Beiträge von BLACK-FOREST-GHOST

    Stefan - du hast einfach zu viel Freizeit! ;)


    Während ich auffem Bau rumfalle,feilst du an unschuldigen Haarlinealen rum :waiting:



    Also,erstens finde ich das mal ne wirklich originelle Idee(wär ich jetz nich draufgekommen mit dem Lineal) und zweitens schauts auch noch richtig gut aus! :thumbup:


    Ist mir persönlich zwar zu groß ;) aber von der Optik ein schickes Teil,was du da geschaffen hast! Bin schon gespannt,wie sich das in echt anfühlt - vielleicht sehn wir uns ja am Wochenende :P

    Hab heute meinen Goldhamster (nein nicht der süße Nager) sondern ein Schlachterbeil von meinem Messerladen geholt.
    Es ist von Goldhamster,Solingen aus Molybdänstahl,wiegt gefühlte 1,5 kg,24,4 cm Klingenlänge bei 10cm mittlerer Klingenhöhe,19cm schwarzer Griff mit Fingergrooves und Fanghaken.Das ganze habe ich direkt von meinem Messerverkaüfer,der auch begnadeter Messerschleifer ist ballig auf 0 schleifen lassen,was resultiert in einer beängstigenden Schärfe und Stabilität !
    DAS Teil wird definitiv in einem meiner nächsten OutdoorTests zweckentfremdet werden :thumbup:


    Hier ein paar Pics,die diesem Monstrum aber in Echt nicht gerecht werden können:


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    Also:
    Erstens geht es hier nicht um Preis-Jammerei,sondern um berechtigte Kritik mündiger Verbraucher,die vielleicht ein wenig weiter schauen als nur bis zur Hochglanz-Website eines Herstellers! Wieso sollte ich auch jammern?? Wenn ich ein Messer haben will,kauf ich es mir,auch wenn es mehrere Hundert Euro kostet,fertig! Aber ich möchte dafür nen entsprechenden Gegenwert haben.Wenn sich nun einige von manchen Firmen über den Tisch ziehen lassen mit überteuerten Preisen aus einem vollkommen lächerlichen Möchtegern-Kultstatus - bitteschön! nicht mein Problem!


    Und zweitens definieren sich Firmen wie Crusader Forge und Strider selber sehr wohl über den Gebrauchswert! Sie definieren sich als Hard User und nicht als besonders kunstvoll verzierte oder juwelenbesetzte Gentleman-Knives! Also nicht immer das Fähnchen nach dem Wind hängen sondern mal bei einer Haltung bleiben!


    Soll jeder kaufen,was ihn glücklich macht,habe ich noch nie jemandem verboten oder angekreidet! Aber man darf ja wohl mal konstruktive Kritik oder zumindest hinterfragende Gedanken zu einem Produkt äußern...wär ja noch schöner!


    PS.: Was den sogenannten "Kultstatus" angeht kann ich nur müde lächeln! Es gab mal eine Zeit,da wurde dieser Begriff wirklich nur seltenst verwendet für Dinge oder Personen,welche diesen Ruf durch Besonderheit über Jahrhunderte oder Genialität bekamen.Heutzutage wird dieser Wortgebrauch geradezu inflationär für jeden möglichen Kram verwendet,sei`s als Marktstrategie,sei`s als Selbstbestätigung der Anhänger.
    Daraus ergibt sich für mich eine völlige Belanglosigkeit dieses Begriffes....und bezahlen werde ich sicher nicht dafür!


    Nur meine unbedeutende Meinung!

    Auch mir gefallen die Crusader-Forge Messer seit langem - sie haben meist ein sehr gebrauchstaugliches Design und ein gelungenes Finish!


    Der Preis jedoch ist exorbitant und in keinem Fall angemessen. Nur weil ein Messer "Custom" ist,rechtfertigt das noch lange nicht jeden Preis.


