Danke Jungs, freut mich, dass ihr damit etwas anfangen könnt!
Hin und wieder muss man die Messer Dominanz brechen. ![]()
Danke Jungs, freut mich, dass ihr damit etwas anfangen könnt!
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The english version of this review can be found at Pine Survey.com
Wenn ich bzw. Pine Survey für etwas berüchtigt bin/ist im enormen Spektrum der Review Blogs, dann sind es Camouflage Reviews. Diese Berichte zählen nach wie vor zu denen mit der höchsten Klick Zahl und wenn ich einmal per PN oder e-Mail etwas gefragt werde, dann hat es zu 75% immer mit Camouflage zu tun.
Mit dem im Hinterkopf, möchte ich einmal mehr einen kleinen Beitrag zur Liste der Camo Tests hinzufügen. Das slowenische Muster SloCam habe ich euch ja bereits in 1-2 Reviews vorgestellt. Selbige wurden jedoch immer nur mit Tüchern ausgeführt, was ja ganz nett ist, um einen ersten Eindruck zu erlangen, jedoch auch nur die halbe Geschichte erzählt.
Nachdem ich mit meinen Freunden bei UF PRO geredet hatte, waren diese so freundlich, mich mit einem Set SloCam Gewand auszustatten. Damit bin ich nun in der Lage, mehr Fotos für euch zu produzieren, um euch einen besseren Eindruck zu vermitteln, wie das Muster tatsächlich draußen am Mann aussieht. Dieser Beitrag heute, wird nur ein kleiner Teil in einer Serie von Reviews sein, die ich euch nun bieten kann.
Lasst mich euch jedoch einige Links geben, bevor wir starten:
Für das Review über die Geschichte des Musters und die Gedanken dahinter, schaut hierher .
Für einen Vergleich mit anderen Mustern während des Winters, klickt hier .
SloCam - Teil II
Lasst mich als erstes bemerken, dass ich die Bilder nicht auf irgendeine spezielle Art bearbeitet habe, bis auf die folgenden Aspekte
Ich habe nicht das Bedürfnis ein bestimmtes Muster zu bashen oder Lobbying für ein anderes zu betreiben, insofern könnt ihr meinen Ausführungen vertrauen, soweit dies menschlich möglich ist.
Wie immer gilt: Ich stelle keinen wissenschaftlichen Anspruch mit diesem Review.
Fangen wir an:
Als erstes möchte ich euch das Muster in einer Entfernung von circa 10m zeigen, aufrecht stehend inmitten eines klassischen, europäischen Mischwald, mit hohem Laubdach und einigen wenigen Büschen und Sträuchern sowie kleinen Bäumen am Boden.

Wie ihr sehen könnt, ist die Farbpalette des SloCam Musters grün dominant und passt sich der Umgebung somit recht gut an. Die Macro und Midi Elemente mit ihrem kontrastreichen Muster brechen zudem, die Silhouette gleichzeitig sehr gut auf.

Wenn man ein wenig mit dem Objektiv heran zoomed sieht man, was ich meine. Obwohl es dunkler gefärbt ist als andere Tarnmuster wie PenCott Greenzone, mischt es sich immer noch sehr gut in sein Umfeld. Hier bei dieser Nahaufnahme hat man außerdem einen besseren Blick auf die kontrastreichen Midi Elemente, die dann ab einer größeren Entfernung zu arbeiten beginnen.

Als nächstes starte ich mit dem heran gezoomten Bild. Kniend hinter ein paar kleinen Bäumen, mit dem Gesicht nach unten, um meine Haut nicht herausscheinen zu lassen, sieht man sehr schön, wie SloCam damit beginnt sich dem Umfeld anzupassen.

Diesselbe Situation aus einem weiter entfernten Winkel. Die Midi und Macro Elemente beginnen zu funktionieren, gemeinsam mit der speziellen Farbpalette des SloCam Musters. Ich denke das Bild spricht für sich selbst, weshalb ich gleich zum Nächsten übergehe.

