Beiträge von Desert Storm

    HI Vorredner:
    Ist scheißegal, weil es nicht darum geht, ob man dafür ein Einhandmesser BRAUCHT, sondern nur, ob mans dafür hernimmt. ;) Es soll ja nicht erörtert werden, womit man das sonst noch machen könnte - sonst müsste man SAKs verbieten, weil man ja auch Küchenmesser nehmen könnte.


    bzgl Verbotslockerung: Naja, warten wirs ab. Bzgl Petitionsverfahren...die zeit wird auch den Damen und Herren zeigen, dass es schlicht Käse ist, was sie gemacht haben. England dient hier als leuchtendes Beispiel. Gib den Inselbewohnern noch ein paar Jahre, bzw Monate, dann fängt man da drüben auch an, drüber nachzudenken. Wenn man sich die Kommentare englischer "Normalos" ansieht im Netz, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren.
    Die Bevölkerung weiß großteils, dass die Problem woanders liegen und nehmen die Einschränkung im Alltag auch eher mit Zähneknirschen als mit Erleichterung hin. Denn, so siehts halt aus, eine Verschärfung bringt nix, daran kann auch Starrsinn nix ändern auf lange Sicht. Und dann wird man sich wieder Gedanken machen müssen auf hoher Ebene. Der Herr von der FDP meinte mir gegenüber auch, dass momentan nichts zu machen ist, aufgrund parlamentarischer Verhältnisse einfach. Aber bei der nächsten Novelle sollte man genug GUTES Material für ihn an der Hand haben.


    Und was die Schweizer betrifft: Bei denen wars auch im Nachhinein. Man müsste mal sehen, wie lange es gedauert hat und was die Gründe hierfür waren.
    Die Dynamik ist überall diesselbe denk ich: Menschen sind Menschen, ob jetzt Engländer, Deutsche, Österreicher oder Schweizer. Und deshalb werden sie alle auf diesselbe Weise reagieren.
    Letzten Endes wird die Vernunft siegen. Zumal es ja auch Leute gibt, an den passenden Stellen noch dazu, die einen kühlen Kopf behalten. Unterstützen muss man solche Leute nur richtig. Und das bezieht sich nicht nur auf unser Gebiet:
    Ich wähl nicht mehr SPD, wenn diese Partei ihr Parteibuch zur Bibel erklärt und Abgeordnete, die nach ihrem Gewissen handeln, ausgeschlossen werden sollen. Ich möchte Politiker, die sich durch Charakterstärke und Vernunft, und Prinzipien- statt Parteitreue auszeichnen. Das nur am Rande, um zu verdeutlichen, was ich meine.
    Es ist unsere Aufgabe, für ein wenig Unterstützung zu sorgen und anderen diese Unterstützung zu entziehen. Auch an die hersteller hier ein Appell, wenn Wahlkampfspenden eingefahren werden sollen, ist ja bald soweit...

    Hm...kann mir einer der Anwesenden eigentlich mal erklären, wieso Multicam-Sachen so sündhaft teuer sind? Condor bietet beispielsweise Rucksäcke an - da muss man für Multicam nen Fuffi drauflegen 8| Ich seh nicht ganz, wieso...
    Gleiches gilt für ACU - Stoff ist derselbe, oder? Vllt kann Modi was dazu sagen, Maxped hat ja ACU-Sachen im Programm, die auch immer nen Deut teurer sind (wenn auch nicht wie Multicam von Condor)...
    Reizen würd mich Multicam ja auch mal - ist mir aber zu teuer :S


    ich find die Optik einfach cool, that's all. Brauchen? NÖ, wozu? Um dem Milchmann im Grünstreifen auszulauern? ;) Aber, wenn man Bogenschießt, hat das natürlich mehr Stil, gell, Chris? :thumbup:

