Beiträge von zingzong2005

    Hallo zusammen


    Weil ich das Problem einer abgenudelten Ecke http://www.messer-machen.de/messer.htm#Vorbereiten hasse, mach ich zu 99% immer ne Schleifkerbe...


    Dabei wirft sich aber gerade beim Designen einer neuen Klinge, mal wieder die Frage auf, welche Art Schleifkerbe bringe ich an/ist besser


    A:



    od B:



    A :
    Vorteile
    man hat sozusagen die Schneide ganz durchgehend,ohne eigentlich wirklich eine, den ein od anderen störende,trad. Schleifkerbe zu haben...ausserdem hat man ein Stückerl mehr Schneide zur Verfügung


    Nachteil, sehe ich nur in der Gefahr leichter in die Schneide zu rutschen,sofern man die Ecke nicht leicht rundet/ungeschärft lässt...und sich zu verletzen bzw das man die Fingermulde deutlich tiefer machen muss/sollte


    B: Vorteil nix mit abgenudelter Ecke, man hat ne Art guard zw Finger und Schneide stehen...
    Nachteil: Schneide eben dort unterbrochen,wo die Kerbe ist....kürzt damit die Schneide irgendwie


    Daher die Frage was/wie ist es euch lieber,womit fühlt ihr euch sicherer, was gefällt euch mehr....???


    (Soll jetzt nicht zu dienen eine Diskussion über Schleifkerbe ja od nein,loszutreten :huh: )


    Danke
    vG
    Fred

    Danke für die Info....


    Wartezeit wundert mich nicht...


    Gab mal ne TV Show in den USA mit od über die Macher...wo gelesen od auf youtube gesehen,weiß nicht mehr.


    Jedenfalls wunderts mich nicht bzw 15 Wochen sind ja dann noch nichtmal so viel ... wenn wir von ausgehen wie easy wir doch durch die medien beeinflussbar wurden


    Versteht mich nicht falsch,ich mag Zombie Tools style, aber objektiv gesehen alles ja nur wieder ein hype um nichts (Neues) und statt wir springen auf den Military ist cool und verkauft sich Zug ,wurden hier eben Zombies gewählt


    Guter Gedanke,schön anzuschauen,wenn man wie ich auf den eher used look/rough steht ,gut präsentiert...muss man ihnen neidlos zugestehen!
    Genauso wie die Griffgestaltung :thumbup:


    Aber overall designs/finish sind alteingebrachte Formen/Look.... wo nicht unbedingt viel an neuen Ideen reinfloss ,Kukri is n Kukri, Bowie n Bowie,...wie auch immer mir gefallen die Dinger trotzdem.


    vG
    Fred

    *ha* und ich hab mir gedacht,wieso hats keinen


    Nein Scherz,aber ich mag solche Dinger mit scheissel, oh mein chiselgrind, lieber :D


    Abgesehen davon wirklich ein top gemachtes Messer.
    Edel, elegant,...Titan als Schalen .... echt klasse sieht das aus!


    Selbst die Schrauben stören mich nicht...dadrauf schaut man ja garnicht so,wenn man vomrest begeistert ist


    vG
    Fred

    Cooles Teil.
    Sieht wirklich so aus,als könnte man mit viel Spaß haben


    Sollte der Griff nicht aus geschwärztem Alu sein und die Klinge nicht beschichtet, sondern geätzt?


    Ist der guard und alle Ecken schön entgratet/gerundet od gibts da Probleme? bzw wie scharf kams an..Gebrauchsschärfe od besser?


    Und noch ne letzte Frage ;) wie ist das Leder fixiert..angeklebt ?


    Ich mag ja vor allem das Griffdesign..Kukriklinge ist Geschmacksache...hat aber auch so ihre Vorteile


    vG
    Fred

    würd die Fingermulde noch etwas tiefer machen,damit die Gefahr in die Klinge zu rutschen etwas kleiner wird..nur so vom Foto her siehts für mich ne Spur zu flach aus...


    was das Richten angeht gehts am Besten mit ner arbor press
    Grundgedanke wie von Tecnick beschieben ....nur mit der Presse gehts besser,man kann mehr Druck ausüben,hat mehr Kontrolle....


