Bin mittlerweile auch am Überlegen, ob ich mir vielleicht etwas für die Wand baue, oder nähen lasse. Die Patch Panels die es bei uns in der eU zu kaufen gibt, sind doch recht teuer, bzw. der Versand nach AT. Da kann ich mir gleich etwas nach eigenen Vorstellungen nähen lassen, oder selber bauen.
Beiträge von LowEndD
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Ich würde jetzt nicht behaupten, dass das Inlay qualitativ schlecht ist. Es ist einfach anders, als bei den Scheiden von Eagle oder Spartan Blades.
Nachdem es Universalscheiden sind, ist viel Spielraum beim Inlay, aber man kann es relativ einfach und mit wenig Aufwand an das jeweilige Messer anpassen.
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Genau, bei mir waren es 40€ pro Stück plus Versand.
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Zum GEK: Keine Ahnung, aber man kann das Inlay anpassen, damit es nicht klappert. Ist ja bewusst universell gehalten, damit man verschiedene Messer für die Scheide verwenden kann.
Zum Linkshänder tragen: Ja! auf jeden Fall.
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The english version of this review can be found at PineSurvey.com .
Es gibt sie… Wahnsinnige wie mich, die tonnenweise Morale Patches sammeln, horden, tauschen, oder eifersüchtig vor der Welt in einer Schatzkiste verstecken. In der Szene der Militär affinen Sammler, Enthusiasten und Nutzer erfreuen sich die Aufnäher schon lange wachsender Beliebtheit. In den letzten Jahren hat auch die breitere Öffentlichkeit die Verwendung von Patches begonnen und mittlerweile gibt es in fast jedem Online Messer-, Gear- oder Army Shop eine Unterkategorie mit Morale Patches.
Was macht aber der Sammler, oder Produzent mit der Masse der angesammelten Patches? Richtig… er versorgt sie auf einem Patch Panel oder in einem Patch Book. Letztere gab es lange Zeit nur von MilSpec Monkey (gefertigt von Tactical Tailor). Das Problem des Imports will sich jedoch nicht jeder antun und die schwankenden Dollar/Euro Kurse sowie die anfallenden Steuern bzw. Gebühren schrecken ebenfalls ab. Einmal abgesehen davon führen zwar ein bis zwei europäische Shops die MilSpec Monkey Patch Books, jedoch sind diese meist auf Backorder.
Insofern war ich mehr als erfreut, als ich auf Husar Systems bzw. die Husar Group auf Facebook aufmerksam wurde. Die polnischen Jungs sind eine kleine und junge Gear Manufaktur, die alle möglichen Ausrüstungsgegenstände herstellen. Angefangen von Kleidung, über Plattenträger und Chest Rigs, sind eben auch Patch Books im Programm.
Und das Beste… es gibt die Sachen in PenCott! Ergo… Eine Bestellung meinerseits war sofort unterwegs.

An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass der Kundenservice ausgesprochen gut war. Ich bin ständig am Laufenden gehalten worden und konnte immer wieder Sonderwünsche ansprechen bzw. es wurde mir viel Freiraum bei individuellen Lösungen geboten. Solid Color Velcro oder Camo Velcro, Molle oder kein Molle etc.Die Patch Books:
Die Maße der Patch Books sind wie folgt:
B:30cm x H:25cm x T:8cm
Außen sind Gurtbänder angebracht die als Trageriemen fungieren. Hier wurde mit Mesh Material ein zusätzlicher Tragekomfort erzielt.

Zudem befinden sich noch Loop Velcro Flächen an beiden Seiten, um die Patch Books zu individualisieren.Innen sind insgesamt 6 Loop Velcro Flächen vorhanden, auf denen mehr als nur genug Platz für Patches vorhanden ist. Zwei Seiten sind fix mit den Außenseiten vernäht, die restlichen 4 sind auf 2 abnehmbaren Seiten zu finden. Aufgrund der geschickten Konfiguration dieser Seiten, kann man noch mit zusätzlichen Seiten “aufrüsten” und das Patchbook auf 10+ Loop Velcro Flächen erweitern.


An der Außenseite findet man zudem noch jeweils ein Tag auf dem Herstellungsdatum, Produktnummer und Näher aufgelistet sind:
Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist sehr gut. Alle Nähte sind sauber und gerade. Es wird Original Cordura mit dem PenCott Tarndrucken verwendet und die Reißverschlüsse sind von YKK. Die Schlitten des Reißverschlusses sind zudem mit Paracord ausgestattet.