Die nächste Situation, wieder heran gezoomed zu Beginn. Ich befinde mich nun liegend in einer Entfernung von circa 20m neben einem Baum auf Waldboden ohne Deckung und mit dem Gesicht nach unten. Abermals brechen die Midi und Macro Elemente die Silhouette auf, während die Farbpalette des Tarnmusters den Rest erledigt.

Ohne Zoom realisiert man nun, das alles Sinn macht. Wenn man nicht wissen würde, dass jemand im Zentrum des Bildes liegen würde, wäre man auf ersten Blick auch nicht dazu in der Lage mich als Person zu lokalisieren. Wenn man natürlich weiß, wonach man suchen muss, hat man eine reele Chance.
Jedoch könnte ich hier genauso ein Baumstamm sein, an dem etwas angelehnt wurde, weshalb ich der Meinung bin, dass Farbpalette und Muster ziemlich effektiv arbeiten.
Resümee
In diesem kleinen Beitrag wollte ich euch einen besseren Eindruck des SloCam Musters, getragen am Mann, geben. Bis jetzt hatte ich leider nicht die Möglichkeit euch dieses spezielle Muster derartig zu zeigen. Bevor der ganze Tarnmuster Wahnsinn der letzten Jahre begonnen hatte, war SloCam mein persönlicher Favorit bis ich PenCott Greenzone entdeckt habe.
Es ist nicht nötig, zu erwähnen, dass PC GZ eine Stufe effektiver im Feld ist, jedoch muss man sich vor Augen führen, dass SloCam als “Universalmuster” konzipiert wurde, während PC GZ gezielt für gemäßigte Klimazonen entwickelt wurde.
Wie bereits erwähnt, könnt ihr euch auf mehr Reviews wie diesem freuen, da ich nun die Mittel dazu habe. Als nächstes steht ein Vergleich mit PenCott Greenzone und Multicam an - ich habe die Bilder zum selben Zeitpunkt wie diese hier aufgenomen, also werden sie euch bekannt vorkommen.
Außerdem wird es zukünftig mehr “Episoden” wie diese hier geben; im Herbst und im Winter, also bleibt dran.
Vielen Dank an dieser Stelle für eure Zeit und vielen Dank an UF PRO, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, mehr zu machen.
Gewand: UF PRO SloCam Combat Hosen und Striker XT Jacke
PS.: Für die Kritiker und Selbstsicheren unter euch: Ich hatte mehr SloCam zur Verfügung… auf manchen Bildern bin nicht nur ich zu sehen. Oder auch nicht… ?
Ich habe keine Erfahrung damit, habe das Chestrig aber auch schon seit einiger Zeit aus demselben Grund des "Haben Wollens" und weniger der tatsächlichen Notwendigkeit im Auge. Möchte an dieser Stelle nur den Rat geben, https://www.varusteleka.com/en/ im Auge zu behalten. Die haben das Chestrig in regelmäßigen Abständen für die Hälfte des von dir genannten Preises im Sortiment.
Derzeit leider nicht, aber es scheint ja keine Eile zu haben, oder?
Gutes Auge! Ja das ist so richtig und wird von mir im dritten Teil thematisiert werden, neben ein paar anderen Sachen.
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Es ist eine Zeit lang her, dass ich ein Review geschrieben habe und noch länger, dass ich einen Rucksack in Augenschein genommen habe. Dieses Mal wird es sogar länger dauern ins Detail zu gehen, einfach aus dem Grund dass es so viel zu erwähnen gibt.
Als Tasmanian Tiger mir die Operator und die Tac Pouch 8 geschickt hat, wurde mir auch ein Bug Out Pack mitgeliefert, welches relativ neu im Programm ist. Selbiges ist eine interessante Kombination aus taktischem Rucksack und dem Tragesystem eines Trekking/Alpin Rucksacks.
Um euch einen vollständigen Eindruck über den Rucksack bieten zu können, werde ich das Review in mehrere Teile gliedern. Der erste wird sich mit einem Überblick des Rucksacks befassen und all seinen Features. In einem zweiten Review werde ich mir speziell das Tragesystem ansehen, bevor ich dann in einem weiteren, dritten Review meine bescheidene Meinung über das Bug Out Pack äußern werde, die ich mir in den letzten Monaten bilden konnte.

