Beiträge von RealShadow

    Noch ein kleiner Nachtrag.


    Nach zwei Tagen intensiver Nutzung (Training, Einkaufen, Rodeln mit den Kindern) kann ich so langsam die wahren Kapazitäten des Bags einschätzen.


    Das Ding ist ein "Seesack" in Slingbagverkleidung.


    Es passt so ziemlich genau das Doppelte an Kram rein, was ich in den Hazard4 evac Rocket zwängen konnte.
    Der Hazard4 trug sich auf längere Distanzen etwas angenehmer, da er nicht an meinem Gesäß beim Laufen anstieß.
    Der CountyComm XL ist dagegen so lang, dass er etwa mittig an meinem Popo anliegt und dies merkt man halt beim Laufen.


    Aber es ist unglaublich was man alles an Bekleidung, Ausrüstung und von dem restlichen ganz normalen Wahnsinn hinein bekommt, wenn man mit Frau und zwei kleinen Kindern einen Tagesausflug macht.


    Wäre der Bag noch etwas größer, hätte ich den ganzen Schlitten reinstecken können (ok, ok, das ist nun etwas übertrieben, aber ich hoffe man kann meine Zufriedenheit mit dieser Tasche zwischen den Zeilen lesen ;) ).


    Zwei Thermoskannen (2 Liter und 1 Liter), zweimal komplette Wechselkleidung für zwei Kinder, inklusiver trockener Ersatzschuhe, mein minimales EDC - Gerödel, eine dünnere Jacke für mich, eine Lunchbox und noch diverse Päckchen Caprisonne.
    Dazu noch Papiere, Schlüssel, lange Laufleine für den Hund (damit zieht er wunderbar den Schlitten), das ALLES ging problemlos rein ohne besonderes Stopfen zu müssen.
    Und beim Bergauftragen konnte man sogar den Schlitten mit der oberen Querstange einfach über das Oberteil des Slingbags hängen und den Schlitten so bequem wie möglich durch die etwa 40 cm "Tiefschnee" des Donnersbergs schleppen, während man links und rechts noch zwei Kinder den Berg hoch zerrt.


    Hat sich zwar keiner zu einem Feedback auf das kleine Review hinreißen lassen, aber ich kann mich nur wiederholen, top Tasche für Leute mit "taktischem Anspruch" und wirklichem Platzbedarf.
    Wer jedoch schon Probleme hat einen "Jumbo" oder gar einen Slingbag der Kategorie Hazard4 evac oder MP Monsoon voll zu bekommen, für den rentiert sich dieser Bag nicht.


    In diesem Sinne, an die ganzen anderen Bekloppten hier ....


    Schöne Feiertage und einen guten Rutsch.
    Möge der ganze Familienwahnsinn nun beginnen ......... :russroul:

    Ok .. hier auch noch ein paar Bilder und Worte von mir.


    Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich mir "gescheits" Schuhwerk nicht privat kaufen muss.


    Allerdings wechseln (ohne mir ersichtlichen Grund) quasi jährlich die zur Auswahl stehenden Schuhmodelle von Haix für den dienstlichen Bedarf.


    Auf diesem Weg habe ich über die letzten Jahre eine relativ gute Übersicht über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle erhalten.


    Hier die Übersicht über die aktuell noch getragenen Schuhe:
    uebersicht.JPG


    Nun die Modelle im Einzelnen:


    Tibet)
    Tibet.JPG


    Ein wirklich schweres und stabiles Stück Schuh, allerdings trage ich ihn nur sehr ungern, wenn ich weiß, dass ich mehr als 5 km zu laufen habe.
    Langes Stehen ist dagegen sehr angenehm, da er auch die Wade gut stützt und den Fuß bei kaltem Wetter sehr gut gegen Auskühlen schützt.
    Die Sohle ist extrem abriebsfest, das geht aber auf Kosten der Haftung. Auf nassem Asphalt oder Beton rutscht man recht leicht.


