Beiträge von RealShadow

    Zur Langeweilebekämpfung habe ich heute noch ein paar geschenkte Lederreste verarbeitet.


    Da sich mein Hawk im Gürtel nie so richtig komfortabel hat tragen lassen, gab es eine Trageschlaufe und (damit ein passendes Set daraus wird) auch gleich ein zugehöriges Lederhöschen für meine Ameise.
    Allerdings war ich zu knauserig mit den Abmessungen.
    D.h. die Ameise sitzt jetzt wirklich FEST. Naja .. das Leder wird sich schon noch etwas weiten ;)


    1_Axt und Ameise.jpg


    Nach dieser Fingerübung war noch nicht genug Zeit totgeschlagen, also verpasste ich meinem Lieblingskubotan noch eine Scheide zum multifunktionalen Tragen im Bund, der Tasche oder am Gürtel.
    Das weiche Kalbsleder wurde mit einem Kydexstreifen vernäht und dieser im Anschluß an die Näharbeiten zum Clip ausgeformt.
    Hier die wichtigstens Arbeitsschritte in Bildform:


    4_Lederkleidchen1.jpg 5_Lederkleidchen2.jpg 6_Lederkleidchen3.jpg
    7_Lederkleidchen4.jpg 8_Lederkleidchen5.jpg


    Trägt sich super und lässt sich gut ziehen.


    Bin zufrieden ...


    LG., T. 8)

    Ich war in einer INNIGEN Liebesveziehung mit Cold Steel in den 90zigern des letzten Jahrhunderts.
    Innovative "hardcore" Messer zu einem vernünftigen Preis, made in USA mit einem "bad boy" - Image.


    Jetzt sind es Massenprodukte und leider in vielen Bereichen in der Produktausrichtung von "hardcore" nach "freak" abgedriftet.


    Das muss jetzt nicht unbedingt negativ sein, ich bin ja schließlich selbst ein "Freak".
    Allerdings werde ich einfach nicht mehr so vom Blitz getroffen, wenn ich deren Produktneuvorstellungen sehe (außer die neue Nordmannaxt, die ist gelungen).


    Im selben China - Qualitäts- / Preissegment macht zur Zeit Kershaw, Steel Will, Sanrenmu etc. ein besseres Angebot.
    Dieses Messer hier konkret hat tatsächlich eine merkwürdige Klingengeometrie mit einem Absatz ohne (für mich ersichtliche) Funktion.
    Für das Messer spricht lediglich der Tri-Ad Lock (welcher tatsächlich eine gute Sache ist).


    Aber wie IMMER, das waren nur meine 2 Cents.


    LG., T.

    @ Schnipselmacher ... Nene ... die kommt nach wie vor zum Einsatz, bevor wir noch deine Murksramme benutzen müssen ;)


    Das mit der größeren Prallfläche war ein Evolutionsprozess. Die Ramme sollte auch auf dem Kopf sicher stehen, der Kopf sollte eckig sein (auch damit ein paralleles Führen zum Türrahmen möglich ist, ohne Auftrittsfläche zu verlieren) und letztendlich kommt soviel Bums vorne an, dass gerade die 08/15 - Kundschaftstür in einem Mehrfamilienhaus nicht "nur" aus dem Riegel gerammt wird, sondern oftmals geht danach ein Riß quer durch das Türmaterial und es ist Totalschaden entstanden.


    Ich kann bei kritischer Betrachtung im Einsatz bislang (außer dem Gewicht) kein Detail finden, welches ich anders machen würde. Zumal ich mich an die Art der notwendigen Handhabung gut gewöhnt habe.


    Natürlich könnte sie etwas abspecken, aber ich war auch an das vorgefundene Material gebunden und hatte keine wirklich große Auswahl.
    Denn viel Geld sollte dieser Alleingang damals auch nicht kosten.


    LG., T. 8)
    Btw .. Micha M.


    Du musst ein paar Kilos zulegen, damit noch mehr an den Gürtel passt ;)


    Hehe .. ich hab grad Lust bekommen noch eine kleine (runde) richtig leichte 1 Mann - Taschenramme zu basteln.


    Werde mal auf den Schrottplatz zum Stöbern gehen, mal schauen, ob ich meinen Krankenstand sinnvoll nutzen kann.


