Ich plädiere auch für Tasmanian Tiger - Robert kann dir da sicher helfen.
Ansonsten würde ich auf die kleinen Rucksäcke der Direct Action Line von Helikon warten. Die schauen sehr vielversprechend aus und bewegen sich in der 20l+ Größe.
Ich plädiere auch für Tasmanian Tiger - Robert kann dir da sicher helfen.
Ansonsten würde ich auf die kleinen Rucksäcke der Direct Action Line von Helikon warten. Die schauen sehr vielversprechend aus und bewegen sich in der 20l+ Größe.
So... und ich muss es jetzt einfach noch fürs Protokoll erwähnen:
UfPro!
Wenn das Ganze unter einem Ghillie soll, stelle ich mir überhaupt die Frage, ob du ein Tarnmuster benötigst. Ich lehne mich jetzt aus dem Fenster, da ich nicht weiß, was für Art von Ghillie du benützt und wie dicht er ist. Aber ich könnte mir vorstellen, dass hier auch eine Solid Color wie Ranger Green durchaus praktikabel wäre. Ein schöner grüner Farbton, der je nach Lichteinfall heller oder dunkler wird, würde als Unter- bzw Hintergrund sicher nicht schlecht sein.
Ob Crye ein eigenes lizensiertes FT herstellt, kann ich dir leider nicht sagen. Damit habe ich mich nie auseinandergesetzt.
Multicam Tropic kommt jetzt langsam auf den Markt. Köhler müsste schon etwas haben, bzw bald.
Darf ich fragen, warum du genau zwischen MC und FT schwankst? Dienstliche Richtlinie, oder persönlicher Geschmack? Gerade für Mitteleuropa gibt es nämlich wirklich effektivere Muster, die hier alle schon erwähnt wurden.
BTW: Danke für die netten Worte bezüglich meiner Reviews. ![]()
So...
Ich würde dir ja sofort ein paar Fotos machen, aber das ganze Zeug liegt bei mir in Kärnten.
Multicam ist markant heller als FT. Allein schon wegen der großen schwarzen Elemente im dt. Muster. Nachdem aber das Wiederholungsmaß bei MC relativ groß ist, kann es auch sein, dass es je nach verwendeter Stoffpartie einmal hell beige oder hell grün ist.
Ich finde es interessant, dass Lukas etwas dunkleres vorziehen würde, weil es ja im Gebrauch heller wird (Staub, auswaschen, ausbleichen). Stimme ich voll und ganz zu, aber im Grunde hätte ich jetzt genau das Gegenteil empfohlen. Nämlich etwas helleres zu nehmen, weil man das immer noch gezielt dunkler machen kann, wenn man will (Feuchtigkeit, Schlamm etc.).
Die Frage ist wohl, was du machen willst. Hellere Farben lassen sich halt leichter überdecken und verändern, als dunkle.
-------------
Multicam ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber dir muss klar, sein, dass es eben ein Allrounder sein soll, für "transitional environments" sprich für Übergangszonen zwischen Wüste und Steppe und grüner Vegetation.
FT ist auf Mitteleuropa ausgelegt, auch wenn ich nicht verstehe, warum da so viel schwarz inkludiert wurde.
Falls du etwas dazwischen haben willst, würde ich mir SloCam anschauen. Die Kompatibilität zu Multicam ist gegeben, aber die Farbpalette ist auf Europa angepasst.
Wenn du keine Eile hast, kann ich dir in 2-3 Wochen Vergleichsbilder schicken.
Hatte jetzt einmal Zeit, alles in Ruhe durchzulesen. Vielen Dank für dein Review!
Mir persönlich wäre bei einem Messer dieser Größe der Griff zu dick. Zumindest mutet er so auf den Fotos an. Wäre es möglich, dass du noch ein Foto machst, auf dem du das Messer in der Hand hast?
Ich finde ja interessant, dass ich bis auf die ER Modelle noch keine Messer gesehen habe, die wirklich gut in diese Scheide passen. Entweder sind sie eine spur zu lang oder einfach nicht breit genug.
Das BRK Bravo 1 passt noch so einigermaßen und das wars. Bin schon gespannt, wie gut das ZT 0180 in der Scheide stecken wird.
PS: Man kann die Scheide so horizontal tragen, wie auf deinem Link. Einfach das Cord dementsprechend durch die Ösen fädeln und fertig.
Quick and dirty:
Spec Ops Combat Master Mini mit TFDE 10.
Zum F1 kann ich nichts sagen. Aber Robert aka SARTOOLS würde ich auch empfehlen.
Danke Jungs! Test wird wohl noch dauern. Kann es aber kaum erwarten!
The Enlish Update of this review can be found here on PineSurvey .
Nachdem es jetzt doch eine Weile her ist, dass ich das Boone in den Wald ausgeführt habe, folgt nun quasi der „After Action Report“. ![]()
