Beiträge von Knüppelknecht

    So, jetzt muss ich mir noch mal Luft machen.


    War Heute mit der Helikon Softshell Level 5 Jacke unterwegs. Eigentlich nur eine Notlösung, weil ich keine andere Jacke bei der Hand hatte.


    Die Level 5 Jacke ist bei mir eigentlih auf dem Abstellgleis, aber jetzt kommt sie endgültig zur Altkleidersammlung.


    Absolute Nullnummer die Jacke. Regen war wenigstens warm, denn abgehalten hat die Jacke nichts. :knueppel: :knueppel: :knueppel: :knueppel: :knueppel:


    Und ne Flinte unter nen Sturmgewehr basteln ist ja auch nicht gerade neu.


    Ich fand die Demonstration der Flinte im Anschluss viel lustiger. Dicke Männer mit dicken Westen und dicken Sturmgewehr spielen schießen. Im Anschluss will der eine gerne von denen gerettet werden ... ich nicht!!!! :pray: :D 8)


    So muss es laufen. Kritik geben, Kritik aufnehmen und wenn möglich eine sinnvolle Lösung finden. Am besten eine Win-Win-Situation erreichen.


    Ich drück uns allen die Daumen.


    Sven: :thumbup:

    Ob sich der Aufwand mit verzollen und co lohnt? nicht unbedingt. Trotzdem fühle ich mich durch die Preispolitik etwas benachteiligt. Ich denke das ist verständlich.


    Was die Diskussion angeht, so ist es hier im Forum eigentlich gern gesehen. Das TF ist doch auch dafür da zu diskutieren und zum Austausch von Informationen. Solang es sachlich bleibt ;)

    Ich find es halt nur wieder schade, dass man auf dem deutschen Markt drauf zahlt. Deutsche Autos sind in den Staaten billiger, deutsche Turnschuhe ebenfalls usw.


    Sorry, ist nicht gegen 5.11, sondern allgemein. Ich bin nicht mehr bereit mehr zu zahlen. Man wollte offene Grenzen und europa-/weltweite Konkurrenz ... also bitte.

    Wieder mal ein neues Buch von mir.


    Natürlich gilt auch hier wieder, dass das Ganze natürlich subjektiv ist und der ein oder andere andere Erfahrungen oder andere Einstellungen zum Thema haben kann. Trotzdem schadet es ja nicht, auch andere Meinungen und Erfahrungen zu lesen.





    War: Ein Jahr im Krieg von Sebastian Junger



    Pressestimmen
    "Wenn jemand eine überwältigende Erfahrung macht, mit etwas konfrontiert wird, das größer ist als er, dann kann es sein, dass er religiös wird, aus Staunen und Dankbarkeit, und es kann andererseits sein, dass er versucht, die Macht dieser Erfahrung mit wissenchaftlichem Klimbim zu rationalisieren. Und dann kommt es gar nicht so selten vor, dass jemand ein Buch schreibt, das stark ist und mächtig und klar und selber eine Erfahrung wird. Für den Schreibenden und für den Lesenden. ... Sebastian Junger hat ein starkes, hartes, zärtliches Buch geschrieben. Ich wünschte mir, dass möglichst viele Leute seinen Bericht lesen und weitergeben." (Günter Ohnemus, Die Zeit )


    "Es sind die einfachen Fragen, die Sebastian Junger beschäftigen, die einfachen Fragen über Menschen, die in extreme Situationen geraten ... In seinem neuen Buch geht es um die extremste Situation, in die ein Mensch geraten kann: Krieg. ... Sebastian Junger ging es bei seinen Recherchen nicht um Afghanistan, auch nicht um Politik; die Soldaten, die er begleitete, sprechen nie über ie politischen Themen, die hinter diesem Krieg stehen. "Ich wollte etwas anderes wissen", sagt Junger, "ich wollte wissen, was es heute heißt, Soldat zu sein."" (Guiseppe di Grazia, Stern )


    "Dass Krieg schlecht ist, ist bekannt. Junger aber interessieren nicht die Wertungen von Menschen, die nicht dabei waren. Ihn interessiert, was geschieht, wenn Menschen in Gefahr sind, unter Adrenalin stehen, nur als Gruppe überleben können, wenn jeder einzelne bereit ist, für den anderen zu sterben. Das ist der patriotische Teil dieses tief skeptischen Buchs. Junger bleibt offen, moralisch, militärisch. Aber im Grunde erzählt er, dass der Krieg in Afghanistan für Amerika nicht zu gewinnen ist. Wie es Junger dabei gelingt, Interpretation aus Erzählung zu formen, ist ein wesentlicher Triumph dieses Buches. Es geht bei alldem letztlich auch um die Rolle, die Journalisten und Schriftsteller spielen, als Wirklichkeitsbeschaffer oder Besserwisser." (Georg Diez, Der Spiegel )



    Kurzbeschreibung
    Das Gesicht des Kriegs von heute – eine hautnahe Dokumentation


    Als Korrespondent der „Vanity Fair” lebte Sebastian Junger über einen Zeitraum von insgesamt 15 Monaten zusammen mit einer Einheit von US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan, einem erbittert umkämpften Gebiet nahe der Grenze zu Pakistan. Die Angst. Das Töten. Die Liebe. Dies sind die drei Gewalten, die der Reporter erlebte, während er zusammen mit einer Gruppe junger Menschen den Alltag in einem hoch gefährdeten Außenposten zu meistern versuchte – einer umzäunten Ansammlung spärlich geschützter Bretterbuden auf einer einsamen, unwirtlichen Anhöhe im Nirgendwo. Die Angst, den nächsten Angriff, die nächste Patrouille, die nächste Nacht nicht zu überleben. Die Gewissheit, getötete Freunde, Zivilisten und Feinde sehen zu müssen, bevor die Dienstzeit im Krieg zu Ende geht und die Rückkehr in die Zivilisation verarbeitet werden will. Die Kraft, die daraus erwächst, bei jedem Schritt und jedem Handgriff Verantwortung für das Leben der anderen zu tragen.


    Sebastian Junger macht deutlich, dass er nicht an Abstraktionen wie Religion, Politik oder militärischer Strategie interessiert ist, sondern daran, wie das Gesicht des Kriegs von heute aussieht. Als einer der angesehensten Journalisten und meistverkauften Buchautoren beweist Junger, dass er weit über die Grenzen dessen geht, was als „embedded” gilt. Nur zwei Dinge durfte er nicht tun: zurückschießen und im Weg stehen. Was »War« über Ort und Zeit dabei so erhaben macht, sind Jungers Ausführungen über die physischen und psychischen Extreme eines Lebens unter Beschuss und über die Gedanken und Gefühle der Soldaten. Ausgeliefert, unvorbereitet, einsam. Abhängig von der Geistesgegenwart des Nebenmanns, allein mit den traumatisierenden Erfahrungen, ohne Perspektive auf ein normales Leben nach dem Einsatz.


    Ein brillanter, eindringlicher und persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg im 21. Jahrhundert.