    KSK 3000)
    KSK 3000.JPG


    Ein guter Kompromiss. Ich trage ihn sehr gerne, allerdings ist die Sohle hart wie ein Brett. In den ersten tagen und auf den ersten 20 km rollt man den Fuß nicht ab, sondern man setzt die Ferse auf und kippt dann nach vorne auf den Ballen.
    Nun nach ca. 70 - 80 km Laufleistung betrachte ich den Schuh tatsächlich als eingelaufen.
    Leider hab ich ihn etwa eine halbe Nummer zu klein genommen (natürlich fallen auch die Größen von Modell zu Modell etwas unterschiedlich aus).
    Aus diesem Grund ist es mein "Sommereinsatzschuh" zum Eintreten von Türen, Abseilen, oder um Leuten auf den Fuß zu steigen ist er super.
    Zum Autofahren denkbar ungünstig, da jedes Feingefühl zum Spiel mit Gas, Kupplung und Bremse verloren geht.


    P 65)
    P 65.JPG


    Mein zur Zeit absoluter Lieblingsschuh. Er sieht ordentlich aus, stützt den Knöchel ohne hinderlich zu sein, ist ausreichend stabil und die Sohle hat guten Griff. Das einzige Manko ist die Zunge. Diese rutsch unter der Schnürung etwas hin und her und stellt sich dann nach einigem Gelaufe gerne mal etwas Quer und führt auf diesem Weg zu Druckstellen (das kann natürlich auch an meinen eiereckigen Füßen liegen).
    Ansonsten kann ich den P 65 nur unbedingt empfehlen.


    Unbekanntes Modell (weil nicht mehr auf der Homepage von Haix zu finden)
    unbekannt.JPG


    Hier seht ihr zum Abschluss noch meinen Wald- und Wiesenschuh.
    Super Outdoorschuh, wenn er auch auf den ersten Blick mehr wie ein typischer Baustellenarbeitsschuh aussieht.
    Er hat ein völlig anderes Sohlenprofil und stammte wohl auch nicht aus der Polizei / Militärlinie von Haix.
    Leider kann ich euch den Namen nicht nennen. Er ist etwa 5 Jahre alt.
    Von allen gezeigten Schuhen trägt sich dieser bei Weitem am angenehmsten.
    Allerdings ist er mittlerweile so abgeranzt, dass ich ihn nur noch zu Gartenarbeiten oder zum Rumtreiben im Grünen anziehe.
    Im Urlaub laufe ich sehr zum Leidwesen meiner Ehefrau quasi NUR in diesen Schuhen durch die Gegend.


    Leider habe ich keine Bilder von den anderen bisher ge- und verbrauchten Schuhen.
    Darunter waren auch der Adidas GSG9 (schlechter Schuh für dienstliche Belange, zu wenig Stützfunktion, Sohle nach ein paar Monaten völlig runter, umständlich an- und auszuziehen), Magnum HiTec (Modell "regular classic", kein schlechter Schuh für den privaten Bereich, allerdings auch bei Weitem kein Vergleich zu einem ordentlichen Haix) und das Modell Assault Boot von Oakley (allerdings auch hier das Adidasproblem, in der Stützfunktion zu weich und somit zum Abseilen oder zum Hinabspringen von Treppenabsätzen weniger gut geeignet, dafür aber sehr sehr bequem).


    Ich hoffe ich konnte hiermit etwas zur Aufklärung und nicht zur Steigerung der Verwirrung beitragen.

    Finde es auch traurig das Messerchen in der feinlichen Umgebung der Bucht zu sehen.


    Der Preis ist nicht ok ...


    Aber ich befürchte, so lange es Leute gibt, die für 30 000.- Euros ein Multitool von Leatherman kaufen, stehen auch die Chancen für das TFDE gut, zu diesem Preis einen neuen Besitzer zu finden.


    :thumbdown:

    Hallo zusammen,


    heute bei meiner Heimkehr von der Arbeit wartete ein Paket auf mich, welches ich auf den ersten Blick nicht richtig zuordnen konnte.


    Um so größer war meine Freude, als ich feststellen durfte, dass ein CountyComm Satcom Bag XL seinen Weg zu mir gefunden hat (den Beschaffungsweg kann man aufgrund der Geschäftspolitik von CountyComm gelinde als abenteuerlich bezeichnen).


    Gesucht war ein preisgünstiger Slingbag, groß genug u.a. für meine Sportausrüstung (passt mein Sportzeugs rein, passt mein dienstliches Geraffel allemal).


    Nun, Bilder sprechen mehr als Worte.


