Beiträge von PzGrenOffz

    Grundsätzlich: in der vorderen rechten Hosentasche, angeclipt, tip up (sofern der Clip entsprechend angebracht werden kann, sonst tip down), Lanyard


    Ausnahmsweise (z. B. wenn ich mal zufällig mit nem Folder statt nem gesetzeskonformen Fixed in der Stadt unterwegs bin und am Horizont einen Polizisten sehe): tief in der Hosentasche ;)

    Ich habe in den letzten Tagen viele neue Eindrücke „bekommen“. Beim Kurzurlaub in Wien durfte natürlich ein Besuch beim Messerkönig und der Wiener Klinge nicht fehlen. Aufgrund der klangvollen Namen und eurer Empfehlungen hatte ich mir beide Geschäfte allerdings deutlich größer vorgestellt…


    Egal, die „mangelnde“ Auswahl wurde durch eine kompetente Beratung mehr als ausgeglichen und insbesondere beim Messerkönig hatte ich ein sehr nettes Fachgespräch zu diversen Messer-Themen. Die Zeit verging wie im Flug und ich war sehr erstaunt, dass der Besuch laut meiner Frau eine knappe Stunde gedauert hat.


    Da ich Messer i.d.R. online kaufe, bin ich sehr dankbar, dass ich so viele Messer vor Ort mal in die Hand nehmen durfte. :thumbup: Als erstes sind da natürlich die verschiedenen Darkstalker-Versionen zu nennen – jetzt weiß ich, dass der große Folder besser in meiner Hand liegt, als die kleine Version und dass mir persönlich das 12cm-Fixed als EDC zu groß ist.


    Bei den Pohl Force-Modellen hat das Kilo One meine Erwartungen bezüglich der Verarbeitung und Handlage voll erfüllt während beim Lima die Berichte im Bezug auf den mangelhaften Griff (zumindest ohne Paracord / Griffschalen) bestätigt wurden.


    Leider war keine BRD-Version des Darkstalker verfügbar, so dass ich letztendlich nur ein Böker Plus Exodus gekauft habe. Hierfür war aber auch die Griffprobe vor Ort verantwortlich, denn anhand der Bilder / Videos hatte ich mir das Messer größer vorgestellt.


    EDIT: Hab grad erst bemerkt, dass mein Exodus die Nummer 0001 hat. :cool:

    Wofür würdet ihr euch entscheiden? Preislich und von der Größe her dürften die Messer vergleichbar sein.


    Ich hab sowohl das Spartan als auch das Resurrection (Gen. 1) und kann beide Messer bezüglich des Preis- / Leistungsverhältnisses absolut empfehlen. Da machst du mit keinem was falsch, so dass nur dein persönlicher Geschmack entscheidend ist. Das CS ist ausgeklappt ca. 4 cm länger als das Böker - das klingt vielleicht nach keinem großen Unterschied, aber nebeneinander gelegt wirkt das Spartan schon deutlich größer.


    Besser gefallen tut mir persönlich das Spartan, da es eine außergewöhnliche Griff- und Klingenform hat und aus der Masse heraus sticht.
    Das Resurrection ist dagegen eher unauffällig und deshalb vermutlich auch "sozialverträglicher".

    Nachdem ich im Alter von ca. 9 Jahren zum ersten Mal Rocky gesehen hatte, habe ich mir einen Boxsack und ein Paar Kurzhanteln zum Geburtstag gewünscht und auch bekommen.


    Als ich Rambo gesehen hab, wollte ich natürlich auch ein "richtiges" Rambo-Messer haben. Was ich von meinen Eltern bekommen habe, hat ca. 10 DM gekostet und sah ungefähr so aus http://www.outdoorcuxland.de/W…C0A8/28BC/03A9/104015.jpg hatte aber immerhin eine schwarze Klinge.


    Naja, ich hab es natürlich trotzdem viel benutzt und vergeblich versucht, mit dem enthaltenen "Survival-Kit" einen Fisch aus dem örtlichen Bach zu angeln. Nachdem ich einen Stock in den Hohlgriff gesteckt habe, um einen Speer für die Wildschwein-Jagd zu bauen, ist der Plastik-Griff eingerissen (ließ sich aber mit aufgeschraubtem Kugel-Kompass noch gut benutzen) und irgendwann sind Griff und Klinge getrennte Wege gegangen. ;(

    Also ich habe es mir nicht gekauft, durfte es am Donnerstag mal in die Hand nehmen und muss sagen es liegt perfekt in der Hand, ist super verarbeitet und gefällt mir deutlich besser als das Lima.


    Kann ich bestätigen. Ich durfte es gestern beim Messerkönig befummeln. Fühlt sich sehr gut an und paßt hervorragend in meine Hand. :thumbup:
    Zum Preis hab ich ja schon was geschrieben...

