Das ist doch ein toller Ausgang des Ganzen. Ohne dich wäre das der Firma wohl kaum aufgefallen.
Gruß Merc
Beiträge von Merc
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Heya Major,
schöne Vorstellung.
Ein Glück, ich hab keine so großen Hände, mich stört der Anschliff bis zum Schluss gar nicht.
Wie kommst du mit dem Sporn beim Tragen zurecht?
Gruß Merc -
Schön gemacht. Klasse farbliche Abstimung.
Gruß Merc -
Sehr schick. Simpel, funktional und ästethisch.

Gruß MErc
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Hey Lichtschalter,
die Ergonomie ist für mich jetzt wesentlich besser. Micha hat das gut erklärt. Der Sporn war mir ständig im Weg, sei es beim Umgeifen von Icepick auf Fechtgriff und vice versa, oder eben beim Tragen IWB. Und da Urbanovsky in seinem Video vom Midtech gleich feststellt, wem der Anschliff bis zur Griffmulde nicht passt, der soll gefälligst selbst das hintere Stück entschärfen, so sehe ich das beim Sporn ebenso. Von der Verbesserung des Werkzeugcharakters mal ganz abgesehen. Nur ist das hier nicht das 200 Euro teure Midtech Modell... mittlerweile dürfte das auch zwischen 250 und 300 Euro liegen... da hätte ich dann echte Skrupel.
Gruß und schönen Feiertag
Merc -
Vielen Dank für das Lob.
Hier auch die ersten zwei Updates.Update 1:
In Hand Bilder sind im zweiten Beitrag oben eingefügt worden.Update 2:
Ich habe heute den Sporn entschärft. Bisher alles noch sehr grob, da ich jetzt erstmal teste, ob mir das so gefällt oder ob ich noch mehr wegnehme. Dann kümmere ich mich ums Finish.2015-05-13 Sporn 001.JPG2015-05-13 Sporn 002.JPG
Gruß Merc
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Schönes, ausführliches Review... wie gewohnt von dir.
Gruß Merc -
OutOfStep
Ich bin da sehr gespannt. Hab da auch ein paar Ideen im Kopf und auf Papier, die der Umsetzung harren. Leider bin ich kein begnadeter (Hobby-) Handwerker, wie so viele hier.
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Vielen Dank euch allen.
balinzwerg
Ich werde es versuchen. Ist nur nicht leicht, die Griffhaltungen zu zeigen, ohne dass das Foto verwackelt. *grml*Dat Uli
Hey Jörg, das GITFO ist das fetteste der drei Messer und fühlt sich insgesamt wesentlich satter in der Hand an. Kommt im Vergleich zum eher filigranen Snake Charmer als fetter Brecher daher.@Micha
Du hast natürlich recht. Der Gebrauchsnutzen der Ringknaufgestaltung spricht für sich. Und er ist ja nun auch wesentlich älter, als wir uns das vorstellen. Juchten hatte dazu schonmal was geschrieben.Schifflaken
Viel Spaß damit.
Gruß Merc
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Und weiter geht es mit der Vorstellung.
Die Kydexscheide ist von guter Qualität. Sie umschließt das Messer bis zum ersten Drittel des Griffes und hält wackelfrei. Die Scheide ist als Taco ausgeführt, auf dem Rücken ist sie bis zur Daumenauflage der Klinge offen gehalten. Es gibt keine scharfen Kanten, man kann mit Hilfe von Aceton aber sicherlich für ein noch feineres Finish der Kanten sorgen.
Am Anfang saß alles extrem straff, nach einem Tag hat sich der Druck aber schon spürbar verringert, sodass das Ziehen und Versorgen des Messers problemlos verläuft.Das Messer ist dafür vorgesehen im Icepick Griff mit Schneide nach außen geführt zu werden. Der Zeigefinger wird dabei durch den Ring gesteckt und bietet so eine sehr gute Sicherung gegen eine Entwendung des Messers. Die Position des Sporns gibt ebenfalls einen Hinweis zur bevorzugten Führweise des Messers. Aber auch im Fechtgriff, sowohl mit gesichertem kleinem Finger durch den Ring als auch ohne lässt sich das Messer von mir mit Handschuhgröße 9 (Mechanix/5.11 L) gut greifen.
Eine Reverse-Edge-In Position ist aufgrund des Sporns und des Anschliffes bis zum Griffende nur schwer möglich. Man gerät dann sehr schnell mit der Hand in die Schneide.Nun folgt ein kurzer Vergleich der drei Ringknaufmesser: Benchmade SOCP Dagger, Böker+/American Kami GITFO und Ka-Bar/Snody Snake Charmer
Zuerst einmal die Rohdaten der drei Modelle nebeneinander:
[table=',Benchmade SOCP Dagger,Böker+ GITFO,Ka-Bar Snake Charmer']Gesamtlänge:[*] 18,4 cm[*] 17,3 cm[*] 16,2 cm[*] Klingenlänge:[*] 8,1 cm[*] 7,2 cm[*] 5,8 cm[*] Schneidenlänge:[*]6,2 cm[*]7,2 cm[*]5,5 cm[*]Materialstärke:[*]4,5 mm[*]4,9 mm[*]3,3 mm[*]Stahl:[*]440C[*]440C[*]S35VN[*]Scheide:[*]Spritzguss[*]Kydex[*]Spritzguss[*]Ringdurchmesser, außen:[*]3,24 cm[*]3,36 cm[*]3,18 cm[*]Ringdurchmesser, innen:[*]2,77 cm[*]2,8 cm[*]2,35 cm[*]Griffgestaltung:[*]Symmetrisch[*]Symmetrisch[*]Asymmetrisch[*]Ringdetails:[*]Daumenauflage am Griffende[*]Sporn auf Schneidenseite[*]Keine Besonderheiten[*][/table]
Was unterscheidet nun alle drei Ringknaufmesser voneinander?
Das Anwendungsgebiet des SOCP Dagger ist auf den ersten Blick ersichtlich. Er ist als Last Ditch Tool konzipiert. Komplett symmetrisch gestaltet, kann er selbst in der einschneidigen Version seine grundsätzliuche Intention als Waffe nicht verbergen. Der Dolch steckt hier nicht nur im Namen. Die Daumenauflage am Griffende sorgt für sicheren Halt. Auch mit Handschuhen lässt sich das Messer gut greifen und sicher festhalten.
Am gänzlich anderen Spektrum liegt das Snake Charmer. Als kleines Jagdmesser gedacht, ist es sehr alltagstauglich. Die 3,3mm starke Klinge mit Hohlschliff macht es schneidfreudig, das gesamte Erscheinungsbild ist eher unscheinbar. Im Gegensatz zum SOCP und zum GITFO ist der Griff nicht symmetrisch gestaltet. Mit dem kleinsten Innendurchmesser des Rings ist das Messer mit dünnen Handschuhen gerade noch so zu greifen. Ohne Handschuhe liegt es aber sehr sicher in der Hand.
Das GITFO liegt zwischen beiden. Es ist nicht als Waffe konzipiert und leistet als Alltagsmesser gute Dienste. Durch die Stärke des Materials, dürfte es auch grobe Misshandlungen gut wegstecken. Im Notfall sollte es sich aber auch bei anderen Anwendungen gut machen. Die außergewöhnliche Designsprache von Urbanovsky macht es aber definitiv zu einem Hingucker. Mit dem größten Ringinnendurchmesser ist das Messer auch mit Handschuhen gut bedienbar.
Fazit:
Mit dem GITFO ist es Böker wieder gelungen die formschönen Messer von American Kami einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Die Verarbeitungsqualität meines Messers ist, für Böker+ Verhältnisse wirklich gut.
Ein Alltagstest steht noch aus, Papier schneidet der Werksschliff aber Problemlos.Ich kann jetzt noch nicht sagen, ob das GITFO das Snake Charmer ablösen wird, das Potenzial dazu hat es allemal. Es gibt jedoch ein paar Details, bei beiden, die mich stören... irgendwann werde ich wohl doch mal einen Messermacher kontaktieren, der mir dann ein Stück nach meinen Vorstellungen herstellt. Konzeptionen dazu, sind schon von mir auf Papier gebracht.
Ich hoffe, ich konnte euch das Messer etwas näher bringen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik, bitte ich natürlich, nicht zu zögern.
Viele Grüße
MercPS: Ein Vergleich der drei mit einem Strider KVA wäre sicherlich auch interessant.
Edit:
In-Hand Bilder, v.l.n.r.: Icepick Edge Out, Fechtgriff mit Sicherung im Ring, Fechtgriff ohne Sicherung im Ring.
2015-05-13 In Hand 001.JPG2015-05-13 In Hand 002.JPG2015-05-13 In Hand 003.JPG -
Böker+ GITFO – American Kami Collaboration
Hallo liebe TF Mitglieder,
heute möchte ich euch die neue Kollaboration zwischen DJ Urbanovsky/American Kami und Böker vorstellen.
Das Böker+ GITFO ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Urbanovsky und Böker. Vor zwei Jahren stellte Böker mit dem Colubris das damalige Erfolgsmodell von American Kami als Serienmodell vor. Im gleichen Jahr habe ich die ersten Fotos vom GITFO gesehen und war von Anfang an sehr begeistert von dem Modell. Das GITFO hat sich ebenso zu einem Erfolg für Urbanovsky entwickelt und wird seit diesem Jahr von Böker in Serie hergestellt.
Dem Colubris haben sich im Forum schon mehrere Autoren gewidmet: Rumpeltroll hat das Orignal Midtech schonmal ausführlich vorgestellt, derLichtschalter brachte uns dann die Böker+ Version näher, balinzwerg verglich das Böker+ Colubris mit dem Bastinelli MAX.Das GITFO ist Urbanovskys Interpretation eines Ringknaufmessers. Weitere bekannte Serienverteter dieser Messerart sind Benchmades SOCP Dagger und Ka-Bars Snake Charmer. Im ersten Teil dieser Vorstellung widme ich mich zuerst einmal dem GITFO, bevor ich im zweiten Teil einen kurzen Vergleich mit den beiden eben genannten Messern ziehe.
Geliefert wird das GITFO in einer schwarzen Pappschachtel mit Magnetverschluss. Neben dem Messer selbst und der Scheide aus Kydex gehört auch ein Gürtelclip und eine Kugelkette dazu. Clip und Kette sind für mich nicht gebräuchlich, da ich ein kleines Fixed üblicherweise auf 1 bis 2 Uhr IWB trage und mit Paracord und Cordlock sichere. Diese Trageoption ermöglicht mir schnelle Längenanpassungen, sollte sich die Trageposition doch verändern, z.B. weil das Messer in die Hosentasche wandert.
Das GITFO ist insgesamt 17,3 cm lang, davon entfallen 7,2 cm auf die Klinge, welche bis zum Ende scharf geschliffen ist. Die restlichen 10,1 cm entfallen auf den Griff inklusive des Fingerrings. Gefertigt ist das Messer aus einem 4,9 mm starkem Stück 440C Stahl mit einem Stonewash-Finish. Alle Kanten sind sauber gebrochen, der Anschliff ist symmetrisch ausgeführt.
Die Klingenform ist ähnlich der des Colubris. Am ehesten passt hier die Bezeichnung "Modified Wharncliffe". Die Schneide verläuft in einem leichten Bogen, das gibt dem Ganzen eine bessere Alltaugstauglichkeit, erhält dabei aber die Möglichkeit zu Freihandschnitten und eine gut zu kontrollierende Spitze. Diese liegt im Gesamtverlauf leicht unterhalb der Mittelachse des Messers und ist als Panzerspitze ausgeführt. Auf dem Klingenrücken folgt nach der Panzerspitze eine falsche Schneide und dann eine Daumenauflage mit leichtem Jimping. Der Daumen gleitet im Fechtgriff automatisch in die Auflage und hält sicher.
Der Griff ist symmetrisch aufgebaut. Er verfügt über zwei Fingermulden, jeweils eine auf dem Rücken, welche sich direkt an die Daumenauflage der Klinge anschließt und eine auf der Unterseite, welche direkt in den Anschliff mündet. Hier ist auch große Vorsicht geboten, ganz wie beim Original Midtech GITFO von Urbanovsky ist der Schliff bis zum Ende ausgeführt und bietet daher ein gewisses Verletzungspotenzial. Urbanovsky schlägt in seiner Videovorstellung des Midtech GITFO vor, alle, die das stört, sollen dieses letzte Stück Anschliff doch selber abstumpfen.
Ein weiterer Teil des Griffes ist der Fingerring. Dieser verfügt auf der Schneidenseite über einen Sporn. Dieser Sporn dient zum einen als Indikator, wo sich die Schneide befindet, zum anderen kann man damit auch gut Druck ausüben. Ich werde den doch sehr scharfkantigen Sporn entschärfen. Bei meiner bevorzugten Trageweise drückt er in sitzender Position zu sehr. Der doppelte Sinn einer nonlethalen Verwendung des Sporns erschließt sich mir bei einem Fixed dann auch nicht.Weiter geht es im nächsten Post.

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Ich empfehle auch Merino, wenn es um mehrere Tage am Stück geht, man wechselnden Klimabedinungen ausgesetzt ist und anstrengende Tätigkeiten mit Ruhephasen stattfinden. Das Klima und Kombination mit der Trocknunszeit ergibt einen guten Kompromiss. Bisher habe ich Sachen von Icebreaker aus Neuseeland und Lasting aus der Tschechischen Republik.
Warum ich im Alltag im Sommer aber doch Baumwolle als ausreichend empfinde? Die fein ausgesponnenen Merinofasern verschleißen sehr schell, an Reibungsstellen wetzt sich das Material sehr schnell durch, z.B. Achselhöhlen, Rucksackauflageflächen, etc. Mir persönlich ist das für den Alltag schlicht zu preisintensiv. So genial das Material ist, sind mir zwei bis drei T-Shirts pro Jahr schlicht zu teuer.Gruß Merc
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gungho
Da ich bisher nicht so viele B+ Produkte habe, kann ich da keinen Vergleich ziehen. Aber ich hab mal ein schnelles Foto geschossen.
2015-05-11 GITFO Kante.JPG@Lichtschalter
Schaun wer mal, ob ich diese Woche noch dazu komme. Ob es dann toll wird, müsst ihr entscheiden.
Gruß Merc
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@Lichtschalter
Glückwunsch!Ich habe heute ebenfalls Post von Bastian erhalten. Kleines Sneak Peak was im Packerl war.
2015-05-11.JPG
Ausführliche Vorstellung und Vergleich mit ähnlichen Werken folgt.
Gruß Merc
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Vielen Dank für die Vorstellung dieser interessanten Bauchtasche. Wiedermal ein tolles Review.
Gruß Merc -
Hey Lichtschalter,
warum schreibst du nicht Hazard4 direkt an? Wenn du denen dein Problem schilderst, kann nichts schlimmes passieren. Im schlechtesten Fall ist es eine Umstellung des Produktes, im Besten war der Batch fehlerhaft.
Gruß Merc
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Danke für die Vorstellung. Das Buch steht auch schon lange auf meiner Liste.
Gruß Merc -
Nimmt man das Messer in die Hand, so gleitet es förmlich in die verschiedensten Griffpositionen. Auch ein Wechsel ist problemlos möglich. Die Griffform sorgt für einfaches und ermüdungsfreies Arbeiten. Der einzige Schwachpunkt sind die Hohlnieten. Sie bieten Angriffsfläche für allerlei Schmodder, welcher beim Arbeiten in der Küche anfällt und sollten immer gut gereinigt werden.
Das Messer kam rasiermesserscharf und nach über einem Monat im Kücheneinsatz ist noch kein spürbarer Verlust der Schneideigenschaften festzustellen. Bisher habe ich es auch nocht nicht abziehen müssen.
Als Gesamtkonzept überzeugt mich das Santoku aus der Saga-Serie voll und ganz. Das Arbeiten mit dem Messer macht wirklich Spaß und aufgrund seiner Größe ist es, für mich, ein wahrer Alleskönner. Bei Gelegenheit werde ich mir dazu wohl noch eine Kydex anfertigen, damit ich das gute Stück auch bei Auswärtskochaktionen immer dabei haben kann.
Hier auch mal in Action:
014.JPG 015.JPG 016.JPGDie Materialen und das Stonewash Finish kombiniert mit klassischen Küchenmesserformen stellen einen tollen Hybrid dar und machen die Saga Serie in meinen Augen zu einem echten taktischen Küchenmesser, mit der Betonung auf Küche.

Ich hoffe, ich konnte euch das Messer etwas näher bringen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik, bitte ich natürlich, nicht zu zögern.
