Beiträge von RealShadow

    Hallo Leute.


    Ich habe die folgenden Näharbeiten zwar schon etwas länger, aber ich konnte mich erst jetzt zu einem kleinen Review aufraffen.


    Die Organizers und Taschen wurden wiederum von einem Freund und Kollegen kunstvoll an der Nähmaschine in 100%tiger Eigenleistung gefertigt.


    Es handelt sich um den selben Künstler der auch schon meinen Slingbag gefertigt hat ...
    8_Kopfstand2 - Kopie.JPG
    zur Erinnerung ;) :
    Review: 100% Custom Slingbag


    Ich war mit den so im Handel verfügbaren Pocketorganizern nicht zufrieden.
    Sinn und Zweck war es vielseitige "Ordner" für die Cargotasche der Hose, bzw. die Innentasche der Jacke zu haben, damit Tool, Lampe, diverse Messer, "Gekabels", Palm-Stick und Handy nicht kreuz und quer durcheinander fallen, jedoch OHNE extra Reisverschlüsse oder Laschen öffnen zu müssen.


    Gerade dieses letzte Kriterium hat mich immer extrem an den diversen Organizern u.a. von Maxpedition genervt.
    Man kommt an sein Zeugs auf die Schnelle einfach nicht dran.


    Die Plattform bilden jeweils 1000er Cordura Rechtecke, mit einer dünnen flexiblen Einlage aus einem trotzdem halbwegs steifen Schaumstoff dazwischen, damit die Sache in Form bleibt.
    Auf der Rückseite gibt es jeweils breite Gummizuglaschen (zur Aufnahme von Tool, Reservemagazin, Kabeln, etc.), während auf der Frontseite großzügige Flauschflächen zur Aufnahme diverser Hakenklett - Taschen aufgenäht sind.


    Die beiden montierten Taschen sind Universaltaschen zur Aufnahme aller gängiger Handygrößen, bzw. wie hier zu sehen zur Aufnahme eines kleinen EDC - Fixed.


    Der große Organizer passt genau in eine Standart BDU - Cargotasche.
    Der kleine genau in eine Jeans - Gesäßtasche, bzw. in eine Jackeninnentasche.


    Hier die einzelnen Elemente:
    1_Taschen einzeln.jpg


    Die Flauschseite (beim kleinen Organizer logischer Weise verdeckt durch den TF - Patch):
    2_Flauschseiten.jpg


    Zusammengesetzt sieht das ganze so aus:
    3_Montiert.jpg


    Und nun mit vollem Gerödels:
    4_Bestückt1.jpg
    5_Bestückt2.jpg


    Und da mir klar ist, dass zwangsläufig die Frage aufkommt um welche Messer es sich denn da handelt ....


    Das in tactical Orange:
    6_Messer1.jpg
    7_Messer2.jpg


    Es ist eine hervorragende Arbeit von unserem Forums - Mitglied "Stan" und es steht weder zum Tausch noch zum Verkauf ;)
    Das Andere unser TFDE - P


    Schönes Wochenende wünsche ich und geniest das schöne Wetter ... ich geh jetzt gleich den Grill anwerfen ... 8)

    Ich kann euch beruhigen, der Ursprungs - Baustahl - Stick (mit dem ich dieses Topic startete) hat sich sehr gut bewährt ... auch wenn es "weicher" Stahl ist, es ist und bleibt STAHL.


    Ich kann das Ding mit ALLER Gewalt zu der ich mit meinen zarten 92 kg fähig bin gegen einen Backstein schlagen.
    Der Backstein bricht in der Mitte und der Baustahl sieht aus wie vorher.


    Das Ding rostet auch nicht, sonder es bleibt bei einer braun - schwarzen Patinaschicht.



    Trifft man gezielt im richtigen Winkel eine Ecke der Seitenscheibe eines Pkw, so geht die Scheibe mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kaputt ... einzig vor der hinteren Seitenscheibe eines Audi Q7 (keine Angst war ein VU - Totalschaden) da hat sogar ein regulärer Nothammer kapituliert.


    Aber da es zum Thema passt und ich dem Erbauer ohnehin noch ein paar Bilder schulde ...


    Hier der Kubotan im Steinzeit - Outfit ...


    Das schöne Teil ist aus einer Messinglegierung und unser Forumsmitglied Tobias D hat es gebastelt.