Starten wir mit ein paar trockenen Fakten:
Specs:
Überblick
Das “Bug Out Bag/Pack” Konzept sollte jeden von euch bekannt sein, weshalb ich darauf nicht weiter eingehen werde. Tasmanian Tiger hat sich entschlossen diesen Rucksack so zu nennen, um damit den alten militärischen Evakuierungs-, Medizin- als auch Survival Rucksäcken Tribut zu zollen.
Er verfügt über ein Hauptfach mit sehr spezifischen Organisationsmöglichkeiten, wie auch über zwei aufgesetzte Taschen an der Front. Dank ausführlicher MOLLE Ausstattung, kann man noch zahlreiche Zusatztaschen sowie Ausrüstung außerhalb des Rucksacks anbringen.
Außerdem verfügt der Rucksack über eines der neuesten Tragesysteme von Tasmanian Tiger, welches darauf abzielt, dem Benutzer maximale Luftzirkulaton im Rückenbereich bei gleichzeitiger und hervoragender Lastenverteilung zu bieten.
Gehen wir also ins Detail….
Das Äußere
An der Vorderseite des Rucksacks wurden zwei große Taschen aufgesetzt. Beide sind mit MOLLE Schlaufen ausgestattet. Die obere Tasche verfügt über 7 Kanäle und 3 Reihen MOLLE, wobei die unterste Reihe den äußerst rechten und linken Kanal aufgrund der leicht ovalen Form der Tasche verliert. Dasselbe passiert bei der unteren Tasche, welche ebenfalls über 7 Kanäle verfügt, jedoch 5 statt 3 Reihen an MOLLE Schlaufen bietet. Hier verliert die oberste Reihe die beiden äußeren Kanäle.

Es gibt weiters eine kleine Velcro Fläche auf der jeweils obersten Schlaufenreihe der Taschen, um Namens- und Gruppenschilder zu plazieren.
Beide Taschen lassen sich bis zu 75% öffnen und geben ausreichend Raum, um hineinzugreifen. Ich werde noch genauer auf die Taschen eingehen.

An der linken und rechten Seite des Rucksacks findet man noch mehr MOLLE Schlaufen: 4 Kanäle durch 7 Reihen, geben dem Benutzer genügend Möglichkeiten verschiedene Zusatztaschen oder Ausrüstung an den Seiten anzubringen.

Der Boden des Rucksacks verfügt über zwei Reihen Gurtband, mit 6 Kanälen. Mit optionalen Shockcord kann man hier beispielsweise Tarps, Jacken und ähnliches Material anbringen.

Zuoberst findet man einen großen Tragegriff, welcher mit rutschfesten Hypalon ausgestattet wurde.

Man findet drei Öffnungen an der Oberseite des Rucksacks: Links und rechts des Tragegriffs befinden sich mit Hypalon verstärkte Durchlässe für Antennen und Kabel. Hinter dem Tragegriff, zum Rücken hin, befindet sich zudem noch die Öffnung für den Trinkschlauch einer Wasserblase.
Der Rucksack verfügt über vier Kompressionsriemen an der Außenseite: Zwei an der Oberseite und zwei in der Mitte des Rucksacks, zwischen den beiden aufgesetzten Taschen.


Am Rücken findet man das “X Vent-Zero Plus SYSTEM” von Tasmanian Tiger. Selbiges werde ich mir im zweiten Teil des Reviews genauer ansehen.

Das Hauptfach:
Das “Bug Out Pack” ist ein vollständiges Clamshell design, was bedeutet, dass sich der Rucksack bis zum Boden hin öffnen lässt. Das Innere bietet verschiedene Optionen die Ausrüstung zu organisieren.


An der Rückseite des Inneren findet man ein rießiges komprimierbares Fach, bestückt mir MOLLE Schlaufen. Dieses Fach bietet genügend Raum für bis zu zwei Wasserblasen oder ein Funksystem. Diese Ausrüstungsgegenstände können mittels vier Kompressionsriemen mühelos an den Framesheet des Rückenteils angebracht werden. Dieses Fach verfügt sogar über eine große Lasche, damit alles im Inneren bleibt.
Über dem Fach befinden sich verschiedene Möglichkeiten Ausrüstung in den Rucksack zu hängen. So findet man zunächst jeweils einen D-Ring an den oberen beiden Ecken, aber auch eine kleine Schlaufe aus einer strapazierfähigen Schnur sowie ein Velcroband für eine Trinkblase.


