Beiträge von Denis

    Wenn in Französisch-Guayana ein wenig Lokalpatriotismus erlaubt ist und er ein Messer möchte das er danach noch viele Jahrzehnte verwenden kann, würde ich zu einem Linder Super Edge raten.


    Wenns dagegen günstig sein soll würde auch ich ein Mora präferieren, vor allem wegen dem Gummigriff. Ich, ganz persönlich, würde in feuchtwarmen Klima niemals Holz als Griffmaterial in Erwägung ziehen.


    CU
    Denis

    Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich damit in diesem Forum richtig bin, falls nicht möge ein Mod den Thread bitte verschieben.


    Ich suche ein horizontal an Molle und/oder Gürtel tragbares Holster für meine Klarus XT2C (132mm x 26,4mm). Perfekt wäre etwas ähnliches wie eine Maxpedition SIngle Sheath. Warum ich dann nicht einfach ne Single Sheath nehm? Ganz einfach: zu kurz. Ich bekomm den Deckel zwar noch zu, aber auf den letzten Millimetern und davon abgesehen sieht es etwas beknackt aus. ;)


    Wichtig ist ansonsten eigentlich nur das die Lampe einigermaßen tief in der Tasche verschwindet damit sie nicht auf den ersten Blick von irgendwelchen Sheeples für nenn Telestick ö.ä. pöses gehalten wird.


    CU
    Denis

    Ich denke er meint einfach das die Reisverschlüsse bei TT invertiert angebracht sind.


    CU
    Denis

    Allerdings würd ich dir sowas wie ne Berkley Fireline ans Herz legen, die ist beschichtet und färbt net so schnell ab/aus.
    Sollte es auch in schwarz geben.


    Ok, bestell ich auch noch ein paar Meter von.


    Geh lieber in nen Angelladen und schau dir die Schnur an.
    Weder die Angabe zur Stärke, noch die zur Tragkraft stimmt.
    Es gibt 25er, die deutlich dicker ist als 28er von nem anderen Hersteller.
    Wenn du die Schnur knoten willst, reduziert sich Tragekraft deutlich und was die "Geschmeidigkeit" angeht, gibts auch große Unterschiede.
    Nen Angelladen gibts in jeder Stadt. Würde ich echt empfehlen.


    Ich bestelle eh mehrere Schnüre in unterschiedlichen Stärken von unterschiedlichen Herstellern. Aber du hast natürlich recht, wenns sich zeitlich ergibt schau ich vorher im Angelladen vorbei, vielleicht erledigt sich die Bestellerei dann auch direkt. :)


    Geflochtene Angelsehne wird übrigens üblicherweise aus Dyneema bzw. Spectra hergestellt. ;)


    Ich hab ja generell nichts gegen Aramid, ist geiles Zeug, nur eben als Nähfaden meistens unbeschichtet und damit lichtempfindlich. Und wenn du beschichteten Nähfaden möchtest ist der sehr teuer und nur in Industriegebinden (2km, 5km, 10km...) verfügbar. Angelschnur bekomm ich in Kleinstmengen zu einem vernünftigen Preis, in der von mir gewünschten Stärke und lichtschützend beschichtet sind die auch.


    CU
    Denis

    Super, vielen Dank für die ganzen Antworten!


    Sattlergarn war ja meine erste Idee, aber das gibts meist nur als 0,7mm Ware und Daten zur Zugfestigkeit gibts oft gar nicht.


    Aramidbasiertes Material ist in aller Regel nicht UV beständig, deswegen hatte ich das schon recht früh aus der Auswahl genommen. Auch wenn es das in einer beschichteten Variante gibt, aber da übersteigt der Preis dann die Wahrnehmungsgrenze. ;)


    Ich denke ich werde mich mal auf Dacron und geflochtene Angelschnur einschiessen. Vor allem die Angelschnur scheint praktisch da im verlinkten Shop Meterweise bestellbar, in exakt den Stärken die ich suche und 40kg bei 0,28mm ist schon ne Ansage.


    CU
    Denis

    ich nähe sowas immer mit einer Seele vom Paracorde. Dünn und extrem stabil.


    Eine gute Idee, nur ist der Faden weiß (sorry, vergessen dazuzuschreiben das ich schwarzen Faden bräuchte) und imho auch nicht UV-beständig. Werds aber mal im Hinterkopf behalten.



    Im Grunde genommen genau was ich suche, nur gibts das Zeug wohl nicht in Gebindegrößen unterhalb 2km. ;)


    Ich habe gute Erfahrungen mit Dacron gemacht. Dacron wird für Bogensehnen verwendet und dürfte deinen Ansprüchen gerecht werden. Der einzelne Faden hält circa 70 kg. Vielleicht wäre das was für dich?