    Hier ist der Bag (noch flachgedrückt durch das Paket).
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    Zum Größenvergleich, hier ist der Bag auf dem Rücken meines 124 cm großen Sohnemannes (zur Not könnte ich auch ihn in der Tasche transportieren). :D
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    Der Haufen ist so das Standarttrainingszeugs, was untergebracht werden will.
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    Mit wenig Mühe und etwas STOPFEN geht auch tatsächlich ALLES rein.
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    So sieht die Tasche dann prall gefüllt aus,
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    und noch die Rückseite.
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    Ein paar Worte zur Platzaufteilung und der Verarbeitung.


    Die Materialqualität erscheint auf den ersten Blick vorbildlich.
    Alle Nähte sind gerade, stabil und mit genügend Raum gearbeitet.
    Die Reisverschlüsse machen ein vertrauenerweckendes tiefes Geräusch beim Ziehen und es hakt oder hängt nichts.


    Entgegen den Hazard4 evag Slingbags besitzt die Countycomm - Tasche kein Innenfutter und der Zugriff zum Hauptfach ist NUR auf der Rückenseite möglich. Im Hauptfach ist entlang der gesamten Rückenlänge eine schlauchförmige zweite Innentasche eingearbeitet. Seitlich (mit seperaten seitlichen Reisverschlüssen) befinden sich noch jeweils zwei kleine Equipmentstecktaschen (der Größe nach für ein Tool, ne Mütze, Handschuhe oder auch eine Surefire im Bereich 6P - 9P).



    Die Beschaffung erfolgte letztendlich über Polizeibedarf.ch.
    Ein großes Lob an dieser Stelle.


    Mein vorläufiges Fazit:
    Eine extrem geräumige Tasche, ohne Schnickschnack, für den von mir gedachten Verwendungszweck ist sie ideal.
    Das Ganze für umgerechnet etwa 55 - 60 Euro Beschaffungspreis.
    Namhafte Hersteller anderer Slingbags könnten sich eine ordentliche Scheibe davon abschneiden, sowohl was Verarbeitungsqualität auf der einen Seite, als auch was die Preispolitik auf der anderen Seite betrifft.


    Es handelt sich bisher um meinen eindeutigen persönlichen Slingbag - Preisleistungssieger.
    Nun mal abwarten wie er sich im Langzeitgebrauch schlägt.
    :thumbup:

    Gefällt mir gut, auch wenn ich noch jeweils einen Abschnitt über "local warlords" und die Opiumproblematik gewünscht hätte.


    Der Teufelskreislauf funktioniert in etwa so:


    Der Warlord X bezahlt seinen Kleinbauern für eine Opiumernte etwa das 5 - fache vom Wert einer normalen Getreideernte.
    Aus diesem Grund ist "jeder" Bauer bestrebt unbehelligt Rauschgift zu produzieren.
    Die Opiumernte verwendet der Warlord als Devise um MEHR Waffen und MEHR Söldner unter seine Gewalt zu bekommen und um seinen Einflußbereich zu vergrößern.
    Ein größerer Einflußbereich bedeutet MEHR Kleinbauern und eine größere Opiumproduktion.


    Afghanen die KEINE Bauern und KEINE Taliban sind, lassen sich sehr gerne durch westliche Kräfte als Sicherheitskräfte beschulen / ausbilden.
    Über den Zeitraum des Trainings werden sie einigermaßen gut verpflegt und für afghanische Verhältnisse auch gut ausgebildet.
    Nach der Ausbildung stehen diese "Sicherheitskräfte" jedoch zum größten Teil mit absolut mieser Ausrüstung, schlechter Bewaffnung und einem nur sehr unregelmäßig oder garnicht bezahlten Sold an schlecht gesicherten Checkpoints.


    Dies nutzen wiederum die Warlords .. ein "Überläufer" hat bei einem Warlord freie Kost und Unterkunft, geniest besseren Schutz für sich und seine Familie, bekommt waffen (und auch die notwendige Munition) und verdient auch noch regelmäßigen Sold.


    Aber du hast die völlig verfahrene Situation sehr schön wiedergegeben.
    Darum :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Der Trick funktioniert vor Allem mit den "frischen" (meint erntefrischen) Kokosnüssen.


    Die verholzten Teile die dann irgendwann bei uns im durchschnittlichen Supermarkt landen haben mit den erntefrischen Nüssen nicht mehr viel gemein (wer schon jemals "frische" Kokosnüsse geschält und geknackt und anschließend probiert hat, wird wissen was ich meine).