    Hm...man möchte meinen, manche Leute hätten echt ein Problem, das Führen eines Einhandmessers zu begründen...? ?(
    Das macht mich wundern...ich hab die Dinger ganz normal dabei - wenn Brotzeitmachen kein Grund ist, weiß ich auch nicht.
    ZUm Thema Transport, irgendwie find ichs gut, dass es hier ins Lächerliche abschweift ;) Ein Vorhängeschloss am Taschenmesser? Da kann ichs gleich in den Rucksack packen, wasserdicht in einer abschließbaren Pelibox verscharrt, ganz unten und am Rucksack mit ner Panzerkette befestigt. Was anderes als ein Grinsen kann man dem Gesetz nicht abgewinnen finde ich. Das ist nicht Orwell, das sind die Schildbürger. Allein das bei einem Taschenmesser die gleichen Begriffe verwendet werden wie bei SChusswaffen, lässt mich nur den Kopf schütteln. Naja, solange die CIA in unseren Taschen nicht nach Massenvernichtungswaffen sucht... :P


    Es ist kurios, im selben Jahr, in dem die SChweizer ihr Gesetz lockern, wirds bei uns eingeführt...Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!! :bibber:

    Tja meine Lieben...
    was soll man dazu noch sagen?
    Wenn die deutsche Bürokratie jeglichen Menschenverstand wegrationalisiert hat, ist das äußerst traurig und für mich ein Grund, der BRD, so gern ich Land und (manche) Leute gerne mag, den Rücken zu kehren, es lebe Österreich und Finnland...
    Ansonsten:
    Ich mach mir eigentlich ununterbrochen Gedanken, was man tun könnte. Allein, mir fällt nichts rechtes ein.
    Folgende Problemstellung:
    Um Druck auf Politiker auszuüben, brauchts Wählerstimmen.
    Für Wählerstimmen, muss man ein mehrheitsfähiges Problem an die Öffentlichkeit bringen und das auch richtig.
    Damit unser Problem mehrheitsfähig wird, müsste man eine Aufklärungskampagne starten, die es mit der BILD, dem Fernsehen und der allgemeinen Volksblödheit in bezug auf politische Versprechen aufnehmen kann.
    Um das zu bewerkstelligen, brauchts Mittel.
    Und die wiederum kriegt man über die Masse der Interessierten, sprich wieder Öffentlichkeit.
    Tja, so oder so: Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir mehr Leute erreichen und auf die Problematik hinweisen. Dass ein Forum mit 300 leuten, oder ein anderes Forum mit 10.000 Leuten nach Pitter dazu schwerlich alleine in der Lage ist, sollte bei 80 Mio Staatsbürgern, von denen sich mindestens 40 % ihre Meinung BILDen lassen, klar sein.


    Ich will nicht entmutigen, im Gegenteil:
    Erst, wenn man ein Problem erkennt, kann mans ja auch gezielt angehen, es lebe die Aufklärung ;) .


    Ich sehe verschiedene Möglichkeiten:
    1. Fürsprache wichtiger Personen gewinnen. ANgeblich hat der gute Altkanzler Helmut Kohl etwas für Messer übrig gehabt. Unter ihm hatte das gesamte Kabinett ein Taschenmesser dabei. Ob das eine Urban-Legend ist, weiß ich nicht, kanns mir aber gerade bei ihm gut vorstellen. Ihn also einzuladen, wäre keine dumme Idee, da er über Ressourcen UND das Interesse verfügen könnte, und dazu über ein ziemliches Stimmgewicht.


    2. Öffentlichkeitsarbeit. Dazu brauchts entweder die Presse oder einen Verein, bzw eine Vereinigung. Theoretisch ne feine Sache, zumindest der Verein. zum einen passts in die deutsche Vereinsmeierei, trifft also den Nerv der Deutschen, die naturgemäß Respekt vor der Meinung solcher Vereinigungen zu haben scheinen. In Deutschland ist es der Politik unmöglich, ein Gesetz bzgl Kfz und Verkehr anzugehen, ohne die Meinung des ADAC einzuholen.
    Presse ist ein zweischneidiges Schwert. Es bräuchte eine populäre Zeitung oder Zeitschrift, die seriös ist, die aber trotzdem in der Lage ist, Stimmung zu machen. Spiegel beispielsweise wäre eine Idee. Das Problem ist: Unser Thema, unser Hobby, ist nicht gerade bekannt und wenn, dann nicht unbedingt beliebt, ihr kennt die Anfeindungen uns gegenüber zur Genüge selber.
    Man bräuchte also zu diesem guten Magazin auch den passenden Redakteur und einen guten Journalisten, der sich für unsere Sache einsetzt.


