Beiträge von LowEndD

    Löwend? :D


    Also... der Unterschied zur Tropper ist in erster Linie das Material und die Fütterung mit Fleece.


    Trooper: Nylon/Spandex (98%/2%), kein Futter bzw.Fleece
    Gunfighter: Shark Skin (100% Polyester)


    Abgesehen davon, sind die Ärmel bei der Gunfighter länger.


    Taschenkonfiguration und Aufbau sind identisch.


    Bund:
    Der Bund der Jacke ist per Shockcord individuell einstellbar, das per Cordlocks gesichert werden kann.




    Frontreißverschluss:
    Der YKK Reißverschluss an der Front hat zwei Schieber, die problemlos und leichtgängig funktionieren. Den unteren Schieber kann man im geschlossenen Zustand ebenfalls nach oben schieben und so die Jacke unten öffnen. Im Kinnbereich am oberen Ende des Reißverschluss, wurde standardmäßig eine Falte genäht, die man über den Schieber stülpen kann, um ein Einzwicken zu verhindern.




    Verarbeitung:
    Die Jacke kam in einem tadellosen Zustand bei mir an. Sämtliche Nähte sind sauber ausgeführt und ich konnte keinen einzigen Verarbeitungsmangel oder einen abstehenden Faden finden. Die Haptik ist schwer und hochwertig, hier hat Helikon seine Hausaufgaben gemacht.




    Schnitt und Passform:
    Die Jacke ist athletisch geschnitten, wie man es von Softshells gewohnt ist. Gleichzeitig merkt man, dass hier ein amerikanisches Vorbild Modell gestanden ist. Bei 1,80m Größe und ca. 75kg reicht mir die Größe Medium. Dabei habe ich noch Platz um einen zusätzlichen Layer anzuziehen.




    Die Ärmellänge ist genau richtig. Gott sei Dank, denn das Trooper Modell von Helikon hat bei selber Größe deutlich kürzere Ärmel, was mich ziemlich geärgert hat.






    Zwischenstand der persönlichen Erfahrungen:
    Rechtzeitig zum Wetterumschwung kam die Jacke bei mir an und wurde somit sofort ihrem Zweck zugeführt. Bislang konnte ich sie bei Temperaturen zwischen 0°C und 15°C anziehen. Dabei leistete sie wunderbare Dienste und hat sich auch schon bei leichten Regenschauern durchaus ausgezahlt. Das Wasser perlt wunderbar an der Außenfläche ab und dringt nicht in das Material ein.
    Wind und Nässeschutz sind somit ausreichend gewährleistet bis jetzt.


    Was mich zunächst am Anfang stutzig gemacht hat, war die Atmungsaktivität. Diese war am Anfang nicht gerade zufriedenstellend, hat sich dann aber mit zunehmenden Tragen massiv verbessert. Ich frage mich, ob hier die DuPont Teflon Beschichtung eine Rolle gespielt hat oder eine andere Beschichtung des Materials. Mittlerweile merke ich überhaupt nichts mehr und die Jacke atmet wie sie soll seitdem sie eingetragen ist.


    Weitere Anmerkungen wären, dass die Jacke sich wirklich leicht putzen und auslüften lässt. Schmutz lässt sich problemlos feucht abwischen und etwaige Gerüche bleiben schwer haften bzw verschwinden nachdem man die Jacke über Nacht auf den Balkon gehängt hat. Waschbar ist die Softshell bei 40°C, danach sollte man sie aber wieder mit handelsüblichen Textilmitteln imprägnieren.


    Ich bin schon auf die Langlebigkeit der Jacke gespannt. Auf Höhe der Wilderertasche macht sich nämich schon nach einem Monat ein gewisser Abrieb bemerkbar. Hier wird sich zeigen, ob es sich um eine normale Abnützungserscheinung handelt, oder zu einem Problem wird. Immerhin ist es Sharkskin Material und nicht Rhinohide.




    Fazit:
    Helikon Tex hat in den letzten Jahren einen konstanten Aufschwung in punkto Qualität durchgemacht. Die Gunfighter Softshell Jacke ist ein gutes Beispiel dafür. Auch wenn es sie schon seit einigen Jahren gibt, hat man auch hier konsequent Verbesserungen durchgeführt.
    Die Softshell ist ideal für herbstliche Temparaturen und Witterungen und kann auch bis in den Winter getragen werden, sofern man die richtigen Layer darunter trägt (Wärmeempfinden ist immerhin relativ). Preis/Leistungstechnisch ist die Jacke mit ihren 95€ - 105€ (je nach Farbe und Tarnmuster) definitiv einen Blick wert.


    An dieser Stelle möchte ich wie immer bei euch für eure Geduld bedanken! Ich hoffe ich konnte euch die Jacke trotz bereits bestehender Reviews noch einmal genauer zeigen.