    was Richten angeht, hab ich ja alles schon durch und nichts hat wirklich für mich gut funktioniert bzw wiederholbare Erfolge gebracht


    seitdem ich die Presse habe,gehts richten schnell,unkompliziert und selbst Stahlstücke,die nie gerade waren, hab ich damit schön grade richten können


    also jetzt ausgehend von ungehärtetem Stahl


    bei gehärtetem Stahl sag ich nur Richthammer bauen od normalen Hammer nutzen...Richthammer ist mir nach div Versuchen lieber..ansonsten wie vom Meister/juchten beschrieben od mal Richtkurs bei schanz im Blauen bzw auf youtube suchen....


    vG
    Fred

    @BullDog


    Schleifkerben sind Geschmackssache, ergeben aber eigentlich keinen Sinn. Ich habe irgendwo eine Vertiefung in der Klinge an der ich beim Schneiden hängen bleiben kann. Klar erleichtert eine Schleifkerbe die Arbeit beim Nachschärfen. Aber wenn ich mir das preisliche Segment des Ansos anschauen, dann kann ich das entweder selber oder gebe es zum Schleifen weg.


    Der Verzicht auf eine Schleifkerbe ist ja ein Attest, welches sich der Macher selber ausstellt. Beim Verzicht auf eben diese muss ich sehr viel genauer arbeiten, denn ein asymmetrischer Anschliff fällt sofort und viel stärker auf. Mit einer Kerbe kann ich es schön kaschieren.


    schöner Anso.... Design,fit/finish 1A keine Frage!


    Schleifkerben haben keinen Sinn...hmm .... mag im Neuzustand eines Messers vielleicht was dran sein...


    Wenn ich mir aber einmal überlege wieviele abgenudelten Ricassos und rausgeschliffene Ecken.verhunzte Schneiden in dem Bereich usw usw ich schon an Messern,die keine Schleifkerbe hatten gesehen habe...würd ich dem widersprechen... vor allem wenn wir jetzt von wirklichem Nachschärfen reden und nicht bloss touch ups am Sharpmaker....muss Material weg,dann hat man schnell in der Ecke ein "Problem"..............abgesehen davon bin ich bekenneder Schleifkerbenliebhaber und Anbringer *ha*


    Egal in welcher Preisklasse und ob von Laie od Profi geschärft, nach ner Weile ist die Eck einfach abgenudlet...bzw mit der Tormek tut man sich auch mit Kerbe leichter wie ohne....


    Hat man sich dran gewöhnt bleibt man auch nicht hängen, kann genauso fein arbeiten,...


    Was will man da mit Kerbe kaschieren...verhunzt man was ,sieht das der Fachmann so od so sofort..mit Kerbe sogar schneller,weil man da was zu Schauen hat..ist keine schau ich persönlich nicht so genau ins Eck...


    Somit würd ich persönlich eher sagen,dass es Geschmacksache ist und weniger mit Können des Machers zu tun hat


    Es mag schon anwendungsbedingte Nachteile der Kerbe geben, aber geht man von Allzweckmesser aus würd ich sagen da gibts keine


    Sprechen wir jetzt von "Können"... wenns keine photobedingte optische Täuschung ist,so sauber ist die Schneide von Anso nicht angebracht
    Scheint zum Ricasso hin merklich breiter zu werden wie zur Spitze hin und das Schneidenende nähe Ricasso ist"relativ" breit/dominat...bzw hat schon Anzeichen einer minimalen Stufe..die bei 1-2 mal wirklichem Schärfen schnell dominater werden wird....


    Könnte man also im Umkehrschluss sagen, er hätte lieber ne Kerbe angebracht,dann wär das nicht passiert :D


    vG
    Fred

    Soviel dazu und hoffentlich als letzter Post ...wird ja schon lange....aber wie man merkt hatte ich am WE halt Zeit mich mit zu beschäftigen


    Wie schon am Montag mal erwähnt , was mir nicht so recht eingegangen ist, ist,wieso die Daumenauflage/jimpings/..wie mans auch immer bezeichnen mag,so weit vorne beginnt,2-3mm vor den Schalen,dass ich den ganzen Daumen nur wenn gestreckt ,draufbekomme.(siehe Bild ganz oben )


    Und was es mit dem false edge auf sich hat.....Designelement od doch absichtlich so gemacht?
    Da eben recht weit hinten beginnend....



