Beiträge von LowEndD

    The english version of this review can be found at Pine Survey.com


    Mit über 11.000 hits im Tacticalforum ist mein Review zur UF PRO Striker Combat Jacke eines meiner meist gelesensten bzw. besuchten Reviews - sei es im Forum, oder auf meinem Blog. Mittlerweile ist dieser Beitrag jedoch schon zwei Jahre alt und die Jacke in einer aktualisierten Variante erhältlich.


    Auch wenn im Thread bereits die Unterschiede der beiden Versionen erwähnt wurden, dachte ich mir, dass es vielleicht nicht schlecht sei, sie euch in einem gesonderten Review bildlich vor Augen zu führen.


    UF PRO Striker Combat versus Striker Combat XT


    Im Grunde sitze ich auf diesen Bildern eigentlich schon seit dem Sommer und hatte einfach nicht die Zeit mich hinzusetzen und diese einfachen Unterschiede aufzuzeigen. Insofern ist es jetzt an der Zeit kurz und schmerzlos die beiden Versionen gegenüberzustellen.


    Die alte Version der Jacke ist hier in PenCott Greenzone zu sehen, während die neue XT Variante das slowenische SloCam Muster hat.


    Frontreißverschluss
    Beginnen wir an der Front. Die alte Version verfügt über eine breite, velcro verschließbare Lasche, die sozusagen als Windschutz den massiven YKK Reißverschluss verdeckt. Die aggressiven Velcro Flächen wurden damals ja aufgrund der Geräuschentwicklung kritisiert, mich störte aber viel mehr, dass sich das Velcro mit den Flauschflächen des Ärmelabschlusses immer sehr gut verstand.



    Die neue XT Version verfügt zwar nach wie vor über den massiven YKK Reißverschluss, jedoch ist die Lasche entfernt und der Reißverschluss nun durch geschickte, enge Fertigungstoleranzen sauber versteckt worden.




    Brusttaschen

    Wir bleiben weiterhin an der Front und werfen dabei einen Blick auf die Brusttaschen. Größe und interne Organisation sind gleich geblieben, jedoch hat sich der Zugang verändert.


    Die alte Version hat die beiden Reißverschlüsse, die den beidseitigen Zugang garantieren, direkt auf der Brusttasche aufgesetzt.



    Die neue XT Variante hat die Eingriffe seitlich versteckt, womit ein sauberer Look erzeugt und eine Unterbrechung des Tarnmusters verhindert wird.



    Unterarmtaschen
    Ebenso hat sich die Konfiguration der Unterarmtaschen verändert. Während die alte Version noch zwei Reißverschlüsse für einen Zugriff hatte - im rechten Winkel aneinander geordnet - so befindet sich auf der neuen XT Jacke nur mehr ein Reißverschluss an den Unterarmtaschen.





    Taillierung

    Das nächste Detail befindet sich auf der Rückseite der Jacke. Während die alte Version der Jacke an der Taille einen durchgehenden Kordelzug zum Verstellen hat, änderte sich konstruktionsbedingt der Rückenbereich der neuen Version.



    Die neue XT Variante hat hier einen elastischen Teil am Rücken, der nicht verstellbar ist und selbsständig der Jacke die Form vorgibt. Der Grund für die Änderung liegt daran, dass der Reißverschluss unter den Ärmeln nun bis hin zum Saum der Jacke durchgeführt wird. Damit können Träger von Pistolen einen leichteren Zugang zu ihrem Holster gewährleisten.





    Kapuze

    Als nächstter Punkt sei die Kapuze genannt, die bei der alten Version ein direkter Teil des Kragens ist und nicht verstaut werden konnte.



    Die neue XT Jacke wurde insofern geändert, als das die Kapuze nun im Kragen versorgt werden kann, aber auch das nun ein Draht in der Stirnseite angebracht ist, mittels dem man das Sichtfeld besser einstellen kann.




    Im Bezug auf die Kapuze scheiden sich die Geister. Persönlich finde ich an beiden Versionen gefallen, wobei die neuere praktikabler erscheint. Gleichzeitig habe ich aber schon Stimmen gehört, die der neuen Version nicht viel Liebe entgegenbringen können.


    Air Pac Schulterpolster
    Die Air Pac Schulterpolster sind eine wirklich gelungene Ergänzung zur Jacke, die einerseits als Lastenverteilung aber auch andererseits als Barriere für Wärmebrücken gedacht sind.


    In beiden Versionen sind diese Einsätze zu finden, jedoch konnte man sie noch in der alten Jacke entfernen, während sie bei der neuen XT Variante fest vernäht sind.



    Ich persönlich habe es immer ganz angenehm empfunden, die Polster entnehmen zu können, da sie mich hin und wieder gestört haben. Insofern finde ich diese Änderung weniger gut. Im Endeffekt ist es aber nichts, dass man nicht mit ein paar Handgriffen selbst modifizieren kann.

