Beiträge von LowEndD

    Zu nahe tritts du mir sicher nicht, weil ich grundsätzlich deine Meinung teile und das auch so im Review bzw. den darauf folgenden Kommentare geschrieben habe.


    Als Auszug:


    Zitat

    Generell muss man sagen, dass die Gesamtheit an "taktischen" und "tacticoolen" Rucksäcken nicht mit einem Touren- oder Trekking Rucksack zu vergleichen sind. In der Hinsicht gibt es immer bessere Tragesysteme oder sinnvollere Lösungen. Wenn man bedenkt, was für Rucksacksysteme man für das Geld eines TAD Fast Pack bekommt, oder auch nur für einen anderen Rucksack alá Maxpedition und Co, dürfte sich Otto Normalverbraucher nur an den Kopf greifen. Aber das macht unseren persönlichen Wahnsinn ja aus


    Ich würde aber auch nicht so weit gehen, einen TAD Rucksack mit einem East Pack Rucksack zu vergleichen. Damit schwächst du nur deine Argumentationskette, die du so schön aufgebaut hast. ;)

    Ich habe mehrmals gelesen, dass bei der 3. Gen die Gurtbänder des Beavertails gerissen sind. Von der 5. Gen kenne ich nur die Probleme mit dem Hypalon Stück am Rückenpolster.


    Mein Fast Pack hat bis jetzt alles mitgemacht und mir nie Probleme bereitet. Finde den Beckengurt auch nicht zu weich.


    Kann aber bestätigen, dass es sinnvollere Rucksäcke gibt.


    Um die von dir genannten Schäden müsste sich TAD aber garantiemäßig kümmern.

    Die Qualität mag vielleicht gleichwertig sein, aber es sind nicht dieselben Materialien. Zumal die Schnallen bei den neuen FAST Packs ja Zusatzfunktionen, wie Feststellmechanismen haben. Ich denke, dass diese Art von Kleinigkeiten gemeint wurde.


    Und wie gesagt... Flyye kopiert die 3. Generation des Rucksacks. Das heißt Designunterschiede sind gegeben.


    Zum Preis... hier zeigt sich, wie aufwendig so eine Rucksack Konstruktion im Endeffekt wirklich ist, wenn sogar die Kopierer mit dem Preis raufmüssen.

    Ich muss demnächst eh wieder Camo Bilder machen, weil ich von einem Briten zu einem Multicam/Slocam Vergleich im winter gebeten wurde.


    Derweil kann ich nur folgendes Bild anbieten, dass ich vor einem Jahr hier gepostet habe und am späten Nachmittag aufgenommen wurde, bei trüben Wetter.


    neue Tarnmuster



    Was Regen anbelangt... Mit dem habe ich derzeit nicht viel glück. Sonst gäbe es schon längst ein weitere Update zum UF PRO SmallPac Regenanzug, der eh in 'Greenzone wäre. Insofern kommt da eh noch etwas in der Richtung.

    Es gibt so viele neue und gute Sachen. Tasmanian Tiger bringt ständig interessante Sachen heraus. Mystery Ranch ist auch ein heißer Tipp und gerade was die kleineren Rucksäcke mit geradezu lächerlich vielen Features anbelangt, ist auch Direct Action recht interessant. Wobei ich letztere immer noch hinter TT, MR und TAD einordne.

    Das Original Fast Pack ist auch aus 1000er Cordura. Außerdem sind die Packriehmen, die das Beavertail halten, besser angeordnet.


    Das Flyye Pack ist defacto die Kopie der 3. Generation des Fast Pack, inklusiver aller Schwächen. Vor allem in Bezug auf die Außentaschen. Das derzeit erhältliche TAD Fast Pack ist die 5. Generation. Wobei ich nicht weiß, ob es die neue Firmenleitung mit einer weiteren Generation das Konzept verschlimmbessert hat, wie den Litespeed Rucksack.

    Ich habe hier einmal meine Erfahrungen zum Fast Pack in einem längeren Bericht ausformuliert:


    REVIEW: TAD Gear Fast Pack EDC - Langzeiterfahrungen


    Wie bei allen Dingen im Leben hat der Rucksack seine Vor- und seine Nachteile. Ich denke, die Vorteile überwiegen und der Rucksack gehört sicher zu den besten am Markt, wobei mittlerweile immer bessere Alternativen zu uns nach Europa dringen, aber auch von hier ansässigen Firmen herausgebracht werden.