Im Gegensatz zu den Patchbooks von MilSpec Monkey, die von Tactical Tailor gefertigt werden, findet man hier keine Versteifungen in den Seitenwänden und den Loop Seiten. Hierbei dürften sich die Geschmäcker scheiden, mich persönlich stört es nicht, reduziert es doch einiges an Gewicht und tut der Konstruktion keinen Abbruch.Das Einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre zwei Dinge:
- 10 statt 6 Loop Flächen. Also das noch zwei zusätzliche Loop Seiten dabei sind.
- An der Innenseite wäre es schön, wenn man noch ein Säumband anbringen würde, um die Nähte zu verstecken.

Ansonsten kann man sich wirklich nicht beschweren!Resümee:
Seit einiger Zeit passiert in Polen geartechnisch sehr viel. Die Husar Group ist ein weiteres Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt über den Teich schauen muss, um gutes Gear zu bekommen. Ich persönlich versuche schon seit einiger Zeit vorrangig in Europa einzukaufen, und hier ansässige Firmen zu unterstützen. Insofern unterstütze ich gerne junge Unternehmen wie die Husar Group.Das Patch Book ist eine schöne Art, die eigenen Patches zu versorgen und kann natürlich mit optionalen Accessories auch als Pistolentasche verwendet werden. Man muss also kein Patch Sammler sein, um sich für die Tasche zu interessieren. Es kommt zwar nicht an die Patch Books von MilSpec Monkey/Tactical Tailor heran, aber dennoch findet sich hier eine interessante Alternative dazu - zumal ich mir vorstellen kann, dass die Jungs ständig an Verbesserungen arbeiten.
Für weitere Infos würde ich vorschlagen, dass ihr die Husar Group selbst kontaktiert.
In diesem Sinne Danke für eure Zeit und Geduld! Hier sind noch ein paar Links für euch:
https://www.facebook.com/husarsystem
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Sorry, dass ich das erst jetzt sehe.
Glock 19 + Fatty: Ja, knapp, aber dann passt sonst nichts mehr rein. Einzig das Eck das von der Pistole nicht belegt wird, ist noch frei.
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Das Parierelement ist beim Teddy angenehm groß und stört überraschenderweise gar nicht beim Arbeiten. Beim Boone war das anders. Durch die anderen Proportionen hat hier das Parierelement bei der einen oder anderen Griffart schon gedrückt.
Wie gesagt... ich konnte am Teddy II nichts negatives finden. Ein seltener Fall, bei dem alles am Messer passt.
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Ja, die Russen hatten es mir schon angetan, lange bevor ich Strider und Co kennen gelernt habe. Um Messer wie das Korsar von A&R schleiche ich schon seit Jahren herum. Irgendwann wird mal das Timing passen.
Vielen Dank für deine Bilder. Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, dass Gutes nicht nur aus dem "Westen" kommt.
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Also... ich habe es jetzt 10 Mal probiert und war mit der von Ulrich erklärten Vorgangsweise in 9 von 10 Fällen erfolgreich. Lediglich einmal habe ich die Schiene nicht weit genug in den Schlitten geschoben und deshalb ein fehlerhaftes Schließen verursacht. Betonung auf "Schließen", denn auch in diesem Fall hat der Reißverschluss ineinander gegriffen.
Insofern ist für mich die Reißverschluss Frage geklärt. Es wäre halt schön, wenn die Hersteller soetwas besser kommunizieren würden, damit Firmen und Enduser nicht derart an die Wand rennen und das Gefühl haben mangelhafte Ware zu erhalten.
Danke Ulrich, dass du das aufgeklärt hast.
Was die Shemagh Frage anbelangt. Da ist genug Platz.
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Ich spekuliere mal.... weil was neues rauskommt und sie Produktionskapazitäten freischaufeln müssen. Aber da werde ich auf der IWA mal nachbohren. Wir schulden Rick Hinderer eh noch Schnaps.