Da das Messer von Bark River ist, wusste ich, dass es in praktischen Aspekten nicht enttäuschen wird. Ich muss aber zugeben, dass es mich einige Überwindung gekostet hat das Messer zu verwenden. Nicht aus Bedenken, dass es mich im Stich lassen könnte, sondern vielmehr aus dem ganz einfachen Grund, dass das Messer einfach so schön ist.
Als dann der Moment der Wahrheit gekommen ist, habe ich mich jedoch überwunden und mein übliches Programm abgezogen.
Zunächst habe ich versucht einen bereits abgeholzten Ast in eine brauchbare Länge zu hacken. Dies stellte sich nicht als so einfach dar, weil das Boone zwar wunderbar ausbalanciert ist, jedoch aufgrund der Klingenlänge sowie der nicht vorhandenen Kopflastigkeit eher weniger zum Hacken taugt. Nichtsdestotrotz hat sich das Messer aufgrund seines balligen Anschliffes tadellos durch das Holz gefressen.
Einen Teil des Astes habe ich sofort als Baton und den anderen Teil als zu spaltendes Holz verwendet. Das Batoning selbst ging problemlos vonstatten, solange es die Klingenlänge zuließ. Es traten keine Probleme auf. Es gab keine Dents, keine Ausbrüche und das Messer hat nichts von seiner Schärfe eingebüßt.
Im Anschluss darauf habe ich die Spitze einem kurzen Test unterzogen. Weder das Stechen in den Baumstamm, noch das Bohren mit selbiger bereitete dem Messer Probleme. Sofern man also eine Pfeilspitze aus dem Holz befreien will, sollte man mit diesem Messer keine Probleme haben.
Wie immer habe ich mir dann auch noch einen Haselnussstecken geholt und ein wenig geschnitzt. Dabei wurde klar, dass das Messer durch die bisherigen Aufgaben nichts an Schneidkraft eingebüßt hatte und sich wirklich problemlos durch das Holz frisst. Hier kommt der Klinge die Bowieform sowie der ballige Anschliff eindeutig zu Nutzen. Das einzige das mich hier ein wenig gestört hat, war das beidseitige Parierelement, dass sich ein wenig in die Hand gedrückt hat. Hier muss man für sich persönlich abwiegen, ob man nicht die Hunter Version vorzieht, die nur einen Fingerguard hat.
Letzten Endes habe ich den restlichen Haselnussstock hergenommen und per Batoning in der Länge gekürzt. Auch hier ging das Messer mit wenigen Schlägen durch den Stock und trug keinen Schaden davon.
Weder Parierelement, noch die Griffmaterialen, die um den Erl angebracht sind, waren nach dem Ausflug locker oder in Mitleidenschaft gezogen. Das Messer war schnell wieder sauber und mit ein wenig Öl in seinen Auslieferungszustand zurück gebracht.
Der kantige Messerrücken macht außerdem eine Verwendung eines Feuerstahls problemlos möglich. Im Video sieht man das am Ende ganz schön wie ich denke.
Resümee:
Hier hat Bar River ein wirklich praktisches und wunderschönes Messer geschaffen, dass nicht nur für die Vitrine geeignet ist, sondern auch im wahren Leben und der Natur eine gute Figur macht. Im Grunde muss ich mir nur noch Gedanken machen, wie ich in Zukunft die Lederscheide und die Lederelemente im Griff pflegen werde. Ansonsten wird das Boone definitiv beim nächsten Trip ins Grüne dabei sein.
Hier ist das Video.
http://youtu.be/QsWvGJ67rBk
[YouTube]
Ich hoffe, dass ich damit mein Review des Messers dementsprechend abrunden und euch einen besseren Blick auf das Bark River Boone geben konnte.
Vielen Dank für eure Geduld.
PS.: Falls ihr euch das Messer besorgt und das Review geholfen hat, lasst Jenni wissen, dass euch Pine Survey schickt.
The english version of this review can be found at pinesurvey.com .
Lange habe ich mich beim Kauf eines Bark River Messers zurück gehalten. Es gibt einfach zu viele interessante Modelle, so viele Möglichkeiten der Griffvariationen, verschiedene Längen spezifischer Modelle und Messer für jede denkbare Verwendung.
Ich konnte sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen und habe mich deshalb immer wieder nicht durchringen können. Abgesehen davon, war der ballige Anschliff eine gewisse Abschreckung, da es von mir subjektiv als umständlich wahrgenommen wurde, obwohl es im Endeffekt nicht schwerer ist als jede andere Art ein Messer zu schärfen.
Als ich dann die ersten Bilder der neu aufgelegten Boone Modelle sah, wußte ich, dass so eines bei mir einen Platz finden wird. Und Dank Jenni war dem auch so.