    Fazit


    Ein gutes Outdoormesser ,dass seiner Dicke, Schliffart und N690 entsprechend erwartungsgemäss performed hat.
    Einzig div.erwähnte Punkte,die fit/finish betreffen, sollten meiner Meinung nach Preisbedingt , noch überarbeitet werden...wobei am wichtigsten wäre mir die Abrundung des Griffes...alles andere wäre an sich ja nur Feintuning des finishes,was ja auf Funktion keine Auswirkung hat


    Würd ichs kaufen?
    Da ich fixed um über Eur200 sowieso so gut wie nie kaufe/gekauft habe, fällt es für mich da schonmal weg


    Würd es in der Preisklasse liegen, ich ein fettes handgemachtes Outdoormesser der Größe, Dicke und des Designs suchen würd ich sagen why not...stabil,Griffform,....1A


    Danke fürs Testen dürfen und sorry für die Länge des Berichts..... :whistling:


    vG
    Fred

    WOBEI das natürlich auf fette Scheit hacken bezogen ist....weil


    3.Hacken eines dünnen Astes,Durchmesser 3cm herum
    klappte deutlich besser
    Das Gewicht des Messers kommt da besser zum Tragen, Hand wird nicht so geprellt und es geht dahin...wenn auch hier meine schon etwas irritierte Hand nicht mehr so wollte und ich dann nen Handschuh anziehen musste...danach gings besser


    4. Schnitzen.
    Auch hier das Problem mit dem Griff


    Schnitzen ginge an sich gut dahin,wenn ich auch schon bissi müder wurde, da es ja kein Leichtgewicht ist und dann mit Handschuh gearbeitet habe,weil mir die Hand einfach schon wehtat (geprellt vom hacken und halt eckigem griff..wie gesagt rein mein subj. Empfinden!!


    Trotz der Klingendicke und nicht all zu dünn ausgeschliffenen Klinge geht schnitzen gut..


    Wobeis mich schon interessiert hätte,wie es Schnitz und Hackmässig dahinginge,wenn die Schneidkante etwas breiter wäre und der Übergang somit Ansatzweise convexer wäre...nur ist ja nicht meins und daher schleif ich dadran ja auch nicht rum





    5.Spalten
    Ging 1A keinerlei Probleme ..gute Spaltwirkung top



    6. firedrill hole machen...ging auch gut...dank stabiler Spitze gibt’s nix zu meckern...top stabile Spitze



    7. Wurst schneiden...Klingendickenbedingt ist es jetzt nicht der Slicer mit dem man ganz einfach Wienerwurst hauchdünn runterbekommt
    dazu ist es ja auch nicht gemacht
    als Jausenmesser aber sicher einsetzbar,
    Als Küchenmesser wärs etwas schwer und zu dick, eh klar.


    SO Aber genug davon nun zum Test (zu 95% ohne Handschuhe, weil ich im Outdoorbereich nie welche anhabe)


    Vorweg gleich mal:
    Härte laut Ggear 59 HRC, Industriehärterei


    Schärfe hielt es wie von N690 gewohnt,gut und nach den Tests ist es nicht viel stumpfer, keine Ausbrüche.


    Ich würds noch nicht unbedingt nachschärfen...das noch immer Papier und Paracord schneidet


    (Der nach mir im Passaround drankommt, könnte ja dazu dann später etwas sagen)


    Auch keine sonstigen erwähnenswerten Vorkommnisse beim Test …


    Da ich zu 99% nurnoch N690 nutze und verbaue, würd ich sagen typisches Verhalten was Schnitthaltigkeit,Schärfe,Stabilität... bei der Härte,Geometrie,... angeht.


    Damit Wurzeln ausgraben od dergleichen, hab ich gelassen,weil dazu wars mir zu Schade,finish zu gut...eventuell ein Problem für die,die wie ich, ungern schöne Oberflächen zerkratzen....
    Gehen wir vom Einsatzmessergedanken doch nochmal aus,eventuell zu shiny und reflektierend..da wäre wohl matteres finish /gestrahlt,stonewashed,beschichtet....besser


    Ok nun zu den Tests:


    1.wollt ich sowas ähnliches,wie Türe aufbrechen simulieren..dazu hab ich 2 Bretter mit 3 Nägeln zusammengenagelt
    Messer dazwischen reingehauen
    Dank der 5mm Klingenstärke geht das schonmal auseinander, ohne selbst arbeiten zu müssen
    Dann hin und hergehebelt....hatte keine Angst,dass was passieren könnte 5mm Prügel halt ;)


    Nur dann begannen mir die Finger/Hand zu schmerzen, als ich es ne Weile seitlich nahm und hin und hergehebelt habe