Die MOLLE Schlaufen auf dem Fach bestehen aus 5 Reihen und 7 Kanälen. Beide Seiten des Innenfachs verfügen über dasselbe Setup von zwei Taschen und Gurtband: So findet man zwei zwei Taschen übereinander sowie elastisches Band aus einer Reihe und 4 Kanälen. Die Taschen sind aus einem leichten und dünnen Nylon Material, um Gewicht zu sparen und voll komprimierbar zu sein, falls man sie nicht benötigt.


Die Inneseite der Front verfügt zudem noch über ein kleines Steckfach, das mit einem Reißverschluss geschlossen werden kann. Selbiges ist zuoberst angebracht, so dass man leichten Zugriff hat, wenn man den Rucksack oben öffnet.
Außentaschen
Wie zuvor erwähnt, sind zwei große Außentaschen an der Front aufgesetzt, die beide unterschiedliche Organisationsmöglichkeiten im Inneren aufweisen.
Obere Tasche
Die Taschen sind beinahe ein vollständiges Clamshell Design und öffnen sich zu 75%. Die obere Tasche ist mit einem Meshfach an der Vorderseite ausgestattet, welches sich mit einem Reißverschluss schließen lässt. Dieses ist ideal für Ausrüstungsgegenstände die schnell identifiziert werden müssen, wie zum Beispiel medizinische Materialen und dergleichen.

Die Rückseite verfügt über zwei Reihen an elastischem Band, das 7 Kanäle bildet. Diese sind knapp <4cm breit und eignen sich für Knicklichter, Taschenlampen etc. Man findet hier auch zwei D-Ringe an den oberen Ecken der Tasche sowie einen Karabiner für Schlüssel.
Untere Tasche
Die untere Tasche verfügt über das gleiche Meschfach an der Vorderseite wie die obere Tasche. Zum Unterschied findet man hier jedoch ein unterschiedlices Setup auf der Rückseite vor - nämlich zwei kleine Taschen, die mit einer Lasche verschlossen werden können und dasselbe Design wie die Taschen im Hauptfach haben. Sie sind also aus demselben leichten Nylon und komprimierbar. Weiters sind sie unterschiedlich dimensioniert und geben somit die Möglichkeit GPS, Handy oder kleine Otter oder Peli Cases zu versorgen.

Außerdem findet man hier noch zwei Reihen mit zwei Kanälen elastischer Schlaufen vor. Diese sind mittel dimensioniert, sodass sie größere Gegenstände wie Multitools oder Taschenlampen aufnehmen können.
Ende Teil 1
Damit endet mein erster Teil dieser Review Reihe. Im nächsten Abschnitt werde ich einen detailierten Blick auf das Tragesystem und den Rückenteil des Rucksacks werfen. Also stay tuned und vielen Dank für eure Geduld!
Next time...