    Danke an dieser Stelle auch an Hwesta.eu , dank denen ich die Möglichkeit für dieses Review hatte.


    Vielen Dank auch an J. für Ihre Hilfe bei den Fotos!

    The english version of this review can be fund at PineSurvey.com


    Ich möchte euch dieses Mal die Gunfighter Softshell von Helikon Tex vorstellen, die mir freundlicherweise von Hwesta.eu zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Modell wurde ja bereits hier im Forum vorgestellt, ich hoffe aber, dass ich euch dennoch etwas Neues dazu erzählen kann.
    Dieses Jackendesign gibt es in der einen oder anderen Version von mehren Firmen und hat den Schnitt und die Features der TAD Gear Softshells zum Vorbild, wenngleich auch einige Designelemente wie die Kapuze anders ausgeführt worden und einige Features dazu gekommen sind.


    Konzipiert ist die Jacke laut Katalog für den LE/Mil Sektor als leichter Wind und Kälteschutz.




    Material:
    Das Außenmaterial der Softshell besteht aus Sharkskin Softshell Material aus 100% Polyester, das mit einer zusätzlichen Mittelmembran laminiert und auf der Innenseite der Jacke mit einem extrem feinem Fleece Material als Isolierung kombiniert ist. Die Oberfläche ist mit DuPont Teflon fabric protector behandelt, um eine zusätzliche Schmutz Resistenz zu gewährleisten. Diese Kombination der Materialien soll eine Wassersäule von 10.000 mm ermöglichen, bei einer gleichzeitigen Atmungsaktivität von 8000g/m2 über 24 Stunden.
    Die Reißverschlüsse sind von YKK und verfügen über Zipperpulls aus Paracord oder ergonomisch geformten Plastik Pulls.


    Trotz allem wirkt die Jacke dennoch recht dünn:




    Farbe:
    Die Farbe der hier vorgestellten Jacke ist Helikons „Jungle Green“. Dies ist ein sehr dunkles OD Grün, das je nach Licht und Farbwahrnehmung auch anthrazit bzw. grau wirken kann. Hier spielt natürlich auch das Material eine Rolle, das eingefärbt wurde. So ist beispielsweise meine Helikon Trooper Jacke - die aus einem anderen Shell Material besteht - eine Spur heller als das Sharkskin Material der Gunfighter.


    Die Jacke gibt es noch in OD Green, Coyote/Tan, Foliage Green, Camogrom, MP Camo (britisches MTP), Schwarz und Navy Blue.


    Aufbau:
    Die Jacke verfügt über insgesamt 7 Taschen:

    • 2 Brusttaschen
    • 2 Oberarmtaschen
    • 1 Unterarmtasche (linke Seite)
    • 1 Wilderertasche
    • 1 Innentasche auf linker Brustseite

    Kapuze:
    Die Kapuze ist im Kragen verstaubar und verfügt über zwei Kordelzüge aus Shockcord. Der erste kann über eine Verlängerung, die in die Brusttaschen führt, erreicht werden und stellt die Öffnung der Kapuze größentechnisch ein. Man kann also die Kapuze enger ziehen, während man die Hände in der Brusttasche hat. Dies mag ungewohnt erscheinen, hat aber den angenehmen Vorteil, dass die Enden des Shockcord nicht störend herumbaumeln.




    Das zweite Shockcord ist auf der Rückseite angebracht und dient dazu, die Kapuze enger an den Kopf zu führen damit selbige den Kopfbewegungen folgt und enger anliegt.




    Falls man die Kapuze außerhalb des Kragen tragen will, gibt es die Möglichkeit die Öffnung per Velcro zu schließen. Somit sammelt sich hierin kein Fremdmaterial bzw. so wenig wie möglich.




    Ist die Kapuze im Kragen verstaut, ist dieser nicht so breit oder steif, dass ein Tragen am Hals unbequem wird. Der Reißverschluss besteht aus zwei Schiebern, was einen beidseitigen Zugang ermöglicht.






    Ein Nachteil ist die Anbringung der Kapuze im Kragen. Trägt man diese am Kopf entsteht im Nacken eine Falte, die Raum für sich ansammelndes Wasser oder Dreck bilden kann.




    Brusttaschen:
    Die Brusttaschen sind links und rechts gleich aufgebaut. Beide verfügen über ein kleines Steckfach das vier Finger breit ist, einen D-Ring, der an einem elastischen Band angebracht ist sowie einen Durchlass für Kabel, der in den Innenraum der Jacke verläuft.




    Oberarmtaschen:
    Auch die Oberarmtaschen verfügen links und rechts über dieselbe Konfiguration: Ein D-Ring an einem elastischen Band sowie abermals einen Durchlass für Kabel. Außerhalb der Brusttaschen sind Velcro Flächen für Patches und Insignia angebracht.