    Zähne zusammen beißen, die Woche ist schon fast geschaftt ;)


    LG., T 8)

    Hehe .. das mit den sauberen Schweißnähten lass ich jetzt mal so stehen .. die Nähte sind Daumendick und wulstig, das ginge bestimmt auch besser.
    Aber zumindest halten sie gut ;)


    Ich kann nicht schweißen, aber ich probiere grundsätzlich ALLES aus .. ich kann ein Gerät unter Aufsicht bedienen, wenn jemand dabei steht und mir sagt was ich machen soll.


    Ein Lob freut mich trotzdem.


    :thumbup:

    Bertha ist 60 cm lang, der Prallkopf ist 14 auf 14 cm, sie hat 20 kg und die Materialstärke beträgt 2 cm, außer an den Griffen, da sitzt jeweils eine 3 cm Stahlstange (kein schwuchteliges Rohr, VOLLES Material).


    Balance ist genau MITTIG am vorderen Griff und Bertha ist extra eckig, damit man sie (egal wie) einfach ablegen kann, ohne dass sie ins ROLLEN kommt (Fußzehschutz und Stolperprophylaxe).


    LG., T.

    Die liebe Bertha ist nun schon etwa 12 Jahre alt.
    Ich hatte sie vor Jahr und Tag entworfen und zusammengeschweißt, da das damals dienstlich zur Verfügung gestellte Equipment den Namen "Equipment" nicht wirklich verdiente, die dienstlichen Erfordernisse aber vorhanden waren.


    Wie es halt so ist, selbst ist der Mann, also entstand aus Resten vom Schrott (Doppel - T - Träger und einer Stahlplatte) meine persönliche Ramme.


    Das schlanke Reh wiegt etwa 20 kg und konnte bislang jede Tür problemlos bezwingen, die es zu bezwingen galt.
    Bis zum heutigen Tag ist sie (nach meiner Meinung) besser als jede "gekaufte" Ramme, die ich bisher in Händen halten konnte.
    Die besondere Herausforderung im Entstehungsprozess bestand nämlich daraus, das schwere Teil so zu balancieren, dass der vordere Griff den Drehpunkt bildet und die Griffe so ökonomisch zu designen, dass ein Betrieb sowohl mit einem Mann, als auch zu zweit möglich ist.
    Durch die gute Balance fällt das recht ordentliche Gewicht garnicht mehr besonders negativ auf. Die Ramme ist führig und entwickelt einen abartigen BUMS.


    Unangenehm ist lediglich der Transport in obere Stockwerke (aber jeder Schritt macht ja bekanntlich schlank).


    Da aber über die Jahre der ständige Fahrzeugtransport in einer Kiste, zusammen mit Vorschlaghammer, Brecheisen und Bolzenschneider, für den Teint der lieben Bertha nicht sonderlich förderlich war (und ich zur Zeit sowieso mit einem kleinen Bandscheibenvorfall zu Hause Zeit totschlagen muss), entschloss ich mich zu einer optischen Generalüberholung.


    Bertha wurde neu in schwarz eingekleidet und bekamm noch ein liebevolles Motiv auf der Prallfläche verpasst, als freundlichen Gruß an meine Kundschaft!


    Hier die Bilder, ich hoffe der Eine oder Andere muss zumindest schmunzeln ;)


    LG. T. 8)


    20160522_192820.jpg20160522_192835.jpg20160522_192850.jpg

    Innovativ, minimalistisch und vermutlich funktionaler als 90% aller vorgefertigter Marktlösungen.


    Somit ALLES richtig gemacht. gefällt mir gut.


    Ich hätte den Halter innen mit Fahrradschlauchgummi beklebt (gegen Kratzer und gegen ein Rutschen) und dann einfach mittels einer Klemmschraube anstelle des Kapelbinders angebracht.


    Aber die Halterung selbst ist klasse.


    LG., T. :thumbup:

    Ein "mittelalterlicher" Stock ...


    Demnächst ist Spektakulum / Mittelalter Markt in Worms .. da musste nun ein standesgemäßer Stock her ;)


    In meiner Garage einen ordentlichen, ca. 2 Jahre getrockneten Haselnussstecken auf 135 cm gekürzt, Spazierstockspitze drann, Lederrest verwertet und voilá .. hier das Endprodukt:


    20160429_134854.jpg 20160429_134909.jpg


    Der Ledergriff war in einem vorherigen Leben wohl mal für einen Schuster bestimmt, es dürfte sich um Kalbsleder handeln.
    Das Leder wurde gelocht, verziert, genäht und mit Messingstiften gesichert.