Respekt, Sacha! Da hast du dir wirklich etwas schönes von Roman zaubern lassen. Das Messer spricht tief in mir etwas an, dass ich nicht einmal klar verbalisieren kann. Roman, irgendwann, wenn in meinem Kopf einmal Klarheit darüber herrscht was ich mir vorstelle, werde ich mich wohl oder übel bei dir melden müssen - wenn ich darf.
Und zuguterlletzt wird noch mein TFDE15 Video verlinkt... WTF
Das schalte ich jetzt privat.
Nachdem ich mittlerweile nicht nur viel im Anzug unterwegs bin sondern auch dementsprechend viele Security Checks durchlaufen muss, bin ich mittlerweile bei einem Victorinox Alox hängen geblieben.
Verwende ich interessanterweise auch viel öfter als jedes meiner anderen Messer.
Schreibt die Jungs auf Facebook an. Läuft alles über persönliche Kommunikation.
Facebook Verweigerer sollen sich bei mir melden. Dann gebe ich Ihnen die Email von Markus.
Also:
Größe Large:
Unter den Achseln von Ärmelnaht zu Ärmelnaht 62cm (für den Umfang einfach mal zwei).
Bei den Schultern sind es 61cm.
Bin derzeit bei 72kg auf 180cm und eher schmal unterwegs.
Danke Sacha,
Polen hat einiges zu bieten. Hin und wieder muss man aber ein wenig Geduld haben. Spannende Ideen und Umsetzungen findet man aber auf jeden Fall.
Ich mache hier mal dicht, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben. Falls es etwas substanzielles zum Messer zu diskutieren gibt, kann man ja jederzeit wieder aufmachen.
Auf jeden Fall! ![]()
Herrschaften, bitte beruhigt euch. Ich denke mittlerweile hat jeder verstanden, dass mit dem Terminus TFDE in erster Linie, aber nicht ausschließlich die offiziellen Jahresmesser des Tacticalforums gemeint sind bzw. waren. Die Definition dieser 4 Buchstaben mag Bernd wohl damals im Zuge des legendären TFDE10 so geprägt haben, aber ich denke er ist der Letzte, der sich einer Evolution dieses Begriffs entgegenstellen würde. Insofern ist es erst einmal egal, ob ein TFDE ein Fixed oder ein Folder ist.
Zum hier diskutierten Modell: Dass "TFDE" darauf steht, hat sich nun einfach so ergeben, sei es (un)gewollt, aus Versehen oder einfach der Meinung das TF Messer so deklariert werden. Es wertet dieses Modell deswegen genauso wenig auf, wie es die Jahresmesser des Forums abwertet. Das passiert nicht aufgrund von vier Buchstaben, sondern aufgrund von Diskussionen wie dieser hier. Es wird hier viel zu viel Wert auf ein Wort gelegt als auf das endgültige Produkt und dem Arbeitsaufwand, der dahinter steckt.
Bitte hängt euch nicht an Namen auf, sondern schätzt den Enthusiasmus und die Energie, die Mitglieder bereit sind hier in das Forum zu investieren. Das sind letztlich die wirklich wichtigen Aspekte des Forums. Nicht irgendwelche Befindlichkeiten und Erwartungshaltungen, die man sich als einzelnes Individuum eigenständig aufgebaut hat.
Und btw... die Verwendung des Terminus TFDE impliziert auch nicht, dass das Messer gezwungenermaßen von Extrema Ratio kommen muss. Aber das klärt sich in der Zukunft eventuell von selbst auf.
Verwendungen
Wie bereits erwähnt ist die Tasche als Admin Pouch an Westen bzw. als Bauchtasche gedacht. Dementsprechend habe ich einige Bilder gemacht um euch mittels gepackter Tasche einen Eindruck zu Größenverhältnissen zu geben. Wie immer ist die Bestückung repräsentativ zu sehen und jedem Nutzer anhand seines Backgrounds selbst überlassen.

In der Fronttasche findet sich genügend Raum für Einweghandschuhe (Erste Hilfe oder Personenkontrolle), sowie für Visiten und ID Karten. Das Hauptfach bietet Raum für Taschenlampe, Multitool, Stifte, wie auch Notizbücher.




Meiner Meinung nach könnte Husar Group auf die zwei großen elastischen Bänder auf der Rückseite des Innenfachs verzichten. In Kombination mit dem dünnen Stoff sind diese einfach zu labbrig.
Resümee
Ich habe die Admin Pouch nun mehrere Wochen in Verwendung und muss sagen, dass es bis jetzt die von mir am meisten verwendete MOLLE Tasche ist. Dank des flachen Profils verwende ich sie an Rucksäcken, an denen ich normalerweise keine MOLLE Taschen anbringe, da sie sonst zu klobig werden.
Dasselbe flache Profil macht die Tache als Bauchtasche ideal, vor allem wenn man unauffällig sein will. Unter einem weiten Shirt verschwindet die Tasche und bietet zusätzlichen Stauraum, abseits der Hosentaschen. Mehrmals habe ich sie in Kombination mit meinen Boardshorts und einem T-Shirt verwendet, wenn ich zum See gegangen bin und nur mein Handy und Schlüssel benötigt habe.