    3. Rechtlicher Weg. Ich hab mich etwas kundig gemacht...Diskriminierung, sollte jedem ein Begriff sein. Definitionsgemäß trifft das, EU-bezogen auf uns zu. BRD-rechtlich gesehen allerdings nicht. Warum? Weil in Deutschland, so krass es klingt, Diskriminierung erlaubt ist, wenn es einen sachlichen Grund dafür gibt. Wer mit dem begriff Diskriminierung nicht klarkommt (ich rede nicht über Hautfarbe), möge nochmal bei Wikipedia nachlesen, das bedeutet nämlich grob gesagt, eine Andersbehandlung einer sozialen Gruppe und nicht nur Rechtsradikalismus und Sexismus etc.
    Die Aufgabe wäre es also weniger, etwas gegen das Waffengesetz zu unternehmen (was aussichtslos sein sollte bei der Stimmung, dem ploitischen Sprengstoff), sondern nachzuweisen, dass das Waffengesetz in seiner jetzigen Form Messernutzer wie uns diskriminiert und zwar zu unserem Nachteil UND in Deutschland, dass es dafür keinen sachlichen Grund gibt.
    Sollte möglich sein, denn: Sachlicher Grund? Wenn ich mich recht entsinne, hat Hr. Körting selber zugegeben, dass seine Initiative niemanden abhält, Mist zu bauen. Zweitens, wenn hier von Mio braven Bürgern die Rede ist - welchen Grund gibt es dann, ALLE für den Missbrauch WENIGER zu bestrafen? Drittens: Eine Gründung eines Vereins parallel sollte uns definitiv zu einer "sozialen Gruppe" im gesetzlichsten Sinne des Gesetzes machen - kann nur ein Pluspunkt sein.


    Uns sollte langsam klar werden, dass wir nicht von heute auf morgen, das alles rückgängig machen können (und wir sollten uns auch fragen, ob wir das wollen), sondern dass das alles in sehr kleinen Schritten geschehen muss. Erstmal müssen wir uns Gehör verschaffen. Nicht durch Petitionen einzelner, sondern durch Vereine, Organisation, eine repräsentative Kraft aus Geld und Wählerstimmen und sei es nur auf dem Papier.
    Des Weiteren werden wir der Gegenseite Zugeständnisse machen müssen. Dass das Verbot aufeghoben wird, ist nicht drin vorerst. Aber Ausnahmegenehmigungen für brave Leute einzuführen, kontrollierte Gesetzeslücken einzusetzen, DAS ist drin denke ich.
    Einhandmesser ab 21 Jahren von mir aus, kleiner Waffenschein, wenns ihnen Spaß macht, mit Psycho-test.
    Ich höre schon einige schreien: Das ist ungerecht etc. Ja, ist es. Aber es ist ein erster Schritt. Und es gibt der Gegenseite genau das Gefühl, etwas getan zu haben - UND wir haben die Freiheit, ohne Einschränlungen unser Hobby zu betreiben; gesetzestreue natürlich vorbehalten, sollte aber klar sein!
    Die FDP hat sich für mich als vernünftig erwiesen. ich hatte Mailkontakt mit einem Abgeordneten, der sich damals vehement engagiert hat für unsere Sache.
    Wir solltem dem Mann für die nächste Änderung Fakten und Zahlen an die Hand geben können. Gutachten, Umfragen, Links etc etc etc, sodass er der Gegenseite aus grünen und linken Reihen etwas entgegenzusetzen hat. Und wenn schon keine Unterstützung auf ideeller Ebene da ist, dann eben auf mathematisch-naturwissenschaftlicher und davor kuschen die Deutschen. Macht man diese Fakten dann noch publik, muss die Politik drauf hören, weils nicht unter den Tisch fallengelassen werden kann.