    Da hab ich das Problem das Dacron immer sehr stark gewachst ist, zumindest das was es so allgemein für den Bogenbau zu kaufen gibt, da mach ich mir dann Sorgen das die bei einer Naht doch wichtige Reibungshaftung verloren geht. Wie sind deine Erfahrungen da?


    CU
    Denis

    Für meine nächste Gürtelbastelei suche ich einen extrem reissfesten Faden für die Riegelnähte, welchen ich mit einer Nähahle verarbeiten würde. Dachte zuerst an sowas hier aber 0,7mm sind dann doch etwas fett, also 0,4mm würde ich mal als Obergrenze definieren. Zumal zu wulstige Nähte auch nicht gerade praktisch hinsichtlich Abriebfestigkeit sind.


    Das Problem ist nun das die meisten Kurzwarenläden unter "extrem reissfest" was anderes verstehen wie ich, da ist meist bei 35nm Fäden schon Ende Gelände, und selbst wenn ich mal ein 25er Garn finde dann nur ohne jegliche Spezifikation bzgl. Zugfestigkeit. Daher hoffe ich nun auf die geballte Kompetenz des Forums. Vielleicht gibt es hier ja ein tapferes Schneiderlein das mir weiterhelfen kann. :)


    CU
    Denis

    Hab auch ein paar Sachen von BE-X, unter anderem die Fleecejacke und die PCS Hose. Die Fleecejacke hab ich jetzt schon 5 Jahre ordentlich in Gebrauch, man sieht zwar das sie gealtert ist, aber ohne wirkliche Verschleisserscheinungen. Keine aufgehenden Nähte oder sonstwas. Die Hose trage ich seltener, hab sie aber auch schon 3 Jahre und für das Geld wirste kaum etwas bekommen das mit so vielen cleveren Detaillösungen aufwarten kann. Ich liebe das Teil.


    Ansonsten hier und da mal ne Molle Tasche gekauft, alles sauber verarbeitet und robust. Und, ohne jetzt ätzen zu wollen, insgesamt sauberer verarbeitet als so manches was ich in letzter Zeit von Maxpedition in die Finger bekommen hab. Würde das Ausrüstungsgerödel qualiitativ im Bereich von Tasmanian Tiger einordnen.


    CU
    Denis

    Das Einzige was ich auszusetzen habe ist der Choil. Aber das scheint momentan Mode zu sein, oder alle finden einen Choil praktisch, ausser mir.


    Nein, bist du nicht. Ich bin ebenfalls bekennender Choil-Hasser. Vor allem wenns nur Design ist und keinerlei Mehrwert bietet. Aber mal schaun, vielleicht hol ich es mir trotzdem irgendwann, denn hübsch isses ja schon. :)


    CU
    Denis

    ...Andererseits wurde durch Tests der Strahlenschutzabteilung der Universität Innsbruck bei 108 Trägern von Uhren mit Plastikgehäusen (!) eine höhere Tritium-Konzentration im Urin nachgewiesen als bei den Testpersonen einer Vergleichsgruppe. Dies ist damit zu erklären, daß vom Tritium-Polymer abgelöste einzelne Tritiumatome durch Kunststoffgehäuse diffundieren (durchdringen, sich ausbreiten) und über die Haut in die Körperflüssigkeit gelangen können. Die dabei möglicherweise entstehende Strahlenbelastung erreicht aber nur einen Promillebereich der natürlichen Strahlenbelastung (Erdstrahlung, Radon in Gebäuden, Erdstrahlung, kosmische Strahlung usw.). Bei Uhren von Fernost wohlgemerkt...


    Mich würde interessieren wie bei den Uhren das Tritium eingeschlossen wurde. Zumindest bei Traser und Luminox bestehen die Röhrchen in denen das Tritium enthalten ist aus Borsilikatglas. Das, meines Wissens nach, schon eine erhebliche Diffusionsdichte aufweist...


    Naja, solang ich noch nicht im Dunkeln leuchte. :D


    CU
    Denis

    Um meine Meinung doch auch mal Kund zu tun: ich wäre schon mit sehr viel weniger zufrieden. Ein Shrapnel OG, ohne Choil, 4 oder 5mm stark und dem Fullsize Griff von ER fänd ich geil und würde ich mir kaufen. Oder anders ausgedrückt, der jetzt angebotene Bushcrafter würde mir gefallen, wenn der Choil nicht da wäre und die Schneide einen einfachen durchgängigen Schliff hätte. ;)


    Und bitte nicht falsch verstehen, ich finde das TFDE 12 BC wirklich schön und toll designed, aber für mich ganz persönlich hat es zu viele störende "Kleinigkeiten" und noch ein Vitrinenmesser brauch ich nicht.


