Beiträge von Terminator

    Etwas, was zum Thema passen würde. Die Britische Herz Foundation hat sich etwas besonderes einfallen lassen, weil 90% der Menschen laut aktuellen Statistiken nicht wissen wie man bei einem Kreislaufkollaps erste Hilfe zu leisten ist. Folgendes Video ist dabei rausgekommen.
    Vinnie Jones gibt hier den Ton :D :D :D Merkt euch diesen Rhythmus :thumbup: , der ist richtig.
    http://www.youtube.com/watch?v=ILxjxfB4zNk


    2x pro Sec, je 2 Inch :D

    Mit Verlaub Micha, bei gleich stumpfen Wellenschliffanteil und Glattschliffanteil einer Klinge gelingt es mir mit dem Wellenschliff leichter etwas zu durchtrennen. Ich habe es nämlich an Hanfseilen Ausprobiert. Das ist Jahre her, aber ich erinnere mich, weil damals ein Streit entbrannte, nicht wegen des Wellenschliffs, sondern weil ich damals kurz weg war die anderen zwei hatten mitten im Test das Medium von Hanf auf Sisal gewechselt(Vodka :bottle: ) und wir dürften die Messer wieder schärfen und neu anfangen. Was ich sagen will ist - wir wussten genau wie viele Schnitte das glatte Teil einer Klinge im Zugschnitt durchgemacht hatte bis es nicht mehr schneiden wollte und machten mit dem Wellenschliff genauso viele Schnitte. Anschließend gelingte es mir dennoch mit dem gewellten Teil der Klinge weiter zu schneiden und zwar nicht weil es schärfer war. Irgendwie hatte sich die Welle mit viel Druck und Zug dennoch in den Seil eingebissen.
    Und auch im Alltag - ich nutze wenn und wo es geht Teil oder Vollwelle bei meinen Klappmessern und schneide vorwiegend mit det gewellten Schneide. Im Beispiel an meinem Spyderco Endura VG 10 Teilwelle - die glatte Schneide nutzt mir da nicht viel wenn sie stumpf ist, die gewellte Schneide schneidet weiter obwohl ich sie noch länger benutzt habe. Natürlich ist das Subjektiv.

    Dieses uralte Dilemma hat keine eindeutige Antwort. Jedem das Seine. Fakt ist nur - am PC lässt es sich schwer herausfinden was einem besser liegt ;) . Wenn man sich stur über Physik unterhält liegen die Vor und Nachteile aller drei Kombinationen klar auf der Hand. Aber jeder muss seine Erfahrungen selbst sammeln und für sich entscheiden ...und bloß nicht denken, daß die anderes es genauso sehen müssen.
    Ich benutze plain, welle, teilwelle. Mag ausgesprochen gerne vollgezahnte Klingen, aber nicht alle Serrations taugen was. Es gibt absolute technische und designerische Fehlkonstruktionen namens "Serrations", die einem Einsteiger die Vorstellungen von Sägezahnung durcheinander bringen können.


    Edit-> Ich bin vom ursprünglichen Thema nur scheinbar abgekommen.


    Wellenschliff im Outdooreinsatz:


    I - Längere anhaltende Schärfe, auch bei mittelmäßigen Stählen


    Das ist ein sehr starkes Argument.


    II - ich schärfe mein Messer öfters, dann isst es immer scharf


    Nicht weniger stark.


    Man kann das Thema tatsächlich leicht totdiskutieren, denn für jedes Argument hier gibt es ein Kontraargument. Also sind wir am Ende meines sinnlosen Gelaber nicht schlauer als am Anfang. :D Geil oder...
    Jeder muss vieles ausprobieren und irgendwann weiß er, ob für ihn der Wellenschliff im Outdoorbereich in Frage kommt.

    Also mir gefällt das Instrument. Es sieht aus wie das Messer von irgendeinem kleinen Bösewicht :pms:
    Normalerweise kann ich mit so einem Kaliber überhaupt nichts anfangen, aber deins gefällt mir sehr. ..und die Griffschalen sind so... im Angesichts des urigen Aussehens schwer in Ordnung :thumbup:

    Ich finde es sehr bedenklich oder soll ich besser schreiben - komisch, daß im deutschsprachigen Raum Nieto, Muela und ähnliche fast ausschließlich groß gelobt werden.
    Für den Einstieg sind ein Muela/Nieto/Joker/neue Pumas usw. nicht schlecht und ich weiß - die meisten hier würden mich gerne ans Kreuz nageln, weil ich sowas schreibe, aber auf diese Hersteller ist kein Verlass. Das sind keine Qualitätsmesser, keine Arbeitsmesser und schon gar keine Arbeitstiere.
    Wer sich auskennt kauft sowas höchstens einmal und dann nie wieder.