Die klassische amerikanische Bowie Form, die maßgeblich die ersten Kampfmesser der amerikanischen Streitkräfte geprägt hat, sowie die mit dem Modell harmonierenden Griffmaterialien, hatten es mir einfach angetan. Laut Bark River kann man die Wurzeln der Designanleihen bis in die späten 1800er verfolgen, welche vor allem in den Messern von „Wade & Butcher Knives“ aus Sheffield, Großbritannien ihren Ursprung fanden.
Als ich letztendlich mein spezielles Modell zum ersten Mal sah, war es um mich geschehen. Die Kombination der Griffmaterialien war mir persönlich neu und das Messer einfach stimmig. Aber dazu später mehr.
Zunächst ein paar Grunddaten:
Gesamtlänge: 23,9 cm
Klingenlänge: 12,7 cm
Grifflänge: 11,2 cm
Dicke: 0,5 cm
Stahl: A2
Griff: Leder und Micarta
Scheide: Leder

Das Messer kommt mit einer klassischen 5 Zoll Klingen- und 4,5 Zoll Grifflänge daher und überrascht mit einer herrlichen Leichtigkeit, die es sehr führig macht. Deutsche User werden hier zwar zum Opfer des nichtmetrischen Systems der Amerikaner, denn mit 12,7cm ist das Messer nicht legal führbar - in meinen Augen ist dies jedoch kein Grund es nicht zu kaufen.
Klinge:
Die gesamte Klinge ist bis auf das Ricasso ballig ausgeschliffen. Eine dezente „Blutrille“ gibt dem Messer den klassischen Look, den man von ihm erwartet - ohne sie würde einfach etwas Entscheidendes fehlen.

Der Klingenrücken ist kantig gehalten, damit man ihn für das Abschaben eines Feuerstahls verwenden kann.

Man merkt an der Symmetrie der Klinge und kleineren Spuren auf ihr, dass dieses Messer nicht einfach industriell ausgefräst und zugeschliffen, sondern wirklich per Hand in seinen Auslieferungszustand gebracht wurde. Allein deshalb hat die Klinge hat ihren einzigartigen Charme und Charakter.

Griff:
Dasselbe kann man vom Griff sagen. In dieser Version ist das Parierelement beidseitig ausgeführt - es gibt auch eine „Hunter“ Variante, bei der selbiges nur zum Fingerbereich hin ausgerichtet ist.

Das Griffmaterial setzt sich bei meiner Version aus zwei verschiedenen Materialien zusammen: Einerseits findet man klassische Lederringe, die über den Erl des Messers gesetzt und gepresst wurden, andererseits sind diese von kleinen Micarta Spacern benachbart sowie mittig von einem größerem schwarzen Micarta Segment unterteilt.

Das Griffgefühl ist sehr warm und angenehm, die einzelnen Elemente sind wunderbar versiegelt und verschmelzen kantenfrei miteinander. Am Ende findet sich ein hochglanzpolierter Knauf, mit dem der Griff an dem Erl festgeschraubt ist.

In der Hand:
Wie schon gesagt, ist das Messer sehr leicht und führig. Der Griff ist glatt, ich würde ihn aber im selben Atemzug nicht als rutschig bezeichnen. Die gängigen Arten, das Messer zu greifen sind alle problemlos möglich:

Klassischer Hammergriff


Reverse Griff

Vorgeschobener Griff
Lederscheide:
Bark River Knives ist in meinen Augen eine der wenigen Firmen, die eine wirklich brauchbare Scheide mit ihren Messern mitliefert. Die Scheide wird von Sharpshooter Sheaths für Bark River produziert, ist aus Leder und bietet alles was man für dieses Messer benötigt.



Sie trägt nicht auf, das Messer sitzt bereits ohne die Sicherungslasche fest in der Scheide und das verwendete Leder ist hochwertig und auch ordentlich behandelt (es hat diesen wunderbaren Geruch, den man beispielsweise von den Ka-Bar Griffen kennt).
Die Sicherungslasche wird diagonal über das Parierelement geführt und nicht wie bei so vielen Scheiden über den Messergriff, knapp unterhalb des Knauf.

Die Gürtelschlaufe hat eine Aussparung, die an die Länge der Sicherungslasche angepasst ist. Nach oben hin verjüngt sich diese jedoch, so dass man die Lasche hinter der Schlaufe angelehnt bleibt und somit nicht im Weg ist, wenn man das Messer in der Scheide versorgen will. Ein wirklich simples aber durchdachtes Detail, dass die Lebensdauer der Lasche sicher um einiges erhöhen wird.


