Beiträge von widhalmt

    Ich bin eigentlich ein klarer Fenix Fan, aber in der Grösse gibt's von mir auch +1 für die Nitecore EC11. Super einfach bedienbar, aber dennoch ein paar nette Features, wenn man sich damit beschäftigt (beacon im standby, Batteriespannungsanzeige, etc.) und ich steh' einfach darauf, wenn ich neben "richtig hell(tm)" auch Rotlicht zur Verfügung hab'. Ich hab' jetzt immer einen der IMR Akkus drin, womit die echt viel Licht gibt und 1-2 CR123a im Battery Carrier extra. (ganz zu schweigen von 2 Fenix in EDC und Rucksack/Tasche)

    Nach noch ein bissl rumstöbern sieht es für mich schon so aus, als wäre die Gunfighter die richtige. Die Trooper wirkt so, als wäre sie wirklich eher was für "kühle Sommernächte" und nicht für die Übergangszeit, auch wenn ich gern mal einen 5.11 Pullover (eigentlich ein dickes Combatshirt) drunter ziehe. Die Trooper ist anscheinend auch nicht aus Shark Skin.


    Habt Ihr eine Empfehlung für die Grösse? Ich hab' eine Liberty in XXL und die spannt teilweise schon. Also ich trag' üblicherweise XXL, nur Helikon scheint mittlerweile überall ziemlich eng zu schneidern, obwohl in alten Reviews stand, dass es bei Jacken genau umgekehrt war. Hosen immer enger als angegeben, Jacken immer weiter.

    Hi,


    Ich bin aktuell mit den vorhandenen Informationen zu den beiden Jacken etwas überfordert. Man findet alle möglichen Details, aber wie sich die Unterschiede dann konkret auswirken wird mir etwas zu wenig behandelt.


    Ich hab' aktuell eine Helikon Liberty und eine Carinthia LIG für die kommenden kälteren Tage und suche was für die Übergangszeit. Dazu muss ich sagen, dass ich meistens eine Woche durchgehend auf Geschäftsreise bin und deshalb meine Jacken nicht täglich nach Wetterlage ändern kann. Andererseits bin nicht viele Stunden draussen unterwegs, kann aber auch mal eine Stunde am kalten und zugigen Bahnsteig versauern. Ich will also was für die Zeit, wo die Liberty mit einer Regenjacke darüber zu warm ist. Wenn das ganze noch entsprechend transportabel ist, umso besser. Ich hab' halt das Problem, dass ich ständig wechselnde Bedingungen hab', wenn ich unterwegs bin. Mal zu Fuss zwischen Hotel und Kunde, mal mit dem Taxi inkl. Wartezeit, regelmässig Bahnfahren mit Wartezeit am Bahnsteig und dann überheiztem Waggon, manchmal Wege durch Städte mit draussen kalt und nass, abwechselnd mit heissen Läden, etc. Im Winter schätze ich da die LIG sehr, weil ich mit der halt nicht ständig alles an- und ablegen muss, sondern damit einen ziemlich grossen Temperaturbereich abdecke. Sowas suche ich jetzt für Zeiten, wo es noch nicht so kalt ist.


    Ich hab' auch eine TAD Stealth, aber die hat über viele Jahre doch genug gelitten, dass ich mich mal nach Ersatz für den täglichen Gebrauch umsehe. Soweit ich das verstehe, sind die Trooper und Gunfighter ja sehr stark an die TAD Jacken angelehnt, was mich moralisch ein kleines bisschen kratzt, mir sonst aber sehr recht ist.


    Mein aktueller Stand:


    * Beide sind vom Schnitt und der Taschenkonfiguration her weitestgehend gleich.
    * Beide sind aus Shark Skin Material und mit Teflon beschichtet


    * Die Gunfighter hat zusätzlich eine Windblocker Membran
    * Die Gunfighter hat zusätzlich ein Fleece Futter


    * Die Trooper wiegt nicht ganz die Hälfte und kann besser zusammengepackt werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Membran der Gunfighter früher oder sptäer was abkriegt, wenn man die zu stark komprimiert - oder nimmt einem das Shark Skin auch übel?
    * Die Trooper kostet ca. 30€ weniger


    Was könnt Ihr mir sonst noch sagen, was ich übersehen hab'? Gibt's einen Unterschied im Nässeschutz? Für welche Temperaturbereiche würdet Ihr welche der beiden empfehlen?


    Danke schonmal für Eure Antworten.