    Fazit

    Damit wären wir auch schon am Ende angelangt. Die Weiterentwicklung der Striker Combat Jacke ist ein weiteres Beispiel dafür, dass man sich im Hause UF PRO nicht auf den Lorbeeren ausruht. Die ständigen Aktualisierungen und Verbesserungen sind mittlerweile ein Markenzeichen der Firma geworden und ich bin immer noch fasziniert, was sich das Designteam alles an Gedanken macht und welche Detaillösungen man für Probleme findet, die bei anderen Herstellern einfach vernachlässigt werden.


    Zugegebenerweise lässt sich über die eine oder andere Lösung streiten, aber Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden, denn sonst wäre es verdammt langweilig auf dieser Welt.


    In diesem Sinne hoffe ich, dass ich euch mit diesem Update eventuell weiterhelfen konnte. Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

    Das was die Tasche können muss, erfordert kein 1000er Cordura. Das wäre die Kurzversion.


    Die lange Version ist die, dass die Reißfestigkeit durch die Gurtbänder gewährleistet ist, die Abriebfestigkeit von 500D ausreicht, da die Tasche sicher nicht wie so mancher Armeerucksack durch Felder, Gräben, etc geschliffen wird und im Endeffekt eine Gewichtersparnis von ca. 180g ermöglicht wird.


    Zudem rollt sich 1000D Cordura nicht so leicht wie 500D.


    Sonstiges:
    Anbei sind noch einige kleine Details erwähnt:


    Zunächst gibt es auf der Oberseite des Hauptfach zwei Kompressionsriemen, die den Reißverschluss von etwaiger Zuglast entlasten und gleichzeitig die Tasche in Form halten. Natürlich kann man hier auch bequem die eigene Jacke anbringen, falls man sie nur schnell versorgen, aber nicht unbedingt wegpacken will.



    An der Oberseite befindet sich auch ein ca 12cm x 8cm großes Identifikationsfach aus umsäumter Folie.



    Seitlich befinden sich zwei 15 cm x10 cm große Velcroflächen für Patches.


    Eine weitere Besonderheit ist auch, dass man die Tasche aufgrund des 500D Cordura, des herausnehmbaren Bodens und der abnehmbaren Tragegriffe auf ein kleines Packmaß komprimieren und mittels der Bänder fixieren kann. Die Lagerung wird dadurch massiv erleichtert, wie auch der Transport der leeren Tasche.



    Fazit:
    Ich konnte die Tasche auf meiner Heimreise schon dementsprechend verwenden und wusste den großen Stauraum sehr zu schätzen. Bei 70l Volumen tendiert man dementsprechend auch zum Ausnützen des verfügbaren Platzes. Insofern war ich froh, dass man die Gurte auch diagonal anorden konnte, um die Last nicht nur per Hand tragen zu müssen.
    In dieser Hinsicht könnte man die Tragegriffe ein wenig länger gestalten: Durch die Velcro Flächen wäre bei normaler Verwendung also auch kein Problem der Länge vorhanden bei gleichzeitiger Flexibilität in Bezug auf eine diagonale Konfiguration. Natürlich könnte man auch beide Tragegurte mittels der Velcro Flächen verbinden und einen großen Tragegurt erzeugen, aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Konfiguration eine vollbeladene Tasche mit 70l Fassungsvermögen tragen würde.


    Abschließend lässt sich sagen, dass “Tasche” doch nicht gleich “Tasche” ist. Man merkt in der Verwendung doch sehr schnell, dass gerade die kleinen Details wie Clamshell Design der Seitentaschen oder verstellbare Tragegriffe das Leben sehr viel einfacher machen.


    Insofern ist das Deployment Bag von Green Ant eine interessante Alternative zu anderen Taschen am Markt. Wie schon erwähnt wird es die Tasche als Kleinserie geben und ist bei einigen unserer Forenpartner des TF wie TACWRK, GearManiacs oder MD Textil vorbestellbar.
    Soweit ich informiert bin, ist zunächst geplant, dass es die Tasche nur in Multicam geben wird. Andere Farben sind im Gespräch, als Prototypen vorhanden und können bei dementsprechendem Interesse und genügend verbindlichen Vorbestellungen schnell realisiert werden.


    Ich hoffe, ich konnte euch wieder einmal etwas Interessantes vorstellen! Vielen Dank an euch fürs Lesen und auch an Green Ant, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat euch die Tasche vorzustellen.



    Bis zum nächsten Mal!

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    Einleitung:
    Heute kann ich euch wieder einmal etwas Neues präsentieren; und zwar das Deployment Bag von Green Ant.
    J. kenne ich nun schon seit einiger Zeit. Denn wie ich, schreibt auch er in regelmäßigen Abständen Reviews, was zur Folge hat, dass er mittlerweile viel Ausrüstung in der Hand hatte und dementsprechend konkrete eigene Vorstellungen entwickeln konnte. Im Gegensatz zu mir erschließt sich seine Perspektive jedoch auch aus seinem Hobby als DIY Näher, das nun konkrete Formen annimmt, wie ihr gleich sehen werdet.