    Nachdem ich schon einmal die Schultergurte der 5.11 Serie "ertragen" durfte, kann ich dir sagen, dass Welten zwischen den Tragesystemen liegen, aber schau dir einmal meinen Bericht an und ich antworte gern auf konkrete Fragen.


    Zum Preis... is ne endlos Diskussion. Macht in meinen Augen keinen Sinn.

    Ich werde mal gleich den Titel umändern, damit man gleich weiß, was hier gesucht wird und wir nicht noch einen xten Shot Show thread haben.


    Grundsätzlich habe ich noch nicht viel von Strider und der diesjährigen Shot gesehen. Es gibt aber schon seit einiger Zeit eine Microtech Strider Kooperation, die ein Automatic beinhaltet. Vielleicht meinst du das.

    The english version of this review can be found at Pine Survey.


    Das folgende Review stammt von Eliran Feildboy, seines Zeichens Gründer und Chef von Project Gecko. Zusammen mit unserem FP Tactical Trim wird es zum Start der PenCott Produktpalette von Tasmanian Tiger einen genauen Blick auf eines der Flaggschiffprodukte geben, aus einer sehr speziellen Perspektive. Ich poste das hier aus dem Grund, dass ich nicht will, dass euch soetwas entgeht und weil ich für die Übersetzung verantwortlich bin. Insofern, viel Spaß beim Lesen!


    Inhalt und Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Project Gecko.
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    Tasmanian Tiger Mission Bag - Part one




    Vorwort
    Wenn es eine Art von Ausrüstung gibt, die ich als „herausfordernd“ beziechnen würde, wenn es um Reviews geht, dann sind es Rucksäcke. Einen Rucksack auszusuchen ist wie das Auswählen eines Laufschuhs. Er MUSS bequem sein und vom ersten Moment an atmen. Ich bin ein großer Fan von Rucksäcken... in allen Größen und Formen.


    In diesem Review werde ich deshalb eine Evaluierung des Tasmanian Tiger Mission Bag vornehmen, einem 37l Rucksack.


    Die Auswahl des richtigen Rucksacks für eine Mission oder andere Aktivität, hängt zuallererst von der Art der Aktivität und auch von der Mission selbst ab. Nachdem die meisten Rucksäcke ein Volumen von 25-100l haben, ist es wichtig zu verstehen, was man von einem Rucksack erwartet und wie er in das eigenen Nutzungsverhalten passt. Man kann sich auch die Frage stellen: „Wie erhöht ein Rucksack meine Effizienz und Effektivität im Feld?“


    Aber Moment... Was macht einen Rucksack zu einem guten Rucksack?


    Die wichtigsten Faktoren:




    1. Haltbarkeit
    Als erster und wichtigster - Haltbarkeit. Ein gerissener Schultergurt oder ein gebrochener Reißverschluss nach 72 Stunden nerven. Aber es nervt nicht nur, es beinhaltet auch die gefährliche Möglichkeit Ausrüstung zu verlieren und Spuren im Feld zu hinterlassen. Vor allem letzterer Aspekt darf einem professionellen Nutzer nicht passieren, vor allem während einer SR, von operationalen Aspekten einmal abgesehen, wird das Fach unbenützbar.



    2. Tragekomfort & -system:
    Dieser Aspekt ist genauso wichtig wie die richtige Stiefelgröße zu wählen. Einen Rucksack ohne gute Rückenunterstützung oder Ventilation zu wählen ist geradezu eine Sünde (Träger von BodyArmor einmal abgesehen). Ein ordentliches System sorgt nämlich nicht nur für ein komfortables Tragegefühl bei schweren Lasten, sichert auch nachhaltig die eigene Gesundheit des Rückens! Ja, es ist leider so. Wenn man mit einem Rucksack, der nicht dementsprechend den Rücken unterstützt, auf eine Mission geht, wird man sehr schnell Schmerzen im Genick, den Schultern sowie den unteren Rückenbereich bekommen. Diese Schmerzen reduzieren dann in weiterer Folge die eigene Leistungsfähigkeit und Konzentration.