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Zumal du dir die Frage stellen solltest, ob du dir das alles überhaupt antun willst bzw. musst.
Habe so einen Riss in meinem Strider SNG (mit Bos Härtung) und seit Jahren kein Problem damit.
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Interessantes Detail zum Reißverschluss! Muss ich dann daheim sofort probieren!
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Restbestände wurden aktualisiert. Der Überschuss der Til Valhal Patches ist jetzt online. Banner und runde Patches gibt es jetzt separat.
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Nicht ganz... es ist eine ganz kleine Schneidfase vorhanden.
Merc
Martin... ein Deutscher mehr oder weniger würde hier nicht mehr auffallen.
Ich stimme dir voll und ganz zu, bis auf einen Punkt. Man braucht das Messer sehr wohl.

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Stimmt! Schulde ich dir noch... Ich glaube, ich hab sogar die Vergleichfotos gemacht und dann komplett darauf vergessen. Der Dezember war sehr intensiv bei mir.
Lötstellen konnte ich keine entdecken. Vielleicht kann da Jenni näher darauf eingehen. Das ist jedenfalls kein Messer bei dem man mal schnell den Griff abnehmen kann um nachzusehen. Das Leder ist schön in sich verklebt und dann aufpoliert. Eine Versiegelung hat es aber nicht wirklich. Durch den Gebrauch ist es leicht aufgerauht.
Merc Was glaubst du, was ich gemacht habe.

JB1964 Joachim... zumindest ein großes Messer muss man besitzen.

@ Jenni Danke, dass du das Messer an mich weitergeleitet hast! Bei mir entwickeln sich gerade konkrete BRK Sonderwünsche, über die ich einmal mit dir reden muss.
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Erstmal Danke für das Review, Chris! Coole Sache, und cooler Rucksack.
Was mich konkret interessieren würde:
Wie beult sich der Rucksack aus, wenn er voll bepackt ist und welche Auswirkungen hat das auf die Rückfläche und die Steckfächer auf der Seite?
Du schreibst, dass man hinten einen Framesheet einschieben kann. Insofern gehe ich einmal davon aus, dass es rückseitig keine Polsterung gibt?
Könntest du bitte ein Foto machen, auf dem du den Rucksack am Rücken trägst? Mich würde interessieren wie hoch er sitzt und wie nah man ihn an den Rücken bringen kann.
Zu der 500D vs. 1000D Debatte: Ich bezweifle, dass jemand von uns hier im Forum bei seinen Aktivitäten 500D Cordura klein kriegt. Im Endeffekt ist es nur eine Frage der Formstabilität und nicht der Strapazierfähigkeit, die viele User zu 1000D greifen lässt. Das schlägt sich jedoch ziemlich im Gewicht nieder. Wenn man also selbiges sparen will bzw. muss, wird man an 500D nicht vorbeikommen. Formstabilität ist in meinen Augen relativ.
Nichtsdestotrotz finde ich den Rucksack gelungen. Die simplen Konfigurationen ziehe ich mittlerweile den überorganisierten Rucksäcken vor. Die ganzen Organizer und Stift-, bzw. Steckfächer werden von mir eigentlich nur selten genutzt. Und wenn man den momentanen Trend am Markt ansieht, geht alles in Richtung "so viel optionen wie möglich".
Soviel von meiner Seite. Würde mir mehr Reviews von dir wünschen.

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Danke Jungs!
Was die Videos anbelangt... die habe ich zumindest bei den Messern immer gerne dazugefügt. Aber mit der neuen Kamera mache ich es umso lieber.
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Vielen Dank, Jungs! Freut mich immer wieder, wenn ein wenig Feedback zu meinen Reviews kommt.
Micha: Stimme dir voll und ganz bei. Wenn man sich einmal auf die Größe eingestellt hat, gehen die feinen Sachen auch überraschend gut. Im Gegensatz zum Boone stört das beidseitige Parierelement beim Teddy II aber weitaus weniger. Die Hunter Variante wäre für mich persönlich optisch keine Option.
Gaston: Danke! Ich habe mir gedacht, dass zu dem Messer Jeansjacke und Stetson einfach besser passen, als Camo.
Die Qualität der Bilder ist dank eines Geschenk meiner Eltern besser geworden. 
Nikolaus: Go West!
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The english version of this review can be found at PineSurvey.com!Ich sage es euch, wie es ist: Schon als ich das Bark River Boone bekam, wäre ich am Liebsten sofort in den Wald gerannt, um Cowboy und Indianer zu spielen. Als ich jedoch das Teddy II aus der Schachtel und in die Hand nahm, kam ich mir vor, als ob ich mit James Bowie und Davy Crockett bei Alamo stehe.
Dies mag ob des letalen Ausgangs dieser historischen Episode vielleicht negativ klingen, viel mehr ist es jedoch ein herzhaftes Zugeständnis an dieses besondere Messer. Ich gehe noch einen Schritt weiter… am liebsten wäre ich Crocodile Dundee zitierend herum gelaufen:
“Das soll ein Messer sein? DAS ist ein Messer!!!”