    Das Green Ant Deployment Bag ist nämlich als Kleinserie gedacht, deren Prototypen von J. selbst genäht wurden und die in weiterer Folge von einem Partner produziert werden sollen. Ich persönlich hatte nun die Freude und durfte eine der Taschen im Vorfeld genauer betrachten und möchte sie euch nun ein wenig im Detail vorstellen, bevor sie (unter anderem) bei Forenpartnern des TFs erhältlich sind.



    Taschen gibt es ja wie Sand am Meer, insofern war es spannend zu sehen, wie Green Ant gewisse Detaillösungen verwirklicht hat, um die Tasche anwenderfreundlicher zu machen.


    Aber zunächst ein paar harte Fakten:

    • Material: 500D Cordura - hier in PenCott Greenzone
    • Hardware: ITW Buckles (beim Prototyp), Square Rings etc und YKK Reißverschlüsse
    • Maße: 70cm x 32cm x 32cm
    • Volumen: 70l
    • Sonstiges: 550 Paracord, PVC Hartboden - entfernbar

    Wichtig: Kleinere Details können sich noch in der Serienproduktion ändern (Hardware, Paracord etc.)


    Überblick bzw. Aufbau:
    Die Tasche verfügt über ein großes Hauptfach ohne interne Organisation, inklusive einer harten Bodenplatte aus PVC, die man problemlos herausnehmen kann. Weiters sind an den beiden Enden große Seitentaschen angebracht, die sich im Clamshell Design öffnen lassen und jeweils ein Steckfach aus Mesh anbieten. Längs der Mitte sind außenseitig schmale Steckfächer zu finden sowie große Patch Flächen.


    Die Tasche kann mittels abnehmbarer Tragegriffe transportiert werden und verfügt zudem noch an den Stirnseiten über Gurtgriffe, die beim verstauen in Fahrzeugen etc. nützlich sind.



    Hauptfach:
    Das Hauptfach ist durch eine ca 50 cm lange Öffnung zugänglich, per Reißverschluss verschließbar und beinhaltet keine weiteren Organisationsmöglichkeiten. Hier hat man genügend Stauraum für Kleidung, Westen, Schuhe und andere Ausrüstungsgegenstände. Aufgrund des hohen Volumens kann man auch dementsprechend viele Gegenstände unterbringen.



    Nur als Referenz: Ich habe für die Fotos auf die Schnelle eine Jacke, eine Hose, zwei Kopfbedeckungen, meine südafrikanische Pattern 83 Kampfjacke, meine Trinkblase, eine Pistolentasche und ein Messer im Hauptfach untergebracht und hatte es dabei vielleicht zu â…” gefüllt, ohne den Inhalt gezielt und komprimiert zu packen. Lange Rede kurzer Sinn: Es geht allein hier schon sehr viel hinein.


    Der Boden ist mit einem PVC Hartboden ausgelegt, um die Form der Tasche zu wahren. Im Gegensatz zu anderen Taschen ist der Boden aber nicht einfach nur hineingelegt, sondern unter einem feinen Nylon Stoff versteckt, der den Boden auch dementsprechend an Ort und Stelle hält. Das Serienmodell wird anstelle des feinen Stoffes mit 500D Cordura ausgestattet sein.



    Sollte man für den Boden aus individuellen Gründen keine Verwendung haben, kann man selbigen unkompliziert herausnehmen.


    Seitentaschen:
    Die Seitentaschen sind - im Unterschied zu vielen Tragetaschen dieser Größe - im Clamshell Design gehalten. Dadurch entfällt ein “Graben” in der Tasche, falls man doch einmal mehr Kleinzeug mit sich führt und es einfach in die Taschen wirft. Gleichzeitig bekommt man somit die Möglichkeit größere Gegenstände leichter unterzubringen und auch wieder zu entnehmen.



    Stiefel kleinerer Schuhgrößen können somit verstaut werden, oder so wie man auf meinen Fotos sieht, voll beladene Chest Rigs.



    Jeweils ein Steckfach aus Meshmaterial gibt einfache Organisationsmöglichkeiten für Organizer, Unterlagen oder sonstiges.



    Wie man auf den Fotos sieht, geht sich eine Thermoskanne von der Höhe her aus und man kann somit einen leichten Zugriff zu den Utensilien herstellen, die man schnell benötigt.



    Wie bereits erwähnt, befinden sich längs der Tasche auch noch zusätzlich Steckfächer, die per Reißverschluss zu öffnen sind. Auch hier bietet sich genügend Raum für Dokumente und andere Utensilien, die flach sind und schnell erreichbar sein müssen.



    Tragegriffe:
    Die Tragegriffe bekommen einen eigenen Unterpunkt von mir, da man sie auf verschiedene Art und Weise verwenden kann.



    Zunächst sei einmal gesagt, dass die primären Tragegriffe auf der Oberseite per großzügigen Klettverschluss an Square Rings angebracht wurden. Dadurch sind sie abnehmbar bzw. auch diagonal verwendbar, wenn man sie z.B. als Tragegurt verwenden will (was bei voller Beladung und 70l Volumen durchaus praktikabel ist).


    Das Gurtband reicht um den gesamten Umfang der Tasche und verteilt dementsprechend die Traglast und schont das eigentliche Cordura (was grundsätzlich die Last aushalten sollte). Um die Gurte miteinander zu verbinden, gibt es in der Mitte der Tragegriffe ein klassisches, mit Klett verschließbares Corduraband, dass zugleich als angenehme Grifffläche für die Hand fungiert. Dieses Stück könnte meiner Meinung nach größer sein - was in der Serienausführung meines Wissens nach auch der Fall sein wird.



    Weiters können die Gurte als Kompressions Gurte verwendet werden, wenn man den Hartboden aus der Tasche entfernt und sie zusammen rollt.


    Weitere Gurtgriffe befinden sich an den Stirnseiten der Tasche, was vor allem beim Verstauen des Deployment Bags in Kofferräumen, auf Ladeflächen etc. behilflich ist. Außerdem ist es auch von Vorteil, wenn eine voll beladene Tasche von zwei Personen getragen werden muss.



    Verarbeitung:
    Kommen wir zur Verarbeitung… Wie man schon anfangs lesen konnte, wurden beim Prototypen nur hochwertige Materialien verwendet, sei es 500d Cordura, Hardware von ITW oder Reißverschlüsse von YKK. Man findet sogar echtes 550er Paracord bei den Zugschlitten der Reißverschlüsse. Beim Serienmodell wird wohl in weiterer Folge normales Kordelband verwendet werden, da 550er Paracord in dieser Verwendung im Grunde nicht notwendig ist.



    Da es sich um einen der Prototypen handelt, hätte ich ja persönlich den einen oder anderen Makel erwartet - falsch. Kein abstehender Faden, nur gerade Nähte. Absolut nichts zu beanstanden.


    Die gefährdeten Stellen sind verstärkt genäht, alles ist sauber vernäht und farblich angepasst. Die Nähte sind entweder versteckt oder mit Einfassband eingefasst worden. Ich denke an dieser Stelle kann man die Fotos des Reviews einfach für sich sprechen lassen.



    Das Foto von mir am Neujahrstag 2014 ist ja mittlerweile oft genug verlinkt worden. Ich saage nur eines: schwebender Torso.


    Es wird nach wie vor von vielen unterschätzt, dass die selektive Wahrnehmung von Farben bei PenCott verdammt gut provoziert wird. Greenzone besteht ja fast zur Hälfte aus Brauntönen. Insofern wundert es mich wirklich nicht, dass es auch in einem schneefreien, bzw. schneearmen Winter effektiv eingesetzt werden kann. Vor allem im europäischen Misch- und Nadelwald.

    Also meines Wissens nach bekommst du zu 90% nur noch das neue Badlands. Die einzigen Firmen, die noch Bestände mit der alten Farbgebung haben dürfte, ist SOD Gear in Italien und vielleicht Sabre. Alle anderen Firmen haben zunächst nur in Greenzone produziert und nachdem es zusätzlich voriges Jahr auch noch Engpässe in der Produktion gab, wurde nicht soviel Badlands verarbeitet.


    Das Bild von Strikehold, das die UF PRO Hosen zeigt, ist als Referenz zu betrachten. So sieht das neue Badlands jetzt aus. Im Grunde wurde der Grundton heller gemacht und das Grün kommt jetzt besser heraus. Es war von Anfang an so gedacht, aber Duro Industries waren anfangs nicht in der Lage den Druck zufriedenstellend durchzuführen.


    Es gibt dennoch Puristen, die das alte Badlands besser fanden, oder schöner - ich gehöre dazu. Dennoch sprechen die positiven Rückmeldungen aus Afrika dafür, dass die neue Farbgebung um Welten effektiver im Busch ist.


    Anbei noch ein Foto von mir - ich habe ja zur IWA den einen oder anderen Bericht geschrieben.


    Erstmal Danke für eure Rückmeldungen und auch eine Entschuldigung meinerseits, dass ich so lange mit der Antwort gebraucht habe!


    Ich hatte zunächst auch Bedenken, dass sich die Schwerpunktverlagerung aufgrund der Tiefe negativ auswirken wird. Aber trotz allem ist der Rucksack recht gut ausbalanciert und zieht nicht "nach hinten". Das mag aber auch meiner Packweise geschuldet sein, die schwere Utensilien immer körpernah packt.


    Prädestinierte "zivile" Anwendung... Du fragst mich sachen. Wir leben ja Gott sei Dank in einer freien Welt und jeder kann einen Rucksack verwenden wie er will. Von meiner limitierten Perspektive aus würde ich Tageswanderungen mit erweiterter Ausrüstung und maximal Wochenend Trips mit Minimal Ausrüstung als Einsatzzweck sehen.
    Nachdem aber jeder unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände mit sich schleppt, muss ich mich hier aber dementsprechend vage halten.


    Für meine Camo Reviews war der Rucksack ideal. Kameraausrüstung in die Fronttaschen und alles was an Tarnkleidung vorhanden war, ging in das Hauptfach.


    Eine letzte Bemerkung zum Innenleben:


    Das vergrößerbare Innenfach zur Rückseite hin sehe ich in Kombination mit dem Framesheet und den oben genannten Eigenheiten des Tragesystems relativ skeptisch.
    Hier ist definitiv Platz für ein Funkgerät vorhanden und mehrere Trinkblasen. Aufgrund der Bauweise kann man dieses Fach auch wunderbar komprimieren, festzurren und dann als MOLLE Panel verwenden. Mir stellt sich hier jedoch die Frage, ob die Option einer vollständigen Abnahme nicht praktikabler wäre - das ist aber ehrlich gesagt eine subjektive Geschmacksfrage.


    Ein kleines Detail ist jedoch zu kritisieren: Die Velcro Schlaufe für die Trinkblase ist über der Schnalle zur Adjustierung des Rückenfaches angebracht. Will man also die Trinkblase anbringen und das Fach nach oben hin sichern, stehen sich beide Kontaktpunkte im Weg. Lange Rede kurzer Sinn: Die Velcro Schlaufe muss unter die Schnalle.



    Conclusio


    Was kann man nun nach einem halben Jahr Benutzung und zwei vorangegangenen Reviews zum Tasmanian Tiger Bug Out Pack resümierend sagen?


    Das Konzept des Rucksacks ist mehr als interessant. Der Nutzungsbereich ist für mich als Zivilist jedoch nicht ganz klar. Natürlich spricht der Name schon Bände und ich muss hier sagen, dass der Rucksack zum schnellen Flüchten bzw. Zurückziehen sicherlich Sinn macht. Jedoch nur, wenn es keine langen Touren beinhaltet. Für lange Märsche etc. würde ich nämlich auf andere Alternativen der Firma zurückgreifen. Auch wenn das Tragesystem hervorragend funktioniert ist der Rucksack nur sinnvoll wenn man eine gewisse körperliche Statur hat.
    Um einen Freund und Ex-Militär zu zitieren: Für kurze Raids ja, für Touren/Märsche nein.


    Die Verarbeitung kann wie immer nur gelobt werden. Die Qualität und Preis Leistung von Tasmanian Tiger passen einfach.


    Das Tragesystem als solches ist ausgesprochen innovativ und sucht im taktischen Bereich seines Gleichen. Wenn man davon ausgeht, keinen militärischen Plattenträger zu tragen, unter dem man so oder so schwitzt, dann ist das X Vent Plus System auf jeden Fall einen Blick wert. Sowohl die Lastenverteilung als auch die Luftzirkulation funktionieren ausgesprochen gut.


    An dieser Stelle möchte ich mich ein weiteres Mal bei Tasmanian Tiger bedanken, dass man mir die Möglichkeit gegeben hat diesen Rucksack genauer unter die Lupe zu nehmen.


    Bei euch möchte ich mich für eure Geduld bedanken, nachdem die Reviews weitaus länger auf sich haben warten lassen, als es ursprünglich geplant war. Ich hoffe, ich konnte euch einen besseren Eindruck des Rucksack vermitteln.


    Vielen Dank fürs Lesen - bis zum nächsten Mal.

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    Einleitung
    Last but not least kann ich euch endlich den dritten und letzten Teil zu meinem Review des Bug Out Pack von Tasmanian Tiger präsentieren. Die ersten beiden Teile könnt ihr hier und hier finden.
    In diesem letzten Teil möchte ich mich auf die Verarbeitung, meine persönlichen Erfahrungen und schließlich auf meine Schlußbetrachtung konzentrieren. Insofern gehe ich gleich in medias res und erspare euch und mir eine lange Einleitung.


    Qualität und Verarbeitung:
    Wie von Tasmanian Tiger gewohnt, findet man auch beim Bug Out Pack nur hochwertige Materialen vor. 700den Cordura sorgt dafür, dass der Rucksack nicht zu steif und nicht zu locker ist und gleichzeitig einige Strapazen aushält. Das Gurtband ist farblich angepasst und sehr hochwertig, ebenso wie die verschiedenen Schnallen, die man am Rucksack findet. Selbige sind von Woo Jin hergestellt und dementsprechend hochwertig. Die Reißverschlüsse sind namentlich nicht ausgewiesen, aber je nach Größe in Relation massiv ausgeführt.


    Hier muss ich die erste Anmerkung hinzufügen: Ich habe mittlerweile schon mehrmals gehört, dass die Reißverschlüsse von Tasmanian Tiger hin und wieder die Griffplatte am Schiebekörper verlieren, weil sich die Anbringung leicht verbiegt. Bis jetzt konnte ich dieses Phänomen nicht beobachten - beim Bug Out Pack trat dieses Phänomen bis jetzt aber zweimal auf. In meinen Augen kann das aber bei jedem Reißverschluss passieren und ist nichts, was nicht ein Multitool und ein wenig Paracord lösen könnten.


    Kommen wir zu den Nähten. Wie ich schon im vorangegangenen Review dokumentiert habe, sind die Stresspunkte des Rucksackes massiv verstärkt. Einerseits durch Bartack Nähte, andererseits sogar durch zusätzliches Gurtband. Die Qualitätskontrolle von Tasmanian Tiger hat wieder einmal vorbildlich funktioniert und ich konnte keine abstehende Fäden, keine schiefen Nähte oder sonstige negativen Aspekte in punkto Verarbeitung finden.



    Wie bei den anderen Produkten auch, wurde beim Bug Out Pack sehr viel Säumband verwendet, um ein wertiges Gesamtbild und eine saubere Verarbeitung zu erzielen.



    Letzten Endes sei hier auch die Verwendung von Hypalon erwähnt, das wirklich eine ausgezeichnete Haptik beim Tragegriff bietet und die jeweiligen Öffnungen für Schläuche und Kabel am ganzen Rucksack schützt.



    Persönliche Erfahrungen:
    Kommen wir also zu meinen persönlichen Betrachtungen. Der Rucksack war jetzt über ein halben Jahr bei mir in Verwendung - bei Temperaturen zwischen min. 15°C und max. 36°C. Dabei hat er mich auf der einen oder anderen Zugfahrt, Autofahrt und selbstverständlich im Wald begleitet, während meiner Camo Reviews und privater Ausflüge, um der Großstadt zu entkommen. Dabei sind mir einige Eigenheiten aufgefallen:

    X Plus Vent System:

    Die Lastenverteilung des X Vent Zero Plus System ist wirklich effektiv! Wie schon erwähnt, wird das Gewicht effektiv auf die Hüfte übertragen und trägt zu einem angenehmen Tragekomfort bei. Gleichzeitig hat es aber die eine oder andere Eigenheit:


    Schultergurte: Diese sind an der Oberseite relativ eng aneinander angebracht, was zur Folge hat, dass Benutzer mit breiterem Hals Reibepunkten ausgesetzt sein könnten. Hier spielt gleichzeitig die Größe des Benutzers eine Rolle - Je größer er ist, desto unproblematischer wird dieser Aspekt, da der Rucksack in Richtung Hüfte wandert, wo ja das eigentliche Gewicht lagern sollte. Bei mir ist gerade die Grenze erreicht, bei der es kein allzugroßes Problem darstellt.


    Hüftgurt: Hier kommt auch wieder die Körperform des Benutzers ins Spiel. Aufgrund der Fiberglas Stäbe, die das Gewicht auf die Hüfte leiten, wird der Hüftgurt im hinteren Bereich daran gehindert sich bis zu einem gewissen Grad körpernah anbringen zu lassen. Es entsteht ein kleiner Freiraum. Somit liegt der Gurt nur an der Vorder- und Rückseite direkt am Körper an, aber auf ca. 4 Uhr und 8 Uhr nicht zu 100 Prozent.



    Wer also schmale Hüften hat, sollte sich dessen bewusst sein. Gleichzeitig hat diese Anbringung auch den bereits im zweiten Review erwähnten Nebeneffekt, dass beim Transport des Rucksacks der Hüftgurt nicht komplett versorgt werden kann und Platz benötigt.


    Um genauere Rückschlüsse auf euch selbst zu zulassen, sei hier meine Statur erwähnt, die ich zur Zeit des Reviews bzw. der Fotos hatte: Größe: 180cm, Gewicht: 74kg, Bundweite 33”.

    Rückenbelüftung:
    In Kürze - ein Traum, jedoch mit einem Aber. Die Öffnung des Mesh Netzes am Rücken und die Möglichkeit anhand des Framesheets und der Gurte den Rückenteil des Rucksack vom Benutzer weg zu zwingen, haben wirklich ein angenehmes Resultat, wenn es ums Schwitzen geht. Im heurigen heißen Sommer habe ich dies wirklich zu schätzen gelernt.
    Man muss dadurch jedoch auch den einen oder anderen Abstrich in Kauf nehmen: Je weiter man den Rückenteil in die konkave Form zwingt, desto weniger Stauraum hat man im Inneren des Rucksacks, weil sich die “Beule” natürlich in selbigen ausbreitet. Sprich: den Freiraum den man am Rücken gewinnt, verliert man im Rucksack selbst.



    Man muss also eine Balance finden, vor allem wenn man im Innenraum schweres Gerät in der Rückentasche unterbringen will.