Resümee:
Ich muss gestehen, dass das Boone bei mir zunächst Liebe auf den zweiten Blick war. Als ich es ausgepackt hatte, trat zunächst eine Ernüchterung ein, die sich am ehesten mit dem Satz: „Ein Messer wie jedes andere auch“ beschreiben ließe (Durch Jahre der Sammlertätigkeit bin ich leider schon dementsprechend abgestumpft).
Je öfter ich es mir jedoch ansehe, desto weniger möchte ich es aus den Händen legen. Die eindeutigen historischen Anleihen, die Linienführung und die verwendeten Materialien geben dem Messer einfach einen ungehörigen und einzigartigen Charme.
Hinzu kommt, dass das Messer nicht nur durch das Leder einen organischen Touch bekommt, sondern auch durch die kleinen Makel, die man hier und da findet und die einem zeigen, dass das Messer nicht der Ursprung eines nüchternen CNC Programms ist, sondern dass hier wirklich ein Mensch von Anfang bis Ende an der Erschaffung des Messers beteiligt war.
Diese Tatsache gibt dem Messer einfach eine eigenen Seele und den Charakter eines Einzelstücks. Wenn ich genauer darüber nachdenke, bin ich der Überzeugung, dass durch diese kleinen individuellen Merkmale tief im Inneren des Menschen Instinkte angesprochen werden, die sich über die Jahrtausende - in denen uns Messer mittlerweile begleiten - in unserer DNA festgeschrieben haben.
Insofern ist es wirklich schön, neben den technisch perfektionierten Messern - mit absoluter Symetrie und ausgeklügelten Materialien - auch solche zu haben, die einen an die eigenen Wurzeln erinnern, so abgehoben es auch klingen mag.
Nachdem ich jetzt viel philosophischer geworden bin, als ich eigentlich wollte, werde ich an dieser Stelle Schluss machen.
Ein detaillierter Fieldtest wird noch folgen sobald ich wieder die Zeit und Möglichkeit habe, in den Wald zu gehen. Bis dahin müsst ihr euch mit diesen Bildern begnügen.
Vielen Dank für eure Zeit und Geduld. Stay tuned!
Jörn, du meinst wohl eher den Schrumpfkopf von deinem Opa?
Ich sehe hierin ein Musterbeispiel zwischen den verschiedenen kulturellen Herangehensweisen des Marketing. Kann mir nicht vorstellen, dass ein europäisches Produkt dermaßen "emotional" beworben wird. Wir sind hier nüchterne und (sagen wir einfach mal) "ernstzunehmendere" Garantiebestimmungen gewohnt, zumindest was die Formulierung anbelangt.
Dennoch sind die Amerikaner in punkto Kundenservice eine Liga für sich, bei der sich so manch europäischer Händler etwas abschauen kann. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und sind glücklicherweise auch hier im Forum zu finden.
Soviel von meiner Seite, mit einer Betrachtung von der Meta Ebene. Zu MKT schreibe ich besser nichts, weil es dann nicht mehr objektiv und nur mehr vernichtend wird.
@ Merc: Das ist das Boone von Bark River. Bei den Designanleihen hast du definitiv recht.
@Micha: Dein neues Juchten hab ich jetzt erst gesehen. Wirklich ein Mörderteil!
Jenni ist die Beste!

Wirklich eine Schönheit, Frank! Danke fürs Teilen!
Danke Sacha!
Ich habe ja gestern - ausgelöst durch die Diskussion hier im thread - nocheinmal zu Suchen angefangen. Bei Arizona Custom Knives gibt es derzeit zwei OVB Jerry Fisk Bowies und ein CQB1:
https://www.arizonacustomknives.com/Camillus-Knives.aspx
Vielleicht ist das ja für einen von euch interessant. Mir passiert wieder einmal dasselbe wie immer, wenn ich irgendwo schöne Camillus Messer finde: Zuviel ausgegeben, kein Geld mehr. ![]()
Danke Sebastian! Bowies sind schon etwas Tolles, auch wenn mir nicht jede Bowieform zusagt. Aber bei den MK2 Modellen, also dem klassischem Ka-Bar, passt in meinen Augen einfach alles.
Paris ist auf jeden Fall eine Reise wert - ich weiß gar nicht, wie oft ich schon dort war: 3-4 Mal?
Edit: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben so oft das Wort "kurzweilig" gelesen habe. War ehrlich gesagt nicht in meinem Wortgebrauch und ich musste zunächst nachschauen, ob das nicht als Kritik gemeint ist. ![]()
Frank... du willst mir damit jetzt nicht sagen, dass du das Fisk aus dem MF hast? :surprise: