Beiträge von Merc

    Hey aL1en,


    alles hängt voll von deiner Lust auf Abenteuer ab. Die Aufstiege auf die Berge gibt es in Form von Wanderwegen oder Steigen und Stiegen. Bei letzterem sollte man aber schwindelfrei und trittsicher sein. Einmal drin, gibt es kein zurück, ein bisschen leichte Kletterei gehört meistens auch dazu. ;)


    Eine eher gemütliche Wanderrunde für erste Eindrücke ist der Aufstieg auf die Rauensteine von Rathen aus. Über den Rauensteinkammweg geht es nach nach Wehlen. Hier heißt es per Fähre Übersetzen über die Elbe und über die Weißen Brüche hoch auf die Bastei. Dann geht es entweder direkt runter nach Rathen oder über die Schwedenlöcher und den Amselsee zurück.
    Hier mal ein Blick auf die Bastei von den Rauensteinen aus: 003.jpg


    Ich bin sehr gern in der hinteren Sächsischen unterwegs, Schrammsteine sind dabei ein Must See, mit der Begehung des Schrammsteingratweges. Wer dann noch auf Abenteuer steht, der schließt den Oberen Terassenweg an, der seit neuestem nicht mehr nur ein Kletterzustieg ist.
    Hier ein Ausblick von den Schrammsteinen ins Elbtal und ein Stück Oberer Terrassenweg: 007.jpg006-1.JPG


    In den Affensteinen ist es auch immer sehr schön. Ein Abstecher zur Ida Grotte gehört hier zum Pflichtprogramm. Als Aufstieg wählt man z.B. die Wilde Hölle, oder wer lieber näher am Fels sein möchte, der geht über die Häntzschelstiege, mit grandiosen Ausblicken. Achtung, am Wochenende kann es hier zu Stau kommen, die Stiege ist auch nur im Aufstieg zu begehen.
    Einstieg zur Häntzschelstiege, für schwindelfreie und trittsichere Menschen: 001.jpg


    Ebenfalls ein Must See ist ein Ausflug auf die Festung Königstein, der Festungskuchen da oben ist sehr zu empfehlen. ;) Und eine sehr kurze Wanderung mit wunderen Blicken übers Elbtal liefert der Aufstieg auf den Lilienstein direkt gegenüber der Festung.
    Ausblick auf den Lilienstein von der Festung und Ausblick auf die Festung vom Lilienstein: 001.JPG2015-12-31 Lilienstein 01.JPG


    Eher ruhig ist es im Bielatal, da kommen nur die Eingefleischten hin, hier gibt es viele Klettergipfel. Wer auch mal eine Bootsfahrt möchte, fährt nach Hinterhermsdorf und steigt von da in die Kirnitzschklamm ab. Direkt auf der deutsch-tschechischen Grenze gibt es eine Bootsfahrt und dann kann man wählen, ob man noch lang oder sehr lang wandern will. ;)
    Auch das Polenztal ist sehr schön zu erwandern. Als Startpunkt bietet sich hier Hohnstein an, Abstieg ins Tal, das Tal durchwandern und dann der Aufstieg auf den Brand über die Brandstufen. Oder man dreht die Route um. ;)


    Die beste Karte ist übrigens die "Große Karte der Sächsischen Schweiz" von Rolf Böhm in 1 : 30.000 in der laminierten Version. Handgezeichnet, wetterfest und mit einer guten Übersicht. Ansonsten die sehr deteilraichen Regionskarten von Hernn Böhm. Ein Kartograph der alten Schule, wandert der Herr regelmäßig in der Region und überträgt seine Erkenntnisse direkt auf die Karten.


    Ich hoffe das hilft dir weiter.


    Gruß aus Dresden
    Merc

    Hallo aL1en,


    Ein paar Gedanken möchte ich dir mitgeben. Je nach Tour kann es hier sehr rauh und eng zugehen, vor allem, wenn man auch mal Abseits der großen Wanderautobahnen unterwegs ist. Ein guter Rucksack mit einem ordentlichen Tragesystem vereinfacht jede Tour und verhindert so manche Beschwerden. Ich finde den Vorschlag von lavidaloca am brauchbarsten. Equipement ordentlich polstern und in einen guten Wanderrucksack packen. Du kannst aber auch mal die örtlichen Experten befragen, z.B. stellt hier Rico von Elbsandsteinbilder seine Fototaschen vor. Rico und seine Freunde sind seit Jahren zu den unmöglichsten Zeiten im Elbsandstein unterwegs und machen wunderbare Fotos, die haben wirklich viel Erfahrung, worauf man achten sollte.
    Ich wünsche dir schon jetzt viel Vergnügen im Elbsandstein. Melde dich mal, wenn du da bist, vielleicht können wir uns auch auf eine Tour treffen. ;)
    Gruß aus Dresden
    Merc

    Markus, vielen Dank für das Angebot. Ich bin ab 30. Juni im Urlaub und versuche, auf dem Rückweg mal in Boostedt halt zu machen.
    Aber irgendwann komme ich auch mal nach Wien, allein schon wegen den Museen in der Hofburg, dem Kunsthistorischen Museum und dem Heeresgeschichtlichen Museum. Muss das ja mit unseren Sammlungen hier mal vergleichen. :D


    Ich bin am Wochenende 7. bis 9. Juli in Boostedt (Gelände der Bundeswehr), zwischen Hamburg und Kiel, da ist Dresden ja gar nicht sooo weit weg.
    Es ist eigentlich ein Dacia Duster-Treffen, aber es werden dort einige Geländefahrzeuge mit militärischem Hintergrund herumdüsen und du könntest GERNE auch mal mit dem Pinz fahren.