    Ich hab' mal bei Direct Action angefragt, ob es PenCott Versionen geben wird. Zurück gekommen ist eine kurze Nachricht, dass sie noch kein Release Datum haben, vielleicht Anfang 2017 . Leider haben sie nicht klar gemacht, ob sie damit meinen, dass sich der Release des Mk.II überhaupt dorthin verzögert, oder ob es dann PenCott geben wird. Hab' nochmal nachgehakt, aber bisher nichts mehr gehört.

    Je nach Bauweise kann das Lasercut leichter sein. Auf jeden Fall ist es unauffälliger bei einfärbigem Gear (sieht nicht so taktisch aus) und bricht das Tarnmuster bei Tarnstoff nicht auf. Ich finde es aber etwas unangenehmer zu "fädeln" und hab' immer das Gefühl, dass es filigraner ist.


    Was ist mit den PenCott Mustern? Das war für mich immer der Hauptgrund, Direct Action zu kaufen. Weiss man da schon was?

    Ich hab' noch die MAXpedition Octa und den Husar Systems Cubby Admin Pouch auf der "willhaben" Liste, aber bisher hatte ich eigentlich die umgedrehte Version, wie den MAXpedition Proteus oder den Direct Action Foxtrot. Die sind halt deutlich wuchtiger, aber dafür geht halt auch ordentlich Zeug rein.

    Also ich kann Euch aus der Praxis sagen, dass es oft einfach selbst für Fachleute schwierigier ist, als man sich so gemeinhin denkt, die Serverseite von Überwachungssystemen zu "sizen". Ich verdien' mein Geld zu einem guten Teil damit, Monitoringllösungen bei Kunden auszurollen (Verfügbarkeitsmonitoring in Rechenzentren, also nicht "Überwachung", wie man sie aus den Nachrichten kennt, sondern Checks, ob Systeme so funktionieren, wie sie sollen) und da gibt's einfach so viele Unwägbarkeiten, dass man leider auch bei sorgfältiger Planung Ausfälle nicht immer ausschliessen kann. Da heisst es dann, nachbessern und beim nächsten Ereignis besser gewappnet sein.


    Ich weiss, sowas will keiner hören und es sollte auch nicht so sein, aber leider ist es in der Realität doch meistens viel schwerer, als man sich das vorstellt. Ich finde solche Apps gut und werde sie in Zukunft wohl auch nutzen. In meinem Job bringt's mir auch nur was mit Standortfreigabe. Was schön wäre, wäre, dass die Leute halt dran denken, dass das solche Apps nur einer von vielen Wegen sind, wie man an entsprechende Warnungen kommt. Ich sehe da ganz groib 3 Arten von Leuten, die sie nutzen können:


    * Solche die sich über Gefahrenlagen und Alarmierungsmöglichkeiten informieren. Die haben mit der App einen zusätzlichen Weg, an Informationen zu kommen.
    * Die die denken, dass sie damit umfassend abgesichert sind und sich drauf verlassen. Ich denke, das ist die kleinste Teilgruppe und auch die, wo ein Versagen des Dienstes die grössten Auswirkungen hat.
    * Die, die durch Vorfälle wie in der letzten Zeit auf die Idee kommen, sich die Apps zu installieren und sie dannach wieder vergessen. Die würden aber auch mit Sirenensignalen nix anfangen können und auch sonst erst sehr spät an Warnungen kommen. Auch wenn es nicht verlässlich sein sollte, ist es wohl besser als nix.


    Und dann gibt's natürlich noch die Leute, die sich wahrscheinlich überhaupt nicht mit dem Thema auseinandersetzen und auch die App nicht installieren. Das wird wohl immer der Grossteil bleiben.


    Meiner Meinung und Erfahrung nach wichtig an solchen Lösungen ist halt, sich nicht auf die 100% Funktion zu verlassen, sondern sie nur als eine zusätzliche Informationsquelle zu sehen.

    Heo,


    Das folgende wollte ich einfach mal loswerden, vor allem, weil ich es einfach fair dem Hersteller gegenüber finde.


    Nachdem ich mich, als ich noch jung und dumm war, durch diverse No-Name Hersteller von Kampfstiefeln geplagt habe, bin ich, als ich alt und dumm war, bei 2 Herstellern hängen geblieben. Zum einen bei den "1er Bock" von Steinadler und zum zweiten bei diversen Modellen von Haix. Ich wollte eigentlich schon längst mal andere Marken versuchen, aber bisher bin ich immer wieder zu Haix zurück gekehrt. So habe ich schon Airpower in verschiedenen Ausführungen und Farben und mittlerweile auch Black Eagle in der Wüstenvariante.