    Der Hintergrund
    sorry fürs selbstzitat

    Meine Erfahrung mit Muela, Joker und Nieto ist nicht positiv. Der Stahl an allen Modellen, die ich hatte und bei Jägern in Osteuropa gesehen habe verhielt sich was die Schnitthaltigkeit angeht so wie 420a und oft deutlisch schlechter. Muela mag heute vielleicht einen besseren Stahl verwenden, wäre möglich, aber ich würde mir keine Messer von denen kaufen. Das Gute an so einem Teil sind das Design, die Griffmaterialien und die dicke Scheide(was dem Laien so imponiert) - allesamt (mit Ausnahme des Designs) unwichtige Dinge für das Werkzeug Messer als solches.


    Nichts gegen den 420er Stahl, er hat auch seine Anwendungsbereiche, aber bei solchen Messern muss man ihn heutzutage nicht wirklich verwenden.


    Habt ihr richtig große Wildschweine gesehen...so 200kg und aufwärts? Die gibt es nämlich im Osten zu schießen. So ein Vieh zu häuten verlangt einem gebrauchsmesser viel ab. Da haben alle Muelas die ich bislang getestet habe eine sehr schlechte Vorstellung gemacht. Das war vor 2 vielleicht 3 Jahren als ich noch Experimentierlust hatte.
    Klar, ich vergleiche die Messer nicht direkt mit meinen KOAs oder mit dem Bob Dozier Skinner, aber niemand hat spaß am permanenten nachschärfen während der Arbeit und bei einem Ausflug fallen meistens mehrere dickhäuter. Die Leute haben die Nietoelas aufgrund des Preises gekauft und sind später massiv auf Buck umgestiegen weil sie dort in einem ähnlichen Preissegment mehr für ihr Geld hatten.
    Ich will der Muela-Fraktion nicht den Spaß verderben - wer ein EDC für leichte Aufgaben sucht wird vielleicht zufrieden bleiben, aber dieses ständige -fast "hypen"- geht mir auf den Keks.

    Ich hatte mir vorgenommen etwas mehr zum Thema zu schreiben, aber ich habe ständig keine Zeit. Deshalb fasse ich mich lieber kurz bevor ich es ganz vergesse.
    Also ich habe das GEK 2000 mit offenen Alu Schalen, mit geschloßenen Alu Schalen(selbe dicke wie die offenen - ich denke es sind original Eickhorn Teile) und mit geschloßenen G10 Griffschalen ausprobiert und habe für mich herausgefunden, daß ich am besten mit den geschloßenen Alu Schalen zu recht komme. Die Balance änderte sich in diesem Fall stark und das GEK Konzept im Tony´s Sinne wurde nur auf die gute Klingen,- und Gesamtgeometrie reduziert. In Kombination mit der echt perfekt durchdachten Lederscheide macht das für mich ein klasse Outdoormesser. Über Stähle will ich hier nicht schreiben. Bin für meine Anforderungen so bestens bedient.


    Das Spiel mit den Griffschalen ist folgendes - die geschloßenen aus Alu wiegen 51g. das Stück(102g beide), die offenen 31g das Stück(62g beide) und die aus G10 - 25g (50g beide zusammen).
    Im Originalzustand(mit offenen Alu Schalen) ist der Balancepunkt des GEK 2000 genau am Übergang Klinge - Griff, sprich das Messer ist ausbalanciert. Ich weiß, jeder schreibt, daß es leicht kopflastig ist, aber ich finde das das nicht stimmt. Gut, meines ist irgendein Vorserienmodell, aber dennoch.


    So,... mit offenen Schalen ist das GEK ein echter Leichtgewichtler im Vergleich zu gleichen Messern seiner Länge. Der Griff ist mir aber da echt zu kantig, wobei es glaube ich die Griffinnenkanten sind, die mich mehr stören. Jedenfalls werde ich so mit dem Teil nie warm, egal wie viele Chancen ich ihm gebe. Da bin ich deutlich besseres gewohnt.