    CU
    Denis

    Um hier mal abschließend zu erwähnen welche Lampe es nun wird: eine Petzl E+Lite. Ist zwar keine Lumenschleuder aber schön floodig, hat ein paar Modis, zig Befestigungsmöglichkeiten, ordentlich geschützt, ist klein und leicht.


    Trotzdem vielen Dank für alle Tipps und Anregungen. :thumbup:


    CU
    Denis

    Was D2 angeht, Denis ich könnte dir mal eines meiner Messer aus D2 Stahl ohne Beschichtung, nach getaner Küchenarbeit, zeigen. Der D2 verhällt sich in Verbindung mit säurehältigen Lebensmitteln nicht anders als ganz normaler Kohlenstoffstahl denn D2 ist nicht rostträge und rostfreie Stähle existieren noch immer nicht. Jeder Stahl rostet irgendwann und wenn es tausend Jahre dauert.


    Naja, ich hatte (bis ich meine Kohlenstoffstahlmesser verkauft hab) den 1zu1 Vergleich zwischen 1095 und D2 und während der 1095er schon beim Anblick einer Zitrusfrucht ne Patina bekam, hab ich damit beim D2 bisher keine Probleme gehabt. Sicher rostet D2 irgendwann, aber ich konnte während normaler Benutzung (Äpfel, Zwiebeln, Tomaten etc. schneiden) keine Korrosion feststellen. Gut, ich koch auch nicht für eine Kompanie und nach Benutzung wird die Klinge abgewischt... auch der berühmte Metallgeschmack ist mir beim D2 bisher erspart geblieben, von irgendwelchen Verfärbungen der Früchte gar nicht zu reden. Wobei D2 auch nicht gleich D2 ist, genauso wie beim 1095er, fällt ja nicht alles vom selben Band. ;)


    CU
    Denis

    Ich war ja durchaus ein Freund von Kohlenstoffstählen, bis ich damit mal (säurehaltige) Lebensmittel zubereiten mußte. :kotz:


    Meine Messer müssen grundsätzlich küchentauglich sein, und das ist Kohlenstoffstahl in aller Regel nicht oder nur eingeschränkt. Gut, das es damals ausgerechnet die Kombination Ananas + unbeschichtete Klinge war ist sicher keine alltägliche Situation, aber Leute, das war echt eklig und hat mir sehr eindrücklich gezeigt das man eben doch noch auf ein wenig mehr als Verschleißfestigkeit, Härte und Nachschärfbarkeit achten muß.


    Meine Messer sind daher heute überwiegend aus rostträgen (D2) oder rostfreien (Niolox, 440c) Stählen. Und wenns halbwegs leicht nachschärbar sein soll würde ich einen Sandvik 14C28N nehmen...


    CU
    Denis

    Das Lionsteel - M3 sollte hier aber auch nicht unerwähnt bleiben :D !


    +1


    ich würde dir ein Extrema Ratio Shrapnel empfehlen. Die Klinge ist für leichte Hebel-arbeiten geeignet. Außerdem ist sie mit 6,3 mm dicker als gewöhnliche und mit 110 mm noch unter der magischen 12 cm Grenze. Am Klingenrücken sind außerdem Einbuchtungen die den Fingern halt bieten. Rund herum ein echt klasse Messer das dank Kydex-Scheide auch optimal als EDC getragen werden kann !


    Ja, nur leider ist der Griff schon für durchschnittliche Hände meist zu kurz.


    CU
    Denis

    Ich möchte an dieser Stelle noch das Rold vom werten Herrn Voxnaes in die Runde werfen.


    Gegen Hohlgriff und Sägerücken wurde ja schon das ein oder andere gesagt. Was mir persönlich bei einem Survivalmesser/Campknife neben der Klingenform wichtig wäre, ist ein guter, ergonomischer Griff mit dem sich lange ermüdungsfrei arbeiten lässt. Und hier liegt das Rold ziemlich weit vorne.


    Wenn du dir das zusammen mit einer Spec Ops Combat Master Sheath bei einem Forenpartner holst, biste bei gut 150,- Euro, hast eine hervorragende Messer/Scheiden Kombination und noch Geld und Platz für ein selbst zusammengestelltes (sinnvolles) Survivalkit.


    CU
    Denis