In dieser Hinsicht findet man in diesem Modell eine multifunktionale Tasche. Dies wird von Firmen oft so angepriesen, aber tatsächlich selten erreicht.
Die Verarbeitung der Husar Group überzeugt und bis jetzt hatte ich nur gute Erfahrungen mit den Jungs. Sollte etwas nicht auf Lager sein, muss man sich eventuell auf längere Wartezeiten einstellen, nachdem es sich hier nicht um eine große Firma wie Tasmanian Tiger oder Tactical Tailor und dergleichen handelt. Für weitere Informationen würde ich euch direkt an die Jungs verweisen.
https://www.facebook.com/husarsystem
Vielen Dank fürs Lesen und vielen Dank an die Husar Group, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, euch dieses Review zu bieten.
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Dies ist nicht das erste Mal, dass ich über ein Produkt der Husar Group schreibe, nachdem ich bereits die Möglichekeit hatte, euch in diesem Review die polnische Firma vorzustellen.
Die Jungs waren so gütig und haben mir einen der Prototypen ihrer neuen Admin Pouch bzw Hüfttasche zukommen lassen. Selbiger hat mich in den letzten Wochen immer wieder begleitet.

Primär konzipiert als Admin Tasche für militärische Applikationen an Plattenträgern und ähnlichen Westen mit einer MOLLE Fläche, kann man die Pouch auch als Bauchtasche verwenden, indem man den abnehmbaren Gurt benutzt. Starten wir jedoch als erstes mit einem Blick auf die Daten und Materialien, bevor ich mehr ins Detail gehe.
Materialen
Dimensionen:

Vorderseite
Beginnend mit der Vorderseite fällt einem zunächst die Klettflausch Fläche auf, die an einem faltbaren Steckfach aufgenäht wurde, welches mittels zweier Klettflächen zu schließen ist. Eine Hypalon Lasche wurde praktischerweise in der Mitte platziert, um das Fach problemlos öffnen zu können. Man findet hier das Logo der Husar Group aufgelasert, ein Detail das meiner Meinung nach sehr ansprechend wirkt.

Das Steckfach kann an der Öffnung ca 2,5cm weit geöffnet werden, es wird jedoch nach unten hin immer schmaler aufgrund der Anbringungsweise. Dies bietet zwar einen praktischen und geräumigen Zugriff von oben, jedoch nur Platz für dünnere Gegenstände. Mehr dazu später.

An der rechten und linken Seite findet man zudem noch jeweils zwei elastische Schlaufen, die es dem Nutzer ermöglichen Stifte, Glasbrecher, Kubotans, Knicklichter oder einfach nur Sonnenbrillen zu transportieren.

Hauptfach
Die Tasche lässt sich vollständig öffnen, da es sich um ein Clamshell Design handelt und somit vollständigen Zugang zum Innenraum gewährt. Der Zweiwege Reißverschluss von YKK geht um die Tasche herum bis zur Unterseite. Die Schlitten des Zippers sind mit 550 Paracord ausgestattet und bieten dadurch einen besseren Zugriff, aber auch eine Geräuschreduzierung, der sonst klappernden Reißverschlüsse.

Die zur Front hin gerichtete Seite der Innentasche verfügt über drei vertikale Reihen aus elastischem Band, welches so abgenäht ist, dass unterschiedlich dimensionierte Schlaufen entstehen. Die linke und rechte Reihe haben jeweils drei ca 4cm große Schlaufen, während die mittlere Reihe eine 1,25cm, eine 6cm und eine 2,5cm große Schlaufe bietet. Dies ermöglich die Anbringung verschieden dimensionierter Gegenstände im Inneren.

Die Rückseite des Innenfaches verfügt über ein Steckfach, welches über die gesamte Länge verläuft. Das Material, mit dem dieses Fach ermöglicht wurde, ist ein dünner oranger Stoff, der eine bessere Sichtbarkeit in dunklen Situationen ermöglichen soll. Auf diesem Stoff ist ein horizontales Band aus elastischen Material aufgenäht, das mittig geteilt ist und somit zwei ca. 9cm große Schlaufen bildet.