    Mit den geschloßenen G10 Schalen spürt man leichte Kopflastigkeit(trotzt minimalstem Gewichtsunterschied). und man hat einen bequemen Griff.
    Mein Fall war diese Kombi aber auchh nicht...ich weiß nicht warum.


    Mit den geschloßenen Alu Scales wird das GEK 2000 deutlich grifflastiger, was mir aber nicht unangenehm oder hinderlich war. Im Gegenteil, so empfand ich das Messer als optimal für mich. Insgesammt sind das nur 40g mehrgewicht, aber ich hatte auf einmal etwas in der Hand was mich optisch und praktisch begeisterte.
    Gehakt und geschnitten habe ich mit allen drei Griffschalenkombos, sonst hätte ich den Unterschied nicht praktisch erprüfen können.


    Die Scheide ist der Hammer - genau mein Ding.


    Insgesamt bin ich mit Tonys Aussage einverstanden:
    Zitat Tony
    Dieses Messer ist für mich hinsichtlich seiner Einsatzvielfalt, momentan nicht verbesserbar, ansonsten wäre eine
    entsprechende Änderung bereits mit der Erkenntnis erfolgt.


    Nur abgerundete Griffkanten wären wohl drin gewesen, aber nicht weiter schlimm. Es funktioniert alles.


    P.S. ich bin kein proffesioneller Anwender, sondern nur ein Enthusiast, der mit absoluter Sicherheit nicht die geistige Tiefe eines Profis erlangt hat.

    Meine mäßige Begeisterung für das GEK 2000 wandelt sich in eine übermäßige solche um. Ich nehme alle meine Verbesserungswünsche zurück!
    Nachdem ich vor über einem Jahr mein altes GEK verkauft habe, wollte ich es wieder wissen und probiere derzeit Einige verschiedene Griffschalen und Griffwicklungen und siehe da, das "in Hand" Gefühl lässt sich auch bei den offenen Griffschalen "individualisieren". Bin ab heute 4 Tage hobbymäßig mit nem Vorserienmodell unterwegs und habe heute gehackt und geschnitten bis ich müde wurde. Mit geschloßenem Griff vermisse ich kein Choil, alles ist super. An den offenen Griff will sich die Hand(meine) immernoch nicht richtig gewöhnen, da suche ich instinktiv nach nem Choil um eine bequemere Griffposition zu erzwingen. Habe auch eine Kydex Scheide dabei, aber dieses Messer bedarf eigentlich keine solche "Seifendose".
    Mehr subjektive Erfahrungen ab nächster Wo.

    Die skandinavischen Messer haben fast alle ne kurze Klinge. Ein Choil wäre da ein absoluter Designerfehler und für nichts zu gebrauchen.
    Das Habaki der Japanischen Tanto Messern(und nicht nur bei den Messern versteht sich) entspricht ziemlich exakt dem Choil, dient aber einem anderen Zweck. Was ich damit sagen will ist, daß gerade bei Kampfmessern dieser Bereich der Klinge irrelevant ist.

    Den von Dir abgesprochenen Hauptnachteil, sich ausgerechnet DEN Teil der Schneide zu nehmen, mit dem man bei normaler Griffhaltung im Druckschnitt am kraftvollsten arbeiten kann (unmittelbar vor dem Griff), kann man nicht wegdiskutieren.


    Doch, kann man!
    Wenn ich das Messer kurz fasse, kann ich genau so viel Kraft ausüben und genauso mache ich es immer. Ich bin bei Messern mit einer Klingenlänge von ca.15cm und aufwärts stark pro Choil.


    Der kantige Griff und die fehlende Möglichkeit das Messer kurz zu fassen waren meine Gründe, daß ich mit dem GEK 2000 in dieser Form nicht warm geworden bin.




    Merkwürdigerweise haben sich trotzdem Messer insbesondere mit der geschilderten geraden hinteren Fehlschärfe seit Jahrzehnten bewährt und sind äußerst beliebt, man denke z.B. an Randall und ähnliche Feldmesser in traditioneller Gestaltung.
    .


    " Ka Bar" USMC , diverse SOG Modelle usw.. sind auch so.
    das wird schon seine Gründe haben...


