Wo liegt eigentlich der Schubmittelpunkt bei der Taschenfräsung.
Am kritischen Querschnitt
Deswegen steht bei dir ja auch schon Ing. vor dem Namen, bei mir dauert das noch ein wenig.
Gruß
Stefan
Wo liegt eigentlich der Schubmittelpunkt bei der Taschenfräsung.
Am kritischen Querschnitt
Deswegen steht bei dir ja auch schon Ing. vor dem Namen, bei mir dauert das noch ein wenig.
Gruß
Stefan
Habe alles physikalisch schlüssig erklärt.
Leider nicht. Habe mir nochmal alles durchgelesen. Du schreibst ledigilich das es so sei, nicht aber warum. Des Weiteren hast ud bei deiner Denkweise die Kraft vergessen, die der vorgebogene Liner aufweist. Da wird nicht einfach was nach aussen gehen, mMn. ich kann mich aber auch irren.
gruß
Stefan
Was ich auch nicht verstehe ist wieso man PM-Stähle anders wärmebehandeln muss als herkömmlich erschmolzene. Das Endprodukt ist immer ein Stahl, egal unter welchen Bedingungen er erschmolzen wird, und PM-Stahl muss ja auch geschmolzen werden, er bläst sich sonst etwas zäh durch die Düsen.
Stahl ist Stahl, die Wärmebehandlung richtet sich danach was ich für welche Legierungselemente im Material habe und was einmal daraus werden soll, respektive was die Bauteile leisten müssen.
Dann will ich mal versuchen, es dir zu erklären.
Die Wärmebehandlung eines erschmolzenen Stahl sieht ja ungefähr so aus:
Erwärmen auf Temperatur X, y Minuten auf Temperatur X halten um die Gefüge Umwandlung zu erreichen, Abschrecken auf Temperatur Z, Anlassen auf temperatur T und das dann S male.
Bei einem PM Stahl ist das Fertigungsverfahren leicht anders. Dort wird ja, wie du schon richtig erwähnt hast, meist die komplette Legierung im flüssigen Zustand durch eine Keramikdüse, in einen flüssigen Stickstoffstrahl gepresst. Daraus entstehen dann die feinen Pulver, die dann unter Gasdruck und einer bestimmten haltezeit gepresst werden, um die Hohlräume zwischen den Pulverkugeln zu minimieren. In jeder Kugel ist jetzt die Komplette Legierung enthalten. Es gibt auch verfahren, bei denen die Legierungselemente in einzelner Pulverform vorliegen. Beim PM Härten ist die Haltezeit einfach viel länger, da man ja erstmal alles in den Topf geschmissen hat um dann zu schauen, wie man es jetzt essbar bekommt.
Viel tiefer in die Materie kann ich leider noch nicht einsteigen, da wir PM-Verfahren bisher nur kurz angeschnitten haben. Ich hab aber einen guten Metallkunde Prof den ich bei Bedarf auch fragen kann.
Gruß
Stefan
Behauptest Du immer noch, dass sich der Liner mit der Aussparung innen von der Klingenwurzel WEG bewegt? Nach Aussen? Ja oder Nein?
Das habe ich ja nie behauptet. Ich sprach vom kritischen Querschnitt. Das ist der kleinste Querschnitt an dem zudem die verhältnissmäßig größte Kraft einwirkt. In diesem Falle bei der Aussparung. Und dieser Materialrest hat sich ja auch nach aussen gebogen, wenn ich das auf dem Bild richtig gesehen habe. Das sich nämlich der Liner an der Kontaktfläche zur Klinge nach innen bewegt, liegt am knicken des kritischen Querschnitts und dementsprechend mehr Platz an der kontaktfläche, zudem der Winkel, der durch die Form der Kontaktfläche Klinge gegeben ist. Ich meine ja, dieses Knickverhalten tritt bei beiden Varianten ein. Nur dass die eine vllt steifer ist und ich dadurch meine geschätzten 5% mehr Schubspannung aufnehmen kann. Da haben wir uns wohl missverstanden.
@ Stefan: sprechen wir hier von "lock öffnet sich beim "spinewhack"" oder von dem, was auf dem Emerson Bild eingetreten ist, oder generell von "Verhalten bei tangentialer Krafteinwirkung bis zum Versagen". Falls du meinst, dass der liock aufgeht, ist Reibung mit im Spiel. Das ist richtig. Ich bezog mein TM1 auch mehr auf dein Einzeichnen der Kräfte. genaugenommen haben wir es ja mit TM2 also Elastostatik zu tun. Aber so mal eben schnell wird das nicht beantwortet sein.
Gruß
Stefan
Stefan, die Zeichnung ist allein schon dadurch hinfällig, dass du die Kräfte in horizontaler Ebene vernachlässigt hast. Diese sind nämlich der Auslöser für der Knicken bei dem Emerson-Bild. Stichwort TM1. Somit ist, wie Am-Tie-Ands schon sagte, wissentschaftliche Betrachtung nicht möglich, wenn die Grundlagen nicht passen. Willkommen am Stammtisch.