    Soooo weit weg ist das nicht? öhhh... ich weiß ja, das alles relativ ist, aber von DD aus ist das schon ziemlich weit. ;)
    Danke für das Angebot, ich nehme dieses Treffen mal in meinen Kalender auf. Zufällig bin ich bis 8. Juli nämlich bei Flensburg im Urlaub. Das wiederum wäre dann durchaus machbar. :D


    Gruß Merc

    Hallo Markus,
    wie hier schon erwähnt wurde, wer kann da mithalten? Meine stille Bewunderung hast du. :)
    Ich würde ja gern mal mit so einem Teil mitfahren. Nen Pinz hab ich hier noch gar nirgends nicht gesehen.
    Kepp em comin'! ;)
    Gruß Merc

    Danke für die Vorstellung. :thumbup:
    Das Teil taucht, seit ich vor zwei Jahren die Variante mit Micarta Schalen von Cuscadi von einem Kumpel in der Hand hatte immer wieder auf meiner Liste auf. Wird wohl dieses Jahr doch mal zu mir finden müssen. :rolleyes:
    Ich glaub bei Cuscadi war das die "Dr. Jones" Version, grünes Micarta und stonewash Klinge.


    Gruß Merc

    Die Lundhags sind eng geschnitten, das stimmt. Aber durch den großzügigen Einsatz von Schöller Stretch stört der Schnitt nicht. Gerade im Bereich Hintern und Oberschenkel sind die Lundhags sehr luftig und dehnbar und machen daher alles an Bewegungen mit. Egal ob Training, Klettern oder oder... ich hatte bisher keine Probleme und ich hab auch straffe Beine. Eine Verbesserung würde ich Taschen und Verstärkungen am Hintern wie bei Gamsbokk nicht bezeichnen. Gerade bei schweißtreibenden Aktionen habe ich bei anderen Hosen an dieser Stelle immer einen Hitzestau gehabt, was bei den Lundhags auch durch das Belüftungssystem in den Beinseiten nicht passiert.


    Lundhags hat die Modelle Traverse bzw. Authentic fürs Trekking entwickelt. Die Hosen spielen ihre Stärken vor allem beim Wandern mit und ohne Gepäck sowie bei Tätigkeiten, wo volle Mobilität gefordert wird, aus. Performance steht hier eindeutig über Luxus.
    Die Hosen bieten genug Stauraum für das Nötigste. Der Gearjunkie, der 5kg Stahlwaren plus diverses Kleinzeug in seiner Hose herumträgt, wird schnell an die Grenzen der Taschen kommen. Der Stoff trocknet schnell und ist an Stellen, wo viel Schweiß erzeugt wird, dank dem Schöller Gewebe, stark luftdurchlässi. Das gilt v.a. für den Hintern, die Kniekehlen und die Oberschenkelinnenseiten. Für meinen Haupteinsatzzweck, regelmäßige Touren durchs Elbsandstein mit Stiegen, Steigen und engen Passgen am und durch den Fels habe ich bisher kein praktischeres Beinkleid gefunden, was auch ein großes Temperaturspektrum abdeckt (frühmorgens kalt, mittags warm, abends wieder kalt). Dank der verschließbaren Belüftungsschlitze an den Seiten ist eine ordentliche Luftzirkulation gewährleistet.
    In meinem Freundes- & Bekanntenkreis sind die Lundhags Hosen mittlerweile Standard für Aktivitäten an der frischen Luft. Egal ob Mehrtagestouren durch das schottische Hochland, schwedische oder polnische Flußbefahrungen, Wandern in Deutschland und Österreich, Klettern im Elbsandstein, "Bushcrafting", Kampfkunsttraining oder als Reisehose. Bequem, robust, luftig.


    Kurzvorstellung Lundhags Traverse/Authentic:
    Auf der Vorderseite finden sich links und rechts jeweils eine normale Einschubtasche sowie eine Cargotasche. Die Cargotaschen werden mit Klett verschlossen. In der rechten Cargotasche ist noch eine Einschubtasche eingenäht. Hierin passt mein Samsung S4 Mini mit Zerolemon Akku perfekt rein. Beidseitig, direkt hinter den Cargotaschen befindet sich verdeckt ein Reißverschluss. Mit Netzgewebe unterlegt dient diese Öffnung in den Hosen der Belüftung.