    Unterarmtasche:
    Wie bereits erwähnt, befindet sich am linken Unterarm eine kleine Tasche. Darin sind keine weiteren Features zu finden. Erwähnenswert ist jedoch, dass die Innenseite nicht aus Softshell Material besteht, sondern aus einem leichten Meshmaterial.




    Dreht man den Ärmel um, ergibt sich folgendes Bild.




    Wie lange hier das Material stand hält, ist schwer einzuschätzen. Da die Tasche jedoch nur für Kleinmaterial verwendbar ist, dürfte hier kein allzu großes Problem bestehen. Ärgerlich wird es jedoch nur, wenn man etwas mit Klettfläche in der Tasche unterbringen will.


    Innentasche:
    Auf linker Brusthöhe befindet sich im Inneren eine weitere Tasche - ein angenehmes Feature, welches man nicht all zu oft bei Softshells findet. Hier hat problemlos eine Geldtasche Platz und die Öffnung lässt sich über eine kleine Velcrofläche verschließen.




    Wilderertasche:
    Im Rücken- bzw. Nierenbereich befindet sich eine Wilderertasche, die links und rechts per Reißverschluss zugänglich ist. Intern befinden sich keine Features. Wie bei der Tasche am Unterarm, ist der Bereich zur Innenseite nur mit einem Meshmaterial ausgestattet worden.




    Dies hat in wärmeren Momenten den angenehmen Vorteil, dass man neben den Pit Zips noch eine zusätzliche Ventilation ermöglichen kann.


    Ärmel:
    Die Ellebogen sind mit einer zusätzlichen Schicht des Sharkskin Softshell Material verstärkt, um zu Polstern.




    Die Bündchen am Ende der Ärmel sind einerseits per elastischem Zugband und andererseits per Velcroverschlüssen an das jeweilige Handgelenk anpassbar.




    Im Achselbereich befinden sich Pit Zips, die eine problemlose Ventilation ermöglichen falls es doch einmal wärmer wird, man die Jacke jdeoch noch nicht ausziehen möchte oder auch kann.




    Mcih würde interessieren, wie du den Hoodie gewaschen hast. Bis jetzt ist noch nichts meiner Merino Garderobe beim Waschen eingegangen oder in sich zusammen gefallen. Darunter ist auch ein Merino Base Layer der Green Label Serie von TAD.


    Der Praetorian reizt mich schon lange. Mich haben aber die unterschiedlichen Aussagen zu Qualität und Größe, davon abgehalten. Einmal abgesehen davon ist aus persönlichen Gründen TAD für mich sowieso schon länger kein Thema mehr.

    Nachdem das Messer erst diese Woche ausgeliefert wurde, wird es wohl noch nicht soviel Erfahrungswerte geben. Wenn du mir aber 2-3 Wochen Zeit gibst, gibt es hier bald was ausführlicheres zu lesen.

    Hier ist zunächst einmal das Produktblatt des Schoeller Dynamic Stoffes, der für die Stellen in der Hose eingesetzt wird:


    http://www.schoeller-textiles.…hoeller_Stretch_DE_01.pdf


    Ich gebe zu Bedenken, dass die Stoffstärke mit 235g/m2 höher ist, als die des restlichen PolyCo Ripstopp (220g/m2 bzw 185/m2 beim schwarzen Stoff). Wenn man sich einmal ansieht, welche Zusatzmaterialen angewendet werden können, wirkt dieses "weiche" Material nicht mehr so schwach, wie man meinen mag.


    Ich werde sw4u bitten, seine Langzeiterfahrungen hier kurz zu erwähnen. Bis jetzt habe ich aber noch von keiner Fehlfunktion gehört und bin mit meiner P-40 auch mehr als zufrieden.

    Danke für deine Ergänzungen hier:


    Zu den Reißverschlüssen: YKK ist nicht das Maß aller Dinge. Musste ich zuletzt bei der Milvago Fleece Jacke von Clawgear festsstellen. Die Opti Reißverschlüsse sind genauso robust wie die von YKK. Sie müssen sich nur ein wenig einlaufen, was man mit einem winzigen Tropfen Öl beschleunigen kann.


    Änderungen sind auch der seitliche Reißverschluss, der Zugang zu Holstern gibt.

    Die Liste wurde wieder einmal aktualisiert. Mir fehlen noch die Adressen von ein paar von euch. Holt das bitte per Mail nach.


    Außerdem würde ich euch bitten bei euren Überweisungen den TF Nickname anzugeben. Die Anzahl der Patches ist bei der Überweisung nicht nötig - euer Username schon.


    Danke!

    Vielen Dank schon einmal an alle, die sich hier gemeldet haben. Im ersten Beitrag habe ich alles zusammengefasst. Bitte kontrolliert dort die Angaben nocheinmal.


    Außerdem habe ich meine Kontodaten im ersten Beitrag bekannt gegeben. Es kann also los gehen.


    Von einigen fehlen mir noch die Mails mit den Adressen. Bitte vergesst nicht darauf!