    Kanten der Griffschalen sind mir nicht abgerundet genug ..siehe 1.Bild letzter Post,da sieht man,dass doch relativ viel(rein mein subj.empfinden) Material zw Erl und Kante steht



    2. Hacken eines dickeren, gut 4 Jahre alten, Birkenstammes,Durchmesser denke 15cm herum
    Zuerst dacht ich geht gut,dann gings bissi weiter rein und es wurde wieder unangenehm wegen dem zu kantigem Griff...ohne Handschuhe irritierte mich das dann zu sehr


    Ich kam auch öfter am, mir nicht genug entgrateten guard an, was ich als irritierend empfand


    Weiters begann mich dann der Guard zu stören...öfter traf ich damit den Stamm, statt mit der Klinge.
    Wenn ich die Schneide weiter hinten nutzen wollte und umso weiter ich reinkam, umso mehr kams logischerweise vor,dass ich mit dem Guard aufschlug.


    Zwar bietet er einen guten Fingerschutz, aber wie gesagt, mir war er dann mehr im Weg,wie das er mir geholfen hätte


    nach gut 5min hab ichs Hacken eingestellt,weils nicht mehr angenehm in der Hand war (Griffproblem) bzw dann nicht mehr wirklich viel weiter reinging


    Als reinrassigen Chopper würd ich es somit nicht unbedingt bezeichnen



    (hier sieht man das "Problem" des guards,wenn man weiter hinten,bei dickem Stamm hacken möchte)
    nach ca 5min mit mittelmässigem Dampf hacken

    Kommen wir zum fit,finish und Handlage...out of the box
    (auch mit dem Gedanken im Hinterkopf es ist ein EUR 370 Messer und was erwarte ich in der Preisklasse)


    Kydexscheide:


    Das Messer sitzt gut und sicher drin


    Clip dabei (abschraubbar)stört mich aber bissi beim Ziehen da so nah am Scheidenmund...weiter unten montiert steht mirs Messer dann zu weit aus der Hosentasche od vom Gürtel


    Scheidengröße SEHR gut gewählt trotz beidseitiger Vernietung
    Normalerweise mag ich das nicht, weils dann oft die Scheide zu groß macht..hier passt das !
    Alles ist bündig und im Winkel geschliffen


    Was mich etwas stört …..


    Ja ich weiß kleinlich aber ich schau auch auf sowas:
    Einige Ösen zw. den Fingern drehbar
    Paar Ösen sind irgendwie bissi unschön vernietet,...
    Ein paar Kanten könnten für meine Geschmack ne Spur mehr gebrochen sein aber das bin halt ich,ich mags halt gern wenn alles weich und gerundeter ist


    Btw gr.Teklok stünde ,dort wo ichs anbringen würde mir etwas zu weit ab





    Messer:


    Overall fit und finish an sich gut
    Schönes satinfinish (zu 95% ,mehr dazu weiter unten)


    Schärfe genauso 1a...nicht so toothy/zahnig wie ichs persönlich mag/mache, aber gut scharf
    Griffform wäre für ein Outdoormesser sehr brauchbar


    Nur mir persönlich sind die Schalen zu kantig ..vor allem in Zeige und Kleinfingerbereich
    (mehr dazu bei div.Tests weiter unten)


    Bzw auch bissi zu smooth/glatte Oberfläche...im nassen Zustand wär mir bissi zu rutschig,wobei da der guard sicher vor Verletzungen schützen würde.


    Was mir gleich auffiehl,da mal anders ….Unterseite des Guards... bissi zugefeilte von allen Ecken...cool.... leider bissi scharfkantig


    Bei der Griffschalenver“nietung“ ging ich von den Fotos auf der ggear site zuerst von aus,dass es wie bei Busse gemacht sei.
    Schalen sind aber verklebt und Hohlnieten angesenkt


    Lanyardloch ist mir bissi zu klein...normaler Lanyard geht gerade durch...ich mag das lieber ne Spur größere..also statt den 3,8mm herum hätte ich lieber 5mm


    Bezüglich Preis vs fit/finish :


    Auch wenn 100% handmade und wie mir auf ein paar Fragen meinerseits was fit/finish angeht,von ggear mitgeteilt, nie für die Vitrine bestimmt, sind mir persönlich, bei dem Preis, doch ein paar handmade Spuren zu viel dran.