    So, es gibt noch einige Punkte, die ich außen vorgelassen habe. möglichkeit wäre, indirekt zu arbeiten, das Messer außenvor zu lassen, um das Grundprinzip der staatlichen Bevormundung anzugehen, was mehrheitsfähiger ist als unser Zeugs, ist eben nun mal so.
    Jeder von uns könnte eine Homepage machen, kostet net viel, kann man viel info unter die Leute bringen.


    Fazit:
    Ich wundere mich...bei 10.000 Usern sollte doch jemand aus der Journalismusbranche dabei sein, der NICHT in der Fachpresse ist, denn veröffentlichungen da bringen nix! Wer liest das MM, wenn er mit Messern nix am Hut hat, oder sich gar davor fürchtet?
    Wir müssen versuchen, die Gegenseite mehr zu verstehen und ihr gezielt etwas an allen Punkten entgegenzusetzen.


    Sonst sehe ich Hr. Orwell recht behalten....
    so, viel text, seht es mir nach, ich hab die letzten Nachtschichten dieses Thema benutzt, mich wachzuhalten, ich nehm diese Sache persönlich, merkt man vllt ;)


    Kopf hoch, nicht verzweifeln! Aber nicht den Kopf in den Sand stecken und endlich tätig werden, richtig, nicht nur in einschlägigen Foren jammern, auch woanders, dann kriegen es mehr mit ;)
    Es gibt viel zu tun. Mit Struktur und Organisation und Unterstützung kriegen wir das hin!!! :yeehaw:

    Also Jochen...wenn ich mir das so ansehe, überleg ich mir gut, ob ich dir nochmal ein Strider schicke ;) Wie kann man zu einem armen kleinen SNG so grausam sein? Wozu hast du denn dein DB? :loser
    Aber hast recht, dazu sind se da :thumbup: wie auch mein Vorredner schon bemerkte.

    BIn dabei! Geile Idee! :D
    Wie auch immer ihr das machen wollt, meine Unterstützung habt ihr.
    Und wenns ne Möglichkeit gibt, die Arbeit und Kosten möglichst weit unten zu halten, umso besser :)
    Theoretisch könnte man ja auch einen 365-Tages-Kalender machen ^^ als ne Art "Adventskalender - Adventskalender ist auch geil!

    Erstmal danke für die Antworten :)
    misanthropic: ich sehe das so mit dem Schliff: Dank Hebelgesetz hat man vorne die größte Wucht beim Schlag. Ein Flachschliff bietet hier optimalen Kompromiss aus Schneidfeudigkeit und Stabilität.
    Je näher man dem Griff, also dem ANgelpunkt der Kreisbewegung (und nichts anderes ist ein Schlag ja) kommt, desto weniger WUcht und Geschwindigkeit liegt an der Klinge.
    Ein Hohlschliff ist daher erstens weniger bruchbelastst mangels hoher Belastung, er ist aber schneidfreudiger, beisst sich doch etwas leichter ins Holz und Gestrüpp als der Flachschliff am vorderen Ende, den man dann auch gröber schleifen kann. Zuguterletzt kann er, zumindest beim kleinen Kukri für alle die Arbeiten herangezogen werden, bei denen eine wirklich feine Klinge gewünscht ist, zwar als Notbehelf, weil so kompakt ist es nicht, aber es geht besser.


    Die Krümmung ist ein großer Recurve einfach würd ich sagen. Gesträuch hat keine Chance, dem Hieb zu entkommen, wenn es mal in dem Knick drinnen ist.
    Kurz und Gut: Ich würde das Kukri mit einer Art goßem Schanz-WSK vergleichen, hier findet man die gleichen Schlifformen, samt eingerutschtem Hohlschliff.