    2017-02-20 Traverse 01.JPG2017-02-20 Traverse 05.JPG


    Auf der Rückseite gibt es einen großzügigen Einsatz von Schöller Stretch Gewebe. Die überlicherweise verbauten Taschen am Hintern fehlen komplett. Die Verbindung zwischen Schöller Stretch, welches sehr dehnbar und luftdurchlässig ist und den fehlenden Taschen sorgt für eine großartige Bewegungefreiheit, gute Durchlüftung und keinen Hitzestau im Bereich Oberschenkel und Hintern. In meinen Augen sehr sinnvoll.


    2017-02-20 Traverse 02.JPG


    Im Zwickel findet sich ebenfalls noch ein Einsatz des Schöller Gewebes. Die Hose macht damit problemlos das volle Bewegungsspektrum mit ohne die Nähte überdurchschnittlich zu belasten.


    2017-02-20 Traverse 03.JPG


    Als Beinabschluss kommt das sogenannte "Bootlock" System von Lundhags zum Einsatz. Ein Gewebeband ist durch den Beinabschluss geführt. Dieses lässt sich mit Hilfe einer kleinen Plastikschnalle sichern. Der Durchmesser ist somit frei einstellbar. Weiterhin gibt es einen kleinen Kunststoffhaken, welcher auf der Vorderseite mit Flexcord eingearbeitet wurde. Eingehängt in die Schnürsenkel der Stiefel verhindert dieser Haken das hochrutschen der Hose bei weiten Schritten oder hohen Absätzen. Generell sind die Hosenbeine länger als normal geschnitten.
    Mit Hilfe des Bootlcok Systems soll der Beinabschluss gesichert werden und man hat genügend "Restbeinlänge" um ein Hochrutschen der Hose zu verhindern, sodass kein Material von oben in die Schuhe eindringt. Bei Bewegungen am Fels durchaus sinnvoll.
    Beim Hosenmodell Authentic wurde das Bootlock System überarbeitet. Statt eines Kunststoffhaken findet sich nun ein Metallhaken zum sichern am Schnürsenkel und das Gewebeband zum Einstellen der Weite des Beinabschlusses kann nun durch Schlaufen gezogen und mittelns Druckknopf gesichert werden. Dies ist der Einzige Unterschied zum Modell Traverse.
    2017-02-20 Traverse 04.JPG 2017-02-20 Authentic 01.JPG 2017-02-20 Authentic 02.JPG 2017-02-20 Authentic 03.JPG


    Gruß Merc

    +1 für Lundhags. :thumbup:
    Bequem dank Schöller Stretch, schnell trocknend an den entsprechenden Stellen, robust, wesentlich besser verarbeitet als Fjällräven. Für draußen gibt es für mich aktuell nichts anderes.
    Modelle: Traverse und Authentic

    Das ESEE 4 wurde schon mehrfach genannt. 1095er C-Stahl mit Beschichtung, gibt es mittlerweile auch als unbeschichtete Variante. Die "No Questions Asked Lifetime Warranty" von ESEE ist jedenfalls eine Überlegung wert.
    Wenn es um das Thema Stabil & Kompakt geht, werfe ich noch das Mil-Spie 3 von TOPS ins rennen. Die Größe geht eher in Richtung ESEE-3 bei ner Klingendicke von 5mm.


    Mal drei schnelle Bilder beider Messer im Vergleich.


    Gruß Merc

    Ich bin da eher von der simplen Sorte. Ein einfacher Manual Opener mit Flaschenöffner im Klingenrücken bei der gleichen Basisform. Braucht kein KVT und kein Speedsafe. Der Flipper darf dran bleiben, wenn auch ein wenig kleiner. Das wäre ein perfektes Messer fürs Kartoffelschälen im Sinne von southnarc. :D


    Und ich mach mal weiter. Das sollte recht einfach sein.
    2017-01-30 Hose.JPG


    Gruß Merc

    In den letzten Wochen sind bei mir ein paar Sachen eingetrudelt:


    2016-11-18 New.JPG


    Nitecore SRT 3 - sehr schöne Lampe, Clip sitzt schön tief, Magnetschalter mit kleinem Finger bedienbar nach etwas Übung, Batteriewahl macht die Nutzung im Winter einfacher
    Cold Steel Bird & Game - schön schlank und leicht, die Scheide ist ein graus, da muss wohl was neues her, weiß jemand wo man 1mm Kydex her bekommt?
    Ka-Bar Jarosz Neck - gute Handlage, Verarbeitung mäßig, für den Preis aber in Ordnung, da wird Nacharbeit notwendig sein, zum Verschenken aber gut geeignet
    Garmin eTrex 30X - Ersatzgerät für mein altes eTrex 30 zu einem guten Kurs, hab das Display meines alten eTrex 30 in der Sächsischen Schweiz gekillt :thumbdown:
    Roman "Ghost Fleet"


    Gruß Merc