    3. Kapazität vs Effizienz
    Es braucht nur zwei Hände um einen Rucksack zu machen. Es braucht aber zwei Hände, die dementsprechende Denkart und Weisheit um einen effizienten Rucksack zu produzieren. Nach diesem Statement ist es also wichtig zu prüfen, ob der eigene Rucksack tatsächlich effizient ist. Man muss sich die simplen Fragen stellen: „Macht die Aufteilung der Fächer Sinn?“ oder „Wie kann ich den Rucksack benutzen ohne einfach nur Material hineinzuwerfen.“ Und so weiter, und so fort.


    Nachdem wir diese drei äußerst wichtigen Aspekte verstanden haben - nennen wir sie Schlüsselfaktoren - können wir uns voll und ganz dem Tasmanian Tiger Mission Bag widmen und nachsehen, ob und warum dieser Rucksack einen Vorteil gegenüber anderen Produkten hat.



    Qualität, Verarbeitung und Gedanken




    In dieses Produkt wurden viele Gedanken und auch Erfahrung investiert. Ich habe die mittlerweile 8. Generation des Mission Bag, was bedeutet dass über die Jahre einiges verbessert und verändert wurde. The Herstellungsqualität ist mehr als nur ausgezeichnet - es grenzt an Kunst. Nach nur 10 Minuten in denen ich alle Features inspiziert und Material in und aus dem Rucksack gepackt habe, konnte ich bestätigen, dass hier jemand viel Zeit und außerordentliche Energie in die Entwicklung gesteckt hat.




    Griffe


    Eines der tollen Features, dass ich in meiner persönlichen Militärlaufbahn vermisst habe, sind diese Griffe. Das Mission Bag hat vier davon. Der Hauptgriff an der Oberseite, der mit einem weichen, PVC artigen Material [Hypalon] ummantelt ist, wirkt wie einer dieser zwanglosen Griffe, die in jedem modernen Design zu finden sind. Zwei andere sind eher unüblicher und Links sowie Rechts am unteren Ende des Rucksacks angebracht (kurz hinter dem Beckengurt).






    Der vierte Griff ist innerhalb des Bodenfaches angebracht, das genau im Zentrum der Rucksack Basis ist auch für die Verwahrung des Regenschutzes verwendet wird.






    Der Nutzen des Hauptgriffes dürfte ziemlich klar sein, also konzentrieren wir uns auf die drei anderen.


    Diese erlauben nämlichein angenehmes Benutzen des Rucksacks. Die Griffe, angebracht an den unteren Seiten, erlauben einen einfachen Zugriff in engen Umfeldern, in denen jeder Zentimeter zählt. Ich meine damit Fahrzeuge, Hubschrauber und APCs. Statt nur irgendeinen unidentifizierbaren Teil des Rucksacks zu halten, hat man hier einen festen Griff.


    Eine Kombination der Griffe auf der Ober- und Unterseite, ist auch sehr effizient, wenn man Hilfe von einem Freund braucht, den Rucksack zwischen zwei Fahrzeugen oder über kurze Distanzen zu tragen.




    Zugang




    Das TT Mission Bag hat ein großartiges Design, das einen simplen und gleichzeitig unglaublichen Zugang zu den Fächern bietet.


    Während bei den meisten traditionellen taktischen Rucksäcken (Ich beziehe mich auf die 25 - 45l Typen) der externe Zugriff so ziemlich dergleiche ist, zeigt sich im Inneren oft, wo die wahre Kreativität und Perfektion liegt. Anders als bei den herkömmlichen Rucksäcken wirkt es so, also ob TT wirklich Zeit damit verbracht hat nachzudenken, wie man das Maximum des verfügbaren Platzes im Mission Bag verwendet und wie man diesen so verteilt, dass er einen freien Zugang garantiert und gleichzeitig wenig einschränkt - was uns zum nächsten Punkt bringt.





    Die kommenden Produkte Tasmanian Tigers aus PenCott Material:




    Ende Teil 1

    Wieder mal ein kleiner Vorgeschmack auf ein kommendes Review:





    Als ich das Teddy II für mein Review zur Verfügung gestellt bekam, war auch noch ein Bark River Canadian Camp II dabei. :) Werde versuchen, bei Gelegenheit ein paar Worte dazu zu schreiben.


    Hier schon einmal das Video:


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    Schon klar, dass bei Gerd der Preisrahmen ein bisschen anders aussieht, aber ich habe ja gesagt "ohne KlimBim". Es muss ja nicht aus Damast mit Nightmare Grind sein. Aber das klärt sich am besten mit einer Mail an Gerd.