U.H. Folder

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Ha! Der Meinung bin ich, seit Uli das Modell vor eindreiviertel Jahr vorgestellt hat. Endlich sagt´s mal einer!
http://www.messerforum.net/sho…CK-FOLDER&highlight=ulize
Mag natürlich sein, dass es da Absprachen gibt, Spyderco wird es ja auch gemerkt haben und die arbeiten ja auch mit Anso zusammen.
Wenn das Ziel ein schneidender Flaschenöffner war und das Teil als solcher funktioniert, ist es ja gut.
Aber ich sach mal: Schöner ist es dadurch nicht unbedingt geworden.
Verf-u-c-kt hübsches Messer und augenscheinlich super gemacht! ![]()
Orange wird in der Dämmerung grau, die Leuchte wird´s also trotzdem immer brauchen. ![]()
Lekker mes! ![]()
Ja, da stimm ich zu, hatte ich vergessen: AUS8 wäre der zweite rostträge Stahl, den ich bevorzugen würde.
Halte ich genau wie den 440C für einen guten Kompromiss. Speziell die Klingen von Cold Steel sind wirklich von sehr guter Qualität, egal ob AUS8-Monostahl oder als Schneidlage im Sanmai, CS scheint das Maximum aus dem Zeug rauszuholen. Ähnliches gilt für den VG1.
Ein No-go hab ich auch noch vergessen: Griffschalen aus Corian. ![]()
Bis meine Zahnlücken groß genug für den Pfriem sind, dauert es hoffentlich noch.
Aber so´n damastener Löffel hat schon was.
Dekadent. ![]()
... Serien Messer aus Deutschland. ... Da mögen auch gute und hochwertige dabei sein. Aber zu welchem Preis. Hin zu kommt das ICH nicht einsehe jemanden mein Geld zu geben der auf meine Wünsche als Kunde nicht eingeht. ...
Die Frage wäre, ob es in anderen Ländern wirklich besser ist. Aus den USA kommen natürlich ungleich mehr Messer/Hersteller/Designs. Entsprechend ist sehr viel Gutes darunter, aber eben auch jede Menge Mist.
Reine Preis-Länder-Vergleiche sind sicher müßig. Und wenn ich sehe, was hier teilweise für importierte Flacheisen mit fetter Beschichtung und rel. grob gefrästen Schalen bezahlt wird, müsste sich z.B. Böker nicht verstecken. Müsste.
Legt man mal wirklich objektive Kriterien an (sofern das überhaupt möglich - und sinnvoll- ist
), wird man wohl kaum von "made in Xy" automatisch auf Qualität, Design etc. schließen können.
Es war ja explizit nach Bauchgefühl, Nationalstolz usw. gefragt. Um mal ein positives Beispiel zu nennen: Be + Ge Messer. Angeblich 100% made in Germany (ok, aus österreichischem Stahl
), verschiedene Griffvarianten, mehrere Scheiden (handmade von Viktor Bärwald), Sonderwünsche möglich. Die Preise sind hoch, aber noch angemessen, finde ich.
Stahl
Da mach ich kein Geschiss mehr drum. Viel wichtiger als die Sorte sind letztlich Geometrie und Wärmebehandlung. Gerade deswegen bin ich zu 90% weg von Serienmessern. Was nützt mir z.B. ein pulvermetallurgischer Superstahl, wenn der Hersteller ihn weit unter Potenzial härtet und die Geometrie gerade mal zum Äpfelspalten taugt? Oder, Gegenbeispiel, der 420 alias 1.4034 könnte ein guter Stahl für robuste Klopper sein, wenn es rostfrei sein soll. Leider traut sich kein Hersteller, an die Grenzen zu gehen und das Zeug wird üblicherweise schon beim Bleistiftspitzen stumpf.
Mir ist letztlich ein gut behandelter 440C (das trau ich sogar Solinger Unternehmen zu) lieber als irgendwelche Hype-Stähle.
Wenn schon Lieblingsstähle, dann 1.2519, 1.2552, CK60-75, bei den rostfreien 440C.
Wirkliches No-go ist eigentlich nur D2. Zum einen aufgrund meiner Erfahrungen, auch im Vergleich zu den o.g. Zum anderen ist D2 ganz objektiv gesehen einfach kein guter Messerstahl.
Griffzeugs
Grundsätzlich steh ich eher auf natürliche Materialien, bevorzugt (Giraffen-)Knochen, Hirschhorn, schlichtere Hölzer (Birke, Padouk etc.). An manchen Messern oder zu bestimmten Zwecken find ich aber auch Micarta oder Kraton gut. Darf auch gerne mal oranges G-10 sein.
Weniger toll find ich meist alles, was zu auffällig-barock wirkt. Aufregend gemasertes Holz, fette Messingmonturen etc.
Absolutes No-go sind Mosaikpins, schwülstige Gravuren oder Scrimshaws mit Aktmotiven. ![]()
PS: Natürlich alles subjektivst und reinstes Bauchgefühl. ![]()
Seit einigen Jahren am Schlüsselbund: ein Victorinox Climber mit Stay-glow-Schalen. Davor war es ein Camper, aber die Säge war dann im Alltag doch eher unnütz.