    Will hier keinen durch den Kakao ziehen und kann man sehen wie man will, aber ich persönlich hab halt immer auch Preis bedingt, gewisse Ansprüche/Erwartungen...


    Was bei einem Eur 150-200 Messer als „Naja schon ok was solls“,durchgeht , wird wie in diesem Fall, bei einem um 370 schnell irritierend,wenn ich von ausgehe,dass dieser Betrag für mich jetzt keine Peanuts sind


    Daher kann ich unter den Gesichtspunkten „handmade“ „nicht für die Vitrine“ , in dieser Preisklasse,einiges,wenn es auch an sich Kleinigkeiten sind, nicht durchgehen lassen


    Es sei denn ich hätte im Vorhinein gewusst,dass ich kein perfektes eventuell, auch für die Vitrine geeignetes ,Messer erwarten darf.


    Aus der Beschreibung im ggearshop in Verbindung mit dem Preis ,waren die Erwartungen aber eben doch hoch


    Paar Bsp.,die mich „stören“,schwer abzulichten:


    Satinfinish zw Ricasso und Schalen nicht so 100%,wie am Rest der Klinge


    die Nieten sind mir bissi zu ungleichmässig angesenkt/gesetzt


    paar "gröbere" Schleifspuren hier und da am Erl


    gröbere Feilspuren in den Kerben der Daumenauflage


    alles halt bezogen auf wie gesagt die 370 Flocken...





    Hallo zusammen


    (Gleich vorweg,da sehr lange, muss ich das jetzt auf mehr Posts aufteilen da max 10 000 Zeichen pro Post )


    DES weiteren stelle ich nur meine persönl.subj Eindrücke dar
    Bezogen auf meine Vorlieben, Erfahrungen usw...somit können manche Punkte dem ein od anderen auch als extrem kleinlich aufstossen,aber es kommt da natürlich auch in dem ein od anderen Punkt der perfektionistische Messermacher in mir durch


    Habe dennoch versucht sachlich,offen,ehrlich und ohne etwas zu beschönigen od schlecht machen zu wollen,alles was mir auffiehl mir gefiehl od weniger,aufzubereiten.


    Also here we go:


    Da war es nun bei mir, das Niemeier aka taktisches Einsatzmesser von Ggear aus dem Passaround (siehe Ggear Unterforum)






    (Daten von ggear website)


    Stahl: Boehler N690
    Gesamtlänge: 23,5-24,3 cm
    Klingenlänge: 11,5-11,8 cm
    Klingenstärke: 0,5 cm


    meine Daten:
    Gewicht ohne Scheide: 279-280g
    Gewicht mit Scheide: 347g
    denke G10 Schalen, Nieten Alu od Titan
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Zuerst stellte ich mir die Frage, ist es für mich persönlich taktisches Einsatz- od doch eher ein Outdoormesser


    Kam zum Ergebnis: Outdoormesser


    Wieso?


    a) die Youtubevideos stellens mir schon eher als Outdoormesser dar,darum sah ichs gleich eher als solches an
    b) mit Niemeier aka schoene messer im Blauen,assoziiere ich,ohne diskriminieren zu wollen,noch nicht unbedingt taktische Messer
    c) und Hauptgrund.....,wenn ich es neben Darkstalker, div.Strider, div.Pohl Force, Böker, ...Designs, und deren overall look,Aura....betrachte, passt es für mich nicht sorecht dazu.


    Dass mein ich alles NICHT negativ!


    Ich persönlich verbinde mit taktischem Einsatzmesser halt eine gewisse Kühle, und/od eine maschinelle Perfektion/Aura, und/od etwas Brachiales, Böses, Motziges...


    Darum ist es für mich halt doch eher ein Outdoormesser.


    Da es mir beim mit rumlaufen nicht dieses ich bin badass ,bring it on,feeling, dass mir Strider . Darkstalker, ...od dergleichen geben, vermittelte


    Ich finde es strahlt einfach eine Wärme aus ,die ich gerne um mich habe,wenn ich mal durch den Wald ziehe, Spazieren gehe, am Lagerfeuer sitze, etwas schnitze....


    Die Wärme und das nette feeling,das ein gutes handgemachtes Outdoor und Wandermesser eben so mitbringen sollten


    Ist doch auch was Feines .Man muss sich ja nicht immer wien badass fühlen


    Und daher hab ich es wie ein Outdoormesser getestet und bin jetzt nicht über Autotüren,usw hergefallen


    Schaue ich jetzt in meinen Werkstattwagen der mit Werkzeug von Snap-On gefüllt ist, finde ich keine Werkzeuggriffe mit grooves oder ähnlichen. Grooves waren meiner Meinung nach eine gut gemeinte Idee mit technischem Hintergrund,welche sich in der Praxis als unwichtig erwiesen hat.