    2012-08-04 11.23.53.jpg
    2012-08-04 11.27.07.jpg
    2012-08-04 11.25.43.jpg

    Das Problem habe ich bei meinen TFDE - P auch am laufenden Meter, es rostet vom Hinsehen.


    Könnte eine "Fremdverunreinigung" sein, also irgendwas rostanfälliges, was beim Herstellungsprozess eine Verbindung mit der Messerklinge eingegangen ist.


    Ist bei einem user ja nicht weiter schlimm.
    Allerdings kannst du dem erneuten Aufblühen der Patina auf der Klinge nur durch eine Beschichtung entgegenwirken.
    Wenn es sich nicht um die Schneide handelt, dann kannst du das Messer mit Felgenreiniger vollständig entfetten und anschließend mit dem Wachs eines Teelichts ordentlich dich einrubbeln.


    Diese wachsbeschichtung dring recht tiief in die "Poren" ein und verhindert zukünftige Patina recht lange.
    Auf der Klinge taugt dieses Vorgehen natürlich nur zur Lagerung (aber dazu benutze ich ausschließlich Balistol dick auf der Klinge)


    8)

    Bei "zivilem" Nässeschutz ist Engelbert Strauss unschlagbar ... kleines Geld und bis zu 20 000 mm Wassersäule !!!


    Sie haben auch eine breite Auswahl (von ganz billig, bis recht teuer, mit und ohne Reflexstreifen, verschiedene Farben, etc.)


    Hier mal der Link für "Nässeschutz" allgemein: http://www.engelbert-strauss.d…on%3E%3C%2fsearchparam%3E


    Und hier gezielt meine Jacken / Hosen - Favoriten: http://www.engelbert-strauss.d…1%3C%2fpage%3E%3C%2fat%3E


    und


    http://www.engelbert-strauss.d…1%3C%2fpage%3E%3C%2fat%3E


    Die Qualität der Strauss - Produkte die ich bislang hatte ist sagenhaft .. da geht KEIN Verschluss kaputt, das franst nichts aus, da verwäscht sich nichts und da reisst auch NIX !!!


    Ich habe eine Softshell seit Jahren im Gebrauch (und rutsche auch dienstlich damit auf dem Rücken unter Autos rum) und die einzige Beschädigung ist entstanden, als ich mir beim "rumflippen" mit dem Karambit die Klinge etwa zwei Zentimeter tief durch den Ärmel in den Unterarm geschleudert habe ... aber die eigentlich stark belasteten Region (Ellenbogen und Rückenbereich) ist immer noch tiptop.


    8)

    Ganz vergessen, um sich überall Türen zu öffnen (insbesondere bei den Amis) sind die winzigen Schweizer Messer - Schlüsselanhänger (Nagelfeile, Schere, Klinge, Pinzette und Zahnstocher) wunderbar.


    Auf die Dinger sind sie ganz wild ... davon abgesehen, dass für 90% der US - Soldaten Schweiz auch "Germany" ist.


    8)

    Diktionary "Paschtu - Farsi - Deutsch" und die "Übersetzungskarte" der Amis wenn du an eine drann kommst.
    Dazu noch jede Menge Knicklichter in verschiedenen Farben und in IR.


    Und keinesfalls Mengen von Schokoriegeln vergessen.


    Die Knicklichter und Schokoriegel sind u.a. universelles Tausch- und Zahlungsmittel und insbesondere bei den Kindern beliebt.
    Der gute Kontakt zu den Kindern ist das wichtigste da unten.


    LG 8)

    Wenn sich von euch einer bereiterklärt mir den Folder zu kaufen, ich würde versprechen ihn auch zu benutzen (und hart ran nehmen) ;)


    Ich finde das postapokalyptische Design auch klasse.

    Ein gespannter heißer Draht (wie zum Zuschnitt von Styropor für den Modellbau) geht auch wunderbar. Ein Kinderbogen aus Plastik, ein Traffo der Kindereisenbahn, ein Draht und bei schwachem Stromfluss den Draht erhitzen. Die Auflageflächen am Bogen vorm Spannen mit Alufolie umwickeln.

    Mir ist zu der Preis zu hoch ....


    Ich störe mich auch immer ein wenig an Aussagen "der Preis ist nicht hoch, sondern angemessen", denn es gibt Messer nach Wunsch in 100%tiger Handarbeit, mit vergleichbarem oder besserem Stahl, zu deutlich günstigeren Preisen.


    So eine Aussage bedeutet im Umkehrschluss, dass die entsprechenden Handmessermacher zu blöd sind "angemessene" Preise zu verlangen.