Ich weiß auch( gerade weil ich auch Maschinenbau studiere) wie verlockend das bei unserem Hobby ist, da man täglich mit Ähnlichem zu tun hat. Aber ruck zuck ist man ein Klugscheißer und begeht Denkfehler und denkt man müsse es Wissen, weil man ja Maschinenbau studiert. Ist mir auch schon passiert. Dann passt man halt auf wie sehr man auf den Putz haut, oder gesteht sich einen Fehler ein. Zumal nicht alles schlecht ist, was in der Messerwelt konstruiert wird. Genaugenommen sind das eher die Ausnahmen.
Ansonsten nagen solche Aussagen ganz schön an der Glaubwürdigkeit. Nimms mir nicht übel, aber als zukünftige Ingenieure vertreten wir auch die Naturwissenschaften. Somit müssen wir denen auch gerecht werden.
Ich habe den Denkansatz, dass es vielleicht Unterschiede von 5% gibt, ob nun die Aussparung innen oder Aussen liegt. Fakt ist, die Kräfte wirken schräg und nicht gerade nach unten, durch den Winkel ergibt sich eine horizontale Kraft, und wenn diese groß genug ist wird der kritische Querschnitt(bei der Aussparung) nachgeben. Und zwar in Kraftrichtung, also nach aussen. Ich denke die Aussenliegende Aussparung wird die 5% mehr aushalten. Knicken werden beide.
Gruß
Stefan
Wenn man sich einen Backlock mal genauer anschaut, dann sieht man das es einfach eine aneinanderreihung von Kerben ist. Da bei Kerben unter Belastung Spannungsspitzen im Material auftreten, ist die Bruchstelle des Messers gar nicht verwunderlich. Ich habe schon öfter gehört, der Backlock sei die stärkste und stabilste Verriegelungsart. Naja.
Materialfehler möchte ich nicht ausschließen. Man könnte auch an Fertigungstoleranzen denken, die dann in der Klingenaussparung für die Spannungsspitze gesorgt haben. So aus der Ferne kann man aber nur mutmaßen.
Über Sinn oder Unsinn dieses testes... Naja. Ist schon mal interessant zu sehen wann welche Verschlussart einklappt, und wie. Gerade bei Messern, die für die härtere Gangart(Militär, Polizei) beworben werden, erwarte ich auch mehr Leistung.
wenn ich so sehe wer hier, und wie, heutzuatge messer teste bzw. vorstellt komme ich aus dem ungäubigen staunen nicht mehr raus. insbesondere diese youtube filmchen finde ich da höchst amüsant
und die sogenannte fachwelt hier im forum macht
Gerade solche Tests finde ich äußerst interessant. Man muss nur wissen, wie man was daraus interpretiert ![]()
Gruß
Stefan
Ich muss sagen, das kenne ich aber so nicht von Victorinox. Ich fände es auch sehr schade, wenn dieser Trend weiter verfolgt wird. Noch einen Toolhersteller der nicht mit kleinen Fertigungstoleranzen aufwarten kann, brauche ich nun echt nicht.
Mein Spirit von 2009 hat das Problem übrigens gar nicht. Dafür habe ich fühlbares Spiel in der Zange. Die Antwort ( mit diversen Bildern) zu diesem "Problem" war das es konstruktionsbedingt dazu kommen kann, wenn ich mich dabei aber nicht wohlfühle, es doch in die Schwiz schicken solle. So wie ich gehört habe, kann man das auch an eine deutsche Adresse schicken um die Portokosten in die Schweiz nicht tragen zu müssen.
gruß
Stefan
Hab ich was verpasst oder reden wir hier über verschiedene Stähle?
Nach meinen Recherchen enthält ZDP-189 3% Kohlenstoff und 20% Chrom. Rostträgheit sollte also schonmal da sein, wenn auch nicht das Maximum. Der Stahl wird Pulvermetallurgisch hergestellt, was eine komplett andere Wärmebehandlung als bei einem schmelzmetallurgischen Stahl erfordet. Mit INFI würde ich diesen Stahl als letztes vergleichen. Ist mehr so ein "höchstlegierter" Stahl mit hoher erreichbarer Härte und hoher Schnitthaltigkeit, jedoch weniger zäh und weniger feinkörnig.
Falls ich mich irre, bitte ich um Entschuldigung.
Gruss
Stefan
Das ist natürlich ärgerlich, aber keine große Überraschung. Es gibt ja neben dem "normalen" "rosten" noch viele andere Faktoren die zu Korrosion führen. Unter anderem elektrochemische Korrosion oder hoher Salzgehalt in der Luft.
Hier mal die Zusammensetzung des Stahls:
C 0,9
V 3
Cr 8,25
Mo 2
Co 3
natürlich in %.
Der Chromanteil ist nicht hochgenug um groß für Rostträgheit zu sorgen. jedoch ist das Klingenfinish nicht die schlechteste Wahl um die Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen. Vanadium und Molybdän bilden schöne Karbide, Cobalt dient als Bindephasenmetall für feinere Schneiden.