    Bei einem Custom-Messer wird in der Regel der hohe Preis durch entsprechende Leistung reguliert,das heißt,durch hohen handwerklichen Arbeitsaufwand oder das Einfliessen jahre-oder jahrzehntelanger Erfahrung(bspw. beim Schmieden)was dann zu einem spürbar besseren Messer führt und was eben keiner so schnell nachmachen kann als eben dieser oder jener Messermacher.Dies macht dann einen höheren Preis bei manchen Custom-Knives nachvollziehbar und völlig gerechtfertigt.
    Aber: ein gefrästes Stück Flachstahl eben nicht! Hier definiert sich ein hoher Preis(wie auch bei Strider) rein aus der Philosophie einer gewissen "Exklusivität" und sonst aus gar nichts.


    Schade! Würde CF mal preislich etwas auf den Teppich kommen,so würde ich sicher schon das ein oder andere Messer von ihnen besitzen.


    Es sind sehr schöne Messer - aber zu einem (für mich) inakzeptablen Preis.(das selbe gilt in gleichem Maße für andere Hersteller mit gleicher Preispolitik,Strider,Busse,etc...)


    Gruß,
    Christian BFG

    Micha`s Vorschlag passt sehr gut zu den Wünschen von Toby,finde ich. Ich möchte hier aber zu bedenken geben,dass es mit Hirschhornbeschalung in den unteren Preiskategorien immer ein Problem geben kann:
    Ich war erst letzte Woche selber auf der Suche nach nem Klassiker und habe hierbei im Messergeschäft ein Dutzend verschiedener Hirschhorn-beschalter Messer in der Hand gehabt und bei der Hälfte der Messer waren die Schalen locker oder sonstwie schlecht verarbeitet.
    So ein Messer würde ich persönlich aussuchen gehen und nicht bestellen.Oftmals spart man sich damit unschöne Überraschungen.

    Wenn ich ein Kukri haben wollte,würde ich mir ein Original aus Nepal kommen lassen - kleine Schmieden und Händler von dort bieten auf ebay günstig gute Messer an.
    Auch aus Indien oder Pakistan kann man traditionelle Kukris bekommen.Sie sind meist aus Federstahl,rein handgemacht und liegen allesamt unter 100 Euro.
    Es gibt viele verschiedene Größen - von recht klein bis ultralang.Sieh dich am Besten auf ebay mal um.


    Wenn ein Kukri - dann Original und traditionell....meine Meinung. ;)

    Also - Du sagst es im Eröffnungspost zu diesem Thread klar: Du suchst nen Folder ,der mal nicht gleich auseinanderfällt(Daraus entnehme ich mal,dass du ihn nicht nur zum Schneiden benützt,sondern auch mal etwas härter rannehmen willst) und das für unter sechzig Mücken -


    und da gibt es weltweit nur Einen in dieser Preis-Kategorie und das ist und bleibt das Resurrection von BökerPlus!
    Alle anderen Folder in dieser Preisklasse sind ausschließlich zum Schneiden zu gebrauchen und das wars dann auch schon.


    Suchst du dennoch eher nen Folder ausschließlich nur zum Schneiden diverser Materialien,gibt`s deren Dutzende bis 60 Euro,die ganz gut taugen...von Bökerplus,CRKT,Gerber,etc....


    Die BFG - Punktebewertung wird es nicht mehr geben(hatten wir ja mal in nem Thread von mir diskutiert).


    Was das Kunststoffseil angeht: Ja - es ist PP! "Nylonseil" verwendete ich hier als landläufig-gebräuchlichen Ausdruck für alle möglichen Arten von Kunst-Seilen,was natürlich Material-Technisch falsch ist,da hast Du recht! (Nylonstrümpfe sind in der Regel auch nicht mehr immer aus Nylon;-) )


    Ich werde in Zukunft auf exakte Materialbeschreibungen in meinen kommenden Vids achten - Danke für den konstruktiven Hinweis!

    ja, wo isses denn - das Foto ? :worthless:


    Ich meinte mit dem FOTO,das Produktbild auf der Händlerseite(ergänzt auch zu sehen auf meiner Profil-Galerie!


