Beiträge von Merc


    Für den Alltag hab ich meiner besseren Hälfte ein Spyderco UKPK in Marone besorgt. Gibt es ja auch mit Drop-Point Klingenform. Beide gibt es in glatt, mit Combo Edge und dem Spyderedge (also Full Serrated Blade).
    Am häufigsten jedoch benutzt sie im Büroalltag das Spyderco Bug, war ein Spontankauf im Globi in DD.


    Wenn Spyderco die UKPK's mit ner Full Flat Grind Klinge ausstatten würden, wären sie von der schneidfreudigkeit noch besser, aber durch den Hohlschliff sind auch diese Modelle recht scharf.


    Gruß Merc

    Schönes Teil hast du dir da gegönnt. Und ein interessiertes Review dazu geschrieben. Ich hoffe die Uhr bleibt dir lange erhalten und bringt dir viel Spass. :)
    Danke für die Vorstellung der Uhr! :thumbup:

    Entschuldigt bitte, das ich mich zu dem Thema mal äußern muss. Aber können wir hier bitte mal zwischen militärischem "Messerkampf" und ziviler SV unterscheiden? So wie es der Major schon mit seinem Beitrag verständlich ausgedrückt hat?
    Allein die persönliche Grundeinstellung unterscheidet sich doch deutlich zwischen Alltagssituationen, wo das Thema SV zum tragen kommt und einem Einsatz, zum Beispiel in einem Krisengebiet. Und dementsprechend sind auch die verwendeten Werkzeuge gewählt und konstruiert. Dem Vorteil eines größeren Messers bezüglich wundballistischer Wirkung und Reichweite steht ein immenser Nachteil des verdeckten Tragens und dem daraus folgenden Möglichkeiten das Werkzeug überhaupt zum Einsatz bringen zu können in der zivilen Gesellschaft gegenüber. Mal ganz zu schweigen, das sich SV Situationen meistens nicht unbedingt aus 5 Metern Distanz entwickeln sondern eher im Nahbereich (unter 3m) zustande kommen und da mehr zählt, als die reine Größe des Werkzeugs. Nicht umsonst benutzen auch Einsatzprofis bei bestimmten Operationen kleine und versteckt zu tragende oder getarnte Messer.
    Dazu auch ein älterer Artikel von southnarc: A Narcotic Agent's Hideout Knives


    Gruß Merc

    Wow, wieder ein saugeiler Patch vom Patch-Paten! :thumbup:
    Ich bin natürlich dabei mit:
    1xSR
    1xSG
    1xSB


    Gruß, Merc


    PS: Hmmm ich glaub so langsam bauch ich mal ne Patchwand, ähnlich ner Pinwand. Gibts dazu eigentlich schon Umsetzungen? Wo krieg ich größere Flächen Flauschklett her?

    Auch von mir nochmal vielen Dank an David. Sehr gut aufgemacht und mit Bildern unterlegt, ist das echt auch für solche Volldeppen wie mich (ja, manchmal krieg ichs einfach nicht gerissen) ideal geeignet. :D


    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Ich danke dir Roman für die "einfachen" Ausführungen zur Stahlherstellung und muss mich dir vollkommen anschließen. Besonders über eine Definition von Begriffen zur Schaffung einer gemeinsamen Ausgangsbasis, sollten wir ernsthaft nachdenken.


    Das hat natürlich historisch keinerlei Bedeutung, sondern ist rein auf Gebrauch ausgerichtet, aber das sollte eigentlich jede Schwertklinge sein, gleich aus welchem Material.


    Amen! ;)


    Übrigens gibt es bis heute Regionen auf unserem Planeten, wo Schwerter immernoch im militäriswchen Einsatz sind. Ich verweise da direkt auf das phillipinische Marine Corps, speziell die Recon Marines mit ihrem Ginunting.


    Gruß, Merc

    Ich glaube ich muss hier eines klarstellen: ich zweifele nicht die Funktionstüchtigkeit einer Damaszierung an, Stähle mit unterschiedlichen Eigenschaften miteinander zu kombinieren und damit die Eigenschaften in einem Stück Stahl zu vereinen. Es sind für mich aber zwei unterschiedliche Dinge, ob ich die Entwiclungsgeschichte der Schwerter des euopäischen Mittelalters betrachte oder moderne Verfahren zur Herstellung möglicher Damastarten, die es damals, nach bisherigen Funden, nicht gegeben hat.


    juchten
    Soweit mir bekannt, nach Geibig, Alfred: Beiträge zur morphologischen Entwicklung des Schwertes im Mittelalter. Eine Analyse des Fundmaterials vom ausgehenden 8. bis zum 12. Jahrhundert aus Sammlungen der Bundesrepublik Deutschland, Neumünster 1991, S.112 f., "[...] klingt die Sitte, Klingen zu damaszieren[...]" mit Aufkommen neuer Schmiedeverfahren ab dem 10. Jahrhundert langsam aus. Geibig zieht dabei Vergleiche zu den Werken von Jankuhn, Kirpicnikow, Emmerling und Menghin. Die russische Literatur erschließt sich mir leider nicht, aber ich weiß, das die Russen auf dem Gebiet Archäologie viel geforscht und puliziert haben und dies immernoch tun. Leider dauern Publikationen in der BRD diesbezüglich immer sehr lang, sodass neuere Foschungsergebnisse nur spärlich ihren Weg zu den Leuten finden. Ich lasse mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.


    Gruß Merc,


    PS: Interessante Diskussion, die sich gerade entwickelt. Ich kann nur aus Anwendersicht sprechen, du aus Herstellersicht. Wie üblich liegt die Realität dann wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

    Ah alles klar. :D
    Schwerter, egal woher und welche Zeit sind eine kleine Wissenschaft für sich.


    Gruß, Merc

    Katana und andere jap. Schwerter sind nicht die typischen Hiebwaffen des Mittelalters, die dazu ausgelegt waren um dem anderen den Schädel einzuschlagen (etwas naiv-primitive Auslegung, triffts aber ganz gut) ;)


    Sorry, S.J. aber das trifft es nicht "ganz gut" sondern ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Ich versuche das mal näher zu erläutern.
    1. Es gibt nicht DAS mittelalterliche Schwert. Die Periode des Mittelalters geht von ca. 500 bis 1500 und in 1000 Jahren tat sich auch in Europa waffentechnisch sehr vieles.
    2. Wie schon mehrmals hier erwähnt, ist die Entwicklung des mittelalterlichen Schwertes an ihre Primärbestimmung gebunden und muss grob in Hieb oder Stich unterteilt werden. Dazwischen gibt es eine Unmenge an Zwischenformen. Ich verweise nochmal auf die Oakeshott Typologie.
    3. Auf einer Zeitschiene müssen die ersten "Schwerter" mit Primärbestimmung Hieb eingetragen werden und dann wandelt sich dies vom 11. bis zum 16. Jh. über Zwischenformen hin zur Ultimativen Stichwaffe. Verantwortlich für diese Entwicklung war zum nicht unerheblichen Teil die Entwicklung bessere Stähle und die Verwendung dieser im Rüstungsbereich.
    4. Die Verwendung von z.B. Wurmbundklingen im frühen Mittelalter lässt sich darauf zurückführen, das die Herstellung von guten Stählen extrem teuer und aufwendig war und die notwendigen Temperaturen nur mit größter Mühe erreicht werden konnten. Um den Einsatz solch hochwertigen Stahls möglichst gering zu halten (und das Schwert bezahlbar zu halten), wurde dieser dann mit minderwertigerem verbunden um den "Kern" einer Schwertklinge herzustellen. Gleichzeitig schaffen es die unterschiedlichen Materialeigenschaften der Klinge Zähigkeit und Härte zu verleihen. Die Schneiden selber wurden anschließend "angeschweißt". Eine Schneide aus einem homogenen Material war schon notwendig. Es gibt jedoch auch aus dieser Zeit (frühes Mittelalter: ca. 500 bis 1066) ein paar wenige, noch erhaltene homogene Klingen. Damast erscheint in diesem Licht einfach die schlechtere, aber bezahlbarere Wahl gewesen zu sein. Unsere heutigen Hochleistungsstähle machen eine Damastklinge, rein funktional, überflüssig. Sieht aber schön aus. :)
    5. Wer schonmal eine Replik eines frühmittelalterlichen Schwertes in der Hand gehalten hat, hergestellt mit der o.g. Technik wird feststellen, das man damit keine Köpfe einschlägt (höchstens vielleicht mit dem Gefäß), sondern dies eine perfekte Hiebwaffe ist, die einem japanischen Schwert in nichts nachsteht. Zum Köpfe einschlagen finden sich nicht umsonst solch brachiale Waffen wie Rabenschnabel und Streitkolben.


