Deine Frage wirft einige weitere Fragen auf, um sie vernünftig beantworten zu können. Aber vorab, ich bin mir sicher, in dem Budget findet sich etwas Vernünftiges. 😊
Also, wenn ich das richtig verstehe, soll das Messer dem aus Amazonien vom Design her ähneln, richtig?
- Ist der 42a für dich interessant? (Kennst du den?)
- Ist der Glasbrecher Pflicht?
- Hast du Öffnungshilfen, die du bevorzugst (Daumenpin, Flipper,…)?
- Hast du einen bevorzugten Lockmechanismus (Backlock, Linerlock, Axislock, Buttonlock,…)?
Wenn du diese Fragen beantwortest, gibt es immer noch etliche schöne Messer, die darauf passen und dir gefallen werden. 😂 Dann schauen wir mal weiter. 😊
Die wichtigsten Fragen sind IMHO das Budget (schon beantwortet) und der 42a. Danach geht‘s ums Gefallen und ob das Messer gut in deiner Hand liegt.
Die Stahlfrage wird oftmals überbewertet. D2 ist ein solider Werkzeugstahl, nicht ganz rostresistent (rostfrei gibt’s nicht) und hat deshalb in der Szene nicht nur Freunde. Bei guter Wärmebehandlung finde ich persönlich ihn ziemlich gut. Magnacut ist gerade "der heiße Scheiß". Habe zwei Messer aus dem Stahl und finde ihn tatsächlich auch richtig klasse. Hält vor allem die Schärfe richtig lange. Aber die Stahlfrage ist auch immer eine Philosophiefrage. Fakt ist, dass die alten Messer aus 440er oder gar 420er Stahl einem weder unter der Hand weggerostet sind noch wurden sie durch Aufschneiden eines Brötchens stumpf wie eine Leberwurst. Es gibt hervorragende Klassiker wie das Buck 110 (und 112), die seit Jahrzehnten aus 420er Stahl gemacht werden.
Schau dir vielleicht mal die Messer von Cold Steel an. Sehr gute, stabile Messer, in allen Preisklassen und mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Den taktischen Look gibt es bei denen quasi frei Haus. 👍🏼