    Das Svord ist nicht so mein Ding, da ich von der Ästhetik her doch ein Messer ohne Wharncliffe bevorzugen würde. Ist einfach universeller und eher mein Geschmack. Dass der Stahl gut ist - da stimm ich zu. :) Allerdings hätt ich gerne einen etwas ergonomischeren Griff, vor allem bei dem Preis... ;)
    Trotzdem danke.


    ama-ebi: Wie schleifst du dein Golok denn...? Ich stell mir das aufgrund des balligen Schliffes halt nicht einfach vor, zumal man während der Arbeit nicht immer ein Mousepad und Sandpapier zur Hand hat/haben will. Und der 12C27 ist nicht soo das Wunder an Schnitthaltigkeit...


    ich denke, ich werd mir mal das Golok näher ansehen. Und wenn ich damit nicht zurechtkommen sollte, nehm ich das ER.
    Wir zahlen auch 300 € fürn Stück Flachstahl, da kriegt man bei ER sogar noch nen Forprene-Griff dazu ;) bitte das mit Humor zu verstehen ^^

    Hallo zusammen,
    ich bin nach der Suche nach einem Haumesser. Es soll als Machetenersatz und als großes Messer taugen, Schwerpunkt jedch definitiv Haumesser.
    Ich hab mir in dem Zusammenhang diese beiden Messer ausgesucht bisher, hab jetzt aber keine Ahnung, mit welchem ich besser beraten bin.
    Entweder Extema Ratio Kukir KHS (das kleinste) oder Bark River Golok?


    Ich versuch mal, meine Eindrücke knapp wiederzugeben:
    ER:
    - schwer nachzuschleifen wegen verschiedener Schliffarten und gewöhnungsbedürftiger Klingenform
    - Scheide nur am Oberschenkel zu tragen
    - nicht gerade kompakt
    + große Wucht trotz kleiner Größe dank Klingenform
    +verschiedene Schliffwinkel sorgen für Vielseitigkeit
    +Scheide aus Cordura, unverwüstlich, kein Geklapper, wasserunempfindlich


    Bark River:
    - ballig geschliffen, also auch nicht leicht nachzuschärfen
    - keine Spitze, nur eine Schliff-Form, daher weniger flexibel und vielseitig (keine feineren Arbeiten)
    - harter Griff, wenig Dämpfung
    +kompakt
    +sozialverträglicher
    +typisches Haumesser, viel Wucht für de Größe


    was meint ihr und was würdet ihr nehmen?


    besten DAnk schonmal :)

    Mein Traummesser...?
    Strider EBS in Digicamo :P
    Oder Sebenza...ja...wobei ich da bisher noch nicht recht nachvollziehen kann, was so toll ist. Ich mein: Hohlschlliff, S30V, Titanframelock und ne Verarbeitung zum Niederknien - tolle Sache aber nix neues eigentlich. Strider, Bradley, Benchmade etc machen sowas auch.
    Ist es die Ergonomie, das Gewicht, der Kult, die WB, oder wa ist es, das ein Sebi zum ultimativen Messer für soviele macht, die aber bestimmt nicht den ersten TI-Framelock in der Hand hatten?


    tja, und dieses Rätsel wird eines Tages gelüftet :thumbup: und zwar an dem Tag, an dem ich mir ein Sebenza kaufe ;)


    Ansonsten, zwei hab ich ja,
    jap, Busse Battle Mistress oder vergleichbares! :meinding:

    Tja, das überarbeitete von zingzong2005 passt ;) Höherer Anschliff, und wie es scheint ein wenig...weniger massiv, sowohl vom Gewicht als auch vom Ansehen her.
    Interessant hätt ich allerdings diese kerbe gefunden, die beim Grylls-Messer im Griff ist. An der Stelle müssten der Zeigefinger und MIttelfinger zu liegen kommen, die Idee find ich insofern gut, weils net so absteht wie ein normaler Subhilt, aber durchaus die gripqualitäten verbessert.
    Bear trägt das Messer vorn? Da am Bauch und den anderen wichtigen Körperteilen? Da hätt ich fast noch mehr Angst :D
    Na, Ernst beiseite, wie gesagt, bis auf ein paar kleine Unstimmigkeiten passts - aber den preis find ICH unverschämt ;)