Und das ist es wirklich. Hier ein paar Grunddaten:Stahl: A2 Werkzeugstahl
Griff: Gepresste Lederscheiben
Gesamtlänge: 34 cm
Klingenlänge: 20,5 cm
Grifflänge: 13,5 cm
Klingenstärke: 6,3 cm
Gewicht: 482gScheide: Leder
Klinge:
Die Klingenform ist ein klassisches Bowie wie es im Buche steht. Der Klingenrücken ist kantig, um einen Feuerstahl verwenden zu können. Etwaiges Jimping wird man vergeblich suchen, dafür findet man beidseitig jedoch schöne Hohlkehlen aka “Blutrillen”, die ein wenig Gewicht von der Klinge nehmen und das Messer optisch aufwerten.

Die Schneide ist von der Spitze bis hin zum Parierelement geschwungen, sprich: an keiner Stelle ist sie geradlinig eben. Dies in Kombination mit dem konvexen Anschliff, macht das Messer trotz der Dicke zu einem sehr schneidfreudigen Messer.Griff:
Ein beidseitiges Parierelement schützt die Hand vor einem versehentlichen Gleiten in die Klinge. Es gibt dem Messer außerdem noch den Charme eines Kampfmessers, obwohl hier wohl eher die Assoziationen zum Wilden Westen auftauchen werden, als die des Krieges im Pazifik.

Diese Version des Teddy II verfügt über einen Griff aus gepressten Lederscheiben. Zusätzlich findet man noch einige klassische Fibereinlagen, die dem Ganzen noch einen traditionellen Charme verleihen.
Das Messer greift sich warm und fest an. Der Griff ist füllig und bietet ausreichend Platz für sehr große Hände.
Der Knauf ist aus Aluminium und weist am Boden die Schraube auf, mit der der Griff verschraubt ist. Das Messer ist verständlicherweise eine Erlkonstruktion, Angst vor einem Versagen selbiger sollte man aber nicht haben. Wer das Messer in die Hand bekommt, wird dies ohne viel Erklärung schnell verstehen.Das Messer:
Grundsätzlich kann man sagen, dass das Messer historische Anleihen an die Messer der Firma “Wade and Butcher” zur Schau trägt. Ich habe dazu schon etwas im Review zum Bark River Boone geschrieben, dem kleinen Bruder des Teddy II. Kurz gesagt: dieser Entwurf in seinen zahlreichen Variationen, war der Ursprung des amerikanischen Kampfmessers das unter anderem die Marines in den Pazifik begleitete.

Dieser Wiedererkennungswert ist auch beim Teddy II deutlich zu sehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Messer keine Erinnerungen in einer beliebigen Person auslöst. Irgendwo hat jeder von uns so eine Messerform schon einmal gesehen und wurde davon in den Bann gezogen.

Die Scheide:Die Scheide ist aus hochwertigem, dicken Leder gefertigt, einfach vernäht und vernietet. Die Sicherungslasche geht wie bei den meisten Scheiden von Bark River über das Parierelement und nicht über den Griff.


Öffnet man die Lasche, kann man sie in einer Aussparung bei der Gürtelschlaufe einklemmen, um ein Anschneiden durch die Klinge zu verhindern.

Die Nieten, die in regelmäßigen Abständen die Naht unterstützen, haben alle ein Loch in der Mitte, womit rein theoretisch ein zusätzliche Anbringungsoption in Form einer Schnur gegeben ist.

In der Praxis:
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, das Messer auch ordentlich in den Wald auszuführen. Der Baum wurde jedoch von jemand anderem gefällt.