    Busse - Messer (wie Strider - Messer) sind überwiegend Stangenware (im wahrsten Sinn des Wortes) und werden in Serie produziert.


    Man kann die Messer mögen, das Design, den Hype, die Exklusivität, was auch immer, aber "ANGEMESSEN" ist der Preis gemessen am tatsächlichen Fertigungsaufwand, Nutzwert und der Vergleichbarkeit mit DEUTLICH günstigeren Messern sicherlich nicht.


    My 2 cents ....

    Zum Thema Rost .... vor ein paar Wochen hatte ich ja starken Rostbefall am TFDE P beadblast unter der Griffwicklung festgestellt.


    Aber das Messerchen ist ein User, wird ge - used und das darf man ihm auch ansehen. Radiergummi mit blauer Seite, Puma - Paste, eine kleine Wachskur und anschließend eine neue Griffwicklung und gut ist es wieder für etwa ein weiteres Jahr.


    Mein Zingzong - Tanto neigte zum hemmungslosen Rosten, ich liebe es trotzdem ...


    Unter der Griffwicklung meines Raidops aus S30V waren deutliche Rostflecken ...


    Aber das ist alles nur angegriffene Oberfläche ... das rot - braune Fleckchen wird weggerubbelt und es bleibt eine angelaufene Stelle mit "Patina" (die vermutlich so schnell nicht wieder rosten wird).


    Ich bin tatsächlich überrascht, dass es an dem GEK EDC so schnell geht, aber auch wenn es nach zwei Tagen völlig angerostet wäre, würde es lediglich das esthetische Befinden, aber nicht seinen Gebrauchswert schmälern.


    Bin wirklich gespannt wie das "Test GEK EDC" am Ende des Versuchs ausschaut.


    LG, Tadeus

    Ich kann dir auch anbieten, dass du mir das Messer schickst, ich werde es vorsichtig von den befallenen Stellen befreien und gründlich versiegeln (hält nicht ewig bei Gebrauch, aber du kannst es ewig liegen lassen ohne neuen Rostbefall), dann schicke ich es dir zurück.


    Ich an deiner Stelle würde das Messer nun gnadenlos in den harten Gebrauch nehmen ohne Rücksicht auf optische Befindlichkeiten.



    Aber ich kenne auch das Gefühl wenn man sich richtig über ein Messer geärgert hat und es eigentlich nicht mehr haben möchte.
    Bitte glaube mir, es ist kein schlechtes Messer ;)

    Ich bedauere ausdrücklich, dass du von dem Messer enttäuscht bist, denn ich halte es für ein wirklich gelungenes Outdoormesser.
    Zwar habe ich schon mehrere Eickhornmesser erlebt, welche bei Auslieferung so stumpf waren, dass man mit dem nackten Hintern unbeschadet hätte darüber rutschen können, aber sie sind auch wirklich gut wärmebehandelt und halten einen ordentlichen Schliff sehr lange.


    Ich habe jetzt noch zwei GEK EDC und beide haben "Kampfspuren" und Patina ...
    Ich öle meine Messer grundsätzlich nach einem Gebrauch Abends mit einem Sprühstößchen Balistol ein.
    Damit halte ich den "Rost" in Zaum.


    Ich bin mir sicher, dass du auch diese (zugegebener Weise recht deutlichen) Rostspuren nahezu rückstandslos mit einer blauen Radiergummiseite und einer anschließenden längeren Polierrunde mit Lappen und Pumapaste wieder weg bekommst.


    Einem Gebrauchsmesser darf man den Gebrauch auch ansehen.
    Warst du denn ansonsten zufrieden mit dem Messer auf deiner Angeltour ?
    Wenn es sich gut geschlagen hat, ist es doch erfreulich.


    Ich benutze einige Messer zum Angeln .. und ALLE haben Patina (d.h. angelaufene Stellen, die sich ohne rechtzeitige Pflege zu Rost entwickelt hätten).


    D2 ist nicht ROSTFREI sondern lediglich ROSTTRÄGE ... und D2 ist nicht D2 ... es gibt Messer die fasse ich im Sommer einmal mit den Fingern an und am Abend habe ich leichten Flugrost drauf.


    Ich kann mich nur wiederholen, schade, dass du mit dem Messer nicht zufrieden bist, es ist wirklich kein schlechtes Messer, kein schlechter Stahl und von der Form und den Abmessungen ein ideales Outdoormesser (bei einem überschaubaren Aufwand an Pflege).