Wenn du Chemiker bist, weißt du was Korrosion ist und das dein Finish jetzt leider angegriffen ist. Die einzige Möglichkeit es wieder vollkommen instandzusetzen ist es vom Macher neu polieren zu lassen. Mit irgendwelchen Rostlösern bekommst du zwar das Eisenoxid weg, hinterlässt aber ein Loch, wenngleich ich denke, dass es in diesem Zustand keine großen löcher sind. Ich kann dir da gut nachfühlen. Mehr fällt mir leider auch nicht ein.
Gruß
Stefan
Nee, Gold verliert aber seinen "Wert" net
![]()
Es gilt schon seit Jahrtausenden als "Wertvoll" und extrem begehrt, das einzige was sich evtl ändert is die Zahl in "Papiergeld" die man dafür bekommt.
Jo das ist klar. Ich meine nur, Gold ist selten, glitzert und sieht gut aus. Du schreibst selbst, es "gilt" als "Wertvoll". Das heißt ja es wird von vielen als wertvoll angesehen. Und solange das nicht morgen anders aussieht, ist man denke ich mit Gold gut beraten. Ich denke da sind wir uns einig.
Gruß
Stefan
Naja, gold ist nur solange etwas wert, solange wir dem Gold einen Wert geben. Es ist ein seltenes Edelmetall das auch seine Anwendungsbereiche in der Technik hat. Aber wir könnten auch gut ohne Gold leben. Gold sehe ich also eher wie Geldscheine an.
War nicht zu Pionier/Gründer/Goldrausch Zeiten Stahl genausoviel Wert wie Gold? Weil man mit Gold so schlecht einen Baum fällen kann.
Und zum Thema Alkohol. Laut der Oma von meiner Freundin, die im 2. Weltkrieg großgeworden ist, wurde Alkohol hauptsächlich als Medizin und weniger als Genussmittel hergestellt. Damals zumindest. Bei Erkältung, Wunddesinfektion und diversem.
gruß
Stefan
Wie war das Handling so im Einsatz, Knüppelknecht? ging das aufhebeln gut?
Gruß
Stefan
Machst du sicher nichts verkehrt.
Gruß
Stefan
Damit ich aber nicht vor dem UN-Tribunal lande, werde ich nichts zur Aufgabe schreiben, sondern es höchstens mit Robert nachbesprechen.
Falls du dich immer noch an Artor's Post aufhängst, wisch dir das pipi aus den Augen.
Falls nicht, würde ich mich über ein, zwei Sätze zum Einstz des Werkzeugs freuen.
Falls die Aussage ernst gemeint ist, frage ich mich warum?
Gruß
Stefan
Gefällt mir sehr gut. Mal was anderes als diese 08/15 Flachschliff mit Holzgriffmesser. Weiter so!
Gruß
Stefan
:rofl: :rofl: :rofl:
Am frühen Morgen schon solche Brüller abzusetzen - nicht schlecht.
Manix
Und wenn man Micha's Beiträge mal genau liest, wird auch niemand persönlich angegriffen. Man bekommt lediglich eine tür zu einer anderen Sicht der Dinge in einer humorvollen Weise geöffnet. ![]()
Zu dem Werkzeug: Finde ich sehr gelungen. Ich bin zwar weder bei Polizei noch beim Militär, jedoch finde ich das Konzept sehr funktionsfähig. Es ist vom Prinzip der gelungene Versuch einen Panzer mit einem Golf zu kombinieren, herausgekommen ist ein sowohl geländegängiges wie auch straßentaugliches Auto, der Mercedes G. Das Gefühl habe ich, wenn ich das ABW anschaue.
Gruß
Stefan
Das inhaltlich gar nicht mal schlechte Review liest sich so schwer, weil du einfach die Rechtschreibung ignorierst. Wir sind hier zwar im Internet und man vertippt sich auch ab und zu mal, jedoch sollte man ein gewisses sprachliches( in dem Fall schriftliches) Niveau halten. Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung, Satzzeichen die einen Satz beenden(.,?,!); das ist ja nicht zu viel verlangt. Für diejenigen, die eine Lese-/Rechtschreibschwäche haben, gibt es Word und die F7 Taste.
Gruß
Stefan
Gefällt mir sehr gut. Man kann dir keine PM schreiben. Schreib mir doch mal bitte eine bezüglich Preis, wenn du Lust hast.
Gruß
Stefan
Da hast du was falsch verstanden. Der Erl und die Klinge sind aus einem Stück. Lediglich der Übergang zwischen Parierelement und Klinge wird verlötet, damit da kein Dreck reinkommt. Wer lötet schon eine Klinge an einen Erl? Sollbruchstelle kann ich mir auch einfacher besorgen.
Gruß
Stefan
Ich möchte euch ja nicht den Spaß nehmen. Aber wir reden hier von einem Klappmesser. Das braucht keine 15 minuten und es gibt nicht mehr viel zum verschicken.
Gruß
Stefan