Beiträge von Mephistopheles

    Das gute, alte Steingrau-Oliv ist wirklch nicht das schlechteste in der Stadt. Das ist nämich so unauffällig, man schaut einfach nicht hin, weils so uninteressant ist ^^


    Dass das A-TACS AU in dem Bereich aber auch taugt, hab ich im Winter festgestellt, als ich mal mit eben jenem Muster auf der Hose und der Schnee-Vegetato-Jacke obenrum einkaufen gegangen bin. Schnee lag nur Stellenweise an den Straßenrändern und am Bürgersteig. So mancher Autofahrer war sichtlich erschrocken, als ich plötzlich am Zebrastreifen stand. War mir auf Dauer zu heikel im Sinne der eigenen Sicherheit, da hab ich ab dann doch lieber ne rote Jacke angezogen ;)


    Was den Nutzen von "Universalmustern" im Allgemeinen angeht, kann man für Deutschland eigentlich kein abschließendes Urteil fällen, finde ich. Selbst hier gibt es noch genug unterschiedliche Vegetationszonen, die entsprechend ein Muster hervorheben oder verschwinden lassen können. Eine ordentlich ausgewaschene, herkömmliche 5-Farb-Flecktarnuniform steht in der Beziehung einem Outfit in Multicam wohl in nichts nach.
    In Gebieten mit überwiegendem Nadelwaldbewuchs und Weideland, wie z.B. Schwarzwald, Bayrischem Wald, Sauer-/Siegerland, Harz oder Westerwald würde ein "arides" Muster wohl zu sehr herausstechen, während es sich in der norddeutschen Heidelandschaft, in der Rheinebene, in Alpennähe, in Gebieten mit großflächigem Getreideanbau oder in Städten ganz gut einfügt. So gesehen kein Fortschritt gegenüber Steingrau-Oliv ;)


    Trotzdem mag ich moderne Tarnmuster auf einzelnen Kleidungsstücken ganz gerne, auch wenn sie nicht immer zur Jahreszeit oder zur Region passen. Im Dienst kann ich es mir schließlich nicht aussuchen, die Freiheit genieße ich dann eben privat :D


    Aaah...jetzt, ja! :D So habe ich auch gehofft, es interpretieren zu dürfen, also nicht das "blöd" sondern die Satire ;)


    Mal ein positiveres Beispiel für Reaktionen auf Messer im direkten Umfeld:


    Zitat

    "Boah, geil...is das das neue Haumesser von Akupalüsekniv aus 68er HRC Holzkohlenstoffstahl?! Zeig ma her, hab ja schon ne menge positiver Reviews von Käufern gelesen. Hoffentlich ist es bald lieferbar!"


    oder


    Zitat

    "Oh, das kenn ich. Hat das nicht mal dem Chris gehört? Glückwunsch!"


    oder

    Zitat


    "Wie groß und wozu brauchst du es?" auf die Frage "Ey, haste mal eben ein Messer?"


    oder


    Zitat

    "Ach ja, die neue Kollaboration von Höker mit Heinz Li-Pang McLourdes...G10-Klinge und Titan-Slipjoint, der Hammer! Darauf werd ich sicher sparen.."



    ...so oder so ähnlich auf jedem TF-Treffen zu hören :D

    @ Meph: Wat war den dat für ein Eisen?


    Da ich Schreibeisen und Schneideisen schon genannt habe, gehe ich mal davon aus dass die Frage dem Schießeisen galt :D - Bei meinem Arbeitgeber wird standardmäßig Heckler&Koch P8 geschossen und ich hatte als eingeteilter Mun-Ausgeber zwischendurch etwas Zeit ;)

    Ist mit Sicherheit ein gesuchtes Stück, glückwunsch zum Erwerb und viel Spaß damit, auch wenn's vermutlich nur zum angucken ist ;)


    Ich persönlich find's von allem jedoch "too much", hauptsache teurer Nippes und möglichst viel davon. Nicht aufeinander abgestimmt und das Ricasso empfinde ich als nackte, plangeschliffene Stahlwüste. Schade, die Grundform von Busse-Messern gefällt mir ansonsten.

    Wirkt ja mal erfreulich schlank, das LifeProof, besonders gegen das Griffin-Case :thumbup: (auch wenn dadurch ein wenig optische tacticoolness verlorengeht ;))


    Ich hätte angesichts der Fotos aber noch eine Frage: Verstellt sich der lautlos-Schalter an der Seite jetzt nicht etwas schneller beim in die Tasche stecken? Er sieht duch den Gumminöppel nämlich etwas exponierter aus als vorher. Für mich wäre es z.B. mehr als nur peinlich, wenn sich die Lautstärke im Dienst unbemerkt wieder einschalten würde...

    Nun , ist nicht "No Pen" der Hinweis das keine Spritzen injeziert werden können durch die Kleidung subkutan


    Nö, das "No Pen" weist auf eine Penicilin-Unverträglichkeit hin, sprich "Spritzt mir das nicht!". Gegenteilig gibt es das "NKDA"-Patch: "No known drug allergies"


    Also ich würde weiterhin darauf setzen, dass Lionsteel das Messer baut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lionsteel seinen RotoBlock Herrn Pohl zur Verfügung stellt, damit er dann seine Messer von Nieto produzieren lässt ;) ...Aber den Glasbrecher vermisse ich auch ?(


    Ich hätte es auch ohne RotoBlock nicht Nieto zugeordnet ;)


    Und jetzt schon wieder einen Glasbrecher zu vermissen...ich weiß ja nicht, aber mir scheint, als gäbe es dieses Phänomen immer nur bei Pohl-Messern. Bei Hinderer, Strider und Co. kräht da kein Hahn nach. Woher kommt das ?(


    Hier noch ein Paar weitere Impressionen zur Nieto "Pegasus"-Linie, die zumindest preislich nichts mit bisherigen Pohl Force-Produkten zu tun hat, abgesehen davon, dass Herr Pohl nirgends erwähnt wird:
    http://www.cuchilleriaalbacete.com/co-de-linea-pegasus.html


    Ob jetzt Lionsteel oder Nieto das Foxtrott bauen...abwarten. Zumindest würde eine Nieto-Fertigung erklären, warum ich italienische Design-Einflüsse vermisse ^^

    Warum sie bei Feuerstahl was sagen sollten? Weil man damit ein Feuer entzünden kann. Eine heute im allgemeinen leider wenig wertgeschätzte, menschliche Errungenschaft. Erst recht aber innerhalb einer Röhre, die sich mit knapp 1000Km/h in 10Km Höhe über dem Meer bewegt. Ich persönlich halte Feuerstähle zumindest für eine Grauzone, weil sie einen relativ unkontrollierbaren Funkenregen erzeugen. Ausdrücklich verboten sind sie nicht Kannst damit Glück haben oder auch nicht. Flüssiggas-Feuerzeuge sind am Körper getragen zum Beispiel erlaubt, Zippos und Sturmfeuerzeuge dagegen nicht. Ich würde von Experimenten mit dem Securitypersonal jedenfalls abraten und in unklaren Fällen vorher bei der Fluggesellschaft nachfragen.


    Zur Lektüre habe ich hier mal die Handgepäckbestimmungen der Lufthansa zu "gefährlichen Gegenständen", die sich natürlich auf die entsprechenden Bestimmungen des Luftfahrtbundesamtes stüzen und weiterführend noch auf die Bestimmungen der International Air Transport Association (IATA) hinweist, die wie auch die der International Civil Aviation Organization (ICAO) für internationale Flüge relevant sind.