Es wurde ja speziell nach dem 1095 und Meinungen dazu gefragt. Und da ist der Punkt mMn. ein ganz anderer, Roman hat es gerade schon angesprochen und in dem ein oder anderen Beitrag steht es zwischen den Zeilen:
Das Zeug hat, so wie es von den einschlägigen Herstellern überwiegend verwendet wird, eine grottige Schnitthaltigkeit.
Persönliche Erfahrungen wurden gemacht mit mehreren Messern von Bark River, Ontario/Rat, ein Bark River Mountain Man ist im gelegentlichen Kücheneinsatz.
Im MF findet sich ne Menge dazu, da werden in jeder zweiten Kaufberatung die tollen Messer von Esee/Rat/etc. empfohlen. Schaut man mal in die Reviews und liest auch dort zwischen den Zeilen (wer gibt schon zu, dass das neue Teil kacke ist, da lobt man lieber die gute und einfache Nachschärfbarkeit auch unter Draußen-Bedingungen), könnte man schon den Eindruck gewinnen, die Messer seien schlecht gehärtete, grob beschichtete Flacheisen mit drangepappten Schalen zu ziemlich saftigen Preisen.
Mein TAK-1 war jedenfalls so ein Teil und Rost an der Klinge noch das kleinere Problem, vielmehr gammelten die Griffschrauben unter den widrigen Bedingungen eines offenen Regals schön rotbraun vor sich hin.
Beitrag #3 könnt ich mich anschließen. Das Herkunftsland ist mit das letzte, was mich bei einem Messer interessiert, die Qualität muss für meine Ansprüche stimmen und der Preis in für mich akzeptabler Relation dazu stehen.
Das als grobe Grundlage genommen muss ich nach gut 15 Jahren Messersammeln leider sagen: Aus Germany kommt an Serienmessern ganz überwiegend nicht-konkurrenzfähiges Zeug, um es mal möglichst milde auszudrücken. Die einen stellen ururalte Designs in unterirdischer Qualität her und nennen das Tradition, andere haben High-tech-Ansprüche bei High-Tech-Preisen und schaffen (wollen) es trotzdem nicht, annähernd fehlerfreie Stücke abzuliefern.
Anders sieht das bei Customs aus, da hab ich fast nur deutsche Erzeugnisse (zählt man Emigrantenwerke mal dazu) und werde, zumindest bei meinem Geschmack, bestens durch made in Germany/made by Germans bedient.
Hi,
das Kurzschwert hab ich nicht mehr, aber die Maße stehen im Entstehungsthread.
Darf man hier ins MF verlinken?
http://www.messerforum.net/sho…hp?48313-Ein-Sax-entsteht
Laut Andy: Klingenlänge: 34,5 cm, Gesamtlänge: 50 cm, Klingenbreite: 4,5 cm, Klingendicke: ca. 4,5 mm
Das Ding war mir jedenfalls zu mächtig, bin ja kaum um den Griff gekommen und in meinen Messerschrank passte es auch nicht rein.
Aber schon ein geiler Meinungsverstärker.
Und jep, ich fand den ursprünglich angedachten Griff mit dem natürlichen Parierelement auch besser.
Anbei noch ein Foto zusammen mit Markus Keppelers Waldarbeiter II, um die Dimensionen etwas einschätzen zu können. Der Waldarbeiter hat 22cm Klingenlänge, 35cm gesamt.
Serie: Benchmade 550 Griptilian, die ältere Version mit Flachschliff und ovalem Loch. Warum? Hervorragende Alltagsgröße mit guter Handlage, genialer Lock, praxistaugliche, nicht zu dicke Klinge, gute Verarbeitung, angemessener Preis.
Custom: Das Ding unten. Warum? Perfekte Verarbeitung, 1a Nutzwert, maximales Klinge-Griff-Verhältnis, kein Schnickschnack, an schlichter Schönheit kaum zu überbieten, trotzdem individuelles Einzelstück.
ad Buchsi: ![]()
...sagt mir doch was ihr meint ! ...
Lionsteel hab ich auch schon einige Zeit auf dem Schirm, die machen mMn. tolle Messer zu akzeptablen Preisen.
Bezüglich M2 schließ ich mich Franz an: Der einzige Grund, warum ich keines habe, ist, dass es mir zu unspitz ist. Für mich können Klingen fast nicht spitz genug sein.
Das M2 ist da so ziemlic das Gegenbeispiel. Ansonsten sicher ein Top-Messer! Gute Größe, guter Stahl (440C), guter Preis.
Wäre die Frage, ob die Messer überwiegend für die Hand oder doch eher für´s Auge gekauft werden.
Ne gewisse Größe ist ja nicht schlecht, unterschiedliche Haltungen, Benutzbarkeit mit Handschuhen und so. Aber mir kommen viele Serienmessergriffe auch reichlich groß vor.
Denke mal, die Hersteller versuchen so, ausgewogene Proportionen hinzubekommen. Irgendwo sind´s ja auch Designerstücke. ![]()
Den Hersteller kann man mögen oder auch nicht... Aber das Messer macht ja mal nen richtig guten Eindruck! Cooles Teil mit Potenzial zum Klassiker. ![]()
Wenn´s nicht chic sein muss: Liger Gun Belt - nahezu nicht kaputt zu kriegen. ![]()
Wobei der komplett schwarze zu fast allem geht, ist recht unauffällig.
http://www.maxpedition.de/shop…9_Liger-Gun-Belt-1-5.html
Peltonen M.95, Peltonen M.07, CS Master Hunter, Fällkniven F1