Am Boden des Hauptfachs findet man ein Ablaufloch sowie ein Band Klettflausch. Letzteres kann dazu verwendet werden Accessoires wir Divider, oder Steckfächer für Karten und Objektiv Filter zu befestigen, die in weiterer Folge von der Husar Group angeboten werden sollen.
Die Unterseite
Auf der Unterseite befinden sich vier Schlaufen, um ein Shockcord zu halten, welches durch einen Cordlock fixiert wird. Auf diese Art und Weise kann man zusätzlich Gegenstände anbringen, zu denen man schnellen Zugriff benötigt oder einfach nur schnell fixieren will, wie Handschuhe, Halstücher etc.

Befestigungsmöglichkeiten
Ich bin bis jetzt noch nicht auf die Rückseite der Tasche eingegangen, da ich darüber in Zusammenhang mit den diversen Befestigungsmöglichkeiten reden wollte.

Die Rückseite bietet kein traditionelle MOLLE System sondern zwei Hypalon Kanäle, die kompatibel mit standard MOLLE Plattformen sind. Mittels zweier Gurtbänder kann man die zwei Reihen am Hypalon verwenden, um die Tasche zu befestigen.

Die Enden der Gurtbänder sind einerseits verstärkt und andererseits als Widerhaken zurückgenäht. Die unteren Hypalon Kanäle verfügen über zwei Lagen des hochgradig rutschfesten Materials und in Kombination mit dem Widerhaken des Bandes erhält man eine extrem sichere Fixierung wie ansonsten durch einen Druckknopf.

Aufgrund der Dimensionen der Tasche können jedoch die MOLLE Kanäle nicht vollständig an die gegenüberliegende MOLLE Fläche auf Rucksäcken und Westen angebracht werden. Die untere Reihe bleibt somit lose und der Unterteil der Tasche beweglich. Der einzige Weg dies zu umgehen wäre ein längeres Gurtband zum Anbringen der Tasche, jedoch würde dies die Fixiermethode mit dem Hypalon und dem Widerhaken nihilieren. Insofern ist die vorhandene Art und Weise auch die Zweckmäßigste, ohne massive Customisierungen.

Die MOLLE Kompatibilität ermöglicht eine Verwendung der Tasche auf jedem Plattenträger, Westen oder Rucksäcken, die über genügend MOLLE verfügen. Ich persönlich habe die Tasche als Ergänzung auf meinem Rucksack verwendet; nachdem ich keine Westen benutze, müssen euch die folgenden Bilder reichen.
Die zweite Tragemöglichkeit der Admin Pouch ist die der Bauchtasche. Die dafür notwendigen Gurte und Schnallen, liegen dem Produkt bei. Mittels zweier Gurtschlaufen auf je einer Seite, kann ein Bauchgurt angebracht werden. Dieser ist mit Slik Cliks von Duraflex befestigt und verfügt weiters über zwei ITW Nexus Schnallen um dem Nutzer die Möglichkeit des schnellen Abwerfen zu geben. Mit einem elastischen Band wird das überschüssibge Gurtband versorgt.

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist solide und wie man schon bemerkt haben dürfte, wird von Husar Group nur das beste Material verwendet: Cordura, ITW Nexus, YKK etc. Alles ist Mil Spec und auch sehr gut ausgeführt.
Nebenbei bemerkt: Bitte lasst euch nicht von den gelben Markierungen an der Tasche in die Irre füren. Nachdem es sich hier um einen Prototypen handelt, gibt es einige Kleinigkeiten die ich sonst bemängeln würde, sofern es ein Serienprodukt wäre. Somit ist auch der einzige Kritikpunkt den ich theoretisch anzubringen hätte zu vernachlässigen. Dies wäre das fehlende Säumband im Inneren der Tasche, das die Nahtstellen verdecken sollte. Selbiges wird man im Serienmodell vorfinden.
Zuviel Zeug, Zuwenig Zeit. ![]()
Stimmt... Jetzt hast du wirklich bald das gesamte Sortiment von TT durch! :thumsup:
Danke für deine Ausführungen! So bekommt man schön langsam wirklich einen Eindruck über das Innenleben der TT Tac pouches.