@all:
Naja, jetzt haben wir stellenweise wieder das, was ich eigentlich nicht wollte hier 
Dass eine gute AUsrüstung keine Ausbildung ersetzt, ist mir auch klar. Das ist ja genau der grund für diesen thread. Welche Hilfsmittel kann man >OHNE eine längere Ausbildung anwenden?
Ich denke einfach, es gibt Situationen, auf die ist man nicht vorbereitet, wäre es aber gerne. Ein Unfall, auch ein schwerer ist derart schnell passiert. und gerade wenn zB Gliedmaßen verloren werden, was bei der Arbeit mit Maschinen zB einfach vorkommen kann, wenn alle Schutzengel besoffen unterm Tisch liegen, dann wirds aufgrund des hohen Blutverlustes einfach eng - auch im so schön sicheren Deutschland, in dem ich auch schon ne 3/4-Stunde auf Hilfe warten musste - mitten in der Stadt.
Und abbinden, sorry, das ist ein rein physikalischer Vorgang erstmal. Damit meine ich, dass man keine Dosis in dem SInn kennen muss.
Es erhält sich in meinen Augen damit wie mit Aspirin:
Es zu geben oder zu nehmen, ist einigermaßen idiotensicher - wenn man eben diese Kleinigkeiten kennt bzgl Blutverflüssigung; sowie man auch die Sache mit dem 15-min Lösen beim TQ bescheid wissen muss. Dazu brauchts aber nicht sooviel medizinische AUsbildung.
Und mir gehts auch einfach darum, Szenario:
Stellt euch vor, ihr seid unterwegs, wandern, übers Land. Ihr kehrt bei einem Bauern zur Brotzeit ein oder kommt sonst irgendwie dahin. Sprich: Nächster größerer Ort und KH ein gutes Stück weg. Das einizige in der Nähe ist ein abgelaufener Verbandskasten irgendwo im Haus.
Und wie euch der Bauer die tolle neue Maschine zeigen will, passt er vor lauter Reden nicht auf und es reißt ihm die Hand ab.
So - was tun?
In dem Moment, klar, dass man da nicht drauf gefasst ist und geschockt ist, weil nicht alltäglich und so weiter und so weiter - alles schön und gut in der Theorie.
Aber was TUT man? Wenn ich nur ne Mullbinde und ein Pflaster hab, wirds eng.
Wenn jemand eine Idee hat, vllt sogar schon ähnliche Erfahrungen hatte, dann her damit, auch wenns nicht 100% der SChulmedizin entspricht.
Mag sein, dass der Arzt besser helfen kann, dass man kein ausgebildeter Sani ist - aber verdammt, beide Sorten Menschen sind ne Stunde Fahrzeit entfernt, oder ne halbe Stunde, reicht bei offener SChlagader locker würde ich sagen.
her mit den Vorschlägen.
Und das ist genau der Punkt, an dem man auch als Laie evtl seinen Gürtel nimmt und die Blutung versucht abzudrücken. Und dem armen Kerl wirds in dem Moment scheißegal sein, ob man ein zertifikat hat, solange man zu helfen versucht anstatt danebenzustehen und sagt "Ich lass mal die Profis ran, durchhalten!" 
Ich hoffe, ich wurde verstanden....? 
Wenn solche Tipps vom Profi kommen, natürlich sehr gerne! Aber halt bitte davon ausgehen, dass hinter einem kein Krankenwagen samt Equipment steht... 
Randbemerkung:
Dass Tourniquet und Luftröhrenschnitte starker Tobac sind, klar. Ich will hier niemandem auf die Füße treten oder was kleinreden! Aber eine solche Situation ist auch starker Tobac...