    Ok, was fällt mir dazu ein....
    10cm Klinge, 350 gr, Köcherscheide quer...und das für 350 pfund? ?(
    Aber vor allem sind ein paar Unstimmigkeiten drin:
    Wenn man Survival betreibt, wie es Hr. Grylls macht, sollte man sich klar sein, dass man auch mal schnitzen muss zB. Und das wird man deutlich öfter müssen als Seile durchtrennen.
    Insofern ist der Sägeschliff einfach nur Käse. Den auf den Steinen zu wetzen - noch dazu einen RWL-Stahl, grenzt für mich an Größenwahn.
    Ich will nicht 2 STunden mit Abziehen beschäftigt sein, einen Kompromiss beim Schnitzen eingehen, dazu ein relativ schweres Messer mit mir rumschleppen.
    Und die Klinge an sich ist jetzt auch nicht der Goldene Topf der Erkenntnis, Clippoint hatten wir schon, "hand polished" wäre mir sowas von schnurz, und der Sägeschliff sieht mir sehr nach "Gehört halt an ein Survivalmesser"-Prinzip aus.
    Wenn also, dann die plain-Version. Und die würde mir wegen des Preises und der Scheide sauer aufschlagen, abgesehen davon lese ich nirgends etwas von einem Kydexinlay, was imho bei einer solche Scheide Pflicht ist, wenn man sie nicht mit der Zeit aufarbeiten möchte.


    Zwei Dinge als Fazit:
    Mich erinnert das an die Razrknife-Story. Ein Krampf, mit dem Kasse gemacht wird.
    Der Ansatz passt allerdings: Klein, nicht zu groß (Säge oder Beil vorrausgesetzt) ist ideal für ein Survivalmesser, da es nicht im Weg sein soll.
    Klingenform an sich nix neues, wenigstens nicht so krank wie beim Razr, den Sägeschliff muss man unter Krampf abhaken, egal wie "gut" er nachschärfbar ist mit Feldsteinen :wacko:
    Scheide? - Kydex. Survival heißt Wasser, Wasser heißt für mich kein Leder, so gern ich das Material auch mag (mein CR Shadow 3 wird nie ne Kydex von innen sehen ;) ) Und bitte nicht horizontal, vor allem am Rücken, das Risiko beim zurückstecken wäre mir zu groß, zwecks Beschädigung der Scheide und meines Allerwertestens :knifehead:
    Optisch an sich gefällt das Messer, die Idee mit der Kerbe im Griff finde ich interessant, wenn die Handgröße passt, gibt das einen guten Grip, ähnlich wie mit einem Subhilt denke ich, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Wäre es nicht so teuer, könnte man drüber nachdenken als User, aber mit Kydex. Und nen höheren Anschliff könnte ich mir auch gut vorstellen, flach geschliffen, sieht ein wenig aus, als wäre das ein Hohlschliff.


    Zweite Sache: Mich hat diese Sache auf die Idee gebracht, dass man hier mal ne Ideensammlung machen könnte, neuen thread mit Einzelheiten werd ich in Kürze posten.

    Hm, pfiffig ist die Idee ja, wenn ich das übrigens richtig sehe, benutzt der gute Mann einen Hebel über die Klinge.
    Er knickt zuerst den Nagel um mit dem Klingenloch. Dann durch und Klingen(spitze) abgestützt.
    ich würde sagen, Missbrauch in dem Sinne ist das nicht und die Belastung auf die Achse ist marginaler Natur, da die Kraft ja entlang wirkt. ein Titanframelock in den Dimensionen macht das schon mit und ne 10mm-Achse auch ;)
    Allerdings und das ist meine Meinung, ist es ne Notlösung. Viel edler geht das mit nem Atwood Prybar, nem Raidops PRUDT oder so netten Spielsachen :egyptian:
    @chris77:
    Klar, ich mags auch, wenn ich seh wie ich Kilometer Karton schnippeln kann und anschließend mein SNG noch zu Rasieren benutzen kann dank Paul BOS ;)
    Allerdings, ich glaube, vielen geht es weniger um die Angst, dass das Messer dabei draufgehen könnte, im härteren Gebrauch. Es ist mehr ne ästhetische Sache könnt ich mir vorstellen.
    Man kauft das Messer ja, weils einem gefällt. Seien wir ehrlich, S30V in 5mm STärke finden wir auch woanders, nicht nur bei nem 400€-Strider. Aber, wenn man was schneidet wie Draht, kann halt evtl die Beschichtung drunter leiden und gerade die hat einem doch so schön makellos am besten gefallen ;) see my point? Dass das sicher nicht der Zweck des Messers ist, ist klar. Aber wir sind eben ein paar kleine Freaks, für uns ist das sexy, wenn ein Messer makellos ist - ebenso, wie man erleichtert und begeistert ist, wenn man feststellt, dass die Aktion dem Messer doch nicht den Schaden kosmetischer Natur zufügen konnte. Aber das Risiko nagt an einem... ich kenn das von meinem AR zB, ich liebe die Klinge. Die Idee, dass da ein Ausbruch oder ein Kratzer in die Beschichtung kommen sollte.... ;( nichtsdestotrotz nehm ichs für das härtere Zeug her, nur wohl ist mir nicht dabei - wegen der Kratzer, nicht wegen der Funktion :) Tja, und für den Klingen-Striptease und Messerporno muss dann eben ein zweites AR her :thumbup: zB in Digicamo :love:
    (cool, Post 222 :P)