    8)

    Ich habe da eine etwas andere Philosophie ...


    Wäre ich auf einem Trip bei dem es mir wirklich auf jedes Gramm ankommt, dann hätte ich nur ein moderates Feststehendes Messer (aka TFDE 10/11) dabei und ein Vic (wegen Dosenöffner, Schere und Pinzette).


    Da ich mich aber überwiegend auf Tagestouren bewege und ab und an 2 - 3 Tagesrouten durch den Wald durchführe, ich von der Konstitution nicht der schwächlichste Einer bin (und mir somit 500 Gramm extra schnurzegal sind), habe ich grundsätzlich folgendes Setup:


    Großer Hauer am Rucksack (z.Z. immer ein TFDE 19),
    Klappsäge im Rucksack,
    EDC am Gürtel (z.Z. entweder ein Scrapivore, oder ein TFDE 11, bzw. mein Zingzong Tanto),
    das Vic in einer Jacken- oder Rucksacktasche (für alles Andere ... Zecken entfernen, Nägelschneiden, Flaschen öffnen, kleinere Konserven öffnen, etc.)


    In kurzen Worten ... ich nehme DREI Messer UND eine Säge mit.
    Ist es absolut notwendig ? Sicherlich nicht.
    Aber Geäst fürs Feuerholz schlagen, feindlich gesinnte Brombeerhecken bekämpfen und notfalls auch mal etwas Graben geht mit einem großen Prügel deutlich besser.
    Wohingegen mein EDC - Messer als Firstline IMMER an meinem Gürtel wohnt (und dort auch IMMER an der selben Stelle).
    Die Säge ist Ausdruck meiner Bequemlichkeit und das Vic ist gemessen an seinem Gewicht das selbige in Gold wert, da es unglaublich viel Nutzwert bringt.

    Noch als kurze Anmerkung ...


    Es ist immer noch die selbe Kaffee - Ätzung drauf.
    An den Kontaktstellen der Kydexscheide ist sie etwas blankgeschmirgelt, aber ansonsten (anbetracht des tatsächlichen Gebrauchs des Messers sehr erstaunlich) immer noch gut in Schuss.


    Das Aussehen ist jedoch absolut zweitranging für mich, viel wichtiger ist die Tatsache, dass dem unkontrollierte Aufblühen von rotem Rost ein wirkungsvolles Ende gesetzt wurde.


    Die Klinge läuft an und gut ... keine roten Rostspuren mehr.


    ALLES was aus rostendem Stahl ist und abmontierbare Griffschalen hat wandert bei mir mittlerweile in ein 3 tägiges Kaffeebad.
    Ich mache zuvor immer den Zitronentest ... Klinge entfetten, danach eine Zitrone halbieren und das Messer unabgewischt 15 Minuten liegen lassen.
    Reagiert die Klinge, dann heißt es ab in die Kaffeebrühe. Passiert nach 15 Minuten nichts, dann ist der Stahl rostträge genug, um es auch mit meinem Körperschweiß aufzunehmen.


    Das Zingzong - Tanto ist eines der ganz ganz wenigen Fixed, welches dauerhaft bei mir bleiben darf (davon abgesehen, dass ich diesen User wohl verschenken müsste, anbetracht der Gebrauchsspuren :D ).
    Irgendwann bekommt es dann mal mein Sohn ....


    :thumbup:

    Zwischenbericht .....


    Demnächst wird es wieder einen ausführlichen Outdoor - Event geben und zu diesem Anlass werden auch wieder Aktionbilder des Tantos folgen.


    Bis dahin hier mal der aktuelle Ist - Stand des guten Stücks ganz unspektakulär.
    Das Messer sieht (sagen wir mal wohlwollend) "gebraucht" aus.
    Es ist an der Hauptschneide rasierscharf, an der Sekundärschneide meiselstumpf.
    An meiner Art der Benutzung hat sich nichts geändert. Mit der Spitze und der Sekundärschneide werden rücksichtslos Konserven gelocht und Raviolidosen geöffnet. Mit der Sekundärspitze werden Pakete geöffnet. Mit der Hauptschneide wird in der Küche undbeim Campen geschnippelt, geschält und geschnitzt.


    Das Messer lässt sich einfach scharf halten und verzeiht harten Gebrauch ohne Murren oder Ausfallserscheinungen.


    So schauts aus (frisch vom Gürtel):
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