    Die "Klingen" die die dortigen Einheimischen verwenden sind NIEMALS aus hochwertigem Stahl, sie erinnern oft viel mehr an geschärftes Trompetenblech. Aber sie funktionieren trotzdem.


    Aber auch unsere traurigen Kokosnüsse lassen sich mit einem Schlag öffnen.
    Die Klinge hierzu sollte nicht haarscharf ausgeschliffen sein und sich recht schnell keilförmig verbreitern.
    Die harte Schlage wird nur an einer einzigen Stelle "geschnitten" den Rest erledigt die Spaltwirkung.


    Ich öffne Kokosnüsse mit der STUMPFEN Rückseite meiner 15.- Euro Lindermachete.
    Und auch hierfür genügen meisstens wenige Schläge.

    Zum Thema Spalt am Übegang Klinge / Griff ...


    Mein Wundermittel für ALLE Messer die da werksbedingt nicht dicht sind heißt WACHS !!!


    Optimal geeignet ist das Wachs der IKEA Billigteelichter.
    Dieses Wachs ist nahezu völlig farblos.


    Ich stecke ein Teelich an, packe ein zweites in die Wasserpumpenzange und forme aus dem sehr dünnen Wandungsblech einen winzigen Schnabel.
    Dann ab damit über das brennende Teelicht.
    Nach dem Verflüssigen vorsichtig in den Spalt füllen, anschließend unerwünschte Reste und Nasen entfernen (Fingernagel und Teppichmesser), fertig.


    Ähnlich geht es auch wunderbar mit Lötzinn, nur sind die Reinigungsarbeiten am Ende intensiver..


    Einen besseren und einfacheren Nässeschutz mit weniger Aufwand und Kosten in Höhe von ca. 15 Cent bekommt man nicht.


    Ansonsten super Messer und richtig gutes Logo.


    :thumbup:

    Hinten auch zu verkleben habe ich versucht, ich war allerdings mit dem Ergebnis nicht zu 100% zufrieden, da Überlappen schlampig aussah, ich aber weder die nötige Muße, noch das nötige Werkzeug greifbar hatte, um ein genaues Abschneiden und Stoß an Stoß verkleben leisten zu können.


    Durch das Schneiden der Folie genau am Rand der "Fischschwanzrundung" entsteht aber ein netter Effekt und es gefällt mir nun ausgesprochen gut.


    Die Folie selbst stammt von diesem Shop:


    http://www.architekturfolien.de/


    Ein Quadratmeter der Folie kostet allerdings auch 70.- Euro.


    Ich kam an ein ordentliches Reststück der Folie von einem Kollegen, der sich Fahrzeugteile mit dieser Folie bespannt hat.


    Wie bereits geschrieben, ist eine Verarbeitung der Folie extrem einfach, da sie unter Wärme (ein normaler Föhn) butterweich wird und sich blasenfrei aufreiben lässt. Nach wenigen Sekunden härtet sie wieder aus und man kann sich auf diesem Weg cm für cm voranarbeiten und selbst schwierige Kanten und Rundungen auf verkleben. Zusätzlich ist sie im erwärmten Zustand auch extrem dehnbar (und behält auch nahezu vollständig den im gedehnten Zustand erreichten Verarbeitungszustand).


    Man benötigt eigentlich nur ein exaktes Maß und ein sehr scharfes Messer / Skalpel.

    Nachdem mein Opinel No.12 so richtig zerschrammelt am Griff aussah, habe ich heute ein paar Feldversuche mit Carbonfolie gemacht.


    Ich war absolut erstaunt, wie leicht und problemlos sich das Zeug verarbeiten lässt.
    Mit dem Föhn wird es weich und nachgiebig, härtet danach sofort aus, lässt sich aber trotzdem nach erneutem Erwärmen auch wieder problemlos lösen und fixieren.
    Wieder erstarrt klebt es wie der Teufel und hält bombig.


    Sieht gut aus und verbessert die Griffigkeit ungemein.


    Schließlich bekam das Opinel noch eine kurze Kydexscheide, zur Befestigung am Rucksack oder einer Hosenschlaufe und eine Bohrung für eine Fangschnur verpasst.


    Hier seht selbst (die Farbe der Folie ist übrigens Braun, gibt es aber auch in zig anderen Farbvarianten).
    DSC00174.JPG


    DSC00173.JPG