    Ich persönlich finde es sehr nützlich, wenn die ersten 2,5 - 3 cm der Klinge nicht scharf sind.


    mal was anderes :
    Das bogenförmige Choil-Element der Jagdmessern soll ursprünglich als Ejector für Schrotpatronen fungiert haben bis man erkannt hat, daß man den Zeigefinger drauf legen kann. Das habe ich vor mindestens 10 Jahren in irgendeiner Jagdzeitschrift gelesen. Kann mir vorstellen, daß hier die Evolution der "Fingermulde" ihren Ursprung genommen hat ;)

    Hier auch mein Senf zum Messer.
    Ich war sichtlich begeistert von diesem Modell als ich die ersten Fotos sah. Die Linienführung entsprach genau meinem Geschmack und eigentlich wollte ich das Messer gleich kaufen....und dann kam dass Passaround. Nun, dachte ich mir - schaue es dir erstmal an(ich werde alt - früher hätte ich es einfach gekauft und verkauft).
    Ich mache sehr selten bei Passarounds mit, dafür muss mich der Gegenstand wirklich inzteressieren.
    Dieses mal hat es sich wirklich gelohnt, denn ex post facto würde ich dieses Messer nicht kaufen.


    Das Valloton von Spyderco fällt für mich in die Kategorie " bestes optisches Leckerbissen, das mir nicht gefällt" ?( .... aus undefinierbarem Grund.
    In dieser Kategorie ist bei mir auch das Spyderco Stretch http://spyderco.com/catalog/details.php?product=166 :whistling:




    Valloton


    Ich weiß nicht genau was dieses Messer ist. Es hat ein sehr elegantes Design, aber eine derart dicken Klinge, dass man damit locker battoning machen kann. Der Griff hat eine optimale Dicke, die ordentlich die Hand füllt und ein sicheres Gefühl vermittelt, aber der Clip stört beim Arbeiten(zu abstehend), Ich habe ihn deshalb abmontieft und mir die "tactischen" Blasen erspart. Das Gewicht ist für mich ideal, aber es fehlt ein wenig an Grip. Klingengeometrie gefällt, der Anschliff der Klingenspitze ist reine Geschmackssache, finde ich. Es ist jedenfalls interessant und verleiht dem ganzen einen Hauch von Samurai-Romantik. :)
    Irgendwie ist es mir zu viel des Guten in einem einzigen Schneidwerkzeug.
    Und die Achse ist mir einen Tick zu dünn für die Maße des Messers.



    Ansonsten:
    Top Verarbeitung, sehr gut zu bedienender Liner Lock(ich kam damit super zurecht, wegen seiner scharfen kanten und der weit abstehenden platine), super Aussehen!


    Persönliches Fazit:
    Ein "Von allem ein bisschen und am Ende Nichts" Folder. Keinesfalls ein Tactical Folder(IMO)


    P.S. Made in Taiwan ... na ja, kann passieren :D


    Danke an Keno für die Möglichkeit das Messer zu inspizieren!

    Keno, ich meinte gar nicht die Verarbeitung. Es ist nur die Aufschrift "Taiwan" die mich stört. Das verbinde ich nicht mit Spyderco.
    Die Firma war für mich nie Etalon für beste Verarbeitung ;).
    Ne Byrd Serie aus China finde ich super. Das ist eine ganz andere Herangehensweise.


    Infiziert habe ich mich mit dem Spyderco Virus ziemlich spät - erst vor ca. 5 Jahren, hatte seitdem etliche Modelle und sammle mittelerweile meist nur SS Modelle.
    Ich verbinde Spyderco immer mit USA, Japan, Serrations, Spyderhole, Stainless Griffe ...etc. etc.. aber nicht mit China und Taiwan. Ich würde mir auch nie ein Resiliance oder wie die alle heißen kaufen.


    Mit der Verarbeitungsqualität hat meine Anmerkung oben nicht das geringste zu tun.



    Ich habe Benchmades aber auch andere Messer aus Taiwan und China Fertigungen - da stört mich das nicht. Aber bei Spyderco nehm ich das persönlich 8)



    P.S. das ist unwichtig und mein Problem :knifehead:

    Messer ist da!


    Nicht so schwer wie ich dachte.


    "Taiwan - Taichung" ätzt meine Augen. :viking: Hatte noch nie eine Spinne aus Taiwan, so eine Aufschrift sieht ja grausam aus eif einer Spyderco Klinge.


    Der Griff hat die richtige Länge, die ich brauche..


    Die scharfen Kanten an Öffnungsloch und Liner sind super. Ich brauche das.


    Mehr von mir über dieses Messer erst im laufe der nächsten 2 Wochen.