    Also,
    dass Serienmesser kopiert werden, wussten wir ja bereits zur Genüge.
    Aber heute hab ich das hier gefunden
    X( (klick den Smiley)
    Das ist ziemlich genau der Folderprototyp von MOD Defense, den sie vom Razorback angefertigt haben. Die Frage ist, ob man sich ein Patent darauf wenigstens gesichert hatte bei MOD, obwohl er nicht in Serie ging.
    Ziemlich dreist, wie ich finde... :blackeye:

    Dass man kein Ingenieurstudium braucht, stimmt schon.
    Was mich aber wahnsinnig macht an meiner P2D manchmal, dass es zB keinen Memory gibt, der den letzten Modus speichern würde. Das bedeutet, wenn man in denselben Modus nochmal will, muss man sich durch zwei andere und die SOS Stufe klicken im einen, im anderen nochmal um den Strobe wegzukriegen.
    Das kann nerven, wenn man das Licht nur eben mal braucht. Für nen längeren Einsatz hingegen schon eher brauchbar, wenn man nicht oft wechseln muss und die Lampe längere Zeit angeschaltet hat.
    Die E01 - blub, Magliteprinzip in Abwandllung, klar, simpler gehts nicht. Ich würde, wenn man nur EINE Lampe will, zur P1 raten, die gibts auch nur mit einem Modus von satten 90 Lumen. Das Baby macht richtig hell.
    Möchte man eine Lampe mit AA, dann die E20. oder die TK20, wenn mans massiver möchte ;)

    Ich hab ja auch Fenix Lampen, diverse und es sind keine schlechten. Man muss halt die vielen Modi mögen, meins isses eher net ;) das nur zu bedenken. Aber probier sie gerne aus, wenn man damit zurechtkommt bzw das mag, sind die Lampen von Fenix super, klar. :)
    Die Lampen aus der TK Serie und vor allem die E20 finde ich genial!

    Hi,
    also zweischneidig muss es eigentlich net sein, mir ging es eher um ein größeres Messer mit Hohlschliff und einer ähnlichen Klingengeometrie wie das CM.
    Danke für deinen Eindruck! bist ja bekennender ER-Fan, ich ja auch. Nur scheint mir, das Kizlyar mit dem Korshun doch in diese Marktsparte vorstößt und das nicht schlecht.
    Zumindest beim STahl gibts Ähnlichkeiten, oder? Ich mein der russische Stahl ist durchaus vergleichbar mit dem N690, und über die WB von Kizlyar hab ich bisher auch nix negatives gehört.
    Einziger Nachteil ist, dass man den Griff beim Korshun nicht demontieren kann...

    Was man so hört von Streamlight, sind die Lampen ihr Geld wert. Ich hab von der Firma die microstream, ein feines, kleines Lämpchen mit gutem Preisleistungsverhältnis, wenn auch nicht der neuesten Led, dafür nicht soviele Modi, die keiner braucht ;)