Beiträge von PzGrenOffz
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Heute kam ein neues Apfel-Schälmesser:
Bei den ersten Bildern dachte ich, in den Griff hätte auch eine längere Klinge gepasst, aber das täuscht.
Kurzer Größenvergleich:
Panthera 5 .JPG Panthera 6.JPG Panthera 7.JPG
Es hat einige emails gekostet, um die Lamnia-Mitarbeiterin davon zu überzeugen, dass ich gerne zwei verschiedene Gutscheine (40 € und 10%-Rabatt) bei einer Bestellung verwenden möchte, aber es hat dann doch noch geklappt.

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Ich habe gar keine Emotionen - zumindest nicht bei diesem Thema.

Aber auch die Fakten sind mir - wie irgendwo anders schonmal geschrieben - beim Thema "Stahl" relativ egal, da ich bisher beim Apfel schälen, Verpackungen öffnen usw. keine so gravierenden Unterschiede feststellen konnte, dass die Stahlsorte für mich ein entscheidendes Kaufkriterium wäre.
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Ein identischer Schleifwinkel hat beim Vergleich rostträger und rostender Stähle keinen Sinn weil du bei rostenden Stählen einen viel größeren Winkel schleifen kannst als bei rostträgen Stählen.
Das mag ja sein.Aber wenn ich einen objektiven Vergleich zwischen zwei verschiedenen Stahlsorten machen möchte, dann müssten doch - nach meinem naiven Verständnis - die beiden Testmesser auch eine vergleichbare Klingengeometrie haben. Wenn beim Stahl A eine dicke Kinge mit stumpen Winkel habe und bei Stahl B eine dünne Klinge mit spitzem Winkel, wären Aussagen wie z. B. "Messer A hält die Schärfe länger" oder "Messer B ist schneidfreudiger" doch nicht ausschließlich auf den verwendeten Stahl zurückzuführen.
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Ich würde auch mal behaupten, die meisten Anwender würde in ihrem täglichen Gebrauch auch keinen wirklichen Unterschied zwischen den Stählen der jeweiligen "Güteklassen" bemerken.
Da zähle ich mich trotz mehreren Jahren Messer-Nutzung auch noch zu. Die Stahlsorte war für mich noch nie ein Kriterium bei der Kaufentscheidung. Beim letzen Jahr bestellten (und noch nicht erhaltenen) Medford Praetorian TI habe ich für $100 Aufpreis die Klinge in S35VN statt D2 gewählt - das aber eigentlich nur, weil ich mir dadurch im (bisher nicht geplanten) Fall eines Weiterverkaufs einen geringeren Wertverlust erhoffe, als bei D2 und nicht, weil ich grundsätzlich mit D2 unzufrieden bin.Sicher habe ich bei meinen Messern auch einige, die sich gefühlt schlechter schärfen lassen oder bei denen ich den Eindruck habe, dass sie früher stumpf werden. Da meine EDC-Rotation aber nicht gleichmäßig ist und erst recht nicht dokumentiert wird, kann das auch daran liegen, dass einige Messer häufiger im Einsatz sind, als andere. Auf die Stahlsorte habe ich das bisher nicht zurück geführt. Um hier Vergleichbarkeit herzustellen, müssten ja die Messer nicht nur gleich oft / intensiv genutzt werden, sondern auch über einen identischen Schleifwinkel verfügen.

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Ist das jetzt eine Vermutung/Annahme oder eigene Erfahrung?
Manix
Eigene Erfahrung. Sowohl mit dem RAO 1 als auch mit dem RAO 2.Also, wenn sich das RAO2 genauso leicht oder schwer einhändig öffnen lässt, wie mein PF Alpha Four oder Mike Five, dann wäre das für mich schon ok.
Mit dem RAO geht es leichter. Wenn man den Axis-Lock zurück zieht, "fällt" die Klinge fast schon alleine raus, wenn man das Messer entsprechend hält.Es gab auch mal Diskussionen, ob Messer mit Axis-Lock deshalb als "Fallmesser" gelten, was aber in den Foren überwiegend verneint wurde, weil es sich technisch gesehen beim Axis-Lock nicht um die im WaffG geforderte "Sperrvorrichtung" handeln kann, da man die Klinge auch ohne "Lösen" des Locks aus dem Griff schieben kann. Andererseits hat das BKA beim Böker Griplock auch nicht interessiert, dass der Mechanismus technisch gesehen keine Verriegelung darstellt.

Oh... jetzt werde ich wahrscheinlich wieder "gesteinigt", weil ich die Herren aus Wiesbaden auf neue Ideen bringe....
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Also konzipiert wurde es gem. ER-Homepage als Zweihand-Folder:
ZitatIn June 2006, the “185° Rgt. Ricognizione e Acquisizione Obiettivi” (Target Acquisition Regiment) airborne “FOLGORE” (185° RAO) entrusted to Extrema Ratio the development of a unique knife fitting the unit’s specific operational duties. This resulted in the RAO: not an oversized folder as much as a compact survival & field knife, with a heavy and dependable blade. Its very reliable locking system, assisted by an extra safety device, effectively turns this folder into a fixed blade knife. The opening and closing is to be performed with both hands in order to minimize the risk of self-inflicted injuries, as the blade, because of its weight, is a veritable guillotine. The extra safe device is a steel pin to be hand-screwed through two holes by the guard section of the massive Anticorodal aluminum handle – its presence between blade and hand also acting as a great psychological boon. The sheath is an essential part of this weapon system: it holds a diamond-plate sharpener and enables user to carry the knife either in open position, held in place by a cord and two clips, or closed, inside the front pocket. The sheath can be attached to tactical vests or common belts, being MOLLE system-compliant. This versione is produced with a rough handle for a better grip.
Wie viele Messer mit schwerer Klinge kann man auch das RAO mit etwas Schwung aus dem Handgelenk einhändig öffnen. -
Die von dir im Eröffnungspost gezeigten Messer sind dahingehend aber wirklich schon hart an Grenze des Akzeptablen (IMHO).

Das sehe ich auch so.
Ich bevorzuge dicke Klingen zwar primär aus optischen Gründen, aber der Gedanke, so ein stabiles Fixed im absoluten Ausnahmefall auch mal bedenkenlos als Hebel missbrauchen zu können, spielt zumindest untergeordnet auch eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Durch so einen "versteckt" (das bemerkt der Käufer - wenn überhaupt - ja erst, wenn er das Messer zerlegt oder zufällig ein Review über ein zerlegtes Messer liest) ausgedünnten Griff würde ein auf den ersten Blick stabiles Messer aber ungeeignet für solche Notfall-Hebel-Aktionen.

Der Sinn des Ganzen dürfte darin liegen, ein Messer welches aus optischen bzw. marketing-Gründen eine dicke Klinge bekommen hat in einen anwenderfreundlicheren Gewichtsbereich zu drücken.
Das vermute ich auch als Hersteller-Motivation für so einen fragilen Griff. Leider gibt es viele Hersteller, die gerne die Erfolgsgeschichten von anderen Anbietern kopieren und dann z. B. Messer im "tactical-look" anbieten, die für den Anwendungszweck der Vorbilder aber völlig ungeeignet sind.
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Fast jedes vierte meiner Messer (24 von 102) stammt aktuell von ER. Aber schon in den letzten Jahren haben mich viele Neuerscheinungen nicht mehr angesprochen. Von den aktuellen Messern finde ich nur noch das Panthera irgendwie interessant.
Grund ist für mich persönlich vor allem der Trend zu schmaleren Klingen - insbesondere bei den Fixed. Schon am TFDE BC12 und am T4000C hat mich die Verjüngung direkt nach dem Griff gestört. Und auch mein Scout werde ich vermutlich irgendwann wieder abstoßen, da es mir insgesamt zu schlank ist.Im Rahmen des ständigen Optimierung meiner Sammlung könnte es also gut sein, dass ER in einigen Jahren nicht der führende Hersteller ist, wenn da keine dicken Dinger mehr nachkommen.
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- Wenn Du das T4000C geiler findest, dann muß es halt her, da hilft alles nix
So siehts aus. Du musst dir dein zukünftiges Messer schon nach deinem persönlichen Geschmack aussuchen, sonst wirst du nicht glücklich damit.
Ich kaufe z. B. auch regelmäßig Messer mit >5mm Klingenstärke, obwohl ich genau weiß, dass eine dünnere Klinge fast immer sinnvoller ist.Geld für noch eine Kydex extra ist nicht vorhanden
Wenn du deine Entscheidung danach fällst, wirst du es später ziemlich sicher bereuen. Früher oder später wirst du zu der Erkenntnis kommen, dass dir das andere Messer eigentlich besser gefallen hätte....
Die Nylon-Scheide vom T4000C finde ich persönlich total unpraktisch - da würde ich die Original ER-Staubsaugerdüse immernoch bevorzugen. Wie Jerry schon schrieb, kann man das Messer ja auch am Kilngenrücken entlang in die Scheide führen und musse es nicht jedesmal über die Schneide ziehen.
Und Kydex-Scheiden selber machen ist gar nicht soooo schwer. Ich habe auch schon einige wenige gebaut, die sicher nicht so schön sind, wie von den Profis, ihren Zweck aber absolut erfüllen.
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Irgendwie fehlen bei dieser konkreten Fragestellung doch Vergleichsbilder der drei betroffenen Messer.
Vergleich Seite.JPG Vergleich oben.JPG Vergleich unten.JPG
Task C Klingenrücken.JPG T4000C Klingenrücken.JPG Scout Klingenrücken.JPG
Task C in Hand.JPG T4000C in Hand.JPG Scout in Hand.JPG
Alle drei haben für ER-Verhältnisse eine relativ dünne Klinge. Beim T4000C fast direkt ab dem Griff, beim Task zur Spitze hin verjüngend. Jerry hat das mal in einem Thread ausführlich bebildert.
Mir persöhnlich gefällt das Task C ebenfalls am besten von den dreien. Beim Scout ist mir der Griff zu dünn und beim T4000 C wirkt die Klinge für meinen persönlichen Geschmack zu dünn für den Griff.
Mit dem kurzen Griff der C-Modelle habe ich (Handschuhgröße 9-10) keine Probleme - der kleine Finger liegt beim normalen Griff noch zu 3/4 auf. Dafür tragen die C-Modelle insbesondere horizontal am Gürtel weniger auf, als 1cm längere Messer.
Beim Task C hat man beim Kurzgreifen sicher auch mit großen Händen genug Platz für alle Finger.Von der Schneidleistung her sehe ich eigentlich keine Unterschiede - aber vielleicht sind meine Ansprüche diesbezüglich auch zu niedrig.
Sowohl ein Brötchen als auch einen Stock werden alle drei bewältigen.
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dicke kleine Messer gibt es schon genug.
Nö.
Richtig dick (also >7mm Klingenstärke) ist - meiner bescheidenen Meinung nach - immernoch unterrepräsentiert.
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Heute kam ein PMP Berserker bei mir an:
Berserker 01.JPG Berserker 02.JPG Berserker 03.JPG Berserker 04.JPG Berserker 05.JPG Berserker 06.JPG Berserker 07.JPG Berserker 08.JPG Berserker 09.JPG Berserker 10.JPG
Mir persönlich gefällt das dickere Beast besser - aber es soll ja auch Nutzer geben, denen Schneidfreudigkeit wichtiger ist, als eine fette Optik.
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Ich hab eine Helikon Tex Mouflon.
Nicht ganz so fellartig, aber ähnlich - dafür sicher günstiger, als die TAD. Bild
Hab auf die Schnelle keine Bezugsquelle gefunden...
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Mein geliebtes Samsung Note 4 wurde nach knapp drei Jahren an der einzigen Stelle beschädigt, die von der Otterbox nicht geschützt wurde: Das Kameraglas ist gebrochen und die Kamera selbst war "frei beweglich". Nach ein paar Monaten musste ich mir eingestehen, dass ein Handy ohne Kamera deutlich unpraktischer ist - unnütz würde ich nicht sagen, aber mal eben ein Foto schicken anstatt minutenlang zu beschreiben, was man gerade sieht, ist schon eine tolle Sache.

Also musste ein neues Smartphone angeschafft werden. Die diversen China-Marken werden zwar oft für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt, aber ich bin schonmal mit der Bedienung eines Motorolas nicht besonders gut klar gekommen und wollte deshalb kein Risiko eingehen. Das Note 8 ist mir deutlich zu teuer und so kam heute ein "neues" (also eigentlich ein gebrauchtes und überarbeitetes Gerät vom Händler mit 30 Tagen Rückgaberecht und 12 Monaten Gewährleistung) Gerät bei mir an: Ein Note 4.