    Schade. Das Kilo One gefiel mir optisch deutlich besser als das Foxtrott. Aber bei dem Preis für ein Serien-Fixed bin ich auch raus - mir persönlich ist nämlich egal, wo ein Pohl Force-Messer produziert wird.

    Ich hab eins.


    Ob es ein brauchbares EDC ist? Sicher! Es ist sehr klein, sehr leicht, sehr flach und damit in der Hosentasche kaum bemerkbar. Am Gürtel getragen würde es wohl etwas verloren wirken...


    Ich persönlich hab es mir etwas größer bzw. den Griff etwas breiter vorgestellt. Falls du noch keins in der Hand hattest, solltest du dir evtl. mal eine Skizze / einen Ausdruck in Originalgröße anfertigen oder nach in-Hand-Bildern / -Videos suchen, damit du nicht enttäuscht bist.

    Gefällt mir sehr gut! :thumbup:


    Eigentlich mag ich Chisel Grind nicht so, aber hier passt es irgendwie.
    Was hat das Messer denn für eine Klingenstärke, die sieht ja gewaltig aus?


    Mit einer Gesamtlänge von 16-17 cm könnte ich es mir sehr gut in meiner EDC-Rotation vorstellen. :D

    Gefällt mir sehr gut! :thumbup:


    Eigentlich mag ich Chisel Grind nicht so, aber hier passt es irgendwie.
    Was hat das Messer denn für eine Klingenstärke, die sieht ja gewaltig aus?


    Mit einer Gesamtlänge von 16-17 cm könnte ich es mir sehr gut in meiner EDC-Rotation vorstellen. :D

    Da es um "kleine Fixed" geht, beziehen sich die 15-18 cm vermutlich auf die Gesamtlänge und nicht auf die Klingenlänge. Deshalb sollte es keine Probleme mit dem § 42a WaffG geben, solange das Messer nicht als Waffe einzustufen ist. Die Trageweise (z. B. in einem Schulterholster) hat meines Wissens keine Auswirkungen auf das Führungsverbot.


    Natürlich werden Folder in der nicht-Messer-tragenden-Bevölkerung eher akzeptiert, als Fixed. Aber den evtl. verängstigten Mitbürgern kann man ja dann erklären, dass man nur dem Willen des Gesetzgebers entspricht, indem man statt einem modernen Taschenmessern ein feststehendes Messer trägt. ;)

    Bevor ich auf die horizontale Trageweise am Gürtel umgestiegen bin, habe ich meine Fixed (bis ca. 20cm Gesamtlänge, z. B. Pohl Force Charlie One) ausschließlich in der vorderen Hosentasche getragen. Abhängig von der Taschen- und Messergröße schauen dann 1-2 cm des Griffes oder sogar nur das Lanyard raus, mit dem man das Messer bei Bedarf auch schnell zur Hand hat. Mit Paracord oder einem selbstgebastelten Kydexhaken kann man die Scheide auch in der gewünschten Höhe fixieren.


    Hier ist sind noch zwei Bilder einer "Profi-Lösung" von bladesystems: Der Raptor hat eine Gesamtlänge von 22 cm, der Clip-Adapter ist höhenverstellbar, so dass man variieren kann, wie weit der Griff aus der Hosentasche schauen soll:
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    aber nutzen kann man es kaum (ausser man ist ein einer spezialeinheit )


    Naja, wir sind uns sicher alle einig, dass es alltagstauglichere Klingenformen gibt. ;)


    Trotzdem ist auch dieses Messer mMn für die meisten Schneidaufgaben durchaus nutzbar. Ich hab damit z. B. schon
    - Pakete / Briefe geöffnet (dafür ist es hervorragend geeignet)
    - Altpapier / Kartons zerkleinert (klappt ebenfalls sehr gut)
    - Paracord geschnitten
    - Semmeln geöffnet
    - Kaffee-Packungen aufgeschnitten
    ...


    Auf einer geraden Unterlage schneiden oder eine Semmel / ein Brot bestreichen dürfte allerdings eher schwierig werden.

    Am heutigen Lehrgangsende galt es, Kaffeemaschine und Zubehör einzupacken. Ein Kollege wollte die offene Pappschachtel mit Würfelzucker mitnehmen und hat gefragt, ob irgendjemand zufällig Klebeband dabei hätte, um diese zu verschließen.


    Nachdem aus der ganzen Runde (ca. 30 Teilnehmer) nur Kopfschütteln zu vernehmen war, habe ich meinen Maxpedition Micro Pocket Organizer aus dem Rucksack geholt und ihm die mit Tape umwickelte EC-Karte gegeben.
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    Auf die Frage, ob ich auch noch etwas zum Abschneiden hätte, hab ich das ZT 301 aus der Tasche gezogen und aufgeflippt.


    Interessanterweise kam diesmal nicht die Frage auf, wofür ich ständig so ein "Survival-Kit" oder ein Messer mitschleppe. ;)