    Das LBA sagt beispielsweise, und das ist der einzige Punkt, den ich auf die Schnelle mit einem Feuerstahl in Verbindung bringen könnte :

    Zitat

    Bitte beachten Sie unbedingt auch die internationalen Gefahrgutvorschriften, denn unter anderem auch


    - Brennbare Feststoffe und reaktive Stoffe, einschließlich Magnesium, Feueranzünder, Feuerwerkskörper, Fackeln - Feuerzeuge


    gehören nicht ins Gepäck.

    - Worunter wohl das aufgegebene Gepäck zu verstehen ist. In jedem Fall ist bei allem was Spitz oder scharf ist, mit Gas gefüllt, brennbar ist, unter Druck steht usw. zur Vorsicht zu mahnen, was man wo hin packt.


    Interessant übrigens, dass Messer mit einer Klingenlänge unter 6 Zentimetern erlaubt sind...

    Muss mich erstmal bei Dietmar entschuldigen, was ich gerade auf Facebook gesehen habe das wird Hammer !


    Schaut hier http://www.facebook.com/photo.…7123324214&type=1&theater so sieht das neue Pohl Force Foxtrott Folder und Fixed aus :thumbup: ist schon so gut wie bestellt ! So schnell kann man seine Meinung ändern :D


    Jo, so rum gedreht sieht das schon mehr nach nem 300€-Folder aus. Die Form des Griffes stört mich bei der hübschen Klinge trotzdem noch, da kann sie so durchdacht sein wie sie will ^^ Aber der Wiedererkennungswert der Marke PF spielt halt auch eine Rolle fürs Marketing :rolleyes:

    :laber:
    Kannst grad zeigen was du willst, es kommt immer einer mit "Aber nänänä...ich hab hier eins, das sieht genauso aus fürn Appel und n Ei und is deshalb mindestens viel bessänänänä..."


    Leute, ehrlich: Dass ein von den Chinesen unter Eigenmarke vermarktetes Benchmade eine ähnliche Klinge hat wie ein noch nicht erhältliches Pohl Force und dabei zig mal billiger ist...ist das jetzt das Niveau, auf das wir unsere Ansprüche herabschrauben wollen?


    Man muss ja Herrn Pohl, seine Preisgestaltung, Materialwahl und/oder seine Designs als solche nicht mögen, aber eine gewisse Anerkennung als Designer mit einer wiedererkennbaren Formensprache, der seit Jahren die deutsche Messerszene mitgestaltet darf ihm schon zu Teil werden. Ebenso kann ein jeder durch sein Kaufverhalten bestimmen, was sich durchsetzt und was nicht.
    Demnach sollte es keinen Grund geben, sich über die "Armen Irren" lustig zu machen, die liebend gerne und wiederholt dreistellige Beträge investieren um ein Messer zu bekommen, dessen Entstehungsprozess nicht so sehr im Dunklen liegt wie bei vielen "No Name"-Produkten. Gäbe es nicht den Erfolg dieser "überteuerten" Messer, hätte auch niemand ein Interesse, diese nachzumachen. Und dann hätte keine Fraktion was davon. Also ist das Preisargument hinfällig. Entwicklung hat ihren Preis und der ist nun mal meistens so kalkuliert, dass sich das Produkt für den Hersteller lohnt. Die Kundschaft ist ja vorhanden...


    Was das vorgestellte Messer an sich angeht, bin ich jetzt auch nicht unbedingt überwältigt. Einen Teil trägt natürlich der Preis dazu bei. Aber auch die für Messer von Dietmar Pohl ungewohnte Klingenform mit dem bekannt kantig anmutenden Pohl Force Griff ist in meinen Augen irgendwie keine besonders harmonische Paarung - auch wenn beide Teile für sich genommen eigentlich ganz ansprechend geformt sind. Irgendwas passt da nicht ?( Ein wenig fehlt mir der italienische Einfluss aufs Design, der bei dem Wechsel der Produktionsstätte durchaus hätte vorhanden sein dürfen.