    Wie erwähnt fehlt mir etwas der Vergleich zu anderen Marken, aber insb. die Black Eagle sind das bequemste, was ich seit langem getragen habe. (Ich muss dazu sagen, dass ich nur mehr solche Stiefel trage, egal ob auf Kundentermin oder im Griechenlandurlaub) Gerade im Vergleich zu den Steinadler sind sie leicht, bequem und luftig, ohne, dass man sich darin unsicher oder schlecht gestützt fühlen würde. Ich bin auch ein Fan des Schnürsystems in Verbindung mit dem Reissverschluss. Im Sommer verzichte ich dafür gern auf die Wasserdichtigkeit. Einzig die Tatsache, dass man nur sehr schwer Paracord statt den üblichen Schuhbändern verwenden kann, stört mich am Schnürsystem.


    Ich kann bei Bedarf auch gern mal ein ausgewachsenes Review dazu schreiben, aber loswerden wollte ich eigentlich was anderes.


    Meine ersten Airpower hatte ich intensiv im Einsatz und trug sie oft etliche Tage hintereinander. Dazu muss ich sagen, dass ich sicher deutlich schwerer bin als der durchschnittliche Träger und dennoch noch einiges an Gepäck mit mir herumschleppe. Nach mehreren Jahren hatte ich dann einen Riss in der Sohle. Ich hab' Haix angeschrieben und ihnen das mitgeteilt. Nicht als Reklamation, dafür waren die Schuhe zu alt, sondern einfach als Feedback, damit sie wissen, dass die Sohlen vielleicht ein klein wenig stabiler sein könnten. Ich bekam sofort Antwort, dass ich doch bitte meine Schuhe hinschicken soll, zur Analyse. Was ich auch gemacht hab'. Wenige Tage später erhielt ich unaufgefordert ein neues Paar und sogar noch Socken als Geschenk. Wie gesagt, die Schuhe waren mehrere Jahre alt und ich hatte auch die Rechnung nicht mehr. (Hatte sie von einem Händler, nicht direkt von Haix)


    Jetzt, etliche Jahre später, hatte ich an meinen 2 Jahre alten Black Eagle das Problem, dass der Fersenprotector gebrochen ist und sie nicht mehr zu gebrauchen waren, weil die Splitter sich in die Ferse bohren. Ich schreib' Haix wieder, dass ich ein Problem hab' und ausdrücklich, dass ich nicht reklamieren will. Die Schuhe haben einiges mitgemacht inkl. einem selbstverschuldeten Brandloch vom Hantieren mit Feuerstahl. Wieder werde ich gebeten, meine Schuhe zur Analyse zu schicken und wieder krieg ich ein neues Paar.


    Jeweils ohne Diskussion oder Rückfragen. Ich hab' sogar extra betont, dass ich nicht erwarte, sie umgetauscht zu bekommen. Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert vom Kundenservice. Ja, ich hatte Probleme mit 2 Paar, aber ich denke, dass bei mir auch nochmal etwas härtere Bedingungen herrschen als bei vielen anderen Trägern und wie damit umgegangen wird, ist echt vorbildilich. Und ganz nebenbei hab' ich genug mit Produkten mit einem gewissen Qualitätsstandard zu tun, um zu wissen, dass man auch zwei Mal in einigen Jahren einfach Pech haben kann.


    Fazit:
    Würde ich ein Paar Haix mitnehmen, wenn ich auf einer einsamen Insel ausgesetzt werde? Wahrscheinlich nicht.
    Würde ich eine mehrtägige Tour mit Haix unternehmen? Ganz sicher
    Würde ich sie für Alltag und Freizeit empfehlen? Auf jeden Fall (habe ich auch schon oft genug und die Leute waren bisher auch zufrieden damit, soweit ich Feedback bekommen habe)

    Auch von mir nochmal Danke für das Review. Wie immer sehr informativ und auch unterhaltsam.


    Was ich noch erwähnen wollte ist, dass GreenZone fast nur in natura und in der richtigen Umgebung verglichen werden kann. Evtl. ist das auch eine Art Placebo (oder eher Nocebo) Effekt, aber ich hab' gehört, dass sich das grelle Grün in GreenZone ganz anders in der Realität und in natürlichem Licht verhält, als auf Bildern und im Kunstlicht. Mir kommt mein GreenZone auch immer extrem grell vor, wenn ich nicht gerade draussen unterwegs bin.