    Natürlich kann man den Rückenteil auch vollständig entlasten und somit körpernah tragen. Dies wurde natürlich auch von mir probiert, wobei ich feststellen musste, dass hierbei die Öffnung des Meshnetzes nachteilig wirkt, weil man einerseits (vor allem bei einem überladenen Rucksack) immer wieder in die Fiberglas Stäbe greift und andererseits sich der Rucksack in die andere Richtung ausbeult und die Stäbe somit in den Rücken drücken. In der einen oder anderen Situation habe ich mit meinem Knie die nötige Form des Framesheet wieder in Form gedrückt.
    Die Luftzirkulation geht in so einem Fall dann auch schnell verloren und das folgende Foto zeigt, wie der Rücken nach 4km bei 34°C aussieht.



    Gleichzeitig sollte man hier auch bemerken, dass die Stellen des Meshnetzes fast keine Schweißflecken hinterlassen haben. Insofern wäre ein durchgehendes Meshnetz am Rücken eine eventuelle Alternative bei diesem Modell - das überlasse ich aber Tasmanian Tiger.


    Rucksack allgemein:


    Anbei noch einige andere Beobachtungen: Die Aufteilung des Rucksacks ist durchdacht und praktisch. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Ich persönlich brauche nicht zu viel interne Organisationsmöglichkeiten und Admin Panels. Hier wurde beim Bug Out Pack eine schöne Balance gefunden.


    Die Größe des Rucksacks ist meiner Meinung nach hart am Limit für ein Clamshell Design. Größer dürfte das Bug Out Pack nicht sein, einfach weil er bei einer Überpackung gefühlt aus allen Nähten platzen würde. Vor allem wenn die Vordertaschen schwerer beladen sind, gestaltet sich das Handling beim Schließen ein wenig komplizierter - was aber eine Gewöhnungssache ist.


    Die Tiefe des Rucksacks ist jedoch eine Angelegenheit für sich: Vollgepackt steht er 34+ cm vom Rücken ab. Man hat also je nach Körpergröße sowie erster und zweiter Ausrüstungsschicht eine recht breite Silhouette, was sich in engen Räumlichkeiten nachteilig auswirkt, da man vor allem bei schnellen Bewegungen ums Eck seine Umgebung genau mit einkalkulieren muss.



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    So... es hat viel zu lagen gedauert. Mein Job hat mich ziemlich daran gehindert die weiteren Teile dieses Rucksack Reviews zu schreiben und ich hoffe wirklich, dass ich es jetzt dementpsrechend weiterführen kann.


    In meinem letzten Review über das Tasmanian Tiger Bug Out Pack habe ich einen Überblick über die diversen Features des Rucksacks gegeben. Einen detailierteren Bericht zum Tragesystem habe ich mir für diesen zweiten Teil aufgehoben, nachdem es doch auf seine Weise einzigartig ist und aufgrund der diversen Features einen gesonderten Blick verdient.


    Tasmanian Tiger nennt dieses spezielle System “X Vent-Zero Plus SYSTEM”. Es hat den Anspruch, dem Benutzer eine „perfekte“ Luftzirkulation am Rücken zu bieten und gleichzeitig so leicht wie möglich zu sein, um nicht zuviel zum Gesamtgewicht des Rucksack beizutragen.


    Überblick:
    Wenn man sich die Beschreibung des Tragesystems durchsieht, dann liest man von zwei Glasfaser Stäben, die kreuzweise über den Rückenteil verlaufen und sich mit dem Hüftgurt verbinden, um das Gewicht direkt auf die Hüfte zu verteilen. Das Mesh Netz am Rücken verfügt über eine große Öffnung, die eine maximale Fläche für eine Luftzirkulation zur Verfügung stellt. Die Verbindung mit diesem Mesh Netz zum Tragesystem hin, kann fester gezogen, aber selbstverständlich auch gelockert werden, um in weiterer Folge den Belüftungsbereich am Rücken des Benutzers zu vergrößern.



    Aber sehen wir uns dieses System einmal genauer an und wie sich diese Angaben beim tatsächlichen Gebrauch des Rucksackes bestätigen.


    Framesheet:
    Als Erstes sei an dieser Stelle der Framesheet genannt, der durch ein Fach auf der Rückseite des Innenbereichs des Rucksacks erreicht werden kann. Selbiger hält die Form des Rückens steif und ist auch sehr wichtig für das eigentliche Tragesystem, als auch für das System der Luftzirkulation, wie wir dann sehen werden.



    Gleichzeitig zwingt dieser Framesheet den Rucksack auch in seine rechteckige Form auf der Rückseite und ist zudem konkav in Richtung des Rucksacks, also vom Körper des Benutzers weg, geformt.

    Schultergurte:

    Die Schultergurte bieten eine gute Relation zwischen Dicke und Breite und sind ergonomisch geformt. Sie sind mit Meshmaterial gepolstert, welches nicht nur das Gewicht des Rucksacks recht gut verteilt, sondern auch eine minimale Luftzirkulation und Feuchtigkeitsverteilung bietet.