    Für Pics MEINES Masanos:DA MUSSTE SCHON AUF´S VIDEO WARTEN!!! :P Ich hab immer noch keine anständige Foto-Kamera.Vorgestern stand ich vor ner schönen Nikon,hab`s dann aber doch sein gelassen,weil ich für`s selbe geld ein paar schöne Messer bekomm. :whistling:
    Dafür dann im Video um so deutlicher und anschaulicher...versprochen! :thumbup:

    Cooles vid...aber musste der Mikrometer sein :rofl:
    Mann kann ja so manches übertreiben, aber 100stl Messungen???? :loser


    PS.: auf dein Vid von der Magnum Machete hin, kommt de morgen ins Haus; und dann gleich mal deine Nacharbeit nachmachen, und nen Bowie Anschliff!!! :biggrin:


    Das hat eigentlich nichts mit Übertreiben zu tun,sondern einen ganz einfachen anderen Grund:


    Ich habe keinen vernünftigen Meßschieber,aber dafür dieses gute Meßinstrument,deshalb verwende ich es - nicht etwa,weil mir ein Meßschieber nicht genau genug wäre - außerdem geht damit eine Messung fast genau so fix von Statten,also:
    wieso nicht damit messen,wenn man es schon hat !? ;) Lineal taugt für solche Messungen überhaupt nichts.

    Mein Masano gerade von der Post geholt.


    ERSTER EINDRUCK: Verarbeitung und Gesamtoptik um Längen besser als beim Kanetsune! Sehr scharf und bestens verpackt ausgeliefert.


    Die Materialien sind von der Optik her schon traumhaft:besonders auch das Parierelement aus einer Kupferlegierung(spiegelblank).Das Griffholz(ebenfalls Eiche wie beim Kanetsune) ist wesentlich schöner und wertiger als beim inländischen Konkurrenten.


    Die 15-Lagen-Klinge ist meisterlich gefertigt und läßt keinen Raum für Kritik;daß sie handgeschmiedet ist,ist erkennbar,auch an dem Umstand,dass sie eben nicht wie eine cnc-gefräste Klinge 100pro straight verläuft,sondern eine gewisse "Unebenmäßigkeit" im Verlauf bis zur Spitze hat.Die Klinge macht einen kerzengeraden Eindruck - sieht man aber extrem genau hin,fallen einem diese durch die menschliche Handschmiede-Arbeit gegebenen Unregelmäßigkeiten auf.Das aber gerade macht auch den Charme einer handgefertigten Klinge aus: sie hat sowas wie eine "Seele".


    Das Foto wird diesem Messer absolut nicht gerecht,es ist schlichtweg ein Kunstwerk :love:


    Die ebenfalls handgefertigte Holzscheide ist sehr schön gearbeitet und traditionell in ihrer Form gestaltet. Ob ich diesem Schätzchen irgendwann nen Härte-Test antue,weiß ich echt noch nicht - bring es wohl kaum über`s Herz. ;( ;)


    Also bei der genauen Zusammensetzung der Beschichtung müsste ich auch erstmal bei Jenni von Kizlyar-Knives nachfragen.Die Beschichtung hält wirklich sehr gut(eventuell ist es auch eine Oxidations-oder Ätzschicht - kann ich leider selber nicht genau sagen)


    Die Hose,die ich trage ist eine "Army-Tex" aus dem Swiss-Military Shop in Pratteln,nähe Basel,Schweiz) .Sehr robust und schwere Qualität - gut für Waldarbeit und halten sehr lange.Ich habe einige davon(kostet rund 50 Schweizer Franken = ca.38 Euro)


    Gruß,Christian 8)

    Ich habe zwar keine praxisorientierten Erfahrungen bisher mit BJ Knives,aber durfte sie bei ner Messermesse an Jenni`s Stand schonmal in die Hand nehmen und war auch positiv überrascht über die sehr gute Qualität in Verarbeitung und Optik.