    MfG, Merc

    Erm Leute, ihr steigt auf nen Beitrag von RTL2 ein und nehmt das ernst? Sorry, aber Katana vs. Langschwert (z.B. aus der Deutschen Schule) zu vergleichen, ist wie Äpfeln mit Birnen. Soweit ich ein wenig Wissen um japanische Schwertkunde erwerben durfte, ist das Katana, so wie wir heute mit dem Begriff umgehen, eine Entwicklung aus der langen Friedensperiode der Tokugawa Zeit. Wenn ich schon ein japanisches Schwert mit einem Langschwert aus Europa vergleichen will, sollte ich wenigstens ein Tachi nehmen.
    Der Vergleich ist dennoch m.E.n. vollkommener Schwachsinn (sorry für den rauhen Ton) da beide Arten von Schwertern vollkommen unterschiedlichen Zwecken dienten. Während japanische Schwerter als Primärbewegung für einen schneidenden Hieb ausgelegt sind, bedingt durch die Entwicklung von der Zweitwaffe zu Pferde (Primärwaffe war Bogen, daher kommt auch die japanische Aufteiung des Bogens 1/3 Griff 2/3), deren früheste bekannten Arten genauso gerade waren wie europäische Schwerter des Mittelalters, weil sie wohl über China und Korea nach Japan ihren Weg fanden, entwickelt sich das europäische Schwert vom 11. Jhd. an von einer Primär für den Hieb ausgelegten Waffe hin zur primär für Stiche konzipierten, an deren Gipfel dann Rapier und Degen stehen. Ich möchte jedem Interessierten nahelegen, sich die Klingenquerschnitte näher anzuschauen oder einfach mal einen Dolch mit einem Messer zu vergleichen.

    Das ist meiner Meinung nach nicht so. Der sogenannte "Inselbetrieb" ist ja nicht verboten. Die meisten Leute, die eine Photovoltaik-Anlage betreiben, machen das ja aber um damit Profit zu erwirtschaften und das geht eben nur, wenn man einspeist. Dass man sich mit seinem selbst erzeugten Strom während eines Netzausfalls nicht selbst versorgen kann liegt an einer Sicherheitsmassnahme: wenn das Netz ausfällt, darf nichts eingespeist werden - der Netzbetreiber hat ja u.U. das Netz mit Absicht abgeschaltet, damit an den Leitungen gearbeitet werden kann. Und damit die Arbeiter nicht an den Leitungen kleben bleiben, darf halt keine Fremdeinspeisung stattfinden.
    Wenn man den selbst erzeugten Strom auch bei Stromausfall nutzen möchte, braucht man einen Netztrennschalter (zur Umstellung auf Inselbetrieb), dicke Akku-Bänke als Puffer und Spannungswandler die auch dann arbeiten, wenn sie sich nicht mit dem Netz synchronisieren können.


    Danke, das war mir bis jetzt nicht bekannt. Wieder was gelernt. :thumbup:


    Interessant, das mein Vater bei der Beratung zu Installation und Betrieb einer Photovoltaikanlage davon nichts erzählt hat. Da muss ich doch glatt nochmal nachhacken.