    Auch wenn ich noch so ein großer Fan bin, hab' ich zwei Wermutstropfen bei PenCott (insb. GreenZone). Die Vorteile wurden ja großteils schon ausgebreitet, weshalb ich hier das mache, was ich eigentlich über mein Lieblingsmuster nicht machen möchte: Meckern.


    1. Ich sammle Tarnmuster hauptsächlich wegen ihres Backgrounds und der zugrundeliegenden Wissenschaft, aber ich muss auch gestehen, dass ich ab und zu mal eines wegen seiner Attraktivität kaufe (z.B. Desert Tigerstripe. Herrlich sinnlos, aber schön). Und PenCott Muster gefallen mir auf mittlere Entfernung und auf Bildern sehr gut. Nur von nahem finde ich sie leider deutlich unansehnlicher als viele andere Muster.
    2. Ich habe jetzt schon einige Jahre einen Smock von Sabre in PenCott GreenZone und der Stoff bleicht an einigen Stellen doch stärker aus, als ich das erwartet hätte. Vielleicht sind da meine Ansprüche zu hoch und bisher sind mir viele Stoffe ausgeblichen, aber hier stört es mich besonders. Vor allem im Vergleich zu neueren Stücken. Am Waschen kanns nicht liegen, da ich Smocks nur selten bis gar nicht wasche und es sind auch nur manche Stellen, aber doch merklich. Ok, dafür kann das Muster nix, aber ich dachte, es passt hierher.


    Lasst Euch von meinem Gesudere die Freude dran nicht verderben. Ich bleib' dabei, dass es meine Lieblingsfamilie von Tarnmustern ist und ich werd' die Sammlung definitiv noch ausbauen.

    Ich bin auch schon seit längerem dazu übergegangen, mir nur mehr qualitativ hochwertigere Hosen zu besorgen. Zahlt sich meiner Meinung nach aus. Auch bei der Gartenarbeit werden sie vielleicht mal dreckig (das geht mit Waschen raus und wird bis dahin vom Tarnmuster cachiert ;) ), halten aber. Ich hab' eher das Problem, dass es in meiner Größe das richtig gute Zeug wie TAD-Gear nicht gibt, weshalb ich dann auf Tru-spec und 5.11 ausweichen muss.


    Übrigens: Tru-Spec kann ich Dir nur ans Herz legen. Sind deutlich günstiger als viele andere Hersteller, aber extrem bequem und robust gearbeitet. Meine Favoriten sind die T.R.U Hosen, aber die BDU sind als reine "Gebrauchsshosen" absoult ok.

    Als Extrema-Ratio-Holic lösen die wieder mal ein Haben-Wollen bei mir aus, wie fast alle ER. Und ich bin sowieso ein Fan hoffnungslos überdimensionierter Messer. Ich würde es auch gemeinsam mit etwas anderem tragen, was in §42a-Land sheeplefreundlicher wäre. Auch wenn ich dann das ER als Primärmesser ansehen würde und z.B. ein Opinel als Sekundärmesser für untergeordnete Arbeiten wie feine Schnitte. 8)


    Was mich interessieren würde: ER preist ja wiedermal auf der Website alles mögliche an Zubehör an, was die, wenn sie sich nicht sehr geändert haben, wahrscheinlich wieder nicht an die Händler kommunizieren und deshalb entsprechend schwer zu bekommen ist. Ich hab' bis heute nur sehr wenig Händler gesehen, die z.B. den Schulterholster für die Full-Size Modelle führen, dabei war der wirklich eine nette Ergänzung. Hat jemand mal die anderen Tragesysteme, die z.B auf http://www.extremaratio.com/ca…sert-warfare/category/30/ erwähnt werden, gesehen und getestet?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was Du mit Tier Schlaufen meinst. Ich weiß nicht, ob es mal eine fest verbundene Version gibt, aber das Tier System, wie ich es kenne, sind nur Gurtbänder, die man in Molle schlaufen einhängt: http://www.511tactical.com/rush-tier-system.html .


    Ich denke auch, dass beide Moabs da eher dafür gedacht sind, an Rucksäcken befestigt zu werden. Der 10er ist zwar sicherlich schon recht groß dafür, aber gemeinsam mit einem Rush 12 ergibt das vielleicht die Größe des Rush 72. 8)