Gruß Merc
PS: Für die Freunde des massiven Küchenmessers bietet Böker mit dem Field Butcher eine Version der gleichen Griffgestaltung mit 4mm N690 Klinge und einer etwas aggresiveren Klingenform an.
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Böker Saga Santoku Stonewash – Jesper Voxnæs Design
oder auch: ein taktisches Küchenmesser in Serie?
Hallo liebe TF Mitglieder,
heute möchte ich euch ein Küchenmesser aus Bökers Saga Serie vorstellen. Die Saga Serie stammt aus der Feder des dänischen Messermachers Jesper Voxnæs aus Løgstrup, einem kleinen Örtchen am Hjarbæk Fjord auf dem dänischen Festland in der Nähe von Viborg.
Jesper Voxnæs ist derzeit einer der angesagtesten Messermacher und Toolmaker und arbeitet schon seit mehreren Jahren mit Böker zusammen. Zu seinen Werken zählen unter anderem das Bob, das Rold und das Gnome, sowie das VAT aus der Böker+ Serie und die Gorm Reihe von Küchenmessern. Sein Flaschenöffner Snail ist seit spätestens letztem Jahr in der EDC Szene groß angesagt. Kurzum: Wer Jesper Voxnæs nicht kennt, hat dringenden Nachholbedarf.
Seine Homepage findet sch unter: http://www.voxknives.comDie Küchenmesser der Saga Serie umfassten ursprünglich nur vier Modelle: drei klassische europäische Kochmesser: ein Schälmesser, ein Allzweckmesser und ein Chefmesser, sowie ein Santoku. Mittlerweile sind noch drei Messer für Spezialaufgaben dazu gekommen: ein Filetiermesser, ein Brotmesser und ein Schinkenmesser. Alle Modelle werden mit zwei verschiedenen Oberflächenfinishes angeboten: blaugepließtet oder stonewashed.
Das Santoku fand seinen Weg an meinem diesjährigen Geburtstag als Geschenk zu mir und wurde auch schon an selbigem erstmalig in der Küche benutzt. Seitdem hat es meine bisherigen Küchenmesser weitestgehend abgelöst. Vor allem der Griff hat dazu beigetragen.
Bei einer Gesamtlänge von 28,6 Zentimeter fallen 16 Zentimeter auf die Klinge (gemessen von der Spitze bis zur Griffschale) und die restlichen 12,6 Zentimeter dienen dem Griff. Dieser ist dreidimensional konturiert und an seiner dicksten Stelle 1,9 Zentimeter stark.Die Messer der Saga Serie sind als Ganzstahl Fixed mit aufgesetzten Griffschalen konzipiert und bestehen aus 440C Stahl. Das [=https://de.wikipedia.org/wiki/Santoku]Santoku[/url] entspricht der klassischen Form, die Schneide ist 15 Zentimeter lang. Der 2,5 Millimeter starke 440C verjüngt sich bis auf 0,5 Milimeter bis zur Schneidphase. Kombiniert man diesen Anschliff mit einer Klingenhöhe von 5 Zentimeter, so ergibt das einen Schneidteufel, der aufgrund der Materialstärke doch noch sehr stabil ist. Das Messer federt beim Arbeiten kein bisschen. Das Stonewash Finish lässt eventuelle Kratzer mit der Oberfläche verschmelzen.
Als Schalenmaterial findet schwarzes G10 mit darunterliegendem rotem Fiber Verwendung. Fixiert werden die Schalen durch zwei große Hohlnieten.
Wie schon erwähnt ist der Griff dreimensional konturiert. Auf dem Rücken fällt er leicht nach hinten ab. Der Bauch bietet zwei leicht versetzte größere Mulden und läuft am Ende zu einem kurzen Schwalbenschwanz aus. Die Griffschalen sind ebenfalls konturiert und bieten zwei Verjünungen.
005.JPG 006.JPG 007.JPG 008.JPG
An der Unterseite des Griffes ist der Stahl abgerundet, an der Oberseite flach. Leider spürt man hier auch die Liner ganz leicht überstehen. Mal sehen ob sich das mit ein wenig feinstem Schlaifpapier beheben lässt.
Weiter geht es im nächsten Beitrag.
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