund meiner persönlichen Gewohnheiten, stören mich einige Details.
Punkt 1
Stauraum:
Ich bin vom Fassungsvolumen des TT Snatch Bag verwöhnt und habe im Alltag einfach immer eine Vielzahl von Dingen mit, die eine größere Umhängetasche voraus setzen. Und im Urbanen Dschungel habe ich einfach lieber eine Umhängetasche, vor allem im Sommer wenn es heiß ist.
Im D.A. Messenger Bag kann ich zwar meine alltäglichen Gebrauchsgegenstände problemlos versorgen, jedoch bleibt dann kein bzw. kaum noch Platz für weitere Dinge die ad hoc dazu kommen könnten: Sprich Einkäufe, Unterlagen etc.
Durch den Aufbau der Tasche hat man zwar mehrere zusätzliche Taschen, man kann aber aufgrund ihrer Bauweise nur teilweise auf sie ausweichen. Die vielen Zusatzfächer stören, wenn man einmal etwas großes in die Tasche geben will. Die aufgesetzten Taschen sind dann auch sehr schnell belegt, wenn man große Gegenstände aus dem Hauptfach umpackt. Gleichzeitig wird dadurch die Tasche dicker und sperrig, während mein Snatch Bag aufgrund der längeren Bauweise körpernah anliegt und erst viel später überpackt ist.
Hier ein Foto mit Extrembeispiel:

Punkt 2
Deckelklappe:
Die Problematik geht eng einher mit dem Stauraum Problem. Wenn die Tasche zu voll wird und die Vordertaschen auch voll bepackt sind, wird es eng mit der Deckelklappe. Das Fach, das in der Klappe verbaut und von Vorne zugänglich ist, wird in dieser Situation obsolet. Dies sieht man auch schön im oberen Bild.
Weiters ist das von mir schon im ersten Review kritisierte Detail der seitlichen Abdeckung des Hauptfachs immer noch ein Kritikpunkt. Selbst wenn die Tasche nicht voll bepackt ist, klappen die Seiten nicht über das Hauptfach. Insofern ist beispielsweise ein Schutz vor den Elementen erst gegeben, wenn man die Klappe per Hand nachjustiert.

Punkt 3
Überorganisation:
Ab jetzt kommen wir zur Kritik auf hohem Niveau, die gleichzeitig unter Erste Welt Probleme fällt. Jedoch ist es so, dass solche Aspekte für den einen oder anderen nicht uninteressant sind: Die Tasche ist heillos überorganisiert. Ich weiß nicht was ich mit den vielen Fächern und Keyrings und Einschubfächern machen soll. Und und und...
Ich bin ein Vertreter des KISS Prinzip und ich finde es interessant, dass momentan Hersteller in ihre Produkte so viel wie möglich hineinpressen wollen.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe die Organisation nicht gebraucht und sie hat mich gestört, weil sie im Weg ist, wenn man größere Gegenstände in die Tasche geben will.
Punkt 4
Laptopfach:
Es ist für 13“ Laptops gedacht - diese passen auch hinein -, aber sobald man den Laptop noch in einer Schutzhülle transportieren will, wird es knapp. Er geht mit Müh und Not hinein. Ein bisschen mehr Spielraum wäre hier interessant, vor allem da ich dieses Fach auch als Divider für den Transport kleinerer Mappen benutze.


Punkt 5
Schnallen:
Die Schnallen, welche den Deckel zusätzlich fixieren, sind wirklich unvorteilhaft angebracht. Sie sind rückseitig angenäht, werden durch einen Gurt mittig am Boden geführt und hängen deshalb relativ weit hinunter. Das Problem wird noch zusätzlich erschwert durch die Anbringung der weiblichen Counterparts der Schnallen. Diese sind nicht am unteren Ende der Klappe befestigt, sondern gute 8cm vom Rand.
Dadurch muss man den Gurt der männlichen Schnallenteile relativ lang einstellen, mit der Konsequenz, dass man beim Verschließen der Klappe weit hinunter greifen muss, was einfach nicht ergonomisch ist.

Resümee:
Das mag jetzt wirklich alles Kritik auf hohem Niveau sein, aber es sind dennoch Dinge, die im ersten Moment läppisch wirken, auf lange Sicht jedoch zunehmende Störfaktoren sind.
Auch wenn die Tasche hochwertig verarbeitet ist, mich in einem Regenschauer nicht im Stich gelassen hat und Preis/Leistungstechnisch überzeugt, bin ich nicht warm damit geworden.
Als ich dann gestern ein zweites Snatch Bag erhielt und mich wie ein kleines Kind gefreut habe, wurde mir bewusst, dass mir am D.A. Messenger Bag etwas gefehlt hat.
Damit wäre mein Update zu Ende - es ist länger geworden als ich gedacht habe, aber ich denke, das war ich euch schuldig nachdem ich sicherlich vielen von euch Gusto auf die Tasche gemacht habe und niemanden an die Wand rennen lassen will.
In diesem Sinne Danke für eure Geduld.
PS.: Falls ihr euch die Tasche dennoch besorgt und das Review geholfen hat, lasst die Shops wissen, dass euch Pine Survey schickt.
Ich wäre da nicht so vorschnell. Noch ist nicht klar, in welcher Form der Scorpion Pattern eingeführt wird, und ob er wie UCP Open Source sein wird.