Ich grabe den Thread mal aus, weil ich heute eine negative Erfahrung gemacht hab bzw. die Reaktion auf ein völlig normales Messer einfach nicht nachvollziehen kann. 
Die Kollegen bei meinen letzten Arbeitgebern kannten mich und meinen Messer-Tick ja schon - da gab´s dann keine fragenden Blicke mehr, sondern eher Fragen nach einem Messer weil es gebraucht wurde oder weil sich dafür interessiert wurde, was für ein Messer ich an diesem Tag eingesteckt habe.
Bei meinem neuen Job haben wir heute in der Mittagspausse zum zweiten Mal Pizza bestellt. Eine Kollegin, die ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich sehr sympathisch fand, hat gesehen, dass ich statt einem Besteckmesser mein Taschenmesser benutzt habe.
Sie: "Haben Sie etwa ihr eigenes Messer mitgebracht?"
Ich: "Ja. Beim letzten Mal habe ich mich so mit dem stumpfen Besteckmesser abgekämpft, dass ich diesmal lieber ein scharfes Messer nehme."
Sie: "Das sieht aber sehr gefährlich aus. Zum Glück sitze ich am anderen Ende des Tisches."
Anmerkung: Bei diesem sehr gefährlich aussehenden Messer handelte es sich um ein Pohl Force Bravo One Outdoor, also weder ein besonders großes noch ein besonders "militärisch" wirkendes Messer. 
Am Ende der Mittagspause, kurz vorm Zusammenräumen spricht sie nochmal meinen Büro-Kollegen an:
"Bei dem musst du aufpassen, der ist schwer bewaffnet."
Alle schauen mich an, als ich gerade dabei war, mit dem Messer in den Pizza-Karton zu schneiden, um die Tomatensoße grob abzuwischen. Die Leichtigkeit, mit der das Messer durch den Karton glitt wurde offensichtlich als völlig außergewöhnlich erachtet und mit entsprechend erstaunten (aber schlecht aufzuschreibenden) Geräuschen kommentiert. 
Beim nächsten Mal nehme ich ein größeres Messer mit....