Beiträge von andre

    Bin kürzlich über diese Rubrik gestolpert:



    und ich wollte jetzt, mit einem kleinem Schmunzeln, mal widersprechen. Im Ersten Weltkrieg war es nicht unüblich, dass Soldaten Jagdmesser zur Uniform trugen. Somit kann man auch diese Messer durchaus in der Ahnenreihe der heutigen taktischen Einsatzmesser finden. Der Verwendungszweck war heute wie damals jedenfalls der selbe. Also Waffe, Werkzeug und nicht zuletzt Zierde.

    Zeige hier zunächst mal ein Verlängerungsmesser. In Band 1 von Eugen von Halasz findet sich ein Bild welches einen preußischen Offizier mit solch einem Messer zeigt. Ich vermute, dass solche Messer schon damals sehr preisintensiv waren und deshalb einer gut betuchten Kundschaft vorbehalten waren.

    Das von mir gezeigte ist eine Dauerleihgabe eines Freundes, und ich kann leider nicht sagen wie alt es ist und wer es herstellte. Für Hinweise wäre ich dankbar.

    Falls Interesse besteht kann ich noch einige Nicker zeigen die im Ersten Weltkrieg verwendet wurden.


    andre


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    Als nützlicher Alltagshelfer findet sich immer schnell eines an.

    Die von mir meist genutzten Werkzeuge sind:

    - die Klingen zum schneiden und schaben,

    - der Kapselheber zum Kapselheben,

    - die Ahle zum öffnen von Walnüssen,

    - die Hakenklinge zum öffnen von Pistazien,

    - die Säge um wucherndes Gehölz auf dem Stellplatz für das Auto zu entfernen,

    - und der Minischraubendreher für die Brille.


    andre


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    Guten Tag,


    habe eine Frage, und ich hoffe Ihr könnt mir auf die Sprünge helfen. Ich bilde mir ein, vermutlich in einer Zeitschrift, das Bild einer alten Konstruktionszeichnung für das Mercator Multi gesehen zu haben. Weiß einer von Euch welche Publikation es gewesen sein könnte?

    Im Bild ist das Multi oben und rechts zu sehen.


    andre


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    Folgende Dinge brachte ich mir aus dem Urlaub mit nach Hause:

    Aus Italien ein Berus 2 von Viper. Dazu gesellte sich in Spanien Muelas Interpretation einer Navaja des 18. Jahrhunderts. In Frankreich erwarb ich das Abzeichen der Commandos Marine. Österreich bereicherte meine Sammlung dann noch um zwei Victorinox. Die beiden Victorinox sind die ersten Tinker mit Souvenirschalen die ich fand.


    Zur Navaja habe ich noch ein wenig nachgeschlagen und fand einen interessanten Beitrag im Messer Magazin 2/2020. Unter dem Titel „Im Zeichen der Ehre“ verfasste Rafael Martinez del Peral y Fortón einen Beitrag aus welchem ich kurz zitieren möchte:


    „Aufgrund seiner Doppelfunktion als Gegenstand des täglichen Gebrauchs und als Waffe war das Klappmesser in Spanien ab dem Zeitpunkt seiner Blüte zu Anfang des 17. Jahrhunderts auch Gegenstand zahlreicher gesetzlicher Erlasse. Die Behörden versuchten, einen illegalen Gebrauch zu unterbinden. So verhängte beispielsweise König Felipe V. in seiner Verordnung von Lerma vom 21. Dezember 1721 eine Galeerenstrafe von sechs Jahren gegen Bürgerliche und eine Kerkerstrafe von sechs Jahren gegen Adlige, „falls diese mit Dolchen, Wurfspießen (wie sie beim spanischen Stierkampf verwendet werden, Anm. d. Red.) oder sonstigen kurzen Stoßwaffen“, worunter auch ein Klappmesser fiel, gefasst würden.

    Erlaubt war der Gebrauch eines Klappmessers nur in geschlossenen Räumen zu beruflichen Zwecken oder der Nahrungsherstellung. Der Transport eines Klappmessers auf öffentlichen Straßen durfte nur in geschlossenen Behältnissen erfolgen.“


    andre



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    Schönes Messer. Finden sich neben dem Tiger noch weitere Inschriften oder Marken?


    andre

    Nein das ist die einzige Inschrift, meine Recherche hat ergeben dass die Firma Tiger wohl bis zum Ende des zweiten Weltkrieges Messer hergestellt hat. Zunächst nur mit dem Tiger als Emblem und später zu WW 2 Zeiten dann mit dem Tiger und einer zusätzlichen Inschrift Tiger Solingen. Ich habe zu der Zeit nur Messer fürs Militär gefunden, ob die auch für den Zivilen Markt Kochmesser oder Ähnliches produziert haben, konnte ich bislang leider nicht herausfinden.