    Der Stock selbst leicht angeschliffen, und geölt.


    Beim letzten Arbeitsgang fiehl mir noch ein alter Messingring in meiner Garage in die Hände, der einmal Teil eines Hundehalsbandes gewesen ist.
    Er passte gut über den Stock und wurde durch gleichmäßiges Hämmern genau an den Stock angepasst.
    Der Ring hält ordentlich fest und lässt das Kopfende nicht so nackt aussehen 8)


    LG., schönes Wochenende.
    T.

    Für künftige Gartenpartys mit frierenden Mädels, bzw. für die gute Stimmung am Abend ;)


    Heute hatte ich die Lust und die Zeit, um eine alte CO2 - Flasche in einen überdimensionierten Hobo - Kocher, bzw. einen Terassenofen mit ordentlichem Kamineffekt zu verwandeln.


    Das Ding zieht extrem gut durch (es Rauscht richtig durch den Kamineffekt) und die dicke Stahlwandung strahlt imense Hitze ab.


    Irgendwann bohre ich noch ein Muster rein in den oberen Bereich und ggf. bekommt die Feueröffnung unten noch eine Klappe verpasst, aber das ist lediglich Kosmetik, das Ding macht auch so genau was es soll 8)


    1) Die Flasche und das Biest ;)
    20160428_145900.jpg


    2) Kopf ab !!!
    20160428_150041.jpg


    3) Zäher Stahl .. hat mich glatt eine ganze Trennscheibe gekostet ... :(
    20160428_150156.jpg


    4) Die Größe ist so ausgelegt, dass normale Scheite vollständig passen
    20160428_150242.jpg


    5) Einbrennen ...
    20160428_150318.jpg


    6) Die Feueröffnung ... Asche und Reste lassen sich bei langem Betrieb einfach rausschaben, ohne den Betrieb vorher einstellen zu müssen.
    20160428_151933.jpg

    Kunstoffgriff im Schraubstock eingespannt, die beiden Schrauben im Bajonettschloss rausgedreht (die saßen etwas fester), und ALLES lies sich sehr einfach auseinander SCHRAUBEN !


    Das war wirklich kein Problem .. die Teile waren nur gesteckt und mittels der Bajonettaufnahme fixiert (Massenware halt).


    Aber der Stahl der Klinge hat eine ordentliche Qualität.
    Ich habe die Klinge extra nicht sonderlich scharf ausgeschliffen, da es sich um eine Fecht- und Stichwaffe handelt und dank der schweren Eisenkugel am Griffende auch perfekt zum "Fechten" ausbalanciert ist (der Schwerpunkt liegt genau auf Höhe des Parrierelementes).


    Auch als "Saufänger" würde der Dolch nun eine sehr gute Figur abgeben ... ;)

    Hier noch mein jüngstes Projekt.


    Verwandlung eines "Schweizer Bajonetts" in einen mittelalterlich anmutenden Dolch.
    Es fehlt noch eine entsprechende Lederscheide, aber ich hab kein ordentliches Leder mehr (wird demnächst in Angriff genommen, jetzt wo ich Gefallen an Lederarbeiten gefunden habe).


    Der Plastikgriff und das Parrierelement mit der Gewehraufnahme wurden durch einen gedrechselten Eichengriff, ein verstecktes Adapterstück vom Schlosser, einer massiven Edelstahlkugel mit 6 mm Gewinde und einem leicht im Schraubstock zurechtgebogenem Parrierelement aus ungehärtetem Edelstahl ersetzt.


    Ich bin sehr zufrieden ...


    20160417_150232.jpg

    Nachdem sich mein Hawk trotz "altem" Schneidenschutz einmal quer durch meinen Rucksack gefressen hatte, wurde es Zeit für eine Scheide, die diese Bezeichnung auch verdient.
    Das Leder der alten Scheide wurde neu zugeschnitten, ein Keder eingesetzt, die Schnalle eines alten MP 5 - Trageriemens wurde als Verschluss hinzugefügt und das gane Potpourrie wurde im Anschluss deutlich ENGER, FESTER und DREIFACH vernäht.
    Funktional ist es sehr gelungen, handwerklich kämpfe ich noch mit geraden Nähten 8)


    ....



    20160417_105458.jpg 20160417_105540.jpg


    20160417_105552.jpg 20160417_105621.jpg



    LG., T. :D