Am Gürtel trägt sich das Messer trotz seines Gewichts von fast einem halben Kilo erstaunlich angenehm. Im Grunde verwundert dies nicht. Die Last wird über den Gürtel schön auf der Hüfte verteilt. Erst längere Touren dürften hier eine etwaige Ermüdung zeigen.
Wie dem auch sei, kommen wir zur Praxis.
Mit seiner Größe und Klingenform eignet sich das Messer hervorragend als Haumesser. Ein armdicker, trockener Ast war in kürzester Zeit durchschlagen. Auch Batoning stellte absolut kein Problem dar. Durch die lange Klinge hat man genügend Fläche zum Batoning und der konvexe Anschliff der Klinge erledigt in Kombination mit der Masse des Messers den Rest.
Auch das hackende Kürzen von Stöcken ging problemlos vonstatten. 2,5cm dicke Haselnußstöcke waren mit einen Schlag zu zertrennen. Im Grunde beängstigend!
Die Spitze des Messers ist aufgrund des Anschliffes und der Konstruktion auch sehr robust. Stechen und Bohren in Holz waren kein Problem. Auch Gelenke und Knochen sollten hier also kein Problem darstellen (sollte man ein Tier zerlegen wollen).
Feinere Arbeiten werden dann schon zu seinem Problem, bzw. erfordern eigene Grifftechniken. Manuelles Kürzen von Stöcken geht zwar aufgrund der Schärfe, ist aber bedingt durch die Größe des Messers schon mühsam. Wie man aber im Video sieht, sind Schnitztechniken für Feathersticks kein Problem. Man muss nur seine eigene Technik finden.

Generell is das Messer sehr führig. Aufgrund der langen Klinge ist es kopflastig. Der Balance Punkt liegt beim Beginn der Schneide bzw. am Ricasso. Durch den Knauf und die Größe des Messers, lädt es zu kleineren Spielereien ein.
Letztendlich kann man noch einmal sagen, dass der kantige Rücken des Messers eine Verwendung von Feuerstahl problemlos erlaubt.

All diese Bemerkungen sind am Besten im Video zu sehen, dass ich euch hier noch als Ergänzung zeigen möchte.
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Kommen wir zum Schluss. Meine ehrliche Meinung zu dem Messer? Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben an dem Punkt angelangt, an dem ich jedem und damit meine ich wirklich JEDEM empfehlen muss, dieses Messer zu kaufen.
Warum? Ich kann es euch weder objektiv noch rational erklären. Es tut mir leid, aber es ist so. Das Messer ist einfach auf seine Art und Weise ein Konstrukt, bei dem alles passt. Form, Ausführung, (historischer) Background, Material, Preis/Leistung. Es zauberte außerdem jedem dem ich es in die Hand gedrückt hatte ein Lächeln ins Gesicht.Die Größe ist unvernünftig, aber es dürfte niemals kleiner sein. Über Sinn und Unsinn von großen Messern kann man streiten. Vor allem in Deutschland und zu diesen Zeiten der unsinnigen dt. Gesetzgebung - bin ich froh, dass ich in Österreich lebe! Aber ich schweife ab.
Hacken, Schneiden, Spalten, limitierte feine Schneidarbeiten… you name it.
Man könnte auch soweit gehen und metaphysisch werden, indem man behauptet, das Messer hätte Seele. Und bei Gott, die hat es.
In diesem Sinne lasse ich euch jetzt in der Ruhe, höre auf zu predigen und bedanke mich für eure Zeit und Geduld. Ich hoffe die Bilder und Worte gefallen euch.
Last but not least möchte ich mich ausdrücklich bei hanomag bedanken, der mir das Messer für dieses Review zur Verfügung gestellt hat. Gleichzeitig möchte ich ihn auch verfluchen, dass er mich damit angefixed hat. Schande über dich!
Vielen Dank auch an Jenni von Klingenwelt, die das Messer an mich weitergeleitet hat!
Demnächst folgt noch ein Review zum Canadian Camp II.
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Ich bin gerade dabei, das nächste Review fertig zu stellen. Dank hanomag konnte ich in den letzten Tagen zwei grenzgeniale Bark River Messer im Wald ausführen. Hoffentlich habe ich in den nächsten Tagen genug Zeit um mich hinzusetzen und alles nieder zu schreiben. Bilder und Video sind schon erledigt. Hier ein Bild und das Video:

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Erwartet von mir keine Monologe oä. Ich habe keine Lust meine Stimme auf Band zu hören und ihr sollt ja dann auch alles im Review nachlesen.