    Mittels zweier Gurte können die Schultergurte näher zum Rucksack gezogen werden. Gleichzeitig verfügen diese beiden Gurte über Ösen für die Hände und sind lang genug, dass man sie während des marschierens als Haltepunkte verwenden kann.



    Die Schultergurte selbst sind sehr stark am Rücken des Rucksacks angenäht. Hierbei wurden jeweils zwei Bartack Nähte gesetzt und gleichzeitig ein Gurt zur Verstärkung angebracht. In Kombination mit den beiden erwähnten Gurten, als auch dem Hüftgurt, der ja das eigentliche Gewicht trägt, sollten die Gurte jeglicher Beanspruchung gerecht werden und nicht ausreißen.



    Ein Kritikpunkt wäre die enge Anbringung der Schultergurte. Große Personen mit einem breiten Nacken könnten hier Reibepunkte vorfinden, aber wie gesagt: Das Gewicht soll ja der Hüftgurt tragen.


    X Vent-Zero Plus SYSTEM:
    Werfen wir also einen Blick auf das eigentliche Tragesystem, auf welches sich das ganze Review eigentlich konzentrieren sollte. Wie schon anfangs erwähnt, benutzt das System Glasfaser Stäbe, um das Gewicht zu verteilen. Aber wie funktioniert dies genau?


    Die Stäbe sind in zwei separate Konfigurationen unterteilt und bestehen aus jeweils zwei Stäben. Eine der beiden wird dazu verwendet die konkave Form des Framesheets in Position zu bringen, indem man die Gurte hinter dem Mesh Netz anzieht.



    Die Stäbe sind hierfür kreuzweise angebracht und werden durch Hypalon Schlaufen geführt. An der Oberseite sind die Stäbe in einem Mix aus Hypalon und Gurtband versorgt. Am Boden findet man das Ende des jeweiligen Stabes in einem Kunststoff Teil.



    Sowohl die obere als auch die untere Anbringung ist mit Gurten zum Meshnetz hin verbunden und dient somit als Flaschenzug um den Framesheet wie bereits erwähnt in die gewünschte Form zu zwingen.
    Um dies durchzuführen, muss man einfach die Gurte hinter dem Meshnetz in den zur Verfügung gestellte Ösen greifen und nach unten ziehen.



    Will man die Gurte lockern um den Rückenteil des Rucksacks näher zum Körper zu bringen, muss man einfach nur die Gurte mittels der Gurt Einstellschnalle lockern.



    Die zweite Konfiguration der Glasfaser Stäbe ist mit dem Hüftgurt kombiniert. Auf jeder Seite ist ein Stab diagonal vom Rückenbereich hin zum Hüftgurt angebracht. Diese Anbringungspunkte sehen aus wie bei der ersten Konfiguration, nur der Zweck ist ein anderer.



    Durch den Anbringungspunkt auf der unteren Rückseite des Rucksackes (durchgeführt mit Gurtband und starken Nähten), wird das Gewichteffektiv auf den Hüftgurt übertragen. Auf diese Art könnte man das Tragesystem mit dem einer Bergkraxe vergleichen. Betonung auf „könnte“.


    Hüftgurt:
    Der Hüftgurt als solcher kann nicht entfernt werden und ist wie im Fall der Schultergurte nicht zu dick und nicht zu dünn. Er wird durch eine große Schnalle an der Front geschlossen; was ich jedoch vermisse sind Ösen für das Gurtband, um den Hüftgurt per Flaschenzug fester anzuziehen. Bei einem Rucksack dieser Größe, wäre ein solches Feature als Hilfsmittel sehr praktikabel.



    Ein weiterer Nachteil ist die Verbindung mit den Glasfaser Stäben. Diese verteilen das Gewicht zwar perfekt auf die Hüfte, jedoch auf Kosten eines zusammenfaltbaren Hüftgurtes. Dementsprechend kann der Gurt weder nach hinten oder nach vorne hin versorgt werden, wenn man ihn nicht benötigt oder im Auto, Zug, Flugzeug etc. transportiert. Manchmal hatte ich sogar Angst die Stäbe abzubrechen, jedoch haben sie mich bis jetzt noch nicht im Stich gelassen.


    Conclusio:
    Damit möchte ich den zweiten Teil zum Review des Bug Out Packs beenden. Ich habe bereits meine Meinung in einigen Punkten zum Ausdruck gebracht, aber ich möchte dann in einem dritten und letzten Teil des Reviews einen genaueren Blick auf die Fertigungsqualität und meine Beobachtungen im Gebrauch des Rucksack während der letzten paar Monate werfen.


    Bis jetzt ist das X Vent-Zero Plus SYSTEM ein interessantes Konzept, welches sehr gut funktioniert. Gleichzeitig sehe ich in den Abmessungen des Rucksacks auch die Grenzen des Systems. Größer dürfte er nicht sein.
    Groß genug ist der Rucksack jedoch, aber darauf gehe ich im nächsten Review ein.


    Vielen Dank fürs Lesen. Bis zum nächsten Mal.