    Sie lehnen sich tatsächlich stark an die Randalls an und sind durchaus die preisgünstigere Alternative mit sehr hohem Qualitätsstandart.
    Jenni als Händler kann ich ebenfalls empfehlen! :thumbup:

    @ Micha


    Ich hatte mit den Handschuhen recht guten Grip - mußte aber trotzdem den Griff sehr fest umschließen.Die paar Male,als ich das Seil mit einem einzigen Hieb trennte,holte ich mit voller Kraft aus ( was bei anderen Messern nicht annähernd nötig war).Ich habe zuerst mit(subjektiv eingeschätzt) meiner üblichen Hau-Kraft aufs Seil geschlagen,als das nicht so richtig klappte,hab ich dann einige Mal voll ausgeholt,danach wieder mit "gewohntem" Kraftaufwand,um mir so ein gewisses Spektrum über die benötigte Kraft zum Durchhauen des dicken Seiles mit dem Kayman verschaffen zu können.Der keilförmige Schneidwinkel mag hier ausschlaggebend hinderlich sein,aber wie du richtig erwähnst,ist dafür die Stabilität der Schneide erheblich größer als bei manch anderem Haumesser(siehe Nageltest).


    Das Durchhauen des Nylonseiles mit einem Schlag auf dem Holzblock schafft kaum ein Haumesser - haben bisher(leider nicht auf Video zu sehen) nur das BK9 und das (sonst enttäuschende) Kari geschafft.Mein BK9 ist extrem scharf ausgeschliffen(hat Vor-und Nachteile).


    Ich sehe den Anwendungsbereich des KAYMAN eher als Ersatz für eine Camp-Axt oder eine Hatchet an,da es von seiner Wirkungsweise eher einer Axt,als dem eines Messers entspricht.
    Es gibt sicher einige Leute,die genau so etwas suchen und beim Kayman fündig werden.Für die User großer Haumesser ist es wohl eher nicht als Empfehlung zu geben.
    Stabil ist es (der U8 Stahl hat ja auch schon bei meinem Phoenix Combat echte Steher-Leistungen bewiesen).Also dieser U8 in Wärmebehandlung von Kizlyar ist ein echt tolles Material - ganz ohne Frage.Ich wünschte mir,Kizlyar würden definitiv mehr Messer damit ausrüsten!

    Interessantes Video, danke. :thumbup:
    Hat beim Nylonband evtl auch der etwas durchweichte Hackklotz (Unterlage) eine Rolle gespielt? Kam mir so vor, als ob das Band etwas ins Holz gedrückt wurde... :hmmm:


    Korrekt beobachtet! - aufgrund der geminderten Schärfe des Kaymans zu diesem Zeitpunkt,drückte er das Seil ein Stück weit ins Holz,statt es zu zerhacken.Bei einem scharfen Messer mit spitzerem Schneidenwinkel wird das Seil selbst auf einem triefendnassen weichen Holzklotz zertrennt;
    seht hierzu mein Videotest mit dem Becker BK9,da hab ich einiges zerhackt auf einem "butterweichen-fast morschen" Holzklotz,als nach mehreren Tagen Regen mal endlich wieder schönes Wetter war(ist - glaube ich - auf dem entsprechenden Video auch recht gut zu sehen).


    Man darf nicht vergessen,dass das Messer mit hoher Geschwindigkeit und einer enormen Wucht auf der Schneide aufs Seil niedersaust,weshalb der etwas weichere Holzklotz keine Schuld daran trägt,wenn es hier zu keinem Abtrennen des Seiles kam - ganz im Gegenteil:in der Regel hackt es sich auf einem nicht ganz so harten Holzklotz wesentlich besser als auf einem steinharten! ggf. steckt das Messer mit der Schneide dann etwas im Holz fest(siehe BK9-Video ;) )