    Beste Grüße,


    Georg


    noch dazu wärs auch ziemlich aufwendig zu machen...0815 Holzfeilengriff od dergleichen spuckt ne Maschine sicher schneller aus,wie wenn dann irgendwelche extragrooves usw dran sollten.....Formenbaumässig sicher auch angenehmer zu machen wenn alles glatt ist wie wenn da unregelmässige Muster usw rein sollten....(denk ich mir mal so)


    ABER nachdem ich auch mal Gabelschlüssel ,...mit grooves versehen habe .... muss ich schon sagen,dass sich die dann auch besser angreifen und sind auch bequemere mit arbeiten lässt,weil halt dann alles nochmal zusätzlich abgerundet ist....


    Bzw nehmt mal ein SMF mit normalen eckigen Schalen her und eines,wo einer Rillen od dergleichen reingemacht hat.
    Ist n ganz anderes meiner Meinung nach besseres und bequemeres feeling .... alles halt subjektiv....

    Hallo Juchten,ich sehe das änlich wie du??! ?( Nachdem die Grooves beim ersten sehen mich optisch überrascht haben und ich danach 1,2Messer mit solchen vertiefungen gemacht habe kann ich sie komplett als gasförmig ansehen(überflüßig).ich denke mir das die Macher,wenn ihnen zu der gemachten Klinge nichts mehr einfällt,einach noch einen Eyecatcher im Griff unterbringen wollen.Und man kann mit dem entsprchenden 'rillen' auch evt.schleiffehler überdecken.Es ist,meiner meinung nach,auf jedenfall aufwendiger einen glatten,ungegroovten Griff schön u.homogen in eine messerform zu bauen als wie ein paar Rillen zu schleifen,mit Fräse od.Dremel.


    SO ein Blödsinn....SORRY aber was anderes fällt mir da nicht ein,wenn wir jetzt von der Art Griffgestaltung reden ,wie ich sie mache


    Wenn mir mal jemand über die Schulter schauen würde und mitstoppen täte,wie lange ich da für son gegroovten Griff sitze, damit der gut in der Hand liegt, symmetrisch ist,wie oft man da Band wechselt,bzw die Schleifrollen,sich Muster überlegt usw, dann würden nicht so Meldungen kommen


    Genauso wie das eher negativ belastete Stichwort Effekthascherei (was aber wohl nicht neg.gemeint war)


    N normalen Griff schleift man dagegen ja relativ schnell und ist sicher nicht so aufwendig!


    Sinn der gegroovten Griffe ist für mich:


    die bessere Handlage, sofern man alles abrundet und nicht zu seltsame grooves macht,die nicht Handschmeicheln


    Bequemer und nix mit Blasen....wie tief müssten da die Rillen und wie scharfkantig den sein,dfamit man welche bekommt ?!


    Blasen kann man ja bei nem normalen Griff auch bekommen,wenn man lange dahinarbeite,hackt od was weiß ich was tut


    Ich mag normale Griffe überhaupt nicht mehr seitdem ich gegroovte habe/mache/nutze.... weil mir meist die Kanten zu wenig gerundet sind und mich nerven....bzw viel zu viele die Griffe sowieso zu eckig und unförmig lassen


    DA hätt ich Bedenken was Blasen betrifft


    ! Beziehe das jetzt auf die normalen Griffe die nicht Flaschenkörpermässig ausgearbeitet sind !


    Natürlich sind grooves je nach Könrung, auch sinnvoll,weils dann weniger rutschen kann,wie hochpolierte Schalen od dergleichen...


    Aber ist alles natürlich auch Geschmacksache und zu jeder Klingenform, Griffmaterial,... passts auch nicht... Grooves haben natürlich auch nen optischen Anreiz...wobei der n zusätzlich netter Nebeneffekt ist,wie ich finde


    Wie man mit gegroovten Griffschalen Schleiffehler verdecken will, entzieht sich auch etwas meiner Vorstellungskraft btw aber denke da wurden grooves auf der Klinge selber,ala flintstonefinish od wie bei Raidops usw., gemeint.


    vG
    Fred