    Es handelt sich wohl um Lauterjung & Co. beim

    Hersteller dieses Messers.


    andre

    Bei mir sind zwei Victorinox nach einem Kurztrip auf Deutschlands größter Insel gelandet. Das eine zeigt Sehenswürdigkeiten der Insel und das andere ziert der Schriftzug des Kaufhauses Stolz. Kaufhaus Stolz ist in unserer Familie mit einem Running Gag verbunden.

    Dann kamen noch beim Besuch eines Beräumers ein le Provencal von au Sabot und ein Wanderseppl von GML dazu. Das Provencal hat Messingmonturen und wird von einem Olivenzweig und einer Zikade geziert.


    andre


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    In diesen beiden Beiträgen hatte ich mein Mühle Ibex mit 100 mm Klinge gezeigt.




    Und es danach regelmäßig auf der Arbeit, in der Küche, insbesondere zum schneiden von Gemüse, Brot und Käse, genutzt. Das Messer hat mich komplett überzeugt, sodass ich mir noch eines mit 120 mm Klinge bestellte. Das Messer traf kürzlich ein und ich muss sagen, dass ich zunächst etwas erschrocken über die Ausmaße des 120 Modells im Vergleich zum 100 war. Das Messer ist in seinen Abmessungen deutlich größer. Bei der Benutzung musste ich aber feststellen, dass es durch die längere Klinge und den voluminöseren Griff, zumindest für mich, auch Vorteile hat.

    Ich werde die Messer insbesondere auf Arbeit und auf Reisen nutzen.

    Für diejenigen unter Euch die diese Messer ebenfalls probieren möchte würde ich aber als Einstieg das 100 mm Modell empfehlen.


    andre


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    Dieses Jahr wieder ein tolles Geburtstagsgeschenk von Frau und Tochter bekommen. Es war die Jubiläumsausgabe des Schweizer Offiziers- und Sportmesser von Victorinox. Mit dem Urahn des Messers begründete Karl Elsener die Erfolgsgeschichte von Victorinox. Sicher kann man darüber streiten ob das Victorinox der Urahn der Sportmesser ist oder ob es ähnliche Messer schon vor 1897 gab. Siehe hierzu zum Beispiel das Böker Sportmesser. Sicher ist jedoch, dass die Schweizer Messer mit den roten Schalen durch dieses Modell berühmt wurden und noch heute in sehr ähnlicher Form produziert werden.

    Bei mir zu Hause liegen ja einige Nachfahren des Urmodells als Urlaubserinnerung und zum Gebrauch weiterhin finden sich ein paar ähnliche Modelle verschiedener Hersteller in der Sammlung. Ich finde die Evolution des Dosenöffners übrigens sehr interessant.


    andre


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    Dann mal der Rückblick für 2024. Dieses Jahr gab es im Durchschnitt 1,83 Messer pro Monat. Für 2024 habe ich meine Messer daher mal in die Kategorien;

    - Urlaubs- und Freizeiterinnerungen,

    - Sammlung

    - Sonstiges/ Gebrauch gegliedert. Urlaub/Freizeit ist wohl selbstredend. Für die Sammlung hat mich am meisten gefreut, dass ich endlich ein Ots-04 aus Sowjetzeiten erwerben konnte. Aus der gleichen Ära zwei, auch lange gesuchte, 6X3 Bajonette. Sonstiges wurde von Frankreich dominiert.


    andre


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    Hast Du das Messer, Col Moschin, in der Version erworben oder schärfen lassen?


    andre

    Hatte kürzlich wieder ein schweres Problem im Hinblick auf die Verwendung der Alltagsmesser zu lösen. Das Problem; Ich verwende für mich und meine Frau, für unterwegs, pro Person ein Laguiole Messer. Eines dieser Messer verwende ich auch auf Arbeit. Bedeutet also; Messer in der Hosentasche, beim Ankommen auf Arbeit umpacken des Messers in die Arbeitshose und zum Feierabend wieder zurück in die Privathose. Leider vergesse ich sehr oft das Umpacken und in Folge dessen fehlt ein Messer im Arbeits- oder Freizeitbereich. Zur Vermeidung des Problems habe ich vieles ausprobiert, was mich an das Umpacken erinnern sollte, Bändchen an der Türklinge, Fähnchen an Telefontasche und so weiter. Funktioniert hat das alles nicht.

    Uns dann kam mir die wirklich geniale Idee zur Lösung des Problems; ein weiteres Laguiole muss her (tolle Ausrede zum Messerkauf, oder?).

    Somit dieses schöne Stück erworben